Ergebnis 1 bis 11 von 11
  1. #1
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    gulli:Redaktion

    Avatar von Julian
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    Standard Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Das Landgericht Berlin zwingt das Versandhaus Amazon zu einer kundenfreundlicheren Ausgestaltung seiner Sonderangebote. Der sogenannte „Cyber Monday 2010“ hatte für viele Beschwerden seitens der Nutzerschaft gesorgt. Nun sollen spezielle Vergünstigungen mindestens eine halbe Stunde lang verfügbar gemacht werden.

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  2. #2
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    schlechter Scherz, oder?

    Portale wie Preisbock, Zackzack und guuut arbeiten seit Jahren nach diesem Prinzip, wenn auch heute deutlich weniger erfolgreich als vor 2-3 Jahren.
    Ich bin ja auch für mehr Verbraucherschutz, aber bei einer lang angekündigten Aktion wie dem Cyber-Monday (der darüber hinaus länger als nur den Montag lang ging) gehört das doch dazu, dass man einen Artikel auch mal nicht bekommt...

    Früher im Aldi haben sie sich für nen PC oder Fernseher wenigstens noch gegenseitig erschossen

  3. #3
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Die Regelung bezüglich Angebote gibt es aber schon lange und ist so auch einzuhalten.
    Es muss ein Angebot der Nachfrage entsprechend vorhanden sein, zumindest ungefähr.
    Ist dies beabsichtigt nicht (oder nicht annähernd) der Fall, sind es Lockangebote und können von der Konkurrenz, oder eben vom Konsumentenschutz, zur Rüge gebracht werden.

  4. #4
    Mitglied Avatar von MAB1979
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Hehehe, steckt da vielleicht die Metro Gruppe dahinter.
    Abgesehen davon waren die letzten Cybermonday und auch der letzte Adventskalender von Amazon für die Katz.
    Waren doch eh nur Angebote die keiner brauch, die meisten waren dann immer noch net ausverkauft.
    Weiss aber auch nicht mehr wie es 2010 ausgesehen hat.

    Gruss

  5. #5
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    2010 war schoon krass als die PS3 für 180 Euro oder so nach einer Sekunde weg war. Ich finde aber 2011 war das deutlich besser gelöst. Man hat eigentlich alles bekommen, was man wollte und dadurch das die Dinge ja auch an mehreren Tagen kamen, war es möglich mehrfach sein Glück zu versuchen.

    Das die Angebot für manche nicht so doll waren, dass kann ich nachvollziehen um eben bei wirklich geilen Sachen nicht wieder so ein Ärger heraufzubeschwören wie 2010. Da würde ich persönlich auch nur Ladenhüter anbieten um zu vermeiden, dass sich alle wie die Wölfe auf etwas stürzen was ich nur zu geringen Stückzahlen anbieten kann/will.

    Aber trotzdem gab es auch 2011 wieder einen unendlich langen Thread wo sich Leute beschwert haben. Das haste aber immer, dass irgendwelche Kackvögel nicht zufrieden sind und deswegen ein Fass aufmachen. Selbst wenn Amazon 20.000 PS3s angeboten hätte für 150 Euro, dann wären trotzdem noch ein paar Trolle aus ihren Löchern gekommen und hätten moniert, warum die nicht für 100 verkauft wird. Das wird sich auch nie ändern, egal wie billig da Ware XYZ verscherbelt wird.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Abijar
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Besorgt mir das LG Berlin auch die Waren für den entsprechenden Preis, wenn diese von einer Horde Käufer nach der 29. Minute ausgekauft wurde?

    Was hier als Verbraucherschutz tituliert wird, ist nichts anderes als anti-Verbraucherschutz.

    Haue ich meine Restbestände eben nicht zum Vorteilspreis raus. Laufe ja Gefahr, von einigen Lahmen verklagt zu werden. Nix mehr mehr mit Sonderposten.

    Vom LG Berlin hätte ich nun gerne mal die gesetzliche Grundlage dafür, wie lange ein Sonderangebot vorhanden sein muss. -.-

  7. #7
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Zitat Zitat von Abijar Beitrag anzeigen
    Vom LG Berlin hätte ich nun gerne mal die gesetzliche Grundlage dafür, wie lange ein Sonderangebot vorhanden sein muss. -.-
    ist im UWG geregelt. aber da wirst du jetzt vermutlich nicht nachschauen, das würde die unfehlbarkeit deiner meinung in frage stellen.

  8. #8
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Wie ist es überhaupt möglich nach einer Sekunde alle Bestände verkauft zu haben?!
    Wurde 2010 vorher angekündigt, welcher Artikel in der nächsten Stunde reduziert angeboten wird, damit sich die Leute drauf vorbereiten können? Oder hocken die Leute dann schon auf der Seite des Produktes rum und warten, dass die neue Stunde anbricht um mit einem Affenzahn auf kaufen zu klicken? Selbst dann muss man doch noch mehrmals bestätigen und den Kauf erst abwickeln. Das dauert doch sicherlich länger als eine Sekunde? Vorallem, wenn dann die Uhr eventuell ein paar Sekunden hinterher hängt, dann ist ja schon Ende Gelände... Oder gibts da Programme die das regeln? Wären Programme überhaupt erlaubt? Fragen über Fragen

  9. #9
    Mitglied Avatar von War-10-ck
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Wie kommen die nur drauf dass Amazon von solchen Aktionen profitieren will?? Wasn tolles Argument

    War10ck

  10. #10
    Mitglied Avatar von meranti
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Ferner stand die Vermutung im Raum, dass Amazon von der drastischen Begrenzung der reduzierten Auflagen profitieren wollte, da Kunden die Ware nach ihrem Misserfolg beim Cyber Monday teurer einkauften oder andere Produkte bestellten.
    Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Da machen die doch tatsächlich Sonderangebote, um Kunden anzulocken, die dann auch andere Dinge kaufen sollen. Verdammte Kapitalisten.


    Zu der "Verkaufsgarantie", wie soll das in einem Online-Shop funktionieren? Ein Discounter muss genug Teile auf Lager haben, damit auch jemand, der 3 Stunden nach Ladenöffnung kommt, eines kaufen kann. Früher waren die Aldi-PCs kurz nach Ladenöffnung weg, da kamen dann Beschwerden. Irgendwann wurde das dann gesetzlich geregelt, dass solche Waren auch für Kunden, die später kommen, noch angeboten werden müssen. Da viele Läden von Aldi oder Lidl gar nicht genug Raum haben, um 100 PCs zu lagern für den Fall, dass tatsächlich so viele verkauft werden, wird das heutzutage anders geregelt. Die Discounter holen ein paar PCs gar nicht erst aus dem Lager. Das ist die Sicherheitsreserve; wenn alle anderen verkauft wurden, sagt man weiteren fragenden Kunden, dass der PC ausverkauft sei. Viele Kunden fragen erst gar nicht, sondern akzeptieren, dass sie zu spät gekommen sind und versuchen es woanders. Von den wenigen, die tatsächlich nachfragen, ob es noch einen PC gibt, lassen sich die meisten wieder abwimmeln, indem man ihnen sagt, es gäbe keinen mehr. Nur die wirklich hartnäckigen, eine sehr geringe Zahl, werden versuchen, Druck zu machen, indem sie auf's Gesetz verweisen. Diesen Kunden verkauft man dann die Reserve.

    In einem Online-Shop ist das gar nicht möglich. Auch wenn Amazon 100.000 Spielekonsolen auf Lager hätte, wären die nach ein paar Sekunden verkauft. Die Anzahl der Kunden, die innerhalb einer bestimmten Zeit in einen Supermarkt kommt, ist überschaubar, da reicht es, drei oder vier Geräte zu verstecken. Hier wird versucht, dieses Gesetz, dass ja offensichtlich schon im echten Geschäft nicht richtig funktioniert, auf Online-Shops anzuwenden. Das kann bestenfalls dazu führen, dass gar kein Kunde mehr beliebte Konsumgüter zu einem günstigen Preis bekommt, weil Amazon entweder auf solche Aktionen verzichtet oder nur Ramsch günstig anbietet.

  11. #11
    Mitglied Avatar von Oldholo
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    Standard Re: Berliner Gericht untersagt Amazons kurzfristige Sonderangebote

    Nun..ich verstehe den Sinn hinter dem Richterspruch, genauso aber auch Amazons Handeln.
    Eventuell wäre es sinnvoll gewesen, wenn Amazon zumindest die Anzahl vorhandener Produkte angegeben hätte, sodass man sich zumindest hätte im Vorhinein überlegen können, wie gut die Chancen stehen, nach X noch Produkt Y kaufen zu können.

    Die ganze Sache wird jetzt sicher einfach damit enden, dass Amazon nächstes Jahr in DE erst gar keinen Cyber Monday mehr startet. Lose-Lose für alle.

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