Thema: Opel Ampera
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24. 12. 2011, 16:59 #1Mitglied
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Opel Ampera
Ich habe grad mal über den Opel Ampera gelesen und muss sagen..wow..endlich mal ein Elektro-Auto was auch noch verdammt gut aussieht.
Was sagt ihr dazu? Würdet ihr euch nen umweltfreundliches Auto zulegen, jetzt diese auch optisch alltagstauglich werden?
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24. 12. 2011, 17:12 #2Mitglied
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Re: Opel Ampera
nein, da zu teuer und unausgereift.
Außerdem besteht Brandgefahr bei dieser Karre:
http://www.rp-online.de/auto/news/br...tart-1.2643724
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24. 12. 2011, 19:01 #3centusdeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Opel Ampera
Nur weil ein Auto optisch ansprechend ist, würde ich es mir nicht kaufen, aber es stimmt, dass der Ampera ziemlich gut aussieht.
Kaufen würde ich mir dennoch keinen, da ich in dieser Art von Hybrid keine große Zukunft sehe und vorallem der hohe Preis abschreckt. Wer kauft sich bitte einen Wagen der Kompaktklasse für 45000€.
Mir geht diese Umweltdiskussion in Bezug auf PKW ziemlich auf den Geist, und wenn man hier über Hybrid- oder reine Elektrofahrzeuge diskutiert, sollte man auch bedenken, dass der Strom ebenfalls mit CO2-Ausstoß produziert wird.
Hier mal ein paar kleine Details nur im Bezug auf den Ampera:
Der Akku bringt 16 kWh, wo von aber nur 11 kWh verwendet werden. Opel gibt mit reinem Elektroantrieb eine kombinierte Reichweite von 83 km an. Hochgerechnet braucht man also rund 13,5 kWh für 100km.
Diese 13,5 kWh benötigt man auch ungefähr für das Laden der 11 kWh, wenn man von einem Wirkungsgrad von ca. 80% ausgeht.
Bei einem Strompreis von 0,2€/kWh ergeben sich somit 2,70€ für das Volladen der Batterie. Dafür bekäme man an der Tankstelle nicht einmal 2 Liter konventionellen Kraftstoffs. In diesem Bereich also ein großer Pluspunkt für den Hybrid.
Aus Sicht der Umwelt sieht das ganze so aus, im Schnitt verbrauchen Kraftwerke 600 g CO2 für die Produktion von einem Kilowatt. Kohlekrafte sind hier mit bis zu 1100g die größten "Dreckschleudern", aber für einen fairen Vergleich nehmen wir den Mittelweg.
Das bedeutet, dass während dem Laden im Schnitt 8,1 kg CO2 ausgestoßen werden. Gute Fahrzeuge mit reinem Diesel oder Benzinbetrieb liegen bei rund 115 g auf 100 km. Ergibt hier also einen Ausstoß von 11,5 kg auf 100km.
Auch hier schneidet der Hybrid vom ersten Eindruck her besser ab, aber man darf nicht vergessen, ob man die 83 Kilometer Reichweite in der Praxis auch tatsächlich schafft. In den meisten Tests unter Realbedingungen, also mit Heizung im Winter, Klimaanlage im Sommer, Radio usw. machte der Akku bereits nach 50 km schlapp. Man kann die obigen Werte des Hybrids also mal zwei nehmen und erhält dann relativ realistische Werte und wird feststellen, dass ja doch nicht alles so sauber ist, wie vom Hersteller vermittelt wird.
Auch wenn meine Ausführung es vielleicht nicht ganz vermittlelt, ich kann mir eine Zukunft mit reinen Elektroautos durchaus vorstellen, aber auf solchen Zwischenlösungen wie den Hybrid habe ich keine Lust.
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24. 12. 2011, 19:52 #4
Re: Opel Ampera
Das E-Mobil ist mal wieder ein hervorragendes Beispiel dafür wie hirnrissig unsere Umweltpolitik ist.
Was genau wollen wir damit bezwecken? Der Umweltaspekt ist absolut zu vernachlässigen, weil zum einen die Preise der Autos für die absolute Mehrheit der Menschen auf dieser Erde zu hoch sind. Und selbst wenn sie das nicht wäre, gibt es nach heutigem Stand der Technik nicht genügend Energie für alle. Die Rohstoffe zur Herstellung der Akkumulatoren für E-Fahrzeuge sind begrenzt. Selbst wenn die Technik ausgereift wäre, wenn die Preise hinreichend niedrig wäre, könnte nichtmal jeder Zehnte Mensch auf der Erde ein E-Mobil kaufen weil nicht genug da ist.
Umwelttechnisch: Mehr als ein Prestige-Objekt für Reiche, die zeigen wollen, dass sie zum Ausgleich für ihren 10000 € pro Jahr verschlingenden Bunker mit Ganz-Jahres-Pool-Beheizung ein E-Mobil fahren, wird es nie werden.
Für Normalsterbliche möglicherweise mal ausgereift genug, um die horrenden Benzinpreise auszugleichen.
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24. 12. 2011, 20:23 #5centusdeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Opel Ampera
Genau, das erinnert etwas an die ganzen Hollywood-Größen, die sich im Prius zur Veranstaltung fahren ließen, nur um anschließend im Helikopter Richtung Privatjet abzudüsen.
Für Normalsterbliche lohnt sich das meiner Meinung nach auch nicht. Da lege ich 20000€ auf den Tisch, bekomme ein Fahrzeug der gleichen Kategorie mit einem Dieselmotor und für die 25000€ Differenz fahre ich dann meine 300000 Kilometer.
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24. 12. 2011, 21:25 #6
Re: Opel Ampera
Da es eher selten ist, dass man eine Steckdose am Straßenrand findet, wird wohl eher der Betrieb im Range-Externder-Mode die Regel sein.
Dieses Konzept finde ich interessant, denn hier hat man sich für einen 1.4l-Benziner entschieden. Da dieser entkoppelt von der Geschwindigkeit der Rad-Antriebsachse läuft, kann er in Drehzahlen betrieben werden, die einen optimalen Kraftstoffverbrauch versprechen.
Dieser "kleine" Motor reicht aus, um den Generator anzutreiben, welcher den Strom für den Elektromotor liefert, welcher mit 370 Nm recht gut dimensioniert ist.
Seltsam, dass man dem Wagen nur 161km/h Maximalgeschwindigkeit zutraut.
In einem Interview hab ich mal gelesen, dass man vor allem die Fuhrpark-Manager von großen Konzernen ansprechen möchte.
Der Vorteil des Ampera ist wahrscheinlich wirklich die geringe Emission.
Bleibt die Frage, ob die Dienstwagenlenker sich wirklich von 161 km/h Vmax beeindrucken lassen.
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24. 12. 2011, 21:43 #7centusdeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Opel Ampera
Der Wagen würde schon schneller laufen, aber man hat ihn absichtlich bei dieser Geschwindigkeit gedrosselt, da der Verbrauch in astronomische Bereiche steigen würde, wenn man noch schneller fahren würde.
Zum Range-Extender-Mode soll gesagt sein, dass dort laut den Herstellerangaben ca. 5l Benzin auf 100 km verbraucht werden. Angesichts der Tatsache, dass diese Werte unter den üblichen Standardbedingungen (20° Umgebungstemperatur und alle Nebenverbraucher ausgeschaltet) ermittelt werden, dürfte der Verbrauch in der Praxis nochmals um einiges höher liegen. Zumal auch die Temperatur maßgeblichen Einfluss auf die Akkus hat. Und da wir hier in Europa im Jahr durchaus 60°C Differenz haben, wird auch dies eine große Rolle spielen.
Für mich ist das wenn dann ein reines Auto für die Kurzstrecke, wo man komplett im E-Modus fahren kann. Bei allem was darüber hinaus geht, ist ein kleiner Benziner oder Diesel wesentlich günstiger, sofern man die Emissionen nicht beachtet.
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25. 12. 2011, 15:12 #8
Re: Opel Ampera
Es gab den 3er Golf mit Elektromotor.
Das sind jetzt extrem begehrte Sammlerstücke.
Den Prius gabs seit 1997 mit Hybrid.
Von anderen Kleinstserien Exoten-Fahrzeugen mal ganz zu schweigen.
Wer also sagt "jetzt gibts endlich Elektroautos" dem ist nicht mehr zu helfen.
Centus drückts am besten aus: normales neues Auto kaufen und von der Ersparnis Sprit.
Wenn man sich die Herstellung der Akkus ansieht sowieso besser für die Umwelt.
Es ist ein Elektromotor. Für den sind 370 NM absolut kein Thema.
Und zwar nahezu den ganzen Drehzahlbereich durch.
Der ist aber beim Emotor begrenzt => Getriebe muss entsprechend ausgelegt sein,
aber das macht irgendwann auch nicht mehr mit und dieses schätzungsweise bei 160kmh.
Wenn man tatsächlich nur in der Stadt fährt also völlig ausreichend.
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25. 12. 2011, 15:42 #9
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25. 12. 2011, 18:26 #10
Re: Opel Ampera
Ja, aber dann ist das Getriebe falsch übersetzt?
Der Insignia 2.8 V6 bringt 350 Nm bei 1900–4500 U/min. Endgeschwindigkeit dürfte bei 250 km/h abgeriegelt sein.
So ein E-Motor dreht doch wohl mehr als 5.000 U/min? Also warum dann 160 km/h Vmax?
Klar, als ein Stadtauto wäre das ein tolles Konzept. Nur für meinen Geschmack etwas zu groß für die Stadt.
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25. 12. 2011, 18:46 #11centusdeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Opel Ampera
Wie gesagt, die Höchstgeschwindigkeit wird aus wirtschaftlichen Gründen bei diesem Tempo begrenzt. Bei Vollgasfahrten mit 160 km/h lässt der Ampera auch seine 8l/100km durch und alles darüber würde den Verbrauch noch einmal massiv in die Höhe treiben. Es gibt Getriebe die weit mehr als 1000Nm aushalten, also gibt es von dieser Seite her kein Problem. Allenfalls könnte man hier noch die Kosten aufführen, aber die fallen bei einem Wagen, wo alleine 11000€ für den Akku berechnet werden nicht mehr wirklich ins Gewicht.
Außerdem sollte man nicht vergessen, das unter der Karossierie ein amerikanischer Wagen steckt, der mit knapp 100 Meilen mehr als gut motorisiert ist.
Übrigens, habe mir gerade mal ein paar Bilder angesehen und dabei auch ein paar vom Motorraum gefunden. Wenn das wirklich die Zukunft der Autos ist, sehe ich für meinen Beruf schwarz. Mich kotzt es jetzt schon an, wenn ich in total verbauten Autos mit großvolumigen Motoren schrauben muss, aber wenn dann wie hier noch kreuz und quer zusätzliche Kabel verlegt sind, die den Zugang weiter erschweren, ziehe ich doch lieber die reine Büroarbeit vor
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25. 12. 2011, 19:44 #12
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25. 12. 2011, 20:01 #13centusdeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Opel Ampera
Natürlich fehlen momentan sämtliche Langzeitstudien, aber Opel gibt 200000-240000km bzw. 15 Jahre an. Also ein gutes Fahrzeugleben, wie es in der Praxis aussieht, wird die Zukunft zeigen. Auch ob diese Laufleistung im reinen E-Modus oder nur mit Range Extender erreicht werden ließ Opel bisher offen.
Das ist übrigens ein weiterer Punkt für mich, so ein Auto nicht zu kaufen. Ich kaufe meist 1 Jahreswagen oder Kurzzulassungen und fahre diese in der Regel 5-6 Jahre, eher ich mir ein anderes hole. Was mache ich nun, wenn der Akku nach 4 Jahren schlapp macht, und ich trotz Kulanz selbst noch 6000€ zahlen darf?
Außerdem drückt so etwas natürlich den Wiederverkaufspreis. Einen Wagen mit 200000km auf der Uhr kann ich dann wohl verschenken, wenn noch der alte Akku drin ist. Zum Beispiel beim Prius (auch wenn dieser noch mit alten Nicke-Metal-Hybrid Akkus läuft) war die erste Frage beim Verkauf, ob der Akku bereits getauscht wurde. War dies nicht der Fall, konnte man sich gleich auf eine Wertminderung von mehreren Tausend Euro einstellen.
Das und andere Gründe sind momentan der Grund, warum ich so eine Investition die nächsten Jahre getrost verzichten kann.
Edit: Ganz vergessen, einen Memory Effekt soll es bei dieser Art von Akkus nicht geben.
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25. 12. 2011, 20:03 #14Mitglied
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Re: Opel Ampera
Klar, der dreht erheblich mehr. Daher kommt der Ampere ja auch mit EINEM Gang aus, der Insignia dürfte seine Höchstgeschwindigkeit im 6. haben... (Davon abgesehen hat das Drehmoment nix mit der Höchstgeschwindigkeit zu tun, dafür ist allein die Maximal-Leistung ausschlaggebend. Sonst hätte man mit nem 2l Diesel ja einen Porsche-Killer, max. Drehmoment ist ja gleich
)
Man könnte natürlich die Übersetzung verändern, das geht aber auf die Beschleunigung bei Stadtgeschwindigkeit, worauf es bei so einer Karre ja ankommt.
Auch ein "richtiges" Getriebe mit mehreren Gängen wäre Denkbar, aber das ist ja gerade ein Vorteil bei E-Motoren, dass man das weglassen kann, um so wenigstens ein bisschen Sprit zu sparen.
Davon abgesehen will mit dem Auto denke ich eh keiner schnell fahren, dann wäre jeder Verbrauchsvorteil dahin. Vielleicht kennt hier ja jemand den TopGear-Test "BMW M3 vs. Toyota Prius"? Gibt's auf Youtube. Wenn Ichs richtig im Kopf hab, hat das kleine Öko-Greenpeace-Auto fast 2 Liter mehr gebraucht als der 400PS V8
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25. 12. 2011, 20:06 #15
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25. 12. 2011, 20:38 #16centusdeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Opel Ampera
Ich muss gleich dazu sagen, dass ich mich in der Akku-Technologie nicht wirklich gut auskenne, daher denke ich, dass es sinnvoller ist, wenn ich an dieser Stelle einmal auf Wikipedia verweise und hier einen Ausschnitt zitiere:
Bei Interesse kann der vollständige Artikel hier nachgelesen werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-AkkumulatorLebensdauer
Generell ist die Lebensdauer stark abhängig von den verwendeten Materialien und deren Qualität, insbesondere deren Reinheit, sowie vom Umgang mit dem Akku. Sehr hochwertige Zellen verlieren auch nach mehreren Jahren im Einsatz und zigtausenden Lade- und Entladezyklen nur einen sehr geringen Teil ihrer Kapazität und Leistung und verhalten sich entsprechend „fast wie neu“.[7]
Die Mehrheit der in Endverbrauchergeräten verbauten Lithium-Ionen-Akkus der ersten Generationen hatte aber nur eine kurze Lebensdauer. Teilweise konnte der Nutzer schon nach einem Jahr erheblichen Kapazitätsverlust feststellen; nach zwei bis drei Jahren war so mancher Lithium-Ionen-Akku bereits unbrauchbar geworden. Dabei stellte sich heraus, dass der schleichende Kapazitätsverlust weniger von der Zahl der Lade- und Entladezyklen, sondern vor allem von den Lagerbedingungen abhing: Je höher die Temperatur und je voller der Akku, desto eher kam es zum Ausfall. Als Grund hierfür werden in der Regel parasitäre unumkehrbare chemische Reaktionen genannt.[8]
Zunehmend werden jedoch auch im Endverbraucherbereich bessere Li-Ion-Akkus mit längerer Haltbarkeit verkauft. Apple gibt für die in die MacBooks eingebauten Akkus beispielsweise an, dass nach fünf Jahren und 1000 Zyklen immer noch 80 % der Anfangskapazität zur Verfügung stehen.[9] Bei Beachtung der von den schlechten Akkus der ersten Generationen gelernten Anwendungsregeln (Betrieb und Lagerung bei möglichst tiefer Temperatur; Lagerung nur im teilgeladenen Zustand; generell weder ganz vollladen noch ganz entladen) dürfte die mit den genannten moderneren Akkus tatsächlich erzielbare Zyklenzahl noch deutlich höher ausfallen.
Ob und in welche Richtung ein technischer Fortschritt zu erwarten ist, kann ich dir leider auch nicht sagen. Eine Möglichkeit wäre sicherlich der Einbau von größeren Akkus, die dann nur in einem bestimmten Bereich be- und entladen werden. Aber wie gesagt, hier bin ich eigentlich überfragt, daher wäre es wohl sinnvoller, wenn sich jemand dazu äußern würde, der sich in diesem Bereich besser auskennt.
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25. 12. 2011, 20:48 #17
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25. 12. 2011, 21:52 #18Mitglied
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Re: Opel Ampera
E-Motor schön und gut. Aber das Leistungsgewicht eines Elektroantriebes ist einfach exorbitant größer als bei einem klassischen Verbrennungsmotor.
Ein E-Motor macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man ein wirklich leichtes Fahrzeug hat, was mit einem kleinen Akku rein elektrisch mindestens 100km bewegt werden kann, sprich ein reines Stadtauto.
Ab besten ein 1-Personen Fahrzeug ohne großen Schnickschack.
Ansonsten finde ich Hybride sinnlos. Die Akkus sind einfach zu schwer, und einen wirkliches Verbrauchsvorteil hat man nur auf den ersten paar Kilometern. Danach frisst der Verbrennungsmotor den Vorteil wegen des höheren Gewichts gnadenlos auf.
In Israel gibt es, wenn ich mich recht erinnere, ein Pilotprojekt im Bezug auf die Akkuproblematik. Gegenstand davon ist, dass man den Akku nicht kauft sondern nur mietet und an "Tankstellen" voll aufgeladene Akkus bekommt, die ins Fahrzeug gesetzt werden.
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26. 12. 2011, 15:44 #19
Re: Opel Ampera
Für mich kommt aufgrund der aktuellen Technik kein E-Auto in Frage. Solange die Probleme mit den Akkus (s. Vorposter) nicht behoben sind sehe ich in den Autos auch keine Zukunft. Ein E-Auto ist für mich sowieso nur ein E-Auto wenn KEIN Verbrennungsmotor drin steckt.
Fazit: Ein Hybrid kommt mir nicht untern Arsch. Die sollen erstmal die Technik weiterbringen und nicht wiedermal die Endverbraucher als "Betatester" missbrauchen.
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26. 12. 2011, 16:49 #20Mitglied
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Re: Opel Ampera
Hui..da schaut man mal eine Tag nicht und schon wird hier fleißig diskutiert..fein

Natürlich würde auch ich kein Auto nur wegen des Aussehens kaufen..aber es ist ganz klar ein Pluspunkt, wenn man über die Anschaffung eine E-Autos nachdenkt. Das Auge kauft ja mit.
Die Reichweite ist für ein Alltagsauto doch völlig ausreichend. Für die Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen sollte es da keine Probleme geben..und es werden ja mehr und mehr Stromtankstellen geschaffen, Vattenfall ist da wohl stark dabei.
Was aber genau heisst denn "kombinierte" Reichweite bei "reinem" Elektroantrieb?


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