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25. 01. 2012, 13:26 #21Deep_Intdeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Weil er dich ungestraft bepöbeln und bespucken kann? Warum sollte man sich sowas bieten lassen? Und wieso schadet es dem Ego nicht? Deinem oder meinem sicher nicht, wir waren ja nicht betroffen. Aber der TS war offensichtlich sehr aufgewühlt, sonst hätte er sich kaum selbst verletzt.
p.s.: Ich für meinen Fall bevorzuge "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus."
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25. 01. 2012, 13:31 #22
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Und irgendwann gerät er an den Falschen, der ihm tatsächlich die Nase bricht.
Meiner Meinung und Erfahrung nach lohnt es sich nicht, für irgendeinen dahergelaufenen Penner, zu riskieren, ein Messer in die Rippen zu bekommen. Je nachdem wo man lebt, kommt so etwas mehrmals im Jahr vor. Wenn man da jedes mal das Angebot annimmt, kommt es zwangsläufig irgendwann zu ernsten Konsequenzen. Dann liegst du im Krankenhaus und fragst dich, ob es die "Verteidigung deiner Ehre" wert war.
Das hat auch nichts mit Angst zu tun, das ist einfach nur vernünftiges, vorausblickendes Verhalten. Solche Situationen bedeuten gar nichts, die sollte man nach 5 Minuten tief in die Region des Gehirns verschieben, die lehrreiche Erfahrungen speichert. Es laufen genug Asis rum in Städten, sollen die sich doch gegenseitig die Fresse einschlagen.
Mein Rat ist: meide Gelegenheiten, die zu solchen Situationen führen. Für mich bedeutete das auch, in eine andere Stadt zu ziehen.
Es hat natürlich auch etwas abenteuerliches, Gegenden mit Gefahrenpotenzial aufzusuchen, das macht unter anderem den "Charm" von Großstädten aus.
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25. 01. 2012, 21:19 #23
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
zu lernen gibt es bei derlei dingen eigentlich nicht besonders viel. ausser vllt, dass man in solchen situationen eine primitive grundhaltung einnimmt. instinkt für den nächsten schlag... adrenalin wegen echter gefahr...reflexe usw.
manche mögen das. ich erinner grade mal an die hooliganscene zb.
mir ist allerdings mal etwas schreckliches passiert in essen.
ich bin also am ubhf der strassenbahn ausgestiegen und wollte mit dem fahrstuhl nach oben. der andere war in etwa ungelogen 2m gross. ich bin 1,85. er wirkte ziemlich durchtrainiert und im allgemeinen sehr dratig und fest.
...er hat mich also nicht vorbei gelassen um in den fahrstuhl gehen zu können. er stand in der tür und ich musste mich wohl vorbeidrängen, entlang an der schmierigen fahrstuhlfassade mit meiner schönen jacke.
ich steige oben aus und gehe meiner wege. während ich so laufe kam in mir eine wahrhaftige flut an frustration in mir hoch und ich bin (jetzt wo ich auf die nunmehr 10 jahre zurückblicke) etwas ausgerastet.
kurzum: ich bin in den nicht weit entfernten waffenladen und habe mir cs gas gekauft.
wie der zufall es halt wollte waren wir wieder im fahrstuhl zusammen alleine. diesmal gings nach unten.
ich hab 2x zigarettenrauch in sein gesicht gepustet. nach dem 2. mal hat er mir mit der faust auf meine rechte kopfhälfte gegeben.
nunja, also er ist dann vor mir asugestiegen und ich 4 schritte hinter ihm. dann habe ich ca 2 sekunden das cs gas schräg von der linken seite hinter seine sonnenbrille gesprayt.
ich bin dann abgehauen und er ist noch 5 minuten hinter mir her..............................
unglaublich was es so alles gibt. ist irgendwie eine männersache. ich glaube auch der feinste liebenswerteste mann kann davon berichten.
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25. 01. 2012, 22:50 #24
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26. 01. 2012, 20:18 #25
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Ja hab ich, nur hat die überhaupt nichts mit körperlicher Auseinandersetzung zu tun, sondern ist vielmehr auf argumentativer Ebene gemeint...gecheckt!
Wie gesagt, wenn mir was zu dumm wird, hau ich nicht drauf! Auch wenn du es nicht einsehen willst.
Klar reden wär mit dem Typ hier sicher nicht die richtige Option, eine Anzeige aber durchaus!
Ob die was bringt ist zwar fraglich, aber irgendwann wird jeder Bewährungshelfer oder Richter stutzig!
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26. 01. 2012, 21:33 #26
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26. 01. 2012, 21:55 #27
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
der beste weg ist wahrscheinlich eine anzeige zu erstatten und sich die demütigung bezahlen zu lassen.
für sowas lohnt sich auch eine rechtschutzvers. kostet 10€ im monat.
woran ich mich noch erinnere ist das jemand geschrieben hat, passives verhalten auf der strasse lässt sowas erst überhaupt passieren,... find ich persönlich etwas falsch und entspricht gar ned meinen erfahrungen.
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27. 01. 2012, 01:31 #28Mitglied
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Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
also ich persönlich wüsste auch nicht wie ich auf solch eine aktion reagieren würde, aber sowas kann man sich nicht gefallen lassen! zumindest zur rede gestellt hätte ich ihn, denn so auszuflippen nur weil du seine freundin ausversehen ''gestreift'' hast ist wirklich krass.
ich denke aber das man heutzutage echt aufpassen muss was man auf der straße tut und vor allem nachts bzw. wenns dunkel ist!
schwierige situation...
lg
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27. 01. 2012, 01:38 #29Mitglied
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28. 01. 2012, 16:09 #30Steak
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Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Nein, ich bin kein Ausländer, kleide mich dezent, ganz ohne provozieren zu wollen.
Ich denke einfach, dass er ordentlich angetrunken war. Aber inzischen ist es mir so egal, wie chinesische Reissäcke. Mit solchen zu bemitleidenden Kreaturen müssen wir wohl leben und ich werde diesem Typ Mensch nur noch beiläufige Beachtung schenken, wenn es darum geht, eine Situation wie diese zu vermeiden. Mehr als Gleichgültigkeit sollte man nicht übrig haben, alles andere ist verschwendete Zeit.
Ich danke euch allen für eure bestärkenden und hilfreichen Posts. Die Kritik, welche sich hier gesammelt hat, spricht sehr dafür, dass innere Ruhe und Gelassenheit das A und O in diesen Belangen sind und man mit einer angemessenen Einschätzung der Situation besser seinen Stolz links liegen lässt, um dem anderen nicht die Genugtuung zu geben, die er sich erhofft. Jemandem keine Beachtung zu schenken, ist in meinen Augen effektiver als sich zu wehren, da man sich sonst mit den Personen auseinandersetzt und ihnen seine Aufmerksamkeit widmet, was exakt ist, was sie wollen.
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31. 01. 2012, 21:53 #31Mitglied
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Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Warum entschuldigst du dich nicht einfach ? Denn das ist doch die Unverschämtheit.
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05. 02. 2012, 16:23 #32
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Aber es gibt immer noch Schnecken, die meinen : Dumm fickt gut ... *SCNR*
Die Reaktion des TS finde ich absolut in Ordnung
, am Besten lässt man so ein Pack einfach an sich abprallen. Wenn man nicht reagiert, wie sie es gerne möchten, dann sind sie meist eh ganz schnell am Ende ihres eingeschränlten Inetellekts agekommen ...
/vessel
BTW: Meist sind DAS auch genau DIE Typen, die RÄSPÄCKT verlangen .. traurig, traurig, traurig
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07. 02. 2012, 22:56 #33
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Überlege wo Du in 10 Jahren stehst, und wo er wahrscheinlich in 10 Jahren steht...
Mal ehrlich, welches vernünftige Mädl möchte mit so jemanden befreundet sein? Ich kenne den Typen nicht, aber ich erlaube mir mal zu Urteilen, dass das eine von denen ist, die sich nichts und niemanden Unterordnen können, und meinen sie sind die größten Helden. Die kommen meiner Erfahrung nach im Leben nicht weit. Wenn ich sehe wer mich damals in der Schule immer so veräppelt hat, und wo die jetzt sind und wo ich... Win!
Lass Dir doch von dem jez net deinen Tag versauen, und denk nicht weiter drüber nach =)
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07. 02. 2012, 23:09 #34
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
am besten bei sowas Polizei rufen und sofort Anzeige erstatten wegen versuchter schwerer Körperverletzung (Flaschenwurf) und Sachbeschädigung (Spucken auf Jacke)
Klar kommt da womöglich nichts dabei raus, aber man hat solchen Pissern zumindest mal gezeigt, daß man sich nichts gefallen lässt.
Vor allem sind solche Typen dann meist von dem Schlag, daß sie im Beisein der Polizei die Beherrschung verlieren.
Dann kannst du dabei stehen und dich amüsieren.
(Tip: zuerst Polizei rufen und dann viel, viel später die Handknöchel blutig schlagen, kommt bei den Cops bestimmt ansonsten verdächtig rüber, wenn du solche Verletzungen hast
)
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08. 02. 2012, 03:15 #35
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Ich bin kräftiger Statur und habe damals diverse Kampfsportarten und Selbstverteidigungskurse besucht. Neulich hat mich so ein Spinner fast angefahren, und anstatt sich zu entschuldigen, angepflaumt. Das geilste war noch: anstatt die Fresse zu halten, fährt er mir hinterher, steigt aus und will mir eins auf die Lampe geben.
Würdest Du Dich von so einem Primitivling dermaßen provozieren lassen, dass Du zuschlägst? Ohne Zeugen? Nachher wird noch behauptet, Du wärst der Böse.
Ich habe diesem "Menschen" erklärt, dass er im Unrecht ist, und dass sein Verhalten bei weiterer Ausschreitung dazu führen könnte, dass er für längere Zeit ins Gefängnis kommt. Anschließend habe ich ihn dann angezeigt. Zebrastreifen sind für Fußgänger.
Wenn Dich allerdings jemand körperlich angreift, darfst Du Dich verteidigen. Und das würde ich zweifellos jederzeit tun.
Was Du tun kannst? Klopf' Dir erstmal auf die Schulter. Die Ruhe zu bewahren und nicht auszurasten unterscheidet Dich von ihm. Zur Not mal einem Anwalt die Situation schildern. Aber da wird schwer was zu machen sein, da ja "nichts" passiert ist.
Für Bürger ist das Recht nunmal zu hart und für Geschädigte einfach zu lachhaft.
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10. 02. 2012, 15:29 #36Gesperrt
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Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Top Beitrag! So ist es richtig, wie Daim sagt
(aber mal am Rande: Geh mal wirklich im Boxclub, DAS ist wirklich gut und kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen ) da lernst du auch gelassener mit allem umzugehen, einfach aus dem Wissen heraus, daß Du die Gurke sowieso umnieten könntest, wenn du wolltest und dich dann fragst, ob es so eine Hohlbacke überhaupt wert ist)
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10. 02. 2012, 17:31 #37Mitglied
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Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Wenn du schon die Einstellung vertrittst einem Konflikt stets aus dem Weg zu gehen und du auch noch bereit bist so viel dabei einzustecken, dann hättest du dich auch gleich entschuldigen können. Damit wäre der Konflikt höchstwahrscheinlich sofort gelöst gewesen.Einfach kurz umdrehen und ein flüchtiges "Sorry" mit einem freundlichen Lächeln hätten sicher gereicht. Damit wäre niemand schlecht da gestanden.Ihr Freund oder wer auch immer brüllte mir mit diversen Drohungen durchsetzt hinterher, ich solle mich entschuldigen.
Alleine die Tatsache, dass du hier einfach nur weitergehst, zeigt das dir die Situation unangehm war und du in gewisser Weise Angst hattest. Du solltest dir das selbst eingestehen. Schließlich ist es völlig normal.Als ich das ignorierte, zerbarst neben mir eine Glasflasche samt Inhalt.
Allerdings hättest du hier bereits handeln müssen! Ich hätte mich rumgedreht und mich kampfbereit gemacht und ihm mit direktem Augenkontakt gesagt, dass er, wenn er ein Problem habe, herkommen soll. Damit bringst du ihn in eine Zwickmühle. Wichtig: Kampfstellung einnehmen und keinerlei Angst zeigen.
Höchstwahrscheinlich wäre der Typ eingeschüchtert gewesen und hätte weiterhin versucht den Kampf verbal fortzusetzen. Wäre er auf dich zugegangen, dann hättest du in Notwehr gehandelt. Ich gehe mal davon aus das der Typ nicht besonders helle war, also: Unten mit der Linken antäuschen, mit der Rechten oben mit Schmackes aufs Nasenbein oder sonst wo hin. Dann seine Verwirrung oder Überraschungseffekt ausnutzen, um ihn kampfunfähig zu machen.
Hallo?!? Da müssten die Alarmglocken zu läuten beginnen. Wenn du schon merkst, dass er von hinten kommt, dann dreh dich gefälligst um und lauf nicht wie ein Angsthase weiter.Im Augenwinkel sah ich, wie er sich schnell an mich heran schlich und mir in den Rücken spuckte.
Hier gibts wirklich nichts zu reden....Am Rand der Beherrschung stehend, fragte ich genervt, ob bei ihm alles in Ordnung wäre.
Ja, das ist mir klar. Ich hätte mich über mich selbst aufgeregt. Aber bitte nimm das nicht böse. Wenn man noch keine solchen Erfahrungen gemacht hat, dann weiß man eben nicht richtig damit umzugehen.Weitere Beleidigungen, Todesdrohungen und Flüche konnte ich gerade noch so ignorieren. Darauf bin ich auf dem weiteren Heimweg so explodiert, dass ich mir an diversen Hauswänden die Handknöchel blutig schlug.
Im Grunde ist es immer dasselbe Spiel. Jemand will sich Anerkennung verschaffen und suchst sich deshalb ein potenzielles Opfer heraus. Um die Bestätigung zu erhalten, dass es sich auch wirklich um ein "OPFER" handelt, beginnt er mit leichten Provokationen. Merkt er, dass sich die Person als "Opfer" entpuppt, dann bleibt er dran und steigert die Provokation, bis es zum Kampf kommt.
Dein "passives/ängstliches" Verhalten war für ihn nur die Bestätigung, dass er es mit dir machen kann. Du hast keinerlei Reaktion gezeigt, damit hast du ihn die Situation dominieren lassen. Er hat sich stark gefühlt und deshalb weiter provoziert.
Stell dir doch bloß vor, er hätte dich mit der Glasflasche am Kopf erwischt.... bei sowas gibts kein Tabu mehr, da musst du zum Psycho werden xD ohne Spass....
Lass mir dir eine Geschichte erzählen, die ich erlebt habe: Ich stieg aus der S-Bahn und wollte zur Arbeit gehen und lief deshalb am Gehweg einer Einkaufsstraße entlang. Ich hörte aus Weitem ein männliches Brüllen: "Ich bring euch alle um blablabalba..." (das Übliche halt). Von weitem sah ich ein Mädchen mit roter Jacke und einen dichten Kerl aus einer Seitengasse auf den Gehweg laufen. Der Dichte hing sich teilweise an das Mädchen ran, es sah allerdings noch recht spielerisch aus, so dachte ich. Also ging ich weiter, bis ich schließlich an dem Pärchen vorbeiging und nur dachte: "Oh, man bleib jetzt nur ruhig und muck mich nicht an..." Plötzlich sah ich wie der Typ das Mädchen am Kopf packte und sie wegschubste. Daraufhin bin ich etwa mit einem Meter Abstand vor ihn hingetreten und hab gesagt: "Hey Kollege, lass das gefälligst sein." Der Typ dreht sich um und läuft mit aggressivem Blick auf mich zu, und redet irgendeinen Scheiss nach dem Motto: "Was willst du sonst machen blabla" Ich mach einen großen Schritt zurück und stell mich in Kampfpose (wie beim Boxen) und sag ihm mit direktem Augenkontakt: "Hey, einen Schritt weiter und es klatscht, ich versprechs dir." Der Typ blieb stehen und schaute mich ne weile an ohne was zu sagen. Dann: "Heey, kennst du mich nicht mehr? Ich bins doch blabal von der Grundschule blabalbal..." (Rollenwechsel: ich bin der Dominante, deshalb will er sich anfreunden...) Ich nur: "Ist mir scheiss egal, wer du bist, man schlägt keine Frauen.." .. ehe der Pisser was sagen konnte, laberte das Mädchen mit der roten Jacke dazwischen, dass ich zu beschützen versucht habe: "HEEYY! Lass meinen Freund in Ruhe du dummes Arschloch...." zieht ihn weg und die beiden gehen....
Dumm gelaufen, trotzdem habe ich das richtige getan, nämlich Zivilcourage geleistet. Ich war früher auch so wie du, habe einfach alles ignoriert und bin immer passiv geblieben, aber ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass die Passiven immer die Arschkarte ziehen, weil sie glauben, durch ihr passives Verhalten Stärke zu demonstrieren, Andere das meistens aber in Wirklichkeit als Schwäche deuten. Deshalb solltest du ein wenig an deinem Selbstvertrauen arbeiten, ins Kampfsport gehen und aktiv handeln. Das wird sicherlich nicht das erste Mal sein, dass dir sowas passiert. Mir sind solche Dinge schon etliche Male passiert und von Mal zu Mal habe ich mich weiterentwickelt.
Also
Hauste rein,
... im wahrsten Sinne des Wortes,
jayz0n
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10. 02. 2012, 18:38 #38
Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Das Spiel heißt: Wer weniger zu verlieren hat, gewinnt.
Wenn der TS den Typen so angequatscht hätte, wie du vorschlägst, wäre es übel ausgegangen. Der Typ hätte kämpfen müssen, auch wenn der TS tatsächlich mehr drauf hätte. Du hättest ihn in eine Ecke gedrängt, die ihm keine andere Wahl gelassen hätte, als sein Gesicht zu wahren vor der Ische. Super Idee...
Wenn man eh schon abgefuckt ist, keine Arbeit hat, billige Klamotten trägt, eine schiefe Nase vor sich herträgt und längst die drei Finger gehoben hat, dann kann man sich jederzeit ohne großes Risiko auf jegliche Prügeleien einlassen.
Wer nur ungern sein teures Hemd mit Blut verschandeln will, am nächsten Tag ohne blaues Gesicht und mit Vorderzähnen zur Arbeit erscheinen möchte, wer keine Anzeige wegen Körperverletzung am Hals haben möchte (der Typ hat ja eine Zeugin) und wer nicht jahrelang für ein neues Gebiss des Typen zahlen will, der geht einfach weiter. Das Risiko wäre für mich ungleich höher als für den Loser, der sich gern mit Fremden auf der Straße prügelt. Ich gehe immer davon aus, dass so einer sich eh schon am unteren Rand der Gesellschaft befindet, tiefer fallen kann er da nicht. Ich schon.
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10. 02. 2012, 23:06 #39Mitglied
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Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Wäre ich du, hätte ich die Polizei gerufen, ganz einfach. Das ist dein gutes Recht und außerdem geht es solchen Affen am meisten auf die Nerven wenn man nicht reagiert.
Ich wäre einfach stehen geblieben, Handy raus und bullen gerufen. Auf der einen Seite kann man das als Feige ansehen, auf der anderen fühlt man sich besser weil man weiß das man was gegen ihn ausgerichtet hat.
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10. 02. 2012, 23:34 #40Mitglied
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Re: Auf der Straße angepöbelt und angespuckt
Ich will dem TE nichts unterstellen, aber vielleicht war da mehr als nur ein streifen am Ärmel.
Vielleicht hat es der TE auch gar nicht so wahrgenommen.
Deswegen hätte ich mich einfach entschuldigt und fertig.
Wenn ich jemanden unabsichtig berühre, und sei es auch noch so leicht, dann entschuldige ich mich unaufgefordert. Ich finde, dass gehört sich so.
Es kommt nun mal vor, dass man andere Menschen mal berührt, sei es in der Bahn oder auf der Straße. Ist mir schon dutzende Male passiert.
Kurzes Sorry, und die Sache ist gegessen.
Dass der TE nachher seine Hände blutig schlug lässt erahnen, dass im Startpost irgendwie nur die halbe Wahrheit steht...



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