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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Streaming von Musik ist in aller Munde. Und angeblich soll es ja die Zukunft der Musik-Nutzung sein. Die drei Berliner Musiker von Bodi Bill haben kürzlich gegenüber dem Radiosender on3 (Bayerischer Rundfunk) Auskunft gegeben, womit sie welche Einkünfte erzielen. Schon beim ersten Blick wird klar: Streaming spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle.

    zur News

  2. #21
    Mitglied Avatar von Wurstlude
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    @alter_Bekannter @antiHacker: 1-Euro-Jobs werden doch gerade wieder deutlich verringert, weil auch der Staat langsam rafft, dass sich unzählige Firmen nur gegründet haben, um die staatl. Subventionen von ~500 Euro pro 1-Euro-Jobber abzusahnen.

    Die arbeitende Unter- und Mittelschicht sollte sich endlich zusammenschließen und für stärkere Löhne kämpfen. Aber in einem Land voller rückgratloser RTL- und BILD-Zombies wird das wohl nix. Lieber versklavt und ausgebeutet als arbeitslos ist hier die Devise, weil einem von Morgens bis Abends eingehämmert wird, dass man kein vollwertiger Mensch sei, ohne in Lohnarbeit zu stecken - weil sich diese Gesellschaft nur noch über Konsumgüter und Arbeit definiert. Fragt man dann mal, wie viele tatsächlich glücklich mit ihrer Arbeit sind, wird's nur noch schizophren, denn in der Unter- und Mittelschicht gibt es vermutlich weniger als 5%, die behaupten würden, dass sie zufrieden sind, mit dem was sich machen und dafür an Lohn erhalten.

    Eine traurige Mentalität haben Deutsche. Jeder für sich, alle gegen alle. Die unteren Klassen zerfleischen sich selbst. Die Mittelschicht guckt RTL und kriegt dort das Feindbild Unterschicht präsentiert, damit sie auch versteht, dass nach unten getreten und sich abgegrenzt werden muss. Alles zum Wohl der 1%.
    Geändert von Wurstlude (01. 03. 2012 um 09:26 Uhr)

  3. #22
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Naja kann man nur sagen selbst Schuld. Die haben einfach einen sehr schlechten Deal gemacht. itunes und Amazon etc zahlen üblicherweise 70% aus. Sprich wenn die dann von den 8,99 Euro nur 1,73 sehen tjo dann sollten sie wohl ihr Label, distributor etc wechseln.
    Immerhin gibts ja Services wo man seine Musik ganz einfach selbst in den Download-Stores vertreiben kann. Ich nenne hier mal bewusst keine Namen.

  4. #23
    Mitglied Avatar von Schnittbrot
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Das eine Band die auf YT kein einziges Video besitzt, dass 250k Views oder mehr hat, nicht von ihren Einnahmen leben kann wundert mich jetzt nicht gerade...

    Zum Artikel:
    Ja, die Streamanbieter zahlen echt miserabel. Andererseits verkauft man eine CD nur 1mal und hat damit eine rein statische Einnahme. Je bekannter man wird, desto größer werden die dynamischen und fortlaufenden Einnahmen durch Streamer. Insofern bringen Streams langfristig mehr Kohle für weniger Aufwand. Wenn ich mir da mal meine Last.fm Charts ansehe, da gibts einige Bands die allein bei mir 12k Scrobbels haben. Das dann summiert mit vielen anderen Musikkonsumenten wäre schon ein Haufen Asche. Ich persönlich habe leider kein Geld für CD's, nur unglaublich gute Sachen werden ab und an mal gekauft. Generell leidet der Musikmarkt unter zuviel Schrott. Wenn auch nur jeder 10te Interpret gut ist, in den ich reinhöre ist das viel... Das so viele dann von ihrem Hobby nicht leben können wundert da wenig. Wer soll die ganzen schlechten Künstler denn durchfüttern? :P Als Musiker den Anspruch zu haben seiner Kohle leben zu können finde ich vollkommen falsch. Da prostitutiert man sich viel zu schnell für die Moneten und vergisst das eigentlich wichtige: Die Musik! Ja, Musiker sein ist kann teuer sein und nein sich etwas von der Kohle wiederzuholen ist kein Stück verwerflich, aber rein kommerziell orientierte Musik geht mir gehörig gegen den Strich.

    MfG Schnittbrot

  5. #24
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Die News ist fast schon so aufregend wie die "Der SMS Versand bricht komplett ein!11".
    Die Welt/der Markt verändert sich nunmal, wer damit nicht klarkommt soll eben keine Musik machen. Gibt ja auch noch andere Arbeit ...

  6. #25
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Hat anscheinend keinen gejuckt, dass Zivis zusätzliche Helfer sind und keine billigen Ersatzarbeiter laut Zivigesetz
    ZUsätzlich? Ja anfangs vielleicht aber bis neulich wurden die Vollstellen wirklich abgebaut und ersetzt....
    Am besten mal bei älteren Leuten nachfragen. Ich krieg das alle 2 Wochen mit, wie eine gehbehinderte auf Fahrdienst(zivis) angewiesen ist.
    Seit die die Zivis raus haben, wartet sie gerne und gut mal eben 3 Stunden in der Kälte im Rollstuhl, weil der Fahrdienst nicht nachkommt, weil sie keine Leute mehr haben! Bestellen muss man den mittlerweile schon Wochen vorher, weil man sonst keinen bekommt.
    Und wenn denn einer kommt, ist er alleine und hievt die Frau durch die Gegend, wo es per Gesetz so ist, dass sie zu zweit sein müssen!

    Ja, es läuft super mit den "Nicht-Ersatzzivis" jepp *nickt*

    P.S
    @Wurstlude
    dafür gibts jetzt die Bügerarbeit, da gibts noch mehr Subventionen, alles unter dem Deckmäntelchen der Zusätzlichkeit.

  7. #26
    Mitglied Avatar von machineH3aD
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Ich werde niemals verstehen warum Künstler über Jahre hinweg für Ihre Arbeit entlohnt werden sollen.

    Welcher normale Arbeiter wird ein Leben lang für seine Arbeit bezahlt? Wird ein Dachdecker jahrelang bezahlt weil er 1 Dach gedeckt hat? Nein. Wird eine Krankenschwester oder ein Arzt jahrelang bezahlt weil sie ein Leben gerettet (o. ä.) haben? Nein. Also warum wird ein Künstler jahrelang bezahlt weil er eine CD aufgenommen hat?

    Das er bezahlt wird, wenn er ein Konzert gibt, Werbung macht etc. kann ich ja verstehen, weil er in dem Moment ja arbeitet aber für eine CD bezahlt werden die vor Jahren oder Monaten aufgenommen wurde!? Die Arbeit ist doch lange abgeschlossen.

    Ich wäre froh wenn ich für meine Arbeit, die ich vor 20 Jahren geleistet habe noch ne kleinigkeit bekommen würde, denn die Leute schauen sich ihr Dach heute noch an bzw. nutzen es damit es nicht ins Haus regnet. Ich beschwer mich aber auch nicht das ich dafür nichts mehr kriege, da ich ja nichts mehr dafür mache.

    Aber wenn 2 Leute das gleiche tun ist es noch lang nicht das selbe.

  8. #27
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Hä.

    natürlich will der Musiker dafür bezahlt werden, kann doch der nichts dafürn, das dein Dach nur an ein Haus draufklatschen kannst, und es nicht ohne Aufwand reproduzieren.

    Du musst den Künstler ja nicht jedesmal was zahlen, einmal CD gekauft, und dem Künstler nie wieder geld für DIESE Leistung geben.

    Das andere Millionen die CD auch kaufen, und er ggf. daran Millionen verdient, kann anderen egal sein.
    Selbst hat man ja schliesslich die Million nicht bezahlt.

  9. #28
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Ich sehe die Sache ganz anders

    Du als Musiker oder Band machst einen Song ,
    den höre ich mir kostenlos im Radio an und lade mir den Song unentgeltlich runter .
    Warum soll ich für einen Download bezahlen wenn ich auch nur warten muss bis es im Radio läuft dann ist es ja auch kostenlos !

    Das ist deine WERBUNG ! soll ich die bezahlen !

    So, jetzt finde ich dich ganz Toll oder deine Band , ich will mehr von dir
    jetzt gehe ich in den Laden und kaufe mir deine CD denn ich will dich Unterstützen
    jetzt verdienst du Geld
    Das passiert jeden Tag denn wenn man in die Charts rein schaut dann kann man auch erkennen wie oft für den Song bezahlt wurde.
    Da werden Unsummen verdient.

    man kann es auch an diesem einen Satz erkennen:
    Zitat au den News :
    Fairerweise muss man natürlich erwähnen, dass die Band noch über andere Einnahmequellen verfügt. Das meiste Geld wird mit dem Vertrieb von Konzerttickets und dem Merchandising erwirtschaftet

    Was ist so schlimm daran wenn man nur Geld verdient mit seinen Fans !
    alles andere ist Werbung und diese habe ich gefälligst selbst zu bezahlen
    aber man will ja von jedem Geld das ist heute so alle sollen bezahlen ob Sie wollen oder nicht !

  10. #29
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    Standard Re: Streaming: Das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?

    Zitat Zitat von Wurstlude Beitrag anzeigen
    @alter_Bekannter @antiHacker: 1-Euro-Jobs werden doch gerade wieder deutlich verringert, weil auch der Staat langsam rafft, dass sich unzählige Firmen nur gegründet haben, um die staatl. Subventionen von ~500 Euro pro 1-Euro-Jobber abzusahnen.

    Die arbeitende Unter- und Mittelschicht sollte sich endlich zusammenschließen und für stärkere Löhne kämpfen. Aber in einem Land voller rückgratloser RTL- und BILD-Zombies wird das wohl nix. Lieber versklavt und ausgebeutet als arbeitslos ist hier die Devise, weil einem von Morgens bis Abends eingehämmert wird, dass man kein vollwertiger Mensch sei, ohne in Lohnarbeit zu stecken - weil sich diese Gesellschaft nur noch über Konsumgüter und Arbeit definiert. Fragt man dann mal, wie viele tatsächlich glücklich mit ihrer Arbeit sind, wird's nur noch schizophren, denn in der Unter- und Mittelschicht gibt es vermutlich weniger als 5%, die behaupten würden, dass sie zufrieden sind, mit dem was sich machen und dafür an Lohn erhalten.

    Eine traurige Mentalität haben Deutsche. Jeder für sich, alle gegen alle. Die unteren Klassen zerfleischen sich selbst. Die Mittelschicht guckt RTL und kriegt dort das Feindbild Unterschicht präsentiert, damit sie auch versteht, dass nach unten getreten und sich abgegrenzt werden muss. Alles zum Wohl der 1%.
    stimme ich voll zu, ist schon traurig es wird sich übers Hart4 und natürlich über Politiker aufgeregt die ja soviel Kohle bekommen, aber andere Verdienen bekommen Millionen und müssen einen Spitzensteuersatz von 42% und glaub 25% von Kapitalerträgen bezahlen.
    Da wundert man sich dann auch noch warum die Schere zwischen arm und Reich immer weiter auseinander geht. Nur zum Vergleich zwischen 1936-ca. 1980 hatte die USA einen durchschnittlichen Spitzensteuersatz von ca 70%.

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