Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
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    Standard heim Multimedia-Server

    Moin,
    vielleicht könnt ihr mir helfen, wie ich folgendes am besten lösen kann und welche Geräte ich dafür brauche:

    Was ich besitze:
    - PC-Tower
    - Laptop
    - Drucker
    - Smartphone

    Was noch kommt:
    - neuer Fernseher
    - neue Soundanlage

    Was ich will:

    - Einen zentralen Datenspeicher/Server mit festem Standpunkt, so dass ich alle Daten nur einmal speichern muss
    - Zugriff aller genannten Geräte auf Multimedia-Daten auf diesem Server
    - PC und Drucker über Kabel verbinden
    - Laptop und Smartphone Zugriff kabellos (WLAN?)
    - Soundanlage angeschlossen am TV, von da aus möglichst auch kabellose Verbindung zum Server (irgendwie mit ner Bridge/DLAN?)
    - Laptop und Tower sollten Druckerzugang haben
    - Server sollte selbstständig arbeiten können (ohne dass der Tower an ist)

    Sowas sollte doch sicher irgendwie machbar sein.
    Grüße Sype

  2. #2
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    Standard Re: heim Multimedia-Server

    Hallo,
    hat denn der Drucker einen Netzwerkanschluss oder sogar WLan?
    Bei deinem neuen Fernseher kannst du natürlich gleich darauf achten ob der Wlan hat. Aber achtung: Viele neue Geräte haben den Hinweis: Wlan ready. Das heißt dann meist jedoch nur, dass sie einen USB Port haben, an den man einen Wlan Stick des Herstellers anschließen kann. Der ist glaube ich relativ teuer. Also entweder gleich ein TV mit integirertem Wlan oder per Kabel.
    Zum Mediaserver/Datenspeicher: Wenn du eine Fritzbox besitzt kann es sein, dass die das gleich übernehmen kann. Dort kann man per USB eine externe Festplatte anschließen auf die dann jeder im Netzwerk zugreifen kann. Per dlna kannst du dann auch mit deinem Fernseher darauf zugreifen. Nachteil dieser Lösung: Die Fritzbox ist relativ langsam bei den Zugriffszeiten. Fürs Streamen reicht es (bei mir isses die 7240), aber wenn du ständig Daten rauf und runter kopierst wirds dich nerven. Dann vielleicht doch einen "richtigen" NAS Server. Der ist natürlich auch teurer.
    lg

  3. #3
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    Standard Re: heim Multimedia-Server

    Also nen LAN-Anschluss hat der Drucker. Dass der kein WLAN hat, is auch nicht weiter schlimm. Steht zusammen mit meinem Tower im Schreibtisch, wo dann auch der Server hinkommen würde. Trotzdem würde ich gerne kabellos vom Laptop aus drucken können. TV mit Anlage stünde nicht in direkter Kabelreichweite, weswegen ich hier auch gerne kabellos agieren würde. Heißt, es sollte möglich sein Musik vom Server über die Anlage zu hören (ich denke mal das geht dann über TV als zwischenstation), Filme die auf dem Server liegen auf dem TV zu sehn und wenn möglich auch Streams aus dem Internet direkt auf dem TV sehn zu können, ohne dass ein PC angeschaltet sein muss.

  4. #4
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    Standard Re: heim Multimedia-Server

    na wenn dein drucker im netzwerk ist, dann kannst du auch vom laptop ais drucken, wenn der im gleichen netzwerk per wlan ist.
    Streams auf dem TV wird schwierig. Mit meiner Fritzboxlösung so gut wie unmöglich. Philips biete als einziger Hersteller auf seinen Geräten einen Browser an, der alle Seiten aufrufen kann. Ob er da dann Streams drüber laden kann, weiß ich nicht. Alle anderen Hersteller haben immer so eine Art Apps, zB. für Youtube, ZDF Mediathek und Co.
    Filme, Fotos und Songs vom Mediaserver sollte allerdings kein Problem sein. Du wirst auch Anlagen finden, die nicht den Umweg über den Fernseher machen müssen, sondern die du direkt mit ins Netz einbinden kannst.
    Also wie gesagt, wenn du eh ne Fritzbox als Router hast, schließ mal ne externe Festplatte zum Testen an. Wenns dir nicht gefällt oder du keine Fritzbox hast, dann such mal nach NAS.
    lg

  5. #5
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    Standard Re: heim Multimedia-Server

    also wär mir mit sowas schon geholfen ja? http://www.amazon.de/Synology-DS211j...g=rss-feed1-21

  6. #6
    Mitglied Avatar von FeinRippHero
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    Standard Re: heim Multimedia-Server

    Hey und Nabend :-)
    Habe mir vor ca. einem halben Jahr die gleiche Frage gestellt und mich dann für einen Micro-Tower entschieden.
    Der steht direkt neben dem Lowboard und fällt quasi gar nicht auf. Zum abspielen nutze ich dann die normalen Player vom pc. Habe intern eine 1TB Hdd verbaut und nutze eine Docking Station zum Datenaustausch da in den Tower nicht genug Kapazität hat um alle meine Platten aufzunehmen.

    Kann dir bei Gelegenheir mal meine Bauteile Listen.

    Für mich war halt entscheidend, dass ich nicht nur einen Datenserver habe sondern auch ein Gerät, welches auch alleine agieren kann.
    Das kann ein NAS nicht, falls ich mich nicht irre...

    Cya
    FeinRippHero

  7. #7
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    Standard Re: heim Multimedia-Server

    naja für mich heißt alleine agieren, dass ich meinen Tower nicht anzuschalten brauche um bspw. mit der Soundanlage auf die Daten zugreifen zu können. Und so wie ich das der Beschreibung des NAS entnommen hab, den ich grad gepostet hab, ist das durchaus möglich...
    Aber schön zu hören, dass es auch Alternativen gibt

  8. #8
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: heim Multimedia-Server

    "Multimedia-Server" ist so ein Marketing-Buzzword, für das es eigentlich keine sinvolle Definition gibt. Zunächst mal sind "Multimedia"-Daten Computer-Daten wie alle anderen auch.

    Solange die Software auf den Engeräten mit dem jeweiligen Datenformat was anfangen kann, ist ein Multimedia-Server ein ganz normaler PC - der natürlich auch noch andere Dinge erledigen kann.


    Bei mir sieht die Sache so aus:

    Server hängt im Keller an der Wand. Windows XP prof. auf Uralt-Hardware, die ich in Handarbeit auf niedrigsten Energieverbrauch getrimmt habe (bedenkt: Wenn der Server ununterbrochen läuft, verbraucht er auch ununterbrochen Strom!)

    Via C3 Ezra @ 1 GHz auf einem uralten AOpen-Board, GraKa Onboard, aufgeppept mit einer GB-Ethernet-Karte, einer SATA-Karte und einer Sat-Karte. 1 GB Speicher, eine 500 GB-Notebook-Platte für Betriebssystem, Daten und Downloads, die immer durch läuft sowie eine 2 TB-Desktop-Platte nur für Filme, die nach 20 Minuten abgeschaltet wird. Sonst ist nix drin, alle sonstigen Onboard-Schnittstellen sind deaktiviert. Keine Maus, Tastatur, kein Monitor, kein optisches Laufwerk.

    Hängt offen montiert in einem "Schrank" im Format eines Sicherungskastens an der Wand. Boden und Deckel des Schranks sind aus Lochblech für die Kühlung. Netzteil (80 W !!) ebenfalls ohne Gehäuse offen (nur Lochblech davor als Berührungsschutz) montiert.
    Mit der Konstruktion konnte ich Lüfter von CPU und Netzteil entsorgen, die verbrauchen auch nur überflüssigerweise Strom.

    Netto verbraucht mein Server 18 W (!!!) im laufenden Betrieb - mit der kompletten Software-Batterie gestartet und dunkelrot glühender Internet-Leitung.

    Auf der ollen Kiste laufen:
    - Ein ebay-Sniper (der mir alleine schon 100 mal mehr Geld gespart hat, als der Server in seinem ganzen Leben an Strom verbrauchen wird und selber gekostet hat).
    - ein Torrent-Client
    - ein DC++ - Client
    - ein Downloadmanager für OCH
    - eine Satelitten-Recording-Software, die wöchentlich die Radiokrimis und hin und wieder auch mal eine Fernsehsendung auf nimmt.
    - ein Webserver incl. myPHP und mySQL, derzeit nur für Spielereien, aber geplant sind ein persönliches Wiki und ein PIM-System
    - ein FTP-Server (über den die Radiokrimis an Freunde verteilt werden)
    - ein UPnP-Server, über den Musik an die Internet-Radios im Schlaf- und Badezimmer gestream werden
    - ein NFS-Server für die PHP
    - eine IP-Firewall für die p2p-Clients (man weiss ja nie . . .)
    - ein TrafficShaper (damit der Sniper die Gebote auch dann zeitig rausbekommt, wenn die Clients die Leitung am Limit halten, ich fahr da ein sehr sportliches Timing)
    - und natürlich eine Fernsteuer-Software (UltraVNC), mit der ich (auch von außerhalb übers Internet) Download anschubsen, Aufnahmen programmieren, Benutzer anlegen etc. kann.

    und nebenbei dient er natürlich auch noch als Fileserver für's ganze haus und wenn ich einen Drucker hätte, könnte der auch noch darüber laufen.

    Streaming von Sat-Sendungen ist wohl mit der Karte/Software auch möglich, aber da hab ich mich nicht mit beschäftigt, da ich eh einen richtigen Sat-Receiver an der Glotze hängen habe, und ich Fernsehen am PC für groben Unfug halte.

    Und mit all dem Kram läuft diese Antiquität immer noch mit nur 15-25% CPU-Last. Da ist also noch Luft für weitere Aufgaben (geplant: Steuerung der Hauslüftung)

    Milchmädchenrechnung:
    "normaler" PC mit ~ 80 W = ~ 700 kWh/a = ~140 €/a
    mein Server mit ~ 18 W = ~ 160 kWh/a = ~32 €/a
    also über 100 Euro Einsparung an Strom im Jahr.


    An Endgeräten hab ich neben dem normalen PC noch einen Tablett, einen HDX1000 (PopcornHour-Clone), der über den NFS-Server Filme und Musik abspielt (der könnte auch die normalen Windows-Freigaben benutzen, aber NFS ist schneller/ruckelfrei), sowie zwei Internet-Radios, die über den UPnP-Server (TwonkyMedia) Musik direkt vom Server abspielen.

    Großer Vorteil dieser Kombination: Alle größeren Downloads laufen auf dem Server, meine Workstation ist daher frei für die Arbeit und kann auch abgeschaltet werden (mich nervt so ein laufender Rechner im Wohnzimmer, wenn ich Video schauen will).



    Wichtig ist nur, das die Endgeräte direkt mit den Datenformaten klarkommen. Wer einen Fernseher direkt anschießen will, der irgendwelche Formate nicht versteht, der braucht natürlich eine ServerSoftware, die on-the-Fly in genehme Formate konvertiert (wie beispielsweise den TwonkyMedia), und dafür braucht man natürlich richtig Rechenpower - bei HD-Material ist schon ein QuadCore nötig.
    Allerdings sollte man sich dann genau überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, anstatt in einen leistungsfähigen Server, der ja dann auch relativ viel Strom verbraucht, in andere Hardware wie beispielsweise eine PHP, die die Formate direkt versteht, zu investieren. Letzteres dürfte erheblich günstiger sein.



    Grundsätzlich kannst du deine Wünsche also auch mit so einem einfachen Rechner aus der Schrottecke, der einfach zum Server ernannt wird, umsetzen - wenn du dir ggf. eine PHP zu deinem neuen Fernseher/Soundanlage stellst, denn die Format-Vielfalt, die dieses Geräte beherrscht, ist derzeit fast unschlagbar.

    Nur bei der kabellosen Anbindung von Fernseher/Soundanlage seh ich schwarz. Musik ist kein Problem, SD-Sendungen auch eher nicht. Aber ob die netto erzielbare Datenrate über WLAN auch für hochwertiges HD-Material reicht, da hab ich so meine Zweifel dran.
    Und bevor du auf das tolle neue Hochgeschwindigkeits-WLAN 11n mit angeblichen 300 MBit verweist: vergiss es. Marketing. In der Realität nie auch nur annähernd erreichbar. Und vor allem geht das nicht durch Wände durch, nur direkte Luftlinie.
    Geändert von doc-mabuse (19. 10. 2011 um 11:12 Uhr)

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