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  1. #21
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Zitat Zitat von TomKeller Beitrag anzeigen
    Weder HD Stream Extractor noch MKVMerge können irgendetwas reencoden. Die können das einfach nicht. Daher ist es unmöglich, dass die den Videostream kompressionsbedingt verändern.

    Warum MediaInfo eine geringere Bitrate anzeigt, weiß ich allerdings nicht. Man sollte sich aber eher die Frage stellen: wie kommt MediaInfo auf die Bitrate? Um selbständig eine exakte(!) Bitratenangabe liefern zu können MÜSSTE MediaInfo nämlich die Streams von Anfang bis Ende lesen, dabei die Bitratenhöchst- und tiefstwerte festhalten und zum Schluss einen Durchschnittswert berechnen. Da MediaInfo aber derartige Informationen extrem schnell ausspuckt, kann das nicht sein (denn so eine Analyse dauert viiiiiieeeeel länger). Also kann man annehmen, dass MediaInfo die Bitrateninformationen aus dem Dateiheader bezieht... oder nur aus dem ersten Datenblock der Datei. So oder so sind das keine zuverlässigen Informationen, denn es ist durchaus möglich, dass im Header der M2TS die höchste Bitratenspitze als Durchschnittsbitrate drinsteht, während es im Matroska-Container tatsächlich die Durchschnittsbitrate ist, die MKVMerge beim Muxen analysiert hat. Dadurch sind diese Angaben aber gezwungenermaßen nicht identisch...

    Wer sicher gehen will, kann ja die Videospur aus der MKV demuxen und sie mit der aus der M2TS demuxten Videospur vergleichen - das sollte aussagekräftiger sein.
    Schau mal auf die Streamgröße.

    Die wird nämlich auch kleiner . . .

  2. #22
    Scheibenweltbewohner

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    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Und damit willst du was genau sagen ?

    Aber mal angenommen, dass MediaInfo anhand der Bitrate und Laufzeit die Streamgröße zurückrechnet. Was ist dann? Genau: ist die Bitrate nicht exakt, wird auch die Streamgröße falsch "geschätzt".

  3. #23
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Recht hast du.

    Aber das würde den Wert von MediaInfo (bzw. dessen Aussagen) erheblich einschränken.

  4. #24
    Scheibenweltbewohner

    Moderator

    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Wieso? Das würde ja nicht Video- und/oder Audiostreams mit konstanter Bitrate, sondern nur die mit variabler Bitrate betreffen - und für derartige Streams ist die exakte Angabe einer Durchschnittsbitrate ohne komplette (und zeitaufwändige) Analyse nunmal grundsätzlich nicht möglich. Wer möchte aber 3-5 Minuten bei jedem Öffnen einer größeren Datei warten? Das ist außerdem nicht die Hauptaufgabe von MediaInfo. MediaInfo gibt halt die Echkdaten aus, welche die Datei liefert - wenn einige davon nicht exakt sind, ist das ja nicht die Schuld von MediaInfo...

    Wer es trotzdem genau wissen will, kann z.B. dieses Tool nehmen:

    http://www.winhoros.de/docs/bitrate-viewer/

  5. #25
    Gamer & Drummer Avatar von vin97
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Lol, mein PC rendert 20 Stunden an Avatar
    Außerdem digitalisiert man BluRays nicht - die sind schon digital - man rippt sie
    Also bei einer 50 GB 1080p BluRay dauern die Vorbereitungen bei mir so 30 Minuten (Bild-Indexierung, Extraktion der Audio+Videospuren, etc.). Das Rekodiern von 1080p-Filmen (CRF 20) mit AviDemux in H.264 (MKV) dauert bei einer Stunde Laufzeit so 10 Stunden bei mir.
    Und ich hab einen Intel Core i5-2500K drin, den ich auf 4,5 GHz übertaktet hab. Außerdem hab ich ein 4 TB RAID-0 (2x Western Digital Caviar Black 2 TB).
    Also gewöhn dich an sowas

  6. #26
    Scheibenweltbewohner

    Moderator

    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Und du glaubst, das überzeugt jemanden, der der Meinung ist, dass 3 Stunden Zeitaufwand VIEL ZU VIEL sind !?

  7. #27
    The dark side of BDs

    Moderator

    Avatar von CCS
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    ^^ man kann's ja mal versuchen

    Cee ya, CCS

  8. #28
    Gamer & Drummer Avatar von vin97
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Eben

  9. #29
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Die Kids von heute ham halt einfach keine Geduld mehr.

    Sieht man ja auch an dem Kram, den man aus dem Web laden kann, Masse statt Klasse. Statt einen Film ordentlich zu bearbeiten, werden lieber drei mit der heissen Nadel zusammengestrickt . . .

  10. #30
    Gamer & Drummer Avatar von vin97
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Jaja, die Kids von heute.....

  11. #31
    Scheibenweltbewohner

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    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Das liegt aber einfach auch daran, dass man es heute so einfach wie nie hat, irgendwelche Videos umzuwandeln. "Früher" gab es nicht diese Masse an One-Click-Tools - es existierte stattdessen fürs Umwandeln nur relativ komplexe Software a la GordianKnot (die allerdings im Vergleich zum manuellen Encoding per Nandub eine deutliche Vereinfachung bot).

    Naja - "Rentner" wie wir könnten sich wahrscheinlich noch stundenlang darüber auslassen ...

  12. #32
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Ich möchte nicht extra ein Thread dafür öffnen und frag euch hier einfach.

    Ich will mein Freund zum GB ein PC zusammenstellen lassen der nur zum Umwandeln von Blu-ray in 1080p Filme dienen soll. (Kein abspielen.)

    Was muss man für sagen wir mal 500€ kaufen?

    LG
    Sabrina

  13. #33
    Gamer & Drummer Avatar von vin97
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Die Encoding-Performance wird maßgeblich von der CPU bestimmt. Wenn es schnell gehen soll, wäre ein i7 (Quad-Core) nicht schlecht - wegen Hyper-Threading und dem größeren L3-Cache. Natürlich sollte es ein Sandy Bridge i7 (i7-2000) sein, da sie einen extremen Leistungsvorteil gegenüber den alten Core-i-CPUs haben. Generell sind sie die schnellsten CPUs, wenn man die 500+ € CPUs (Sandy-Bridge-E) mal außen vor lässt.
    Die günstigste CPU, die diese Vorraussetzungen erfüllt, ist der Intel Core i7-2600. Wenn es richtig schnell gehen soll, nimm den i7-2600K und übertakte ihn (4,6 GHz sind da locker drin). Wenn auch ein bißchen weniger Performance reicht, nimm den i5-2500 bzw. den 2500K, wenn du übertakten willst (da sind auch 4,5-4,6 GHz drin). Außerdem ist das Preis/Leistungs-Verhältnis beim 2500/2500K deutlich besser!
    Guck was in dein Budget passt, ob du übertakten willst und wieviel Performance du brauchst - und dann entscheidest du dich zwischen diesen CPUs!
    Wichtig ist natürlich, dass genug Festplattenspeicher verfügbar ist und dass diese Festplatten nicht allzu lahm sind (ein RAID-0 wäre empfehlenswert).

  14. #34
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Oh du wirfst mit Sachen rum, wo ich überhaupt keine Ahnung habe.

    Ich dachte viel mehr das du mir was Zusammenstellen könntest bis 500€. Ein Blu-ray Player im HTPC haben wir schon. Nur Mainboard, CPU, Ram und HDD brauche ich. Wenn man das für 500€ überhaupt bekommt.

    LG
    Sabrina

  15. #35
    Mitglied Avatar von doc-mabuse
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    Standard Re: Blu-Ray zu MKV: über 3h?

    Zitat Zitat von VampirLady1391 Beitrag anzeigen
    Ich dachte viel mehr das du mir was Zusammenstellen könntest bis 500€. Ein Blu-ray Player im HTPC haben wir schon. Nur Mainboard, CPU, Ram und HDD brauche ich. Wenn man das für 500€ überhaupt bekommt.
    Eng, aber machbar.

    Was der Rechner haben muss, ist eine sehr schnelle CPU, da die h264-Konvertierung aus extrem aufwendigen Berechnungen besteht. Alles andere tritt dagegen völlig in den Hintergund. Vom i7 halte ich nicht soviel, der Gewinn durch Hyperthreading steht in keinem Verhältnis zum Aufpreis. Dagegen sollte der Cache so groß wie möglich sein, da die Kerne natürlich um den Hauptspeicherzugriff konkurieren. imho ist der i5-2500 derzeit die sinnvollste CPU.

    Graphikkarte ist vollkommen uninteressant, die hat bei der Konvertierung gar keine Aufgabe, und auch die billigste und langsamste GraKa ist heutzutage für das Abspielen von HD-Video (für die Qualitätskontrolle nach der Konvertierung) mehr als schnell genug. Selbst OnBoard-Graphik reicht vollkommen aus.

    Arbeitsspeicher ist auch unwichtig, bei mir genehmigt sich der x264-Encoder gerade mal 350-400 MB. Ich würd schon den Vollausbau für ein 32-Bit-System kaufen, also 4 GB, aber mehr ist einfach nur verschwendetes Geld.

    Festplattengeschwindigkeit ist auch Nebensache. Wir reden zwar von 50 GB pro Film, aber verteilt auf 10 bis 20 Stunden, die eine ordentliche Konvertierung benötigt, würde selbst eine Antiquität locker ausreichen. Größe müsst ihr selber wissen, wieviel halt vorrätig gehalten werden muss. Wobei ich schon zum derzeitigen Maximal-Ausbau von 2 TB raten würde, kleinere Platten sind nur geringfügig billiger.

    Was die Arbeit erleichert, ist eine zweite Festplatte, da bei Muxxen, Schneiden und Demuxxen enorme Datenmengen gelsen und geschrieben werden. Wenn man hier von der einen auf die andere Platte arbeitet, kann das einen erheblichen Geschwindigkeitgewinn bringen. Muss nix dolles sein, ich hab in meinen Rechner ne olle 320er Maxtor aus der Altmetallkiste verwurstet.

    Board und der ganze Rest sind auch Nebensache.

    Mein Rat: geh zu verschiedenen Händlern und lass dir Angebote über einen Rechner mit i5-2500, 4 GB und 2 TB-Platte geben, Rest schnurzegal. Der günstigste davon passt schon (wobei ich noch Silent-Lüfter und Netzteil mit auf die Liste setzen würde, Ruhe ist mir persönlich mittlerweile wichtig und auch ein paar Euros wert).

  16.  
     
     
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