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  1. #1
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Sicherheitsforscher haben einen neuen Malware-Typ entdeckt, der die Ressourcen infizierter Macs nutzt, um die digitale Währung "Bitcoin" zu generieren. Der als "DevilRobber.A" bezeichnete Trojaner wird vor allem über Tauschbörsen verbreitet. Bislang ist die Verbreitung des Trojaners allerdings eher gering.

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  2. #2
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Vor allem ist es ein Zeichen dafür, das die Sicherheit von Bitcoining in der Basis gefährdet ist.

    Die gesammte Sicherheit von Bitcoin basiert darauf, dass es NIEMALS einem einzigen Client (oder Netzwerk) möglich sein darf, 6 gültige Hashes in Folge zu finden. Die größeren Miningpools sind allerdings immer wieder knapp davor diese Regel zu verletzen (da sie einen Großteil der Rechenleistung des Netzwerks unter einem virtuellen Nutzer zusammenfassen). Wenn da jetzt ein Trojaner mit 100-200k Zombies ebenfalls so wie die Miningpools agiert, ist er in der Lage jede x-beliebige Transaktion zu fälschen UND anschließend selbst im Alleingang zu validieren wodurch sie vom gesamten Netzwerk automatisch als echt akzeptiert wird (Transaktionen die mehr als 6 Hashes zurück liegen werden als bestätigt und unwiderruflich betrachtet).

    Der Diebstahl der Bitcoins an sich ist nicht kritisch, das Gefährliche ist, dass der Entwickler des Trojaners das Bitcoin-Netzwerk nach belieben manipulieren kann.

  3. #3
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Um das ganze erstmal mit einem Späßchen aufzulockern:
    Macs haben Leistung?

    Ich finde, das ist ne ziemliche geniale Idee.
    Leider nicht schön, aber zugegebenermaßen doch schlau.


    PS:
    Das dürfte hier für einige auch wieder ne Bestätigung sein, dass eure Gottheit Apple (bzw Mac) genauso anfällig für Viren ist wie die anderen Systeme

  4. #4
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Den Trojaner gibt es sicher auch für Windows.

    Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie einfach der Trojaner auf das jeweilige System kommt? Womöglich ist ein Mac anfälliger als Windows, aber ich würde lieber genau wissen, was die Hauptschwachstellen sind. Es könnte sein, dass social engineering der beste Weg zum Ziel ist.

  5. #5
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    Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Zitat Zitat von Nwabudike Beitrag anzeigen
    Den Trojaner gibt es sicher auch für Windows.
    Das steht ja schon im Artikel: Trojaner, die Bitcoin-Mining können, gibt es auch schon für Windows. Nicht genau die gleiche Malware, aber das gleiche Prinzip.

    Zitat Zitat von Nwabudike Beitrag anzeigen
    Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie einfach der Trojaner auf das jeweilige System kommt? Womöglich ist ein Mac anfälliger als Windows, aber ich würde lieber genau wissen, was die Hauptschwachstellen sind. Es könnte sein, dass social engineering der beste Weg zum Ziel ist.
    Steht auch im Artikel: der Nutzer lädt etwas auf der Tauschbörse herunter, das mit dem Trojaner verseucht ist. Da er glaubt, etwas heruntergeladen zu haben, was er nutzen will, klickt er die Sicherheitsabfragen weg. Das kann unter Mac und Windows gleichermaßen passieren; große Unterschiede zwischen den Systemen sehe ich da jetzt nicht. Letztendlich würden nur zwei Dinge helfen: mehr Sicherheitsbewusstsein bei den Nutzern und/oder eine Aufnahme der Malware in die Signaturlisten der Schutz-Software. Unfehlbar ist beides nicht. Aber auch hier besteht m.E. kein großer Unterschied zwischen den Plattformen. Linux könnte besser geschützt sein, da dort weniger Software aus Tauschbörsen benutzt wird, sondern das meiste über die jeweiligen Repos kommt. Rein technisch wäre es aber auch da möglich, dem User ein verseuchtes Binary unterzujubeln, sofern dieser den Hash nicht abgleicht und keinen Virenscanner nutzt bzw. dieser die Malware nicht erkennt. Aber ich denke, ein Linux-Botnet wäre einfach für dieses Szenario nicht attraktiv, da es einfach zu wenige Desktop-Linux-Systeme gibt und somit die Gesamt-Rechenleistung sehr gering wäre. Auf Servern, wo es weitaus mehr Linux-Systeme mit großer Rechenleistung gibt, installiert halt nur der wirklich allerdümmste Admin irgendwelche fragwürdige Software.

    EDIT: Okay, Laptops nutzen würde helfen wenn die rechenintensives Zeug machen, merkt man das meist ziemlich deutlich.

  6. #6
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Zitat Zitat von Noobtuber1337 Beitrag anzeigen
    Das dürfte hier für einige auch wieder ne Bestätigung sein, dass eure Gottheit Apple (bzw Mac) genauso anfällig für Viren ist wie die anderen Systeme
    Ist halt wie bei Linux: Systeme, die kein Schwein nutzt, sind uninteressant, wenn man möglichst viel Schaden anrichten bzw. Geld generieren will.

  7. #7
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Bzw. umgekehrt sind genau Mac Betriebssysteme interessant, da die Nutzer derjenigen meistens keinerlei Antiviren-Software irgendeiner Art installiert haben (und diese als normales Ottonormalverbraucher-OS in nicht unbeträchtlicher Menge eingesetzt werden, im Gegensatz zu irgendwelchen speziellen Linux/Unix-Builds).

  8. #8
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    Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Diese Aussage stimmt so nicht. Snow Leopard und in größerem Maße Lion haben eine eingebaute Anti-Malware-Funktion, die in etwa mit Security Essentials zu vergleichen ist und für viele Zwecke durchaus ausreicht.

  9. #9
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Unabhängig vom Betriebssystem dürfte die Trojanermethode langfristig so wie so die einzige Möglichkeit sein, Bitcoins kostendeckend zu produzieren. Der Stromverbrauch ist schließlich egal, wenn er nicht auf der eigenen Rechnung erscheint...

    Bitcoin ist tatsächlich nichts anderes, als eine effiziente Möglichkeit, Strom zu verbrauchen, ohne dafür wirklich irgendwas zu bekommen. Es scheint eine perverse Gegenbewegung zum Energiespartrend zu sein.
    Ist Bitcoin das IT-Äquivalent zum spritschluckenden SUV? Etwas, was man sich leistet, weil man sich dann kewl vorkommt und wovon jeder weiß, dass es eigendlich eine ökologische Sauerei ist?

  10. #10
    Mitglied Avatar von Rowlf
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Zitat Zitat von Gugel Beitrag anzeigen
    Bitcoin ist tatsächlich nichts anderes, als eine effiziente Möglichkeit, Strom zu verbrauchen, ohne dafür wirklich irgendwas zu bekommen. Es scheint eine perverse Gegenbewegung zum Energiespartrend zu sein.
    Ist eher sowas wie seti@home - mit dem generierten "Geld" kann man ungefähr soviel anfangen wie mit einem Ufo-Fund.
    Vielleicht haben Trojaner ja schon längst Aliens nachgewiesen und niemand hat es mitbekommen...

  11. #11
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Zitat Zitat von Rowlf Beitrag anzeigen
    Ist eher sowas wie seti@home - mit dem generierten "Geld" kann man ungefähr soviel anfangen wie mit einem Ufo-Fund.
    Ich würde soweit gehen, dass ein UFO-Fund zumindest die Möglichkeit eines Nutzen böte - Bitcoin aber vom Design her nichts anderes, als eine Perversion der modernen Konsumgesellschaft ist. Wobei ich Seti trotzdem heute dämlich finde, obwohl ich es früher kewl fand. Ich habe damals einfach zu viel Akte-X geschaut...

  12. #12
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    ...
    Geändert von Mr_J (26. 05. 2013 um 16:51 Uhr)

  13. #13
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    Standard Re: Neuer Trojaner nutzt infizierte Macs für Bitcoin-Mining

    Zitat Zitat von Mr_J Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus würde ich Bitcoins oder virtuelle Währungen allgemein auch nicht als völlig nutzlos ansehen.
    Nur fürs Protokoll: virtuelle Wärungen finde ich OK. Nur die Implementierung, die auf einem möglichst hohen Resourcenverbrauch aufbaut, finde ich pervers in dieser Zeit.

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