Thema: Aus dem Leben eines V-Manns
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29. 11. 2011, 19:25 #1Mitglied
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Aus dem Leben eines V-Manns
Der heute 75-jährige ehemalige V-Mann des Verfassungsschutzes Wolfgang Frenz spielte 2002 eine wichtige Rolle, als wegen ihm das Verbotsverfahren gegen die NPD scheiterte. Das Beweismaterial wurde wertlos, als bekannt wurde, dass der vermeintliche Kronzeuge im Verbots-Prozess ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes war.
zur News
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29. 11. 2011, 19:50 #2
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
...euro?
zum thema: krasse sache...
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29. 11. 2011, 19:58 #3Gesperrt
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Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Nett, wenn der Verfassungsschutz ihre Gegner untestützt. Symbiose pur.Das Geld vom Vefassungsschutz, das Frenz an die NPD weiterleitete, konnte er als Spende von der Einkommenssteuer absetzen.
Wow, die haben schon nach 35 Jahren geschnallt, dass ihr V-Mann nicht der Bringer war. Soll man jetzt lachen, oder heulen?1995 merkte der Verfassungsschutz, dass Frenz außer öffentlichen Informationen nicht lieferte.
Mal sehen, ob die mich als V-Mann in irgendwelchen Szenen engagieren. Öffentliche Infos kann ich immer, gegen entsprechendes Salär, liefern.
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29. 11. 2011, 19:58 #4Mitglied
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Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Das ist aber nen gewaltiges Armutszeugnis für den Verfassungsschutz (ist immerhin ein Geheimdienst)... haben die sich jahrelang mit öffentlich bekannten Informationen zufrieden gegeben und die eigentlichen Gegner finanziert...
Könnte man schon drüber lachen wenn es nicht so traurig wäre
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29. 11. 2011, 20:05 #5
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
private Weihnachtsgeschenke,ok, Schreibmaschinen für die NPD-von mir aus.Wegen zweifachen Anschlagsversuchen finanzierte der Verfassungsschutz ihm eine Pistole für 300 Euro. Zu dem Kauf wurde ihm von einem Mitarbeiter geraten. Nach Beendigung seiner Tätigkeit durfte er die Waffe behalten.
1995 merkte der Verfassungsschutz, dass Frenz außer öffentlichen Informationen nicht lieferte. Nach Zahlung einer Abfindung von 10.000 Euro schied er aus. Auch aus der NPD schied er aus. Seine "politische Heimat" sei die Partei aber geblieben.
Aber was für eine Pistole kostet schon 300€/Mark???
Und warum bekommt er eine Pistole und kein Schutzprogramm?
Von wem wurden die Anschläge ausgeführt? eigene Parteikollegen oder linke?
Und am Schluss noch behalten, wahrscheinlich ohne WS.
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29. 11. 2011, 20:26 #6
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
offensichtlich ist es wesentlich sinnvoller in zukunft von einem weiteren versuch, die npd zu verbieten, abzusehen. stattdessen könnte man auch den verfassungsschutz auflösen. das spart nicht nur eine menge geld sondern verhindert vermutlich auch weitere parteien und organisationen, welche dann wieder umständlich verboten werden müssen.
über zur zeit noch existierende "bedenkliche" organisationen kann man sich ja informieren, indem sich eine andere offenere behörde regelmässig deren oft kostenloses info material schicken lässt...
aber eins muss man ihm lassen, der herr frenz weiss wie man es richtig macht.
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29. 11. 2011, 20:41 #7Mitglied
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Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Hälst du das für viel? Preisliste für Heckler & Koch Pistolen (leider in CHF, kann man aber ja umrechnen)
Da kannste mal 1200€ aufwärts schauen... kommt halt auch drauf an ob man was vernünftiges oder nen (vorsicht böses Worspiel) Rohrkrepierer will.
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30. 11. 2011, 00:07 #8Mitglied
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Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Jetzt muss ich mir neue Verfassungsschutzwitze ausdenken, weil die alten leider von der Realität übertroffen wurden...
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30. 11. 2011, 02:06 #9
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
[OFFTOPIC]
Hab mich grade mal bei H&K im Shop umgesehen, die haben da ne Menge coole Sachen. Und damit habe ich ein Problem: Darf ein Hersteller von Produkten, deren einziger Zweck darin besteht, Menschen zu töten cool sein?
Von so einer Firma erwarte ich eigentlich ein höchstseriöses und nüchternes Auftreten, immerhin handelt es sich um eine todernste Branche.
Just my 2 cents, sorry für die Unterbrechung.
[/OFFTOPIC]
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30. 11. 2011, 02:38 #10Mitglied
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Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Naja... ist letztendlich auch nur ne Frima die ihr Merchandising vertickt. Und "cool"... Geschmackssache... das einzige was ich mir, wenn überhaupt, zulegen würde wäre der Schlüsselanhänger... der Rest ist mir zu übertrieben.
Und immer dran denken: Nicht Waffen töten Menschen; Menschen töten Menschen.
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30. 11. 2011, 03:03 #11
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Okay, lass es mich anders formulieren:
Darf eine solche Firma cool sein wollen ?
Die sind nicht "auch nur ne Firma", die verkaufen keine Unterhaltungselektronik oder Energy Drinks, sondern Werkzeuge, um Menschen zu töten.
Waffen senken aber die Hemmschwelle zu töten und machen es auch erheblich einfacher.
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30. 11. 2011, 04:02 #12Mitglied
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Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Also ich hab zumindest kein Problem damit. Und sind sie jetzt cool nur weil wie Mauspads verkaufen?
Und ich meine H&K ist einer der weltweit besten Waffenhersteller... irgendwie cool ist das schon
Ich denk aber ich weiß worauf du abzielst... gerade die Mauspads dürften sich an Jüngere richten. Allerdings muss man auch sagen, dass es in Deutschland ein derart scharfes Waffengesetz gibt (was ich auch gut find, mal abgesehn von der Sache mit den Klappmessern) das es für ne den Normalo nahezu unmöglich ist ne Schusswaffe legal zu erwerben.
Ich seh das halt einfach al Werbung an... genauso, oder zumindest so ähnlich müsste man dann auch gegen Merchandising von Alkohol- und Tabakfirmen wettern, die zerstören auch leben und das sogar wessentlich einfacher als Waffen.
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30. 11. 2011, 08:18 #13
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Wohl eher was von Johnny English...Für ihn hatte der Verfassungsschutz damals "was von James Bond".
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30. 11. 2011, 08:41 #14
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
" Das Geld vom Vefassungsschutz, das Frenz an die NPD weiterleitete, konnte er als Spende von der Einkommenssteuer absetzen. "
Das Geld was er vom Verfassungsschutz bekommt ist aber eigentlich schon vorversteuert. Wie sollte er es dann denn Finanzamt erklären: "Ich bin ein V-Mann!?". Von der Identität eines V-Manns darf nur der Chef des BND und der V-Mannführer etwas wissen.
Die Bundesregierung setzt das Budget für den Geheimdienst fest. Dieser überweist einen reelen Betrag zurück und was übrig bleibt ist das tatsächliche Budget. Deshalb müsste er es ja nicht mal mehr versteuern.
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30. 11. 2011, 10:03 #15
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Verfassungsschutz dichtmachen. Mehr kann ich da nicht sagen.
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30. 11. 2011, 10:28 #16
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Das ist, ganz ehrlich, der dümmste Post den ich diese Woche bisher gelesen habe!

Was ist denn falsch am Verfassungsschutz? Wer sollte denn die Organisation, die gegen die Verfassung arbeiten, im Kern ausheben wenn nicht der BND?
Die Polizei darf/kann das nicht. Denn die Polizei unterliegt den Legalitätsprinzip, d.h. die müssen sofort einschreiten wenn eine Straftat vorliegt. Und so bekommen die niemals die Hintermänner sondern nur die Kuriere und Strohmänner!
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30. 11. 2011, 10:39 #17
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Von dem, was ich bis jetzt so gelesen hab, scheint der Verfassungsschutz ja selbst verfassungsfeindliche Organisationen zu finanzieren als Gegenleistung für Nichtigkeiten oder wie in diesem Fall sowieso öffentliche einsehbare Informationen und behinderte selbst das Verbotsverfahren der NPD durch seine V-Männer, obwohl doch ein Ziel des Ganzen gerade die Zerschlagung von verfassungsfeindlichen Organisationen sein sollte.
Also ich seh da aktuell nur eine recht effektive Verbrennung von Steuergeldern. Obwohl ... wenn sie sie nur verbrennen würden, könnte damit nicht noch das, das man eigentlich unterbinden sollte unterstützt werden!
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30. 11. 2011, 11:48 #18
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Diese V-Leute bekommen nur Geld für ihre Auslagen. V-Leute dürfen nicht mehr innerhalb der Organistation kriminell tätig sein ( z.B. Rauschgiftschmuggel ).
Es gibt besonders gute V-Leute und besonders schlechte V-Leute. Z.B. einer der besten VL = Deckname "Nord" arbeitet schon seit Jahren für den Verfassungsschutz und hat schon viele Geschäfte der Mafia auffliegen lassen.
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30. 11. 2011, 11:48 #19
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
sagen wir mal so, ohne unseren "unfehlbaren" verfassungsschutz, hätten wir so manche probleme überhaupt gar nicht. das ist quasi als wenn du dir einen neuwagen kaufst, dann noch viel zu viel geld in sinnlose extraausstattung investierst und dann damit gegen den baum fährst. nur um dich hinterher aufzuregen, das die karre nen totalschaden hat.
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30. 11. 2011, 12:45 #20
Re: Aus dem Leben eines V-Manns
Wirklich? Dann hätten wir aber Probleme die wir jetzt nicht haben. Wer soll den verdeckt ermitteln? Wer überwacht denn die terrorverdächtigen Menschen? Nicht die Polizei, da sie sofort eingreifen MÜSSEN.
http://www.sueddeutsche.de/politik/u...hland-1.242168


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