Tja.. ich habe nun 7 Monate BW hinter mir!
Ich kann nur sagen:
reine Zeitverschwendung!!
Partys?
In der AGA hatte ich nun wirklich keine Lust auf Partys nach der Schinderei die ganze Woche lang.
Alkohol?
Ja, da gab es so ein paar seltsame Typen die sich ständig den Kopf volldröhnen mußten,
so gut wie alle hatten jedoch (meistens) keine Lust sich sinnlos zu besaufen. (...muß ja auch an den nächsten Morgen denken)
Unterordnen?
Manche der Ausbilder in der AGA waren grade mal so um die 20 (wie ich),
1 Jahr beim Bund und fühlten sich als.. hmm.. "überlegene Halbgötter"?
Diese "Menschen" können nach ihrer Bundeswehrzeit - denke ich mal - keine normale Arbeit mehr ausführen (Stichwort Teamwork).
Ich sehe auch einfach keinen Sinn darin mich irgendwelchen vollkommen verblödeten Hirnis unterzuordnen.
Nach der Grundausbildung wurde einiges anders, der Umgangston wurde normalisiert
und es gab plötzlich weniger (bis keinen) Zeitdruck mehr.
Länger verpflichten?
Nur wenn man meint, das man das ohne geistige Schäden durchhalten kann.
Dann sollte man aber zumindest darauf achten, daß man jeden Tag nach Hause fahren kann
- sonst ist das ohne Spätschäden imho nicht möglich!
Viel machen muß ich dort wirklich nicht, allerdings ist es auf die Dauer schon extrem
langweilig nur zu warten das der Tag vergeht -> oder wieder mal den Flur zu fegen...
Kleiner Tipp zum freiwillig länger machen: schon mal was von Auslandseinsätzen gehört?
Warum ich zum Bund gegangen bin?
Ja, diese Frage habe ich (und einige meiner Leidensgenossen ebenso) mir auch schon gestellt.
Aber jetzt ist es nicht mehr lang und in ein paar Wochen habe ich alles hinter mir!!
@neo: Verweigern ist heutzutage nicht mehr schwer, die Gesellschaft braucht ja auch mehr Zivis als Bundis.
Übrigens kann man auch noch verweigern nachdem man bei der Bundeswehr ist,
(bis zum Gelöbnis und danach auch noch nach der BW-Zeit), empfehle ich aber eher nicht.
greetz, phantast