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25. 10. 2011, 10:18 #1Redakteur
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Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Diverse Krankenkassen fordern derzeit in ganz Deutschland ihre Versicherten auf, ihre Passbilder zur Erstellung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) einzureichen. Momentan wird die neue Chipkarte an die ersten Patienten ausgeliefert. Bislang kostete das Unterfangen 600 Millionen Euro. Der Erfolg ist dabei eher fraglich.
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25. 10. 2011, 10:27 #2Mitglied
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Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Wie wäre es mal mit offenen Standards? OpenID + DICOM wäre für so eine Karte ideal und würde den Benutzergruppen (Arzt, Patient) definierte Kontrolle über die Daten ermöglichen und der Patient kann mit herkömmlichen Werkzeugen den Zugriff auf die Daten steuern. Das wäre Fortschrittlich und durch jahrelang erprobte Sicherheitsmechanismen nicht sofort zu kompromittieren.
Dann wäre das Projekt vielleicht einfach ein wenig weniger bekloppt. Wenn meine KK mich anschreibt, bekommen die ein Bild von meinem Arsch. Den kann auch niemand fälschen
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25. 10. 2011, 11:19 #3Mitglied
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Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Eine weitere Sache, die ich nicht brauche. Wenn die 'n Bild von mir wollen kriegen sie gerne Kermit
solange es noch keine Richtlinen gibt
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25. 10. 2011, 11:32 #4Mitglied
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Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Das Ding ist so ein Rotz, ich hab ein Bild hingeschickt schon vor Monaten, jetzt hab ich sone Karte bekommen und da ist mein Bild nicht drauf. An der Stelle ist ein weißer Fleck.
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25. 10. 2011, 12:11 #5
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
@Uldi
Die Sprechstundenhilfe wird auch nichts von einer Richtlinie wissen, und noch weniger, ob es die gibt, oder nicht:
"Ich glaube ihnen ja, daß Ihnen schlecht ist. Sie sind ja ganz grün im Gesicht. Aber solange Sie noch kein Frosch sind, können wir sie nicht behandeln."
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25. 10. 2011, 12:45 #6Mitglied
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Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
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25. 10. 2011, 12:45 #7Redakteur
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Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
@Noobtuber1337: Besser konnte es für dich doch überhaupt nicht kommen.
Von mir wollen sie auch ein Foto haben, nix da! Kermit oder der verrückte Koch von der Muppet Show (der immer die Hühner in die Luft wirft und ruft: Smörebröt, römpömpömpöm) wären was. ;-)
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25. 10. 2011, 12:49 #8
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Ich habe erst ne neue (alte) Karte bekommen. Bisher keine Rede von Passbild hinschicken. Wann soll der Müll kommen?
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25. 10. 2011, 13:27 #9
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Die AOK teilt durch die Blume mit, dass sie ein biometrisches Foto will (Sinngemäß: "Es gelten die gleichen Regeln wie beim Paßfoto"). Damit kann man sich die Prüfung per Hand bei einem Upload ersparen. Eine Zeichnung eines Kunstwesens das die biometrischen Merkmale erfüllt, könnte also bei dieser Prüfung durchgehen ohne das die AOK das bemerkt.
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25. 10. 2011, 15:21 #10
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Ein Bild auf der Karte soll erschweren das Dritte über die Karte behandlet wird. Soso. Warum führen sie nicht einfach ein, dass zu jedem Arztbesuch der Perso mit vorgelet werden soll? Da ist doch eh schon ein Bild drauf und man vergleicht die Daten vom Perso mit den Daten der Karte. Schon hat man das Problem behoben.
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25. 10. 2011, 15:32 #11
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
@ EvilDragon25
Nanana! Wir sind hier in D, so einfach geht das doch nicht
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25. 10. 2011, 16:36 #12Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Also, das ist ja komisch ... eine Karte auf dem das Passbild ist, auf der auf Wunsch Krankheiten und die Bereitschaft zur Organspende vermerkt werden kann ... das für lächerliche 600 Mio!
Ich komme aus der DDR, dort hatten wir den "Soll Vorkommen"-Ausweis, Kurz SV-Ausweis genannt ... dort waren die Krankheiten, wann, wie, wo, welcher Arzt enthalten ... ich glaube, sowas hätte die Gesundheitskarte auch leisten sollen!
Die Röntgenbilder wurden dann vom Arzt, der sie gemacht hatte, angefordert ...
Wisst ihr was Pervers ist?
Ein passend verpackter USB-Stick (die Kontakte so wie bei der aktuellen Karte, gleiche Dicke) mit einer entsprechenden Verschlüsselung, hätte voll auf genügt, die Verschlüsselung kann per Hard- oder Software passieren -> was besser ist, gewinnt!
Da sollte man mal den CCC konsultieren, aber laut Hr. Hermann sind diese Leute ja inkompetent, weil sie den Bayerntrojaner Zurückentwickelt haben (Reversengineering), eine Rückentwicklung also, ein Rückschritt!
Upgrades wären bei einem solchen "Stick" auch möglich ... Karten bis 64 GB ... da passen jede Menge Röntgenbilder drauf!
... hätte keine 600 Mille gekostet, da der USB-Standard irgendwie schon länger auf'm Markt ist ...
@Noobtuber1337 ... ob du mit einem Weißen Fleck durch die Gesundheitskontrollen kommst?
@Ghandy ... kann man den Chip nicht so manipulieren, das der Praxisrechner genau diese Melodai in dem Moment abspielt, wenn die Sprechstundenhilfe des Ding reinschiebt?
@EvilDragon25 ... damit Schäubles Folterärzte, so er wieder mal Innenminister würde, die Foltermethoden aufgrund der Gesundheitskarte eruieren können!
Wäre ja gesundheitsschädlich, wenn die Folternden nicht wissen welche Vorschädigungen du hast!
... keine Stromschläge oder Waterboarding bei einer Herzvorschädigung ...
Stell dir mal vor, du könntest belegen, das dir durch die Folter ein gesundheitlicher Schaden zugefügt würde!
Das wäre ein Geschrei im Parlament, insbesondere von den Grünen ...
Genau Mr_Freeman69 ... in jeder anderen Bananenrepublik wäre das möglich, nur in Deutschland nicht!Geändert von Sempralon (25. 10. 2011 um 16:45 Uhr)
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25. 10. 2011, 18:00 #13Mitglied
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Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
ich wurde auch schon häufig von meiner Krankenkasse angeschreiben ich soll ihnen bitte ein Bild schicken aber da es kein Zwang gibt und ich nix von dem ding halte mach ich das nicht. Ist doch eh nur ein weiterer Schritt zur Totalüberwachung
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25. 10. 2011, 18:12 #14
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Diese Daten werden mit Sicherheit Stück für Stück auf Basis irgendwelcher neuen Gesetze nachgereicht, dass ergibt weniger Querulanten.
Die Partei "DIE LINKE" hatte genau danach gefragt. Laut http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/058/1705838.pdf ist dies als zusätzliche Einbeziehung angedacht. Man gibt lieber mehr Geld aus, als wirtschaftlich zu handeln.Wisst ihr was Pervers ist?
Ein passend verpackter USB-Stick (die Kontakte so wie bei der aktuellen Karte, gleiche Dicke) mit einer entsprechenden Verschlüsselung, hätte voll auf genügt, die Verschlüsselung kann per Hard- oder Software passieren -> was besser ist, gewinnt!
Das machen die sogar ab und zu; fehlerhafte Entscheidungen werden mit der Ausrede "Fraktionszwang" begründet, obwohl sie es besser wussten. In den Parteien herrscht Mitläufertum par excellence.Da sollte man mal den CCC konsultieren
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25. 10. 2011, 18:28 #15
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
Ich wurde von meiner Krankrenkasse gefragt ob ich eine elektronische Gesundheitskarte haben möchte. Es wurde aber ausdrücklich erwähnt das dies freiwillig sei.
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25. 10. 2011, 21:40 #16
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
hab denen immernoch nicht mein passbild geschickt, hab ich garkeine zeit zu haha.
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25. 10. 2011, 22:10 #17
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
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25. 10. 2011, 23:36 #18Redakteur
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25. 10. 2011, 23:44 #19
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26. 10. 2011, 06:21 #20
Re: Elektronische Gesundheitskarte:600 Millionen Euro Kosten, nur marginale Vorteile
ich frage mich, was die machen wollen wenn man kein foto schickt. kündigen geht ja im grunde eigentlich nicht, da es eine krankenversicherungspflicht gibt. also immer schön tüchtig leere briefumschläge per einschreiben schicken vielleicht...


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