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Thema: Opel Ampera

  1. #81
    Innenexxxperte Avatar von MrDraco
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    Standard Re: Opel Ampera

    Zitat Zitat von fuchzga Beitrag anzeigen
    Das würd ich mal hinterfragen.
    Der Benzinmotor treibt einen Generator an. Dieser Generator erzeugt Energie für den E-Motor.
    Es wird keine Energie abgezweigt, um damit den Akku aufzuladen.
    Ernsthaft? Das glaubst du?
    Bereits beim Prius wurde die Batterie bei jedem Bremsvorgang geladen.

  2. #82
    .:[Akopalüze Nau]:. Avatar von fuchzga
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    Standard Re: Opel Ampera

    Was willst du mir jetzt damit sagen?

    In meiner Aussage gehts nicht um Rekuperation beim Bremsen. Es ging allein um die Aussage, dass der Benzin-Motor genutzt werden kann, um den Akku wieder aufzuladen.

    Wieviele km brauchts denn, bis der Akku wieder voll geladen ist?
    Wer würde denn sowas haben wollen? (Mal rein logisch betrachtet.)
    Der eigenproduzierte Strom wäre doch viel teurer als der aus der Steckdose.

    Kleine Rechnung:
    Der Akku nimmt 16 kWh auf. Wir wissen aber bereits, dass immer eine gewisse Reserve im Akku bleiben muss. Es dürfen maximal 11 kWh entladen werden, danach springt der Range-Extender an. Hier hat jemand gemessen, dass 13 kWh aufgebracht werde müssen, um die 11 kWh in den Akku zu befördern.
    Angenommen man bezieht Öko-Strom für 0,25€ pro kWh, dann kostet die Akkuladung also 3,25€.

    Der ADAC gibt für den Betrieb im RangeExtender-Modus einen Testverbrauch von 5,5l an. Beim Literpreis von 1,50€ zahlt man also 8,25€ auf 100km Fahrstrecke.
    Und dann müsste der Generator aber einiges leisten, um den Akku wieder voll zu bringen. Nebenbei soll ja auch noch Strom für den eigentlichen Fahrbetrieb erzeugt werden.

    Richtig ist, dass man während der Fahrt, z.B. durch regeneratives Bremsen, auch Energie in die Akkus einspeist.

    Nur wird diese Energie auch verwendet, um einen komfortablen elektrischen Fahrbetrieb zu ermöglichen.
    Wie bereits erwähnt, werden immer 5kWh als Leistungsreserve gehalten.
    Beispiel: Fährt man viel Bergstrecke, dann muss diese Reserve herhalten, um über die nächste Bergkuppe zu kommen. Ein Auto mit 1,8t Gewicht braucht leider auch mehr Energie, wenns bergauf geht.
    Das schöne ist, dass so ein 1,8t-Auto bei der Abfahrt dann mal richtig Energie erzeugt.

  3. #83
    Innenexxxperte Avatar von MrDraco
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    Standard Re: Opel Ampera

    Ja, aber du fährst.
    Das ist der Sinn eines Autos.
    Das es sobald der Rangeextender einspringt teurer wird ist klar und eine Konsequenz daraus das es ein "Elektroauto" ist.
    Ich bezweifle, dass der RE so schwach ausgelegt ist, dass er die Batterie im normalen Betrieb nicht aufladen kann.
    Wenn ich mich recht erinnere lädt der sogar nur die Batterie auf und der Elektromotor nuckelt die dann wieder leer.
    Ansonsten stehst du etwas dumm da.

  4. #84
    ******* Avatar von MMv2
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    Standard Re: Opel Ampera

    Im Stern haben sie den Nissan Leaf (36.900 €) und den Opel Ampera unter den aktuellen Wetterbedingungen getestet.
    Ergebnis: die Reichweite beträgt im E-Betrieb beim Top-Modell Opel (den Nissan kann man winters gleich in der Garage lassen) ökologisch wertvolle 39 Kilometer!

    Die sog. CO2-Bilanz ist bei beiden Fahrzeugen leider sehr düster, außer, man würde sie zum Laden direkt an eine Windkraftanlage anschließen. Was man im Stern außerdem erfährt, ist das Entstehen einer neuen german angst: „Range anxiety“, die Reichweitenangst.

    Auch in der Stadt sind 39 Kilometer nicht sehr viel.

  5. #85
    tötet Pantomimen
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    Standard Re: Opel Ampera

    Zitat Zitat von MMv2 Beitrag anzeigen
    Was man im Stern außerdem erfährt, ist das Entstehen einer neuen german angst: „Range anxiety“, die Reichweitenangst.
    und wieso, um Gottes Willen nochmal, sollte man mit einem Range-Extender Fahrzeug eine Reichweitenangst haben? Mit einem Fahrzeug das man genauso tanken kann wie einen normalen Benziner? Außer wenn man in Gegenden Deutschlands wohnt in denen die nächsten 500km keine Tankstelle ist?

  6. #86
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    Standard Re: Opel Ampera

    Ich habe den Bericht vom Stern weder gelesen noch gesehen, aber das was hier wiedergegeben wird, bekräftigt meine Meinung, die ich hier schon auf der ersten Seite kundgetan habe.

    Ein Auto dieser Bauart ist zum momentanen Zeitpunkt in jeder Hinsicht einem konventionellen Fahrzeug unterlegen.

    Was allerdings diese Reichweitenangst sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ich war die letzten zwei Wochen jeden Tag knapp 500km auf der Autobahn unterwegs und musste entsprechend oft tanken. Wenn ich dann so tanken würde, wie jeder zweite, den ich beobachten konnte, dann würde ich auch unter Reichweitenangst leiden.

    Dicke Schlitten an die Tankstelle fahren und dann mit den letzten fünf Euro ein paar Tropfen reinlassen

  7. #87
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    Standard Re: Opel Ampera

    Ach ja, der Stern.
    Also mal ganz ehrlich, da wirft die Presse wieder "Benzin" ins Feuer, ohne dem Unwissenden den Hintergrund zu erklären. Vermute ich mal locker, gelesen habe ich den Artikel nicht.
    Wie schon erwähnt, man muss sich bei den aktuellen Elektro-Autos doch maximal genauso viel Gedanken über die Reichweite machen, wie beim Benziner.
    Gerade beim Range Extender, wo der Verbrenner immer für eine bestimmte Ladung des Akkus sorgt.

  8. #88
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    Standard Re: Opel Ampera

    Zitat Zitat von MMv2 Beitrag anzeigen
    Auch in der Stadt sind 39 Kilometer nicht sehr viel.
    für in die Arbeit und zurück reichts auf alle Fälle! außerdem hat man ja immer noch den Range-Extender. 39 km sind ja rein elektrisch... darüber hinaus fährt man eh mit benzin-unterstützung also finde ich auch das argument der range-anxiety ziemlich doof. wenn wer angst wegen reichweite hat, hat sich nicht ordentlich informiert!

    elektro-autos im aktuellen stadium sind reine stadt-autos. das wird von opel und co auch so empfohlen weil die technologie für weitere strecken noch nicht effizient genug ist.

    und bezüglich der co2 bilanz: die vorgaben der politik sind: baut autos die wenig co2 produzieren - dh elektro, gas und wasserstoff. wie diese energieträger produziert werden liegt nicht im ermessen der autoindustrie sondern auch an der politik - soviel sollte man jedenfalls bedenken!

  9. #89
    ******* Avatar von MMv2
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    Standard Re: Opel Ampera

    Zitat Zitat von Kweed Beitrag anzeigen
    und bezüglich der co2 bilanz: die vorgaben der politik sind: baut autos die wenig co2 produzieren - dh elektro, gas und wasserstoff. wie diese energieträger produziert werden liegt nicht im ermessen der autoindustrie sondern auch an der politik - soviel sollte man jedenfalls bedenken!
    Dann bedenken wir das doch mal.

    Als es jetzt vor kurzem so scheißkalt war, mußte die so genannte Notreserve in Anspruch genommen werden, also Uralt-Kohlekraftwerke und sogar ein österreichisches Ölkraftwerk. Daraus entsteht dann ein wahrhaft modernes Mobilitäts-Konzept: Ein guter alter Kessel wird mit Heizöl erhitzt und der entstehende Dampf treibt eine Turbine an. Die erzeugt Strom, und der wird dann von Österreich nach Deutschland geschickt. Dort endet er nach einer langen und verlustreichen Reise in einer Steckdose. Mit Hilfe dieser Steckdose wird dann eine Batterie geladen, die ein Elektroauto antreibt.

    Es ist wohl nur eine geringe Übertreibung dies als fossile Energie-Vernichtungskette zu beschreiben.

    Wenn der Autofahrer das Heizöl (ist im Grunde das gleiche wie Diesel), gleich in seinen Tank kippen würde, käme er mit dem Liter Kraftstoff um ein vielfaches weiter. Und er würde obendrein weniger CO2 emittieren.

    Und für so was (und um bei Kälte 39 KM weit zu kommen) gibt man dann 40000 € aus.

    Es gibt in Deutschland bislang nur 4300 Elektromobile auf der Straße. Privatkunden kann man dabei mit der Lupe suchen, die meisten Zulassungen gehen auf das Konto der Elektroauto-Händler oder von dazu verdammten Behörden.
    Geändert von MMv2 (18. 02. 2012 um 15:23 Uhr)

  10. #90
    tötet Pantomimen
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    Standard Re: Opel Ampera

    Zitat Zitat von MMv2 Beitrag anzeigen
    Wenn der Autofahrer das Heizöl (ist im Grunde das gleiche wie Diesel), gleich in seinen Tank kippen würde, käme er mit dem Liter Kraftstoff um ein vielfaches weiter. Und er würde obendrein weniger CO2 emittieren.
    Und die Berechnung der Wirkungsgrade hast du wo? Oder denkst du dein Auto mit Drehzahlen von 1000-5000 fährt immer im optimalen Wirkungsgradbereich? Im Gegensatz zu einer optimierten Großanlage deren Prozesse alle optimiert wurden um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen?

    Zudem sprichst du von der Notreserve. Diese wird vll. an einem Tag im Jahr aktiviert, und das auch nur weil die Stromhändler zu geizig waren Strom auf dem Weltmarkt zuzukaufen.

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