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01. 02. 2012, 19:57 #1
Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Moin...
Ich habe eine einstellbare Pegelbegrenzerschaltung für einen Messeingang gesucht (Vmax = ±0,5-3,5V) und bin auf folgende Schaltung gestoßen (leider ohne Erklärung).
Bild
Ansonsten finde ich nur Dynamit-Limiter, nichteinstellbare Varianten mit Dioden/Zenter-Dioden ohne OP oder Allerlei aus dem Audiobereich.
Da leider meine Erfahrungen mit OP-Schaltungen für Analogsignale teilwese etwas lückenhaft sind und ich sonst keine Informationen über eben diese Schaltung finden konnte hätte ich hierzu mal ein paar Fragen:
- Ist diese Schaltung passend? Oder gibt es bessere Alternativen?
- Ist das Signal im Bereich von min. 2/3 der Grenzspannung auch bei "relativ hohen" (bis so ca. 1kHz) Freqenzen noch einigermaßen unverfälscht? (Entsprechnd schnelle OP's/Dioden natürlich vorrausgesetzt)
- Wie müssten die Bauteile dimensioniert werden? (Dimensionierung im Plan ist nur Beispielhaft) Bzw. worauf müsste ich hier Achten.
Achja... Ue kommt direkt aus einer OP-Nichtinvertschaltung und Ua sollte an einen Impedanzwandler gehen.
MfG mariusspaceGeändert von mariusspace (01. 02. 2012 um 20:07 Uhr)
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02. 02. 2012, 07:23 #2Ist gerne hier
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Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Mich würde eher die genaue Anwendung interessieren.
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02. 02. 2012, 11:04 #3
Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Na, bestimmt muss er pos und neg Anteil NICHT getrennt einstellen können...
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02. 02. 2012, 16:21 #4
Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Im gesamten will ich eine Eingangsschaltung für einen Soundkarten-Oszillographen basteln.
Hierfür fehlt mir aber noch eine vernünftige Möglichkeit, die Amplitude zu begrenzen, um erstens den Soundkarteneingang (je nachdem an was für einer Soundkarte ich das betreibe) vor ungewollter Überspannung zu schützen und zweitens für einige Spielereien (z.B. Audiosignalverzerrung o.ä.).
Dies wäre nicht unbedingt erforderlich (War in dem Schaltplan schon so vorhanden). Wenn es sich so realisieren lassen würde wärs aber ganz nett.
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02. 02. 2012, 20:25 #5
Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Also bei der Anwendung reichen wohl 2 Antiserielle Zenerdioden

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02. 02. 2012, 20:28 #6Ist gerne hier
Moderator
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Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Na ja, ein einfacher Spannungsteiler reicht locker aus.
man weiß ja vorher was man misst.
Das Bauprojekt übersteigt ja den Wert einer Soundkarte.
Hier wäre vielleicht eine USB Soundkarte die Lösung.
Wenn Du das Teil über den Jordan geschossen hast, dann könntest Du einfach eine neue USB-Karte anstecken.
Ohne jetzt die Architektur einer Soundkarte zu kennen, würde ich jetzt mal behaupten, dass das eh immer nur AC gekoppelt ist.
Wie schaut es denn so aus mit Potentialtrennung?
Vor ein paar Jahren habe ich für einen Kunden einen analog Übertrager entwickelt, der eine vollkommene Potentialfreiheit zwischen Ein- u. Ausgang herstellte.
+5,74V rein, +5,74V raus, galvanisch getrennt.
Und das hatte in der Anwendung "ich messe mit dem Computer" erhebliche Vorteile.
Für Messungen mit dem PC gibt es ferner auch fertige Module, die man via USB an den Rechner andocken kann.
Einer Soundkarte würde ich für eine Messung nicht über den Weg trauen.
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02. 02. 2012, 23:08 #7
Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Nunja... Man weiß nicht immer was man misst...
Und Geld ist eh kein Problem. Die meisten Teile (Lochrasterplatinen, Widerstände, OP's, ...) habe ich da.
Und ich hatte eigentlich nicht vor mir ein fertiges Modul zu kaufen. Ist mir zu langweilig, ich will was bastel
. Deswegen darfs auch ein bisschen mehr sein als 2 Z-Dioden. Und mir ist klar, dass die Soundkarte keine allzu guten Ergebnisse liefern wird.
Und wegen der AC-Koppelung: Wenn ich Gleichspannungen Messen will nutze ich eh ein Multimeter. Gleichspannungsanteile kann man ja voher rausfiltern.
Die Idee mit der Potentialtrennung klinkt sehr interessant. Muss mir nurnochmal überlegen, ob das hier überhaupt von nöten ist.
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03. 02. 2012, 00:25 #8
Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Der Holgi hat das bestimmt ganz kompliziert gemacht, weil er den IL300 nicht kennt

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03. 02. 2012, 07:54 #9Ist gerne hier
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Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Genau dieser Optokoppler ist der Trick

Davon abgesehen, mit diesem Ding gab es sogar mal eine ELV Applikation zum abtrennen von Musiksignalen. Der Normalsterbliche nimmt dafür zwar einen übertrager, aber mit dem Optokoppler geht das auch ganz gut...
http://www.elv.de/Optischer-Trennver...ereich_/marke_
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07. 02. 2012, 23:32 #10
Re: Benötige Hilfe bei einem Pegelbegrenzer
Wieso das Signal galvanisch trennen, wenn man auch die USB Verbindung galvanisch trennen kann?
Sollte man sich dann mal ein richtiges Messgerät kaufen, kann man diese Schaltung einfach weiter verwenden (so manches Oszilloskop kann ja per USB angeschlossen werden, selbst für nen billigen LA ist das fein).
ADUM4160, das Dev Board vom Hersteller dürfte die billigste Lösung sein, vom Selbstbau abgesehen. Aber da kann es natürlich wieder einen chinesischen Hersteller geben, der das ganze für ein paar Euro im Programm hat.
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