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02. 10. 2011, 20:04 #1
Deckel drauf! Die Gulli-Glosse (39/2011)
Ja, is' denn heut' scho' Weihnachten? Na ja, noch nicht ganz, aber immerhin Wochenende. Und wie jedes Wochenende verbleibt mir die ehrenvolle Aufgabe, die vergangene Woche noch einmal humoristisch aufleben zu lassen. Heute: die Kauder'sche Urheberrechtsauffassung, T-Zensur, Internetsuchtis, Facebook-Daten-CDs und beinahe klagende Musikpiraten.
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02. 10. 2011, 20:17 #2Bruder Maddeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Deckel drauf! Die Gulli-Glosse (39/2011)
Thx!


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03. 10. 2011, 11:42 #3Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Deckel drauf! Die Gulli-Glosse (39/2011)
Haja, dann wissen wir doch, was als nächster Schritt in der Salamitaktik daher kömmt!
Zitat von Gulli-Glosse
... zuerst werden die Bibliotheken, im Land der Dichter/Denker/Meinungsfreiheit, genötigt zu Denunzieren
... dann werden die Internetcafés, im Land der Dichter/Denker/Meinungsfreiheit, genötigt jeden Kunden zu melden ... darauf hin erscheint dann evtl. die Polizei, um dem Internetverbot einen gewissen Nachdruck zu verleihen!
Hmmm ... wir brauchen weniger Bürokratie!
... Kauder will den Internetführerschein, damit auch nur der seine Meinungsfreiheit im Internet verbreiten kann, der das auch Darf!
Nunja ... was der Bürger nicht weiß ... das macht ihn nicht Heiß!
Zitat von Gulli-Glosse
... evtl. testen die Telekommunisten für die Bundesregierung den "Deutschlandfilter" und der wird immer mehr erweitert, solange sich kein Internetuser bzw. eine bestimmte Menge an Terroristen Internetnutzern sich aufrafft und sich beim Kundendienst beschwert!
... dann wird für genau diesen Anschluss eine Whitelist generiert ... der Nutzer gibt a' Ruah, Kruzifix!
Der Aufwand wäre zu hoch? Nicht wirklich ... hängt von den Vorgaben der Auftraggeber ab, der Bundesregierung ... oder hat irgendwer vergessen, das unsere Bundesregierung geheime Verträge mit namhaften Internetprovidern hat?
Hat irgendwer schon davon gehört, das diese aufgekündigt oder für nichtig/ungültig erklärt wurden?
Evtl. steht genau das dort drin ... schleichende Zensierung bzw. Reduzierung des Angebots an Schund und Schmutz, wie der Polit es Damals nannte ... vor der Wende, vor der Meinungs- und Informationsfreiheit!
... aber Meinungs- und Informationsfreiheit ist gefährlich für unsere aktuelle Politikprominenz, wie Damals für die SED!
... jeder der für Meinungs- und Informationsfreiheit Kämpft ist ein Gefährder der aktuellen Politik!
... Gefährder müssen in ihrer Bewegungs- und Aktionsfreiheit eingeschränkt werden!
... evtl. muss man ein passendes psychologisches Gutachten über den Gefährder anfertigen, um ihn dann vor der Selbstgefährdung zu schützen!
Ich glaube, das diese Studie nicht die Realität abbilden sollte, sondern eher die Mär vom bösen Internet, das alle Abhängig macht, die Menschen verwirrt oder wie eine Droge wirkt ... und wie alle Drogen, sollte man das Internet verbieten oder den Zugang auf ein gesundes Maß (die Vorgaben kommen vom Gesundheitsministerium) reduzieren ... z.B. mittels Internetführerschein!
Zitat von Gulli-Glosse
Geändert von Sempralon (03. 10. 2011 um 13:33 Uhr)
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03. 10. 2011, 12:42 #4
Re: Deckel drauf! Die Gulli-Glosse (39/2011)
Ich hatte da mal vor ca. 3 Jahren etwas zur Gemavermutung geschrieben. Ich poste das mal zur Belustigung
Der Text steht unter CC-BYMANNOMANNOMANN
Das verflixte Urheberrecht, oder Behördenvereinsregulierungsichweissnichtwasichtuaberichtueseinfachweilssei nmusswahnsinn!
Was ist denn so schwer an der einfachen Massnahme Musik zu machen und zu veröffentlichen?
Ich vergleiche das mal mit einem öffentlichen Parkplatz.
Und wenn ich überlege kommt der Vergleich sogar weitestgehend hin.
Beispiel 1: Ich bin Kneipenwirt und zahle brav meine Gemapauschale. Ich habe eine Playlist und eine gewisse Auswahl an Musk für meine Gäste. Das vergleiche ich mal mit einem Anwohnerparkplatz. Ich bezahle eine monatliche Gebühr/Pauschale für ein Recht mein Auto zu parken.
Beispiel 2: Ich bin Kneipenwirt und habe eine Coverband für einen Abend in meiner Gaststätte. Ich bezahle für die Band an dem Abend die Gemagebühren für die Coverband. So weit ist das ja auch alles O.K. Das kann man dem Beispiel eines Parkautomaten vergleichen. Ich möchte auf einem öffentlichen und Gebührenpflichtigen Parkplatz parken und bezahle dafür halt eine Gebühr.
Bis dorthin ist ja auch alles so weit korrekt und nachvollziehbar.
Die Gemaversion: ist etwas abstrus. Ich muss im Vorraus melden das ich mein Auto auf einem nicht gebührenpflichtigem Parkplatz parken möchte. Dann darf ich erst dort parken. So, nun ist die Politesse aber der Meinung, das dort ein Schild gewesen sei, und das der Parkplatz gebührenpflichtig wäre, obwohl er definitiv Entgeldfrei ist. Das bedeutet ich muss den Nachweis erbringen, das die Politesse Unrecht hat und der Parkplatz sogar im Privatbesitz ist.
Merkwürdige Welt.
Wo auch immer uns dieser Regulierungsschwachfug hinführt.
Die Erderwärmung ist uns sicher!
Und die Vorratsdatenspeicherung!
Und nicht zu vergessen! Der morgendliche Stuhlgang! Vorrausgesetzt der Tod ist nicht schneller!
Geändert von klagox (03. 10. 2011 um 12:45 Uhr) Grund: Nachtrag
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