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04. 02. 2012, 04:00 #1
Manning muss vors Kriegsgericht
Der mutmaßliche WikiLeaks-Informant Bradley Manning wird, wie sich bereits abzeichnete, vor ein Kriegsgericht gestellt. Dies bestätigte die US Army am gestrigen Freitag. Manning wird sämtlicher im Vorfeld von der Anklage gegen ihn vorgebrachter Verbrechen angeklagt werden.
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04. 02. 2012, 04:45 #2
Re: Manning muss vors Kriegsgericht
So ein Gerichtsurteil ist aber natürlich im Dienste der Freiheit, solange jene dessen Freiheit geschützt werden soll vor der Wahrheit geschützt werden müssen.
Schöne neue Welt.
Gruß,
Die4all
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04. 02. 2012, 06:43 #3
Re: Manning muss vors Kriegsgericht
Die Tatsache das einer der vermutlichen Aufklärer der wohl schlimmsten Kriegsverbrechen seit dem dritten Reich lebenslänglich in den Knast soll macht mich dezent krank wo doch damals auch die Chefs von Thyssen und auch der IG Farben und BASF und vielen weiteren damals davon kamen. Bezeichnet mich gerne als Linke Zecke aber sowas ist einfach nicht normal und wer immer das unterstützt ist nur als beschränkt zu bezeichnen.
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04. 02. 2012, 10:35 #4
Re: Manning muss vors Kriegsgericht
hätte er mal "nur" ein paar zivilisten vom helikopter aus abgeknallt. dann wäre er mit ein paar monaten auf bewährung davongekommen.
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04. 02. 2012, 11:40 #5
Re: Manning muss vors Kriegsgericht
Ist ja nicht wirklich so, wie bejubelt, dass er gezielt Vergehen des Militärs oder der Regierung veröffentlicht hat. Er hat wahllos alle Informationen weitergegeben, die ihm in die Finger kamen.
Und das macht man nunmal nicht, die Problematik dazu kennt jeder bei Dienstantritt. Der Dienstherr darf sich allerdings fragen lassen, warum ein problematisches Kind überhaupt dazu in der Lage war, bzw. in diese versetzt wurde.
Ob das nun einfacher Geheimnisverrat oder Hochverrat ist, wird das Gericht jetzt zu klären haben. Die Verteidigung fordert ja auch schon mal Milde in Form von 30 Haftjahren, was halbwegs realistisch ist. Andere Zeit und/oder Ort und die Exekution wäre längst durch, mal positiv betrachtet.
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04. 02. 2012, 12:31 #6
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04. 02. 2012, 12:44 #7
Re: Manning muss vors Kriegsgericht
Geht es nur mir so, oder ist die Todesstrafe nicht milde gegenüber Lebenslang? Vorrausgesetzt es ist tatsächlich Lebenslang und nicht 15 Jahre wie bei uns. Hat da jemand Wissen über amerikanisches Kriegsrecht und Lebenslang?
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04. 02. 2012, 14:06 #8Mitglied
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- Beiträge
- 14
morden ja, über morde berichten? nein
In dieser Welt darf man beliebig Menschen foltern und ermorden, solange man Soldat ist. Aber darüber berichte wie jemand foltert oder mordet darf man nicht.
In dieser Wel, in der das Rauchen von Joints verboten, aber das Verkaufen von Giftgasfabriken staatlich gefördert wird sind die humanistischen Werte auf den Kopf gestellt. Absurd. Das anglo-amerikansiche, faschistische, imperialistische Regime aus London und USRAEL ist die grösste Gefahr für den Weltfrieden und die Existenz aller Menschen.
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04. 02. 2012, 16:57 #9
Re: morden ja, über morde berichten? nein
Nö.
Wenn man dabei Namen von Personen veröffentlicht, die mit der Sache an sich nichts zu tun haben, aber deren Namen nicht öffentlich werden dürfen (bzw. deren Veröffentlichung eine massive Lebensgefährdung darstellt), dann nicht.
Das darf niemand, auch eine Zeitung nicht.
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04. 02. 2012, 22:39 #10
Re: Manning muss vors Kriegsgericht
So krank ich dass ganze finde, ich glaube nicht, dass sich die US Regierung bzw das Militaer traut, ihn zum Tode zu verurteilen. Sie wuerden damit einen Maertyrer schaffen. Wenn sie es dennoch tun, hoffe ich auf gehoerigen Ramba Zamba im Landa der unmoeglichen Begrenzungen.


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