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05. 10. 2011, 13:01 #1
BITKOM: Kritik an Datenschutzforderung der Verbraucherzentrale
Mit ihrer Forderung, restriktive Datenschutzeinstellungen im Netz gesetzlich zum Standard zu machen, hat die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV) hohe Wellen geschlagen. Der ITK-Branchenverband BITKOM sieht die Forderungen skeptisch und betont, dass diese einem "radikalen Ansatz" folgen würden.
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05. 10. 2011, 13:45 #2
Re: BITKOM: Kritik an Datenschutzforderung der Verbraucherzentrale
Das ist völlig normal, dass ein Interessenverband, welcher 1.350 Unternehmen der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche vertritt, so seine Bedenken hat. Dabei gehen die Forderungen nicht einmal weit genug. Auch Unternehmen die in der Vergangenheit gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen haben, sollten umgehend abgeschaltet werden.
Die BITKOM hat immer wieder Kritik an der IT-Strategie der Bundesregierung geäußert, sich aber nie sonderlich für den Datenschutz engagiert. Das kollidiert natürlich auch mit ihren Zielen der Marktforschung und der Eigenschaft als Lobbyorganisation.
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05. 10. 2011, 14:41 #3
Re: BITKOM: Kritik an Datenschutzforderung der Verbraucherzentrale
Soweit richtig, aber dennoch stimmt seine Schlußfolgerung nicht. Die Petition verlangt ja nicht, daß Daten gar nicht mehr genutzt werden dürfen, sondern lediglich restriktive Voreinstellungen.
Erwachsene stehen insofern Kindern sogar nach, daß sie eben nicht Ewigkeiten rumsuchen und -probieren welche Einstellungen denn möglich sind. Sie wollen ein System erstmal nutzen und sich ggf. über die Details später informieren. Dann kann es aber schon zu spät sein und Daten wurden öffentlich von denen Betroffene das gar nicht wollten. Die Petitionsbegründung erklärt das IMHO aber auch so.
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