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02. 02. 2012, 16:42 #1Mitglied
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Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
Hallo zusammen,
für ein Schulprojekt habe ich eine Schaltung gebaut, die zählt, wie oft ich auf einen Taster drücke (und eine fallende Taktflanke erzeuge). Der Zähler besteht aus zwei 74LS76 Bauteilen und angezeigt wird der Wert über einen Decoder (74LS247) und eine 7-Segmentanzeige. Soweit funktionert das meiste, nur der Taster macht Probleme:
Wenn ich drücke springt der Zähler nicht um eins weiter, sondern um einen zufälligen Wert. Ich denke dass liegt daran, dass der Taster prellt.
Deshalb die Frage an die Experten hier: Wie kann ich das Prellen auf möglichst einfache Weiße verhindern?
Schonmal vielen Dank fürs durchlesen
Gruß
Patrik
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02. 02. 2012, 16:57 #2
Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
was hat denn deine google-suche ergeben?
Ich finde da sehr, sehr viele Möglichkeiten einen Taster zu entprellen...
RS-FlipFlop
RC-Tiefpass
Monoflop
uvm.
für welche Methode hast du dich denn entschieden?
bzw. welches Problem hast du eine der gängigen Methoden umzusetzen?
Ich denke das einfachste ist die Methode mit einem RC-Tiefpass:
z.b. hier:
http://www.loetstelle.net/praxis/ent...entprellen.php
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02. 02. 2012, 17:00 #3
Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
Schau mal hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/...ig/0210223.htm
Der Eintrag Taster entprellen bei Google, lieferte 30.500 Ergebnisse.
Kann also nicht schwer sein da was passendes zu finden.
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03. 02. 2012, 22:39 #4Mitglied
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Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
einfach einen kleinen Kondensator 4,7 nF parallell zum Taster und gut iss
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03. 02. 2012, 23:39 #5
Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
Das ist die Deppenlösung, die einen Prof immer dazu bringt, den Studenten ausrechnen zu lassen, wie hoch denn der Strom vom C durch den Taster ist
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04. 02. 2012, 01:46 #6Mitglied
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Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
ok, studiert habe ich nicht, bin halt "nur" Fersehtechniker, aber wenns doch funktioniert?
Tu mir einen Gefallen und erleuchte mich, was an dieser Lösung so verwerflich ist
LG
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04. 02. 2012, 11:13 #7
Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
Auch ein Fernsehtechniker ist sehr wohl in der Lage URI zu rechnen
Warum tust Du es nicht einfach?
Fehlen die Vorgaben?
Nimm ein C, das 5V drauf hat
Nimm einen Digitaster mit 100mOhm wie zb den
http://www.muekra.com/bauelemente/me...er/rek1ge.html
Was kommt raus?
50A?
Kann ja nicht sein?
Doch, kann sein, für einen klitzekleinen Moment - und genau das geht arg auf die Lebensdauer
Bin mir sicher, dass Du Dich selbst hättest erhellen können...
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05. 02. 2012, 09:27 #8Ist gerne hier
Moderator
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Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
Mit einem C Entprellen geht schon ganz gut.
Nur sollte man dann in der Schaltung auch einen R mit vorsehen...
Es muss ja nur ein "bissl" verzögern
Wobei ich auch die Digitaster mag... Von der Bedienung und vom projektieren. Ich nehme die immer gern...
Zumal MA mit der GrandMA 2 hier voll in den Eimer gegriffen hat. Hätten sie Digitaster genommen, wäre es ein Go Kriterium. Taster wie auf einer Computertastatur von 1849 gehen garnicht, auch wenn sie schön schwarz sind.
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05. 02. 2012, 11:33 #9
Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
Alte Tastaturen mit Magnet innendrin sind hervorragend, nur viel zu teuer heutzutage
Digitaster haben sehr unterschiedliche Qualitäten, auch was das Prellen anbelangt
Ich habe das zu Bastelzeiten natürlich auch mit einem C gemacht - ich wusste es nicht besser
Allerdings mit wesentlich mehr als 4n7
Dann hängt es auch noch davon ab, was für eine Familie man hinten dran hat
Wenn der Taster 10ms prellt, dann ist das Tau eben 100k und 100n (100n hat man sowieso überall bei solchen Bausteinen)
Reicht das nicht, dann eben 180k oder 220k
Das RC Glied kann ruhig viel zu langsam sein, es stört erst, wenn man schneller tasten kann als es der Tiefpass zulässt
100ms bedeutet, man haut 10 Mal pro Sekunde auf die Taste - wer macht das denn schon?
Aber wir sind ja auch nach obiger quick & dirty Rechnung noch gar nicht bei 100ms sondern weit drunter
Tastenkram habe ich immer mit einem 4013 gemacht
Kann man als RS nehmen (also zum Entprellen ohne dieses Zeug mit einem C) und auch wunderbar zum Toggeln
2 D-FFs sind im Gehäuse, was will man mehr
Gruss
Tim
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13. 02. 2012, 21:48 #10Mitglied
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Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
erstmal sorry, dass ich mich erst jetzt zurückmelde...
Ich hab mich nun für die Lösung mit dem RS-Flipflop und "Wechseltaster" (heißt das Bauteil so?!) entschieden. Funktioniert wunderbar.
Aber interessieren tut mich das Thema trotzdem noch.
Das mit dem Kondensator paralell zum Taster hat überhaupt nicht funktioniert. Ich hatte allerdings nur einen 1µF Kondensator zur Hand, nF wäre ja 1000mal kleiner.
Auch nicht funktioniert hat eine Monoflopschaltung, die ich aus einem Buch übernommen habe. Die Bauteile habe ich so berechnet, dass die Impulsdauer 50Milisekunden beträgt -> länger als die Prellzeit. Allerdings bleibt der Taster ja danach immer noch geschlossen obwohl sich der Kondensator ja wieder aufladen sollte?!... irgendwie hab ich mir das wohl einfacher vorgestellt.
Also falls jemand, der sich auskennt, Lust und Laune hat kann er ja sein Wissen dazu beitragen
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14. 02. 2012, 14:05 #11
Re: Digitaltechnik - Taster entprellen mit Monoflop?
Ich kenn mich aus und hier ist schon mehr gesagt als für Dich nötig - wesentlich mehr

Daher lassen wir es dabei - google wird Dir sicherlich ein paar zigtausend Treffer zum Thema geben
Aber wenn Du alles kapiert hast was hier steht, dann reicht das allerdings auch
Und zum Spielen sei noch mal an den 4013 erinnert - /Q auf D, an Q eine LowCurrent LED mit passendem R und schon kann man mit dem Takteingang spielen oder mit den R & S Eingängen
Gruss
TimGeändert von TBuktu (14. 02. 2012 um 14:18 Uhr)


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