Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Redakteur

    gulli:Redaktion

    Avatar von Julian
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    Standard Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Erst kürzlich hat der bekannte Musik-Streaming-Dienst Spotify seinen Verfügbarkeitsbereich auf Österreich ausgeweitet. Wie der Leiter der Plattform, Daniel Ek, gegenüber Futurezone erklärte, wolle man der Musik-Piraterie mit Spotify eine legale Alternative gegenüberstellen. Erste Musiklabels ziehen sich aus dem Dienst jedoch wieder zurück, da sie ihn als nicht rentabel genug erachten.

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  2. #2
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Versteh ich das gerade richtig? Die verdienen lieber kein Geld als "wenig" Geld? Wenn sie da jetzt aussteigen bekommen sie gar nichts mehr... vorher gab es wenigstens was, wenn vielleicht auch nicht soviel wie sie sich erträumt haben.
    Wirklich mehr arbeiten müssen sie ja keinesfalls dafür... sie geben Spotify die Rechte und die Files und das wars.

    Das soll mal einer verstehn...

  3. #3
    Mitglied Avatar von Gast_23
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Glaub erst wenn die 99% der Künstler verstehen, wer ihnen das meiste Geld kostet, erst wenn es das Wort Musikindustrie nicht mehr gibt, endet dieses Spielchen. Hoff ich jedenfalls

    Wäre ja mal interessant da konkrete Zahlen zu haben wieviel durch Streaming an die Künstler abfällt. Klar, tolle Künstler sollen entlohnt werden. Auch ruhig gut. One-Hit-Wonder-Millionäre und die Versorgung der nächsten 3 Generationen ist nicht verhältnismäßig und das Problem. Vom Fettwerden der Contentindustrie ganz zu schweigen.

  4. #4
    Mitglied Avatar von StaTiC
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    ich denke nicht, dass die künstler zu wenig geld bekommen haben, sondern das die vermarkter denken nicht genügend vom kuchen abbekommen zu haben.

  5. #5
    Mitglied Avatar von awichai
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Hier mal ein Statement zur Begündung:

    "Wir sind besorgt, dass diese Dienste die Umsätze anderer digitaler Vertriebswege kannibalisieren."

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...798953,00.html

    Hätte man auch mal in der News erwähnen können...

  6. #6
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Auch interessant sin die gewinnvergleiche die in deinem link stehn:

    Wie dürr die Verdienstraten für die beteiligten Musiker am Ende sind, wird aus der Rechnung ersichtlich, die die britische Band " Uniform Motion" im September veröffentlicht hat. Die Musiker rechnen auf Basis von bisherigen Zahlungen auf, wie viel Geld sie von einzelnen Vertriebspartnern ihres neuen Albums erhalten:

    Wenn ein Nutzer bei Spotify das neue Album von "Uniform Motion" komplett hört, erhält die Band dafür 0,029 Euro (hört man das Album 100 Mal, macht das 2,94 Euro).
    Beim französischen Anbieter Deezer erhält die Band nach eigenen Angaben 0,052 Euro, wenn ein Nutzer ihr neues Alben komplett hört (hört man das Album 100 Mal, macht das 5,20 Euro).
    Wenn ein Kunde das neue Album als Download bei Amazon MP3 kauft (für 7,11 Euro), erhält die Band je Verkauf 4,97 Euro.
    Die Band verkauft ihr Album auch direkt über den Webdienst Bandcamp, bei der Digitalversion können die Kunden selbst den Preis bestimmen, den sie zahlen wollen. Wenn jemand 5 Euro bezahlt, erhält die Band 3,88 Euro davon - 0,37 Euro gehen an Paypal, 0,75 Euro an Bandcamp.
    Wer die CD-Version des Albums über Bandcamp kauft, zahlt 10 Euro. Nach Abzug der Anteile von Paypal, Bandcamp und der Produktionskosten für die CD bleiben für die Band 4,34 Euro an Einnahmen.
    Bei diesem Beispiel müssten die Kunden 172x das gesammte Album hören um den gleichen gewinn abzuwerfen wie ein albumverkauf von amazon. Da müsst es halt mal ne statistik geben ob diese zahl im schnitt über oder unterschritten wird...

  7. #7
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Zitat Zitat von Warlord85 Beitrag anzeigen
    Versteh ich das gerade richtig? Die verdienen lieber kein Geld als "wenig" Geld? Wenn sie da jetzt aussteigen bekommen sie gar nichts mehr... vorher gab es wenigstens was, wenn vielleicht auch nicht soviel wie sie sich erträumt haben.
    Wirklich mehr arbeiten müssen sie ja keinesfalls dafür... sie geben Spotify die Rechte und die Files und das wars.

    Das soll mal einer verstehn...
    Nennt sich Boykott.

  8. #8
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Zitat Zitat von Warlord85 Beitrag anzeigen
    Versteh ich das gerade richtig? Die verdienen lieber kein Geld als "wenig" Geld? Wenn sie da jetzt aussteigen bekommen sie gar nichts mehr... vorher gab es wenigstens was, wenn vielleicht auch nicht soviel wie sie sich erträumt haben.
    Wirklich mehr arbeiten müssen sie ja keinesfalls dafür... sie geben Spotify die Rechte und die Files und das wars.

    Das soll mal einer verstehn...
    Mit Spotify verdienen sie deutlich weniger als bei anderen Diensten (siehe Spiegel-Artikel ). Wenn sie bei Spotify aussteigen, dann kaufen die Leute das Album (vermutlich) eher bei einem anderen Anbieter und sie bekommen mehr Geld, nicht weniger

  9. #9
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Alle reden immer nur wie schlecht Streaming Services sind. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es immer mit Downloads verglichen wird. Hätten die alle gedownloadet dann hätte ich soviel verdient. Und genau hier liegt das Problem, an dem hätte.
    1 Download != 1 Stream
    Viele die das streamen würden sich das sowieso nicht kaufen. Keine CD, keinen Download, keine Merch Artikel etc.
    Die streamen bzw hören sich das eben an weil sie das Abo haben und es egal ist und somit wird das auch ein paar Mal angehört was sonst aber nicht gekauft woren wäre. Somit kommt wenigstens ein wenig Geld rein.
    Weiters verdient man x-mal an der Sache. Jedes mal wenn er sich das Lied anhört bekommt man Geld. Wenn er das gleiche Lied aber kauft, dann sieht man nie wieder auch nur 1 Cent von diesem User. Also hat man genau 1 mal ca 0,50 - 0,60 Euro verdient für den Track und der Kunde kann sich das sein Leben lang immer wieder anhören.
    Für jeden Stream bekommt man durchschnittlich zw 0,0015 - 0,0025 Euro. Klar ist das wenig, aber das dafür jedes Mal wenn es gehört wird.

  10. #10
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Selbst schuld wenn sie sich zurückziehen dann saugen die Leute eben illegal und dann haben sie KEINEN CENT davon.

  11. #11
    Mitglied Avatar von thegreenvirus
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Ich benutze lieber Grooveshark. Es ist im Grunde das selbe, man kann dort Musik hören und eigene hochladen.

  12. #12
    Mitglied Avatar von awichai
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    Standard Re: Labels ziehen sich aus Spotify zurück

    Grooveshark ist schon ein guter Dienst, bekommt aber im Moment auch ordentlich Druck von der MI.

  13.  
     
     

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