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12. 02. 2012, 17:23 #1Redakteur
gulli:Redaktion
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Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Computernutzer, die es satt haben, sich ständig Passwörter merken zu müssen, sollten ihre Augen nach Taiwan richten. Dort arbeitet eine Gruppe von taiwanesischen Forschern an einem System, das die Nutzung von Passwörtern völlig überflüssig machen könnte. Nicht länger durch Passworteingabe soll der Zugriff auf persönliches Material gewährt werden, sondern durch Messung des eigenen Herzschlags.
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12. 02. 2012, 18:18 #2
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Ich bezweifle, dass man garantieren kann, dass sich die Werte nicht ändern werden. Von daher halte ich das ganze für ziemlich fragwürdig.
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12. 02. 2012, 19:47 #3
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Was ein Bullshit

Was wenn jemand Heroin, oder Benzos(vielleicht noch Graß) zu sich genommen hat,
dann schlägt sein Herz nur noch halb so oft,
noch extremer wird es bei den Aufpushenden Drogen, Crystel, Speed, oder Koks,
bei dem letzteren habe ich schon mal 200 Schläge in der Minute gehabt
Also eine scheiß Lösung für alle Druffis
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12. 02. 2012, 19:52 #4
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Wissenschaftler das in ihre Überlegungen mit einbeziehen und nur nach unverwechselbaren Mustern in der Herzfrequenz suchen.
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12. 02. 2012, 20:26 #5
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Es steht ja im Artiekl, dass nach Mustern gesucht wird, ich denke das sollte unter Drogeneinfluss oder - was öfter vorkommt - nach Sport auch funktionieren.
Einen Vorteil gegenüber Fingerabdrücken zB sehe ich auch schließlich kann man Fingerabdrücke von mit Tesafilm nehmen und nachbilden, das sollte beim Herzschlag deutlich schwieriger werden(wenn man nicht während die person schläft ein EKG macht und ein Gerät entwickelt, das das Herzschlagmuster auf das Lesegerät "eingibt").
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12. 02. 2012, 20:31 #6
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Wird problematisch bei mir. Mein Herz schlägt nich wirklich Regelmäßig, da gibts nich wirklich nen Muster
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12. 02. 2012, 21:16 #7
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Ich halte, vom Standpunkt der Sicherheit aus gesehen, "biologische" Sicherheitssysteme für sehr bedenklich.
Ich muss nur kurz daran denken, in einem wirklich repressiven System zu leben, in welchem die verschlüsselten Daten auf meinem Computer mein eigenes sowie das Leben anderer gefährden könnte. Wenn diese Daten nur durch Fingerabdruck, Irisscan oder derartiges geschützt werden - na dann gute Nacht. Dazu müsste man noch nicht einmal die Zelle verlassen - Die entsprechend nötigen "Schlüssel" nimmt das Personal einfach mit...
Dann doch lieber ein ordentliches Passwort, dass sie einem erst "haurausquetschen" müssen. Verschafft Anderen aber evtl. noch Zeit, sich dünne zu machen.
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12. 02. 2012, 21:49 #8Mitglied
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Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Ich seh schon den Skandal wenn ein Arzt mit aufgenommenen Herzgeräuschen die Accounts seiner Patienten klaut

Lustige Idee, glaube aber kaum dass sich dass durchsetzt
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12. 02. 2012, 22:39 #9Mitglied
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Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Das Herz können sie einem schlecht herrausschneiden, das mit dem Auge könnte auch eine ganz schöne Sauerei werden
Und beim Finger reicht es, einen Abdruck zu nehmen.
Ich halte allerdings auch nicht viel davon, aber eher deshalb, da bei einem Schutz, bei dem etwas ausgelesen wird auch meist andere auslesen können...
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12. 02. 2012, 23:04 #10Gullianer
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Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Ich halte das auch für äußerst fragwürdig, den Rhytmus "auszulesen" wäre ähnlich einfach als den Fingerabdruck zu nehmen, die Person muss nur wenige Sekunden an eine Stelle mit mindestens 2 isolatorisch getrennten Metallen greifen.
Außerdem dienen solche Schlüssel nur der Verifikation, also sie ersetzen kein Passwort wie man zum Truecrypt entschlüsseln bräuchte. Das gilt meines Wissens auch für Fingerabdrücke und Augeniris.
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12. 02. 2012, 23:32 #11
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Kannst du vergessen - hat sich bei mir letzthin der Arzt auch beschwert, dass man bei mir nix mehr auslesen kann ausm EKG, weil ich nach Training und Dusche 120 Ruhepuls hatte.
Das wird höchstens was für Schreibtischtäter, zumal sich die Herzfrequenzmuster auch problemlos mit der Zeit ändern können...
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12. 02. 2012, 23:36 #12
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Das Problem ist, dass man biometrische Daten im Gegensatz zu einem Passwort im Notfall nicht so einfach "vergessen" kann.
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12. 02. 2012, 23:39 #13
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
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13. 02. 2012, 06:59 #14Mitglied
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Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Biometrische "Passwörter" sind Mist. Man soll schließlich nicht die selben Zugangsdaten mehrmals verwenden. Aber ein Mensch hat nur ein Herz. Außerdem gibt es bereits Technik zum Abhören des Puls auf Entfernung - ist nur eine Frage der Zeit, bis das genau genug zum erkennen dieser Muster wird...
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13. 02. 2012, 11:58 #15Mitglied
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Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
mit 120 ruhepuls müsstest du auf der intensivstation liegen...ruhepuls ist nach dem aufwachen am besten liegend im bett.
Lustig wie hier alle schreiben, dass das ja garnicht gehen kann etc...aber jede wette keiner hier hat auch nur ein bischen ahnung von kardiologie hm?
das muster eines Herzschlages ist genauso individuell wie ein fingerabdruck und ob man ein puls von 50 oder 170 hat ist dabei egal.Ob das Herz regelmäßig oder unregelmäßig schlägt ist dabei übrigens auch völlig egal.
Der vorteil wäre das man z.b. an das muster nicht so leicht ran kommt wie an den fingerabdruck der auf allem ist was man anfasst. Außerdem wer auf nummer sicher gehen will verschlüsselt seine daten zusätzlich, der Herzschlag wäre aber eine nette sache um z.b. den zugriff auf das betriebssystem oder das booten zu unterbinden, das man dann sensible daten weiterhin verschlüsselt steht für mich z.b. außer frage
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13. 02. 2012, 12:04 #16
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Joa... und nach dem ersten Herzinfarkt darf man dann nicht mehr auf seine Accounts zugreifen
Zitat von xxmo
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13. 02. 2012, 12:09 #17
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Viel zu einfach zu knacken.
Einfach einen sehr feinen Schallsensor unterm Stuhl befestigen und der Puls inkl. Muster kann aufgezeichnet und reproduziert werden.
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13. 02. 2012, 13:58 #18
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13. 02. 2012, 14:40 #19
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Passwörter wird man auch bald knacken können, wenn die Forschung Gehirnsignale entschlüsselt hat und entsprechend die elektrischen Signale zuordnen kann... NICHTS WIRD MEHR SICHER SEIN!
Hier wird so extrem schwarz gemalt, gegen wen oder was wollt ihr eure Daten sichern?
Es ist doch wohl klar, dass gegen Zugriffe von Nachbarn, sogar der Polizei und unbedarften Hackern diese Art von Schutz vollkommen ausreichend ist.
Seid ihr mit so hochsensiblen Daten vertraut, dass sie unter keinen Umständen Geheimdiensten in die Finger geraten dürfen?
Hier wird mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
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13. 02. 2012, 15:38 #20
Re: Taiwan: Eigener Herzschlag soll als persönliches Passwort fungieren
Glaub ich nicht, wenn ich "passwort123" denke erzeugt es sicher ein anderes Signal, als wenn du "passwort123" denkst. Dafür bräuchte man schon eine Gedanken-Datenbank jedes Individuums, wie es z.B. bei Spracherkennungssoftware üblich ist.
Zur Not fangen wir einfach an in Dialekten, Kauderwelsch, oder Bildern zu Denken


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