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  1. #1
    Redakteur Avatar von CaptainObvious
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    Standard Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Auch nach den bereits erwähnten Ereignissen auf der CeBIT 2012 war unser Messetag noch lange nicht zu Ende. Auf uns warteten weitere Besuche, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Was wir sonst noch alles sahen, verrät dieser Fünfte und letzte Teil unseres Messe-Rundgangs.

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  2. #2
    Gesperrt Avatar von Metal_Warrior
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Zitat Zitat von CaptainObvious Beitrag anzeigen
    Auch sonst waren Open-Source- und Linux-Stände durchaus vertreten, wandten sich aber unserem Eindruck nach größtenteils eher an IT-Profis als Endkunden.
    Eigentlich genau die falsche Richtung. Die Profis haben sie eh in der Tasche, aber es bringt überhaupt nichts, 5 Nerds auf seiner Seite zu haben, wenn hintendran 200 n00bs zu Microsoft/Apple rennen. Erfahrungsgemäß gibt es nämlich beim Umstieg nach Linux nur zwei Hürden: Spiele und Spezialsoftware. Beides zumeist in branchenfremder Hand. Und genau diese Richtung müssen "wir", um Linux an den Mann zu bringen. Es geht nämlich leichter, es muss nur breit genutzt werden, um Softwarehersteller in die Schiene zu prügeln.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Da könntest du durchaus recht haben. Wobei ich befürchte, der Zug ist - zumindest für's erste - abgefahren. Desktop-Linux hatte seine große Chance, als viele Windows-Nutzer unzufrieden waren, weil sie die Wahl zwischen XP (veraltet) und Vista (langsam und unausgereift) hatten. Eine Weile sah es ja auch so aus, als würden zumindest mainstream-freundlichere Distributionen wie Ubuntu oder Linux Mint durchaus Erfolge feiern können. Aber irgendwie verlief das im Sande, und Windows 7 ist im Gegensatz zum Vorgänger, auch wenn ich persönlich es nicht nutze(n möchte) ein gutes, benutzerfreundliches Betriebssystem...

  4. #4
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Da könntest du durchaus recht haben...
    Das sehe ich hier. Pytha (ne verdammt gute CAD-Software) gibt es nicht für Linux, und dank Dongle läuft sie nichtmal unter WINE. Datev ebenfalls (@Linux; @guteSoftware: NOT!). Und der Knackpunkt ist: Diese beiden Programme sind der Grund, warum die Firma nicht längst auf Ubuntu läuft.

    Aber die Chance kommt schon wieder... Windows 8 oder spätestens 9 wird wieder ein Reinfall, persönlich glaube ich sogar, dass der ganze Cloud-Hype ihnen das Genick bricht. Und dann kann Linux wieder aufholen. An der Hardware liegt es ja nur noch in den seltensten Fällen...

  5. #5
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Zitat Zitat von Metal_Warrior Beitrag anzeigen
    ...Erfahrungsgemäß gibt es nämlich beim Umstieg nach Linux nur zwei Hürden: Spiele und Spezialsoftware...
    Nicht ganz. Nachdem MS ab 2002 seine Schwächen und Risiken durch Linux erkannt hatte, wurde massiv nachgelegt
    -die Sicherheit wurde massiv verbessert und geeignete Linux-Strategien übernommen
    -etliche Hardware-Hersteller haben (mit sanfter MS-'Unterstützung'?) ihre Linux-Unterstützung eingegestellt [das war zB. mein KO-Kriterium, obwohl ich sieben Jahre voll mit Suse dabei war).

  6. #6
    Gesperrt Avatar von Metal_Warrior
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Zitat Zitat von SilverSurfer Beitrag anzeigen
    Nicht ganz...
    Dass MS irgendwann mal beträchtlich was für Sicherheit tun musste, war ja wohl sonnenklar. Nur die Art und Weise, wie sie das gemacht haben, gefällt mir überhaupt nicht (als Admin bin ich nicht einfach nur normaler Vollhorst, sondern will ÜBERALL Zugriff haben, und das bequem) - bei Linux (Debian-Richtung) ist das alles wunderbar geregelt. Außerdem würde ich sowas wie APT vermissen, OpenSource sowieso und ein hübsches System, das ich so einrichten kann, wie ich es zum Arbeiten für sinnvoll erachte. Alles Dinge, die mir MS nicht bieten kann, weil sie immer noch der Ansicht sind, dass sich ihre Konsumenten auf ihr System einzustellen haben, und nicht umgekehrt. Bestes Beispiel neue Menüführung... SFTP kann man im Explorer meineswissens immer noch nicht out of the box einbinden (erst recht nicht mit Keyauthentication) und der Remotedesktop ist alles, aber keine Alternative zu SSH.

    Und das mit der Hardware ist mir noch nie aufgefallen. OK, Samsung hat in den Notebooks eine recht wilde Tastaturbelegung hinsichtlich Sondertasten, die von Ubuntu nicht erkannt wird und nachgerüstet werden muss, aber sonst...

  7. #7
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Also früher war das schon krass. Da hat man dann die WLAN-Karte extra nach einer Liste im Internet gekauft, wofür Treiber zu bekommen sind, und musste sie dann doch wieder zurückbringen, weil die Firma auf einmal einen anderen Chip verbaut hat (unter der selben Modellbezeichnung), der noch nicht unterstützt wurde. Die Soundkarte von meinem - wahrlich nicht exotischen - Samsung-Laptop lief unter Ubuntu erst überhaupt nicht (Feisty Fawn), in der nächsten Version dann mit viel Gefummel, in der übernächsten hat er nicht geschafft, die Boxen auszuschalten, wenn ich per Kopfhörer gehört habe, und in irgendeiner noch späteren ist Pulseaudio immer abgestürzt. ATI-Grafikkarten waren sowieso immer eine Pest (okay, die Treiber sind unter Windows auch mies - aber nicht SO mies). Ich hatte zu einem Zeitpunkt die Auswahl zwischen einem, der so lahm war, dass selbst PDFs eine Weile gebraucht haben, bis die Schrift richtig gerendert war (auf einem Gerät von 2007 oder so, also nichts völlig antikes), dafür aber problemlos über die Repos zu bekommen war, und zwei proprietären von ATI, von denen einer bei 3d versagte (immer ruckelte, gelegentlich abstürzte) und der zweite zwar gute Performance lieferte, aber nach einer Weile Betriebszeit immer willkürlich ein buntes Kästchen von mehreren cm Größe in die eine Bildschirmecke gerendert hat. Ich habe dann den mit den bunten Kästchen genommen, aber muss sowas sein? Wie oft ich beim Versuch, die Treiber (komplett nach Anleitung) zu installieren, meinen xserver zerschossen habe, kann ich schon gar nicht mehr sagen. Dafür ließen sich die proprietären nVidia-Treiber, die man für 3d notwendig brauchte, nur installieren, wenn der xServer nicht lief, was du auf einer modernen Desktop-Distro wie Ubuntu auch erst einmal hinbekommen musst. Von so "Kleinkram" wie, dass es jahrelang komplett Glückssache war, ob ein Treiber die richtige Auflösung für einen Monitor überhaupt anbietet (Feisty zB konnte kein Breitbild; 1024*768 Pixel auf einem Laptop mit 1280*800 sieht absolut super aus, kann ich nur empfehlen, wenn man sich schon morgens so fühlen will, als hätte man zuviel getrunken), will ich gar nicht erst anfangen.

    DVB-T auf dem Rechner meines Vaters einzurichten war auch Fummelkram, da man erst einmal manuell eine Kanal-Liste suchen und einfügen musste (selbst scannen konnte die Software noch nicht), dann einen geeigneten Mediaplayer suchen und dann feststellen, dass der Ton nicht richtig funktionierte, weil Pulseaudio eben noch immer komisch ist... und das waren noch nicht einmal die früheren Versionen, wo man für die Karte auch noch manuell Firmware in irgendein osbkures Verzeichnis basteln musste...

    Vieles davon ist mittlerweile besser geworden, aber deine Aussage, dass du "noch nie" Hardware-Probleme unter Linux hattest, kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen, ich habe da jahrelang die Kinderkrankheiten miterlebt... Auf Servern habe ich Linux schon immer geliebt, aber auf PCs oder Laptops habe ich zuviel Zeit mit vermeidbaren Bugs verschwendet, um uneingeschränkt positiv eingestellt zu sein...

  8. #8
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Vieles davon ist mittlerweile besser geworden, aber deine Aussage, dass du "noch nie" Hardware-Probleme unter Linux hattest, kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen, ich habe da jahrelang die Kinderkrankheiten miterlebt... Auf Servern habe ich Linux schon immer geliebt, aber auf PCs oder Laptops habe ich zuviel Zeit mit vermeidbaren Bugs verschwendet, um uneingeschränkt positiv eingestellt zu sein...
    WLAN - stimmt, das war der einzige Punkt, wo es nicht lief (allerdings wars Debian Squeeze), was mich dann zu Ubuntu befördert hat. Und ich bin ja immer noch "Neuling", hab also Feisty gar nicht mehr miterlebt, sondern mit Lucid den Traum meiner schlaflosen Nächte (oder so ) gefunden...

  9. #9
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard Re: Messerundgang auf der CeBIT 2012 (Teil 5)

    Dann hast du dir in der Hinsicht wie gesagt einiges erspart.

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