Thema: Zeugnis check
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08. 12. 2011, 19:22 #1
Zeugnis check
Hi,
nach 3 Monaten ist heute mein Arbeitszeugnis für die Zeit im Krankenhaus gekommen.
Ich dachte zuerst die wollen mich verarschen oder sowas... ich habe schon einen Mailentwurf verfasst und gefragt ob das ein Witz ist - aber noch nicht weggeschickt.
Das Zeugnis ist - in meinen Augen totaler Mist und die wurde ziemlich negativ runtergezogen - auch wenn das nicht so stark der Fall war.
Ihr seid Profis - könnt ihr was dazu sagen bzw es mir erläutern:
Ich hängs als Bild an.
(Sollt einer von euch irgendwo doch meinen Namen finden, dann sagts bitte oder falls einer draufkommt wo das ist - dann bitte nicht öffentlich machen, danke!)

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08. 12. 2011, 22:09 #2TBuktudeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Zeugnis check
Häufig und in der Regel ist natürlich noch viel schlimmer als dass da nicht steht ´stets zu unserer vollen/vollsten Zufriedenheit´
Ich kann nicht beurteilen, was dahintersteckt
Das kann von einem einfachen ´passt nicht´ bis hin zu Unregelmäßigkeiten gehen
Zuverlässig und pflichtbewusst passt da nicht
Auch wegen ´qualitativ gut´ (nicht quantitativ)
Also bist Du zu langsam, hast zu wenig geschafft
Dann schreibt man aber eher was von ´besonders sorgfältig´
Das ist kein Zeugnis, mit dem man prahlen kann
Eigentlich ist es für eine Bewerbung ungeeignet
Vielleicht solltest Du uns mal ehrlich sagen, was das Problem war...
Hättest Du nicht gekündigt wärest Du rausgeflogen, oder?
Gruss
Tim
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09. 12. 2011, 07:53 #3Gesperrt
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Re: Zeugnis check
Schau mal - diese Story hier wars:
http://board.gulli.com/thread/165463...arbeitsstelle/
Hätte ich nicht gekündigt, hätten die mich wahrscheinlich doch noch gerade so behalten....bin extra wegen der Arbeit damals umgezogen.
Das es nicht rosig wird, war mir schon bewusst - aber können Sie das Teil net mal durchlesen und mal die Fehler korrigieren ..wtf..
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09. 12. 2011, 10:40 #4TBuktudeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Zeugnis check
Hm...man bewirbt sich aber besser aus einer ungekündigten Stellung heraus
Ich denke mal, die o.g. Punkte würden die auf eine freundliche Bitte hin von Dir noch abändern
Schließlich soll das Zeugnis Dir nicht den weiteren Weg verbauen
Ein Zeugnis ist auf ewig, was Du jetzt da nicht verbessern kannst, das klappt nie mehr
Die Konfrontationsschiene würde ich da jetzt an Deiner Stelle nicht fahren
Denke zwar, dass Du am Ende Recht bekommst aber das hilft Dir jetzt auch nicht
Zum Rest habe ich im anderen Thread was geschrieben
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09. 12. 2011, 10:52 #5Mitglied
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Re: Zeugnis check
Das Zeugnis ist - eines der schlechtesten die ich bis jetzt gesehen habe.
mal abgesehen von den form- und schreibfehlern ist deine Beurteilung unterirdisch.
Wenn ich dem Zeugins eine Schulnote geben müsste wäre es eine 5 (ungenügend)
Wenn ich an deiner Stelle wäre würde ich mich entweder um ein neues Zeugnis kümmern oder bei der nächsten Bewerbung angeben, dass ich in der Zeit arbeitssuchend war, mit dem Zeugnis kannst du eine Bewerbung, meiner Meinung nach, vergessen.
Edit:
Das Beste wird wirklich sein nett und höflich zu fragen ob Sie dein Zeugnis etwas aufwerten können und vielleicht auch mit einem Vorschalg zu kommen (Vorschläge sind immer gut da die Personalabteilung dann weniger arbeit damit hat und den ganzen etwas geneigter sind).
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09. 12. 2011, 12:30 #6Mitglied
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Re: Zeugnis check
Also, wenn ich eine Bewerbung mit so einem Zeugnis bekomme, lade ich den Bewerber sicher nicht zu einem Gespräch ein.
Was ich interpretieren würde :
- hat eine Ausbildung genossen, die offensichtlich für nichts nützlich ist ("umfassend und vielsietig")
- arbeitet nur, wenn er Lust dazu hat ("häufig", "in der Regel")
- macht nur was unbedingt nötig ist ("präzise")
- Arbeitsergebnisse sind unbefriedigend ("stets zu unserer Zufriedenheit"), sichert sich aber formal ab, sodass Fehler nicht nachweisbar sind bzw. erklärt jedem, dass ohnehin alles OK ist ("immer richtige Lösungen", "korrekt")
Wobei anzumerken ist, dass einige der Formulierungen in einem anderen Kontext auch positiv interpretiert werden können - hier wirkt aber das Gesamtbild.
Ich würde empfehlen, das Zeugnis
a) in dieser Form bei keiner Bewerbung vorzuzeigen
b) bei der Kammer für Arbeiter und Angestellte prüfen zu lassen (falls das in Deutschland möglich ist)
Da die Formulierung schon fast bösartig ist, bezweifle ich, ob (c) eine direkte Intervention beim Arbeitgeber zielführend ist.Geändert von Schubidos (09. 12. 2011 um 13:32 Uhr)
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