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14. 04. 2012, 18:48 #1
Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Hallo,
bin auf der Suche nach relativ unbekannten und eher schlanken E-Mail Clienten, hauptsaechlich fuer ein modernes Windows Betriebssystem. Ideal waer hier die Moeglichkeit die entsprechende Software nicht erst installieren zu muessen - sollte also moeglichst portabel sein.
Momentan nutz ich den integrierten E-Mail Clienten des Opera Browsers und im Grossen und Ganzen bin ich mit dem recht zufrieden, allerdings gibt's einiges was mich stoert, so z.B. das man den E-Mail Konten keine Identitaeten zuweisen kann, also wenn ich bspw. eine GMX E-Mail Adresse foo@gmx.net besitze und im selben Account eine zweite mit der Adresse bar@gmx.net existiert, kann ich diese zwar lokal entsprechend der Empfaengeradresse einsortieren, aber eben nicht ueber die jeweilige antworten ohne direkt ein neues Konto mit denselben Daten etc. pp. zu erstellen oder die Adresse manuell in den Konteneinstellungen zu veraendern. Oder aber das beim Antworten mit Zitat diese gelegentlich willkuerlich umgebrochen werden. Ebenso fehlt mir die Moeglichkeit Mails bei Bedarf via PGP zu verschluesseln.
Was mir allerdings grundsaetzlich gefaellt ist das System, sprich die Filter, d.h. das Mails prinzipiell in ein Konto wandern und diese ueber Filter/Label nur in den jeweiligen Bereichen angezeigt werden.
Bisher bin ich auf zwei E-Mail Clienten gestossen, die evt. in Frage kommen wuerden: Zimbra Desktop & Postbox bzw. Postbox Express. Hat jemand evt. Erfahrung mit dem ein oder anderen? Eine Gegenueberstellung waer auch praktisch.
Des Weiteren wuerde mich interessieren, ob jemand Windows Live Mail und/oder The Bat! nutzt und was diese z.B. gegenueber Thunderbird an Bedienung und/oder Funktion bieten.
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16. 04. 2012, 23:09 #2
Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Was ist das denn bitte für ein seltsames Kriterium?
Wo ist das Problem, das Konto einmalig "doppelt" anzulegen, aber dann nur bei dem einen Exemplar die Mails abzurufen?ohne direkt ein neues Konto mit denselben Daten etc. pp. zu erstellen oder die Adresse manuell in den Konteneinstellungen zu veraendern.
OpenPGP ginge ja inline durchaus noch. S/MIME ist hingegen wirklich ein Problem. Aber du hast schon Recht, der Mail-Client ist nicht die Stärke von Opera.Ebenso fehlt mir die Moeglichkeit Mails bei Bedarf via PGP zu verschluesseln.
Das kann man (unter anderem) in Thunderbird auch haben, nennt sich dort virtuelle Ordner.Was mir allerdings grundsaetzlich gefaellt ist das System, sprich die Filter, d.h. das Mails prinzipiell in ein Konto wandern und diese ueber Filter/Label nur in den jeweiligen Bereichen angezeigt werden.
Da frage ich mich dann, wie du ausgerechnet auf diese gekommen bist und was du unter schlank verstehst. Postbox und Postbox Express basieren auf Thunderbird und Postbox Express wird zudem nicht mehr weiterentwickelt. Das wäre eine Sackgasse. Bei Postbox erkauft man sich (im wahrsten Sinne des Wortes) ein paar vielleicht ganz nette Funktionen mit einer deutlich eingeschränkten Erweiterbarkeit. Zimbra Desktop ist eine Mozilla-Prism-Anwendung (auch Prism wird nicht mehr weiterentwickelt) und eigentlich nur in Verbindung mit dem Server sinnvoll zu nutzen. So wie man Outlook eigentlich auch nur sinnvoll mit Exchange nutzen kann. Als reinen Mail-Client würde ich weder Zimbra Desktop noch Outlook nutzen wollen.Bisher bin ich auf zwei E-Mail Clienten gestossen, die evt. in Frage kommen wuerden: Zimbra Desktop & Postbox bzw. Postbox Express.
Ich würde ja Thunderbird empfehlen. Der ist in der Erweiterbarkeit und damit der Funktionalität wohl kaum zu schlagen. Ok, es gibt sicherlich schlankere Mail-Clients, aber wenn du auch Zimbra Desktop und Postbox in Erwägung ziehst, dürfte Thunderbird ebenfalls dieses Kriterium für dich erfüllen. Bei wirklich schlanken Mail-Clients wirst du sicherlich oft schnell an die Grenzen stoßen, wenn du z. B. eine OpenPGP-Unterstützung und die Unterstützung von mehreren Adressen pro Konto haben möchtest. Wenn es dir tatsächlich wichtig sein sollte, dass die Software weniger bekannt ist, kannst du ja SeaMonkey nutzen. Wirklich schlank und kaum bekannt wäre hingegen etwa Mutt.
Für weitere Mail-Clients und den gewünschten Vergleich könntest du mal unter http://en.wikipedia.org/wiki/Compari..._email_clients schauen.
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17. 04. 2012, 00:47 #3Mitglied
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Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Selbst dann hat man das Problem, dass man beim Antworten darauf achten muss, an welche Adresse die E-Mail gegangen ist und man eventuell die Absenderadresse ändern muss. Was man hin und wieder vergisst.
Das Problem lässt sich aber im Falle von den Alias-Adressen bei GMX aber lösen, in dem man mit Opera die E-Mails nicht direkt von GMX abholt, sondern einen lokalen Mailserver dazwischen schaltet, der einem die E-Mails der Alias-Adressen auseinander dröselt und in verschiedene separate lokale Konten packt.
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17. 04. 2012, 17:42 #4
Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Der E-Mail Client von Opera ist den meisten z.B. nicht gelaeufig und wird im Allgemeinen eher unterschaetzt. Mir ging's halt eher um Empfehlungen ala Opera Mail anstelle von Thunderbird und Konsorten.
PGP/INLINE ueber C&P, oder wie? Nicht gerade komfortabel. Wenn verschluesseln, dann doch bitte vollstaendig.OpenPGP ginge ja inline durchaus noch. S/MIME ist hingegen wirklich ein Problem. Aber du hast schon Recht, der Mail-Client ist nicht die Stärke von Opera.
Thunderbird hatte ich vor Opera Mail, aber so richtig gefiel der mir noch nie.Das kann man (unter anderem) in Thunderbird auch haben, nennt sich dort virtuelle Ordner.
Ja, das waren Fehlgriffe. Hab die in einer Liste entdeckt, wo eben auch Opera Mail aufgefuehrt war und von der Beschreibung her klangen sie halt ziemlich ansprechend.Da frage ich mich dann, wie du ausgerechnet auf diese gekommen bist und was du unter schlank verstehst. Postbox und Postbox Express basieren auf Thunderbird und Postbox Express wird zudem nicht mehr weiterentwickelt. Das wäre eine Sackgasse. Bei Postbox erkauft man sich (im wahrsten Sinne des Wortes) ein paar vielleicht ganz nette Funktionen mit einer deutlich eingeschränkten Erweiterbarkeit. Zimbra Desktop ist eine Mozilla-Prism-Anwendung (auch Prism wird nicht mehr weiterentwickelt) und eigentlich nur in Verbindung mit dem Server sinnvoll zu nutzen. So wie man Outlook eigentlich auch nur sinnvoll mit Exchange nutzen kann. Als reinen Mail-Client würde ich weder Zimbra Desktop noch Outlook nutzen wollen.
Naja, vielleicht spricht mich ja die aktuelle Version an.Ich würde ja Thunderbird empfehlen. Der ist in der Erweiterbarkeit und damit der Funktionalität wohl kaum zu schlagen. Ok, es gibt sicherlich schlankere Mail-Clients, aber wenn du auch Zimbra Desktop und Postbox in Erwägung ziehst, dürfte Thunderbird ebenfalls dieses Kriterium für dich erfüllen.
Schlank nicht im Sinne von minimalistisch, sondern eher im Sinne von E-Mail Client ohne PIM-Funktionen und idealerweise halt portabel.Bei wirklich schlanken Mail-Clients wirst du sicherlich oft schnell an die Grenzen stoßen, wenn du z. B. eine OpenPGP-Unterstützung und die Unterstützung von mehreren Adressen pro Konto haben möchtest.
SeaMonkey ist mir zu bloatig. Mutt ist mehr so der E-Mail Client fuer unixoide Systeme (halt wegen seiner TUI) und wird bestimmt auch nicht so ohne weiteres unter Windows laufen (portabel?), mal abgesehen davon, dass man dann Abstriche im Bedienkomfort z.B. bei URLs, Bildern und generell Dateianhaengen etc. in Kauf nehmen muesste. AFAIK taugt zudem die Standartkonfiguration bei Mutt auch nicht viel.Wenn es dir tatsächlich wichtig sein sollte, dass die Software weniger bekannt ist, kannst du ja SeaMonkey nutzen. Wirklich schlank und kaum bekannt wäre hingegen etwa Mutt.
Womit das Ganze dann halt nicht mehr portabel ist.
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17. 04. 2012, 18:59 #5Mitglied
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Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Mit dem richtigen Server, z.B. Hamster, ist auch portable kein Problem.
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17. 04. 2012, 22:41 #6
Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Ich kann mich auch täuschen, aber ich meine mich zu erinnern, dass ich so ein Szenario in Opera mal so eingerichtet hatte, dass es funktionierte. Der Trick war IIRC, dass man das Konto doppelt anlegte und die Mails mit der "anderen" Empfängeradresse dann per Filter in das andere Konto verschob, sodass beim Antworten die Adresse dieses Kontos genutzt wurde.
Dass Opera nebenbei einen Mailclient mitbringt, ist sicherlich nicht jedem Opera-Nutzer bekannt und Opera selbst ist ja auch nicht unbedingt jedem bekannt. Soweit stimme ich dir zu. Aber die wenigen, die ihn kennen, sollen ihn unterschätzen? Du selbst zählst ja die Einschränkungen auf, die für dich störend sind. Ich selbst nutze ihn auch nicht, vor allem eben wegen der fehlenden S/MIME-Unterstützung.
Das ist mir nicht ganz klar. Du nennst mehrere Beschränkungen, die dich von Opera abhalten, möchtest aber ähnliche Mail-Clients empfohlen bekommen? Was macht überhaupt Opera für dich aus? Schlank, gut das sehe ich (zumindest als Browser) ein. Aber sonst? Dass kaum jemand Opera als Mail-Client nutzt, bietet dir doch keinen Vorteil?Mir ging's halt eher um Empfehlungen ala Opera Mail anstelle von Thunderbird und Konsorten.
Nutzt man OpenPGP nicht praktisch immer inline? Und was ist daran weniger vollständig? Komfortabel ist das sicherlich nicht, das stimmt. Aber im Gegensatz zu S/MIME ist es ohne Probleme möglich. Neben dem wählbaren Trust-Modell ist das wohl der größte Vorteil von OpenPGP gegenüber S/MIME, es geht in jedem Mail-Client.PGP/INLINE ueber C&P, oder wie? Nicht gerade komfortabel. Wenn verschluesseln, dann doch bitte vollstaendig.
Ohne zu wissen, was dir daran nicht gefiel, kann man schlecht möglicherweise besser geeignete Alternativen oder aber Hinweise zur Abhilfe, z .B. durch geeignete Erweiterungen, bieten.Thunderbird hatte ich vor Opera Mail, aber so richtig gefiel der mir noch nie.
Was genau klang da verglichen mit Thunderbird ansprechend?Ja, das waren Fehlgriffe. Hab die in einer Liste entdeckt, wo eben auch Opera Mail aufgefuehrt war und von der Beschreibung her klangen sie halt ziemlich ansprechend.
Ok, wenn es lediglich kein PIM sein soll und auch Speicherbedarf und Systembelastung keine spezielle Rolle spielen, hast du ja viele Alternativen. Die von mir genannte Liste ist ja recht lang ...Schlank nicht im Sinne von minimalistisch, sondern eher im Sinne von E-Mail Client ohne PIM-Funktionen und idealerweise halt portabel.
Ok, man schleppt halt einen Browser mit, den man vielleicht nicht nutzen möchte, aber verglichen mit Thunderbird nimmt er sich da nichts. Da ist schließlich effektiv auch ein Browser enthalten. Das gilt allerdings grundsätzlich für die meisten gängigen Mail-Clients. Der normale Nutzer erwartet ja, dass auch HTML-Mails dargestellt werden können. SeaMonkey war allerdings auch nur deshalb meine Empfehlung, weil du ja seltsamerweise einen nicht so bekannten Mail-Client haben willst.SeaMonkey ist mir zu bloatig.
Das war auch eine nicht unbedingt ernst gemeinte Empfehlung, aber grundsätzlich sollte Mutt durchaus unter Cygwin nutzbar sein und dank Open Source sollte es notfalls auch möglich sein, den Speicherpfad anzupassen.Mutt ist mehr so der E-Mail Client fuer unixoide Systeme (halt wegen seiner TUI) und wird bestimmt auch nicht so ohne weiteres unter Windows laufen (portabel?)
Das waren alles keine Anforderungen, die du genannt hattest. Du kannst hingegen kaum abstreiten, dass Mutt schlank und der Allgemeinheit kaum bekannt istmal abgesehen davon, dass man dann Abstriche im Bedienkomfort z.B. bei URLs, Bildern und generell Dateianhaengen etc. in Kauf nehmen muesste. AFAIK taugt zudem die Standartkonfiguration bei Mutt auch nicht viel.
Noch ein Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Standart
Geändert von aNtiCHrist (17. 04. 2012 um 23:02 Uhr) Grund: Satzbau korrigiert
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17. 04. 2012, 23:57 #7Mitglied
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Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Du täuscht dich. Das Verschieben per Filterregel gabs zuletzt in Opera 6 und da auch nur innerhalb eines Kontos.
Seit Opera 7 bekommst du E-Mails nur über Export und Reimport in ein anderes Konto. Oder per Weiterleitung an das andere Konto. Bei IMAP-Konten ist auch ein Kopieren oder Verschieben möglich, aber alles nur manuell.
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26. 06. 2012, 18:31 #8
Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Davon halt ich nichts.
Ja, weil er trotzdem ein guter Mailclient ist.
Ich nutze ja bereits Opera Mail.Das ist mir nicht ganz klar. Du nennst mehrere Beschränkungen, die dich von Opera abhalten, möchtest aber ähnliche Mail-Clients empfohlen bekommen? Was macht überhaupt Opera für dich aus? Schlank, gut das sehe ich (zumindest als Browser) ein. Aber sonst? Dass kaum jemand Opera als Mail-Client nutzt, bietet dir doch keinen Vorteil?
An Opera Mail gefaellt mir halt das Filtersystem, das alle Mails in einen zentralen Posteingang wandern, die komfortable und schnelle Einrichtung neuer Mailkonten ohne viel Schnickschnack (zugegeben, das macht man nur einige wenige male), das alles von Haus aus gepasst hat und ich nicht fuer jedes separate Konto zigfach dieselbe Einstellungen taetigen musste (Sortierreihenfolge, angezeigte Elemente, Panele, HTML/Text, ..), seine Schlankheit und von der Optik her (Symbole, Anzeige usw.)
Eigentlich eher nicht.Nutzt man OpenPGP nicht praktisch immer inline? Und was ist daran weniger vollständig? Komfortabel ist das sicherlich nicht, das stimmt. Aber im Gegensatz zu S/MIME ist es ohne Probleme möglich. Neben dem wählbaren Trust-Modell ist das wohl der größte Vorteil von OpenPGP gegenüber S/MIME, es geht in jedem Mail-Client.
Optik, Bedienbarkeit, Einrichtung, kein zentraler Posteingang bei mehreren Konten, Sicherung und Rueckimport der Mails ausserhalb den Standartordnern war nicht moeglich, Speicherbedarf (fast wie Firefox mit zig geoeffneten Tabs!), das man pro Konto zig mal selben Einstellungen taetigen durfteOhne zu wissen, was dir daran nicht gefiel, kann man schlecht möglicherweise besser geeignete Alternativen oder aber Hinweise zur Abhilfe, z .B. durch geeignete Erweiterungen, bieten.
Gefiel mir vom Design her, hatte was von Opera Mail. Das Mail Tabbing schien auch interessant. Generell wirkte es halt wie ein ausgelagertes Opera Mail. Relativ schlicht und eher funktionsorientiert mit ein paar mehr Optionen wie Opera Mail, z.B. Verschluesselung.Was genau klang da verglichen mit Thunderbird ansprechend?
Ja, eher nebensaechlich. Er sollte auf relativ modernen Rechnern recht flott starten, mit mehreren hundert Mails umgehen koennen und nicht unentwegt mehr Speicher fressen wollen, also schon speichereffizient arbeiten.Ok, wenn es lediglich kein PIM sein soll und auch Speicherbedarf und Systembelastung keine spezielle Rolle spielen, hast du ja viele Alternativen. Die von mir genannte Liste ist ja recht lang ...
Ja, u.a. deswegen gefiel mir Thunderbird ja nicht. Auf HTML-Darstellung kann ich verzichten.Ok, man schleppt halt einen Browser mit, den man vielleicht nicht nutzen möchte, aber verglichen mit Thunderbird nimmt er sich da nichts. Da ist schließlich effektiv auch ein Browser enthalten. Das gilt allerdings grundsätzlich für die meisten gängigen Mail-Clients. Der normale Nutzer erwartet ja, dass auch HTML-Mails dargestellt werden können. SeaMonkey war allerdings auch nur deshalb meine Empfehlung, weil du ja seltsamerweise einen nicht so bekannten Mail-Client haben willst.
Dennoch zu umstaendlich.Das war auch eine nicht unbedingt ernst gemeinte Empfehlung, aber grundsätzlich sollte Mutt durchaus unter Cygwin nutzbar sein und dank Open Source sollte es notfalls auch möglich sein, den Speicherpfad anzupassen.
Ja, du mich auch.Das waren alles keine Anforderungen, die du genannt hattest. Du kannst hingegen kaum abstreiten, dass Mutt schlank und der Allgemeinheit kaum bekannt ist
Noch ein Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Standart
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26. 06. 2012, 21:27 #9
Re: Relativ unbekannte, jedoch gute E-Mail Clienten
Das ist Ansichtssache. Für mich (und dich!) ist aber offenbar nicht gut genug ...
Die Antwort ist mir unklar. Es ist eher nicht in allen Mailclients möglich? Es ist eher nicht ein Vorteil? Man nutzt es eher nicht Inline? Egal worauf ich es beziehe, es bleibt IMHO falsch.Eigentlich eher nicht.
Über Erweiterungen und Themes durchaus anpassbar. Ansonsten finde ich Thunderbird in der Standardkonfiguration auch verständlicher als Opera.Optik, Bedienbarkeit
Von neuen Konten? Der Assistent von Thunderbird nimmt einem da bei gängigen Anbietern alles ab, was nur möglich ist. Gut, die Konfigurationsmöglichkeiten sind deutlich mächtiger, das macht die Einrichtung insgesamt ggf. aufwändiger.Einrichtung
Ist sehr wohl vorhanden: http://kb.mozillazine.org/Global_Inboxkein zentraler Posteingang bei mehreren Konten
Wo ist das Problem? Kopiere einfach die Mailbox-Datei bzw. lege die Mailbox-Datei an der gewünschten Stelle mit gewünschtem Namen ab, Thunderbird wird sie beim nächsten Start anzeigen. Ich wüsste nicht, wie man vergleichbares in Opera erzielen könnte. Das Maildir-artige Konzept macht allerdings möglicherweise inkrementelle Datensicherungen effizienter, das würde für Opera sprechen. Dafür hat es aber wieder Nachteile beim Speicherbedarf. Denk außerdem noch mal an den Wikipedia-Link.Sicherung und Rueckimport der Mails ausserhalb den Standartordnern war nicht moeglich
Ok, das ginge sicherlich auch mit weniger Speicher, das stimmt. Das ist der Preis der Modularität, die ich aber auch nicht missen möchte.Speicherbedarf (fast wie Firefox mit zig geoeffneten Tabs!)
Wie häufig richtest du Konten ein? Notfalls kann man die aber auch in der prefs.js klonen.das man pro Konto zig mal selben Einstellungen taetigen durfte
Das traf wohl kaum gleichermaßen auf alle deiner Beispiel-Alternativen zu. Mir klang das eher wie eine wahllose Auswahl. Was Mail-Tabbing sein soll, ist mir auch unklar. Tabs werden auch von Thunderbird unterstützt und als funktionsorientiert würde ich den auch bezeichnen. Unnötige Designkomponenten kann ich dort zumindest nicht erkennen.Gefiel mir vom Design her, hatte was von Opera Mail. Das Mail Tabbing schien auch interessant. Generell wirkte es halt wie ein ausgelagertes Opera Mail. Relativ schlicht und eher funktionsorientiert mit ein paar mehr Optionen wie Opera Mail, z.B. Verschluesselung.
Ein nennenswertes Speicherleck hat Thunderbird nach meinem Wissen nicht. Insofern sollten alle deine Anforderungen erfüllt sein.Ja, eher nebensaechlich. Er sollte auf relativ modernen Rechnern recht flott starten, mit mehreren hundert Mails umgehen koennen und nicht unentwegt mehr Speicher fressen wollen, also schon speichereffizient arbeiten.
Seltsames Argument. Opera kann doch ebenfalls HTML-Mails anzeigen und inzwischen auch erzeugen. Postbox und Zimbra Desktop ebenfalls. Wenn du tatsächlich einen Mailclient ohne HTML-Unterstützung haben willst, wirst du dich bei der Suche auf eher exotische Clients beschränken müssen.Ja, u.a. deswegen gefiel mir Thunderbird ja nicht. Auf HTML-Darstellung kann ich verzichten.
Bis auf den größeren Speicherhunger (den aber auch Zimbra Desktop und Postbox haben) und das dir nicht gefallende (aber änderbare) Standarddesign kann ich kein nachvollziehbares Argument gegen Thunderbird erkennen. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass du dich nicht richtig mit Thunderbird beschäftigt hast oder aber ihn aber nur deshalb nicht nutzen willst, weil er zu bekannt ist.
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26. 06. 2012, 22:23 #10
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27. 06. 2012, 00:26 #11Mitglied
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