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28. 04. 2012, 15:13 #1Mitglied
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Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Der verlinkte Bericht bilanziert rot-rote Landtagsregierungen in MV und Berlin.
Demnach sei die Linke in MV ein politisches Herrschaftsinstrument zur Durchsetzung des neoliberalen Umbaus der Gesellschaft geworden. In Berlin sei die Bilanz noch ernüchternder.
http://www.scharf-links.de/1.0.html
Direkte Verlinkung scheint leider nicht möglich zu sein. Einfach oben in der News-Suche eingeben:
"Erfahrungen mit rot-roten Regierungskoalitionen"
Schenkt man dem Artikel Glauben, macht die Linke in einer Regierungsbeteiligung nichts anderes als alle anderen Parteien auch. Mit dem Untschied, das sie mithilfe ihrer markigen Slogans Stimmen aus sozialen Brennpunkten einfangen will. Was hält ihr von den aufgestellten Thesen aus dem Artikel?
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28. 04. 2012, 18:34 #2
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Würde gerne über die Linken diskutieren, aber deine Meinung muss mit rein. Deine Ansicht usw. Sonst ist der Thread schnell zu.
Also etwas ausführlicher bitte.
Mir ist z.B nicht ganz klar über was du diskutieren willst?
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28. 04. 2012, 20:10 #3Mitglied
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Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Ich möchte über die aufgestellten Thesen in dem Artikel diskutieren.
Zitat aus Quelle:
http://www.scharf-links.de/1.0.html
in News-Suche eingeben: "Erfahrungen mit rot-roten Regierungskoalitionen":
"Die Lebensbedingungen der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung konnten nicht verbessert werden."
"Die Landesregierungen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin haben die neoliberale Politik im Wesentlichen fortgesetzt. Mit dem Abbau von Sozialleistungen, Privatisierungen von öffentlichem Eigentum, Deregulierungen der Arbeitsverhältnisse, Tarifflucht und Ausbau des Polizeistaates verschlechterte sich vielmehr die Lebenslage von Abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen, RentnerInnen und der heranwachsenden Generation."
Zahlreiche Beispiele, die diese These unterstützen werden im Artikel genannt.
Zitat aus Quelle:
http://www.radio-utopie.de/2008/06/3...-journalisten/:
"Edith Bartelmus-Scholich, Autorin des verlinkten Artikels ist eine überzeugte Kommunisten und in der ehemaligen WASG tätig, recherchierte in den letzten Jahren bezüglich Vetternwirtschaft, Korruption und Seilschaften innerhalb der PDS und späteren “Linken". Teile der Linken war ist die Domain scharf-links.de wohl ein Dorn im Auge."
Meiner Ansicht nach ist der Artikel " Erfahrungen mit rot-roten Regierungskoalitionen" insofern brisant, das er von einer überzeugten Kommunistin verfasst wurde und zum Schluss kommt, das die Linke in einer Regierungsbeteiligung nichts für sozial Schwache tut. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Der Artikel ist sehr sachlich und unaufgeregt geschrieben und belegt Thesen anhand von nachprüfbaren Beispielen, was ihn sehr glaubhaft macht.
Ich habe mich ernsthaft mit den Linken auseinandersetzt. Selbst Ex-SEDler und Ex-Stasimänner wären für mich kein Grund, die Linken nicht zu wählen. Schließlich wurden auch ehemalige NSDAP-Mitglieder wie zum Beispiel Kurt Georg Kiesinger und Hans Filbinger nach Gründung der CDU in die Partei mit eingebunden. Demnach hätte man die CDU auch nicht wählen dürfen.
Nicht also das Stammtischgelaber sondern der fundierte Artikel über die Erfahrungen rot-roter Regierungskoalitionen trägt letztendlich dazu bei, dass die Linken meine Stimme nicht bekommen werden. Sie hat sich während der Regierungsbeteiligungen in MV und Berlin schlichtweg nicht bewährt.Geändert von Nathan05 (29. 04. 2012 um 01:17 Uhr)
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28. 04. 2012, 20:30 #4
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Nun , es gibt allerdings Bundesländer sowie Städte und Landkreise , bei denen es Egal ist wer regiert. Da ist eine negative Bilanz die sichere Prognose, ja gar Alternativlos.Nathan05
Ich möchte über die aufgestellten Thesen in dem Artikel diskutieren.
Zitat:
"Die Lebensbedingungen der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung konnten nicht verbessert werden.
Die Landesregierungen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin haben die neoliberale Politik im Wesentlichen fortgesetzt. Mit dem Abbau von Sozialleistungen, Privatisierungen von öffentlichem Eigentum, Deregulierungen der Arbeitsverhältnisse, Tarifflucht und Ausbau des Polizeistaates verschlechterte sich vielmehr die Lebenslage von Abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen, RentnerInnen und der heranwachsenden Generation."
Es gibt genügend Beispiele im Ruhrgebiet, Städte die dermaßen heruntergewirtschaftet sind, dass selbst der erfolgreichste Börsenmanager ohne Rücksicht auf Verluste keine positive Bilanz hin bekommen würde.
Also gerade in der Politik sollte man immer im Auge behalten a) welche Möglichkeiten sind vorhanden, b) was macht die aktuelle Regierung aus diesen Möglichkeiten.
Danach beurteile ich zumindest die Politik, immer die Ausgangssituation im Hinterkopf bereit stehend habend.
Wichtig ist, welche Wahl man hat.
Ich bin z.B Links Wähler. Ich sehe parteipolitische Mängel ohne Ende und massig Strategiefehler. Dennoch ist es für mich aktuell die einzig wählbare Partei, weil es die einzige Partei ist, welche zumindest auf Bundesebene strickt zu dem steht, was sie sagt. Unabhängig der Wählerstimmung , unabhängig der Umfragewerte.
Auf Landesebene sehe ich das Ganze etwas willkürlicher.
Aber das mag ein subjektiver Eindruck sein, denn die Probleme der Kommunen sind so unglaublich bedeutend, dass die Wahl der Gewählten doch arg eingeschränkt ist.
Der Wähler wollte in vielen Landkreisen Rot-Rot-Grün. Der größte Feind linker und sozialer Politik ist aktuell die SPD.
Die Linken haben bei mir noch massig Bonus, zumal die verfügbare Möglichkeit Politik im Sinne eines Parteiprogramms umzusetzen heute doch sehr begrenzt ist.
Erst recht wenn der Koalitionspartner nicht mitzieht, obwohl Sozial drauf steht.
Die SPD ist eine LIBERAL-KONSERVATIVE Partei, und das seit der Ära Schröder.
Lieblinksjunior der CDU, so berichten Amateurexperten.
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29. 04. 2012, 00:48 #5
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Die SPD ist wie alle Parteien eine neoliberal-politischkorrekte Partei.
Die heutigen Eliten dieses Staates, also die etablierten Parteien und die Mainstream-Medien sind überwiegend kulturell links (multikulturalisitisch, europäer- und deutschenfeindlich, genderistisch, kultur- und werterelativistisch.) und wirtschaftlich rechts (pro Globalisierung, neoliberal, pro Privatisierung, pro Markt), (natürlich gibt es kleine Unterschiede zwischen den Parteien).
Was haben linke Parteien (Grüne, SPD, K-Gruppen) denn für soziale Gerechtigkeit und gegen den Kapitalismus –trotz ihrer enormen Macht, ihrer Diskurshoheit, ihre dominierenden Stellung in den Medien, im den Bildungsstätten, und ihrem enomern gesellschaftlichen Einfluss seit 1968 denn geleistet. Nichts. Heute ist die soziale Kluft größer als vor 40 Jahren, der Kapitalismus ist heute viel mehr ausgebreitet als noch vor 40 Jahren, es gibt mehr zerrüttete Familien als vor 40 Jahren, eine größere Unterschicht, immer mehr Bereiche des Lebens werden den Interessen des Marktes unterworfen. Das einzige, was die Linken erfolgreich hin bekommen haben ist jedwede Debatte über die Folgen von nichteuropäischer Massenimmigration (unter denen besonders die unteren sozialen Schichten zu leiden haben, siehe hierzu diesen Berricht.) erfolgreich zu bekämpfen, immer neue schönklingende Theoriekonstrukte für ihre kulturrelativistischen Gesellschaftsutopien zu erfinden.
Die (Altnazis) wurden auch in die SED eingebunden. Du verwechselt allerdings was: Es ist ein Unterschied, wenn –selbst in große Teilen– Mitglieder einer alten Partei in eine neue Partei eingebunden werden, und ihre Ideologie ablegen, oder aber ob sich eine alte Partei einen neuen Namen gibt, ihre Führungskader erhält und auch ihre Ideologie mit kleinen Anpassung hier und da beibehält. Dein Vergleich hinkt.Ich habe mich ernsthaft mit den Linken auseinandersetzt. Selbst Ex-SEDler und Ex-Stasimänner wären für mich kein Grund, die Linken nicht zu wählen. Schließlich wurden auch ehemalige NSDAP-Mitglieder wie zum Beispiel Kurt Georg Kiesinger und Hans Filbinger nach Gründung der CDU in die Partei mit eingebunden. Demnach hätte man die CDU auch nicht wählen dürfen.Geändert von Revange (29. 04. 2012 um 01:17 Uhr)
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29. 04. 2012, 01:13 #6Mitglied
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Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Es gab nach dem Zusammenbruch der DDR auch viele "Wendehälse", die dann von der SED nahtlos in die CDU eingetreten sind. Aber egal ob Altnazis oder Altsozis: Ob man seine Ideologie wahrhaftig ablegen kann, indem man einer demokratischen Partei beitritt, wage ich zu bezweifeln. Vielmehr wollte man den Arsch an die Wand bekommen.
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29. 04. 2012, 01:16 #7
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29. 04. 2012, 02:32 #8
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Der Berufszweig innerhalb der Repräsentativen bringt nunmal Sachzwänge und Kompromisse mit sich, inwieweit die jeweiligen Moralvorstellungen da kollidieren (bei Abstimmverhalten, wasimmer), find ich weniger wichtig. Mit Transparenz wirbt auch "die Linke", Falschaussagen aus dem net zu klagen & zu korrigieren steht denen frei, so fragwürdig das im Einzelfall auch aussehen mag, letztendlich ists nur die Perspektive und Informationsstand.
Das Problem ist eher, dass heut "die Piraten" und "die Partei" für überprüfbare Ehrlichkeit stehen und noch keine Skandale hinter sich haben, die nicht selbst, mehr oder minder erfolgreich, inszeniert worden wären. Bei den etablierten Spassparteien hab ich oft das Gefühl, dass sich dort mehr Kellerleichen&Sockenpuppen als messbare Hirnfunktionen finden, der Anfängerbonus greift zurecht nicht mehr und sie müssen sich an ihren Taten messen lassen. (anschaulich im "Partei" Plakat - Wer hat uns verraten?)
Da hat "die Linke" dann auch nicht viel mehr erreicht, als durch Gysi zu unterhalten, mit Wagenknecht eine Real-Sozialistische Altherrenromantik zu besetzen, und sich, neben so manch Namen&Klischee, DEN Namen zu verpassen, der sie medial zur Speerspitze gesellschaftlicher Bewegung stilisieren sollte. Links-Sein ist halt nur out, die Dunkle Seite ist der schnelle Weg, und im Kontext wirkt es dann eher wie eine schlechte daily-soap mit hoffnungslos veralteten Inhalten rund um Kapital und Staat, in und unter sich aufgeteilt in Gut und Böse. Auch das soll aber nicht als Argument gegen einzelne Parteien gelten, diese Weltsicht ist nunmal Teil der Systematik.
Bei "Piraten" hab ich ähnliche Befürchtungen, dass sie der Alltag einholt, aber noch brauchen sie kaum was zu tun, die Verpackung ist frisch und den Wind bringt schon die blosse Existenz "der Partei"! Auf diesem Trittbrett können die PR-Piraten noch eine ganze Weile mitschwimmen, vor ihrer Rückführung.
Das net bringt nunmal neue Möglichkeiten, Menschen zu involvieren. Da sich kaum wer bewegen muss, kommt das teils erstaunlich gut an. Zumindest bei einem engagierten Teil der Bürger, der lieber seine Stimmung bei einem Liquid-Feedback der "Piraten" abgibt, statt am völkischen Stammtisch im internet, nach und vor seines Feedbacks auf einer der werbefinanziert-feministischen Pornoseiten natürlich.
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29. 04. 2012, 10:28 #9
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29. 04. 2012, 10:37 #10
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Manchmal frage ich mich ob das bei mir nur eine Ausnahme ist,aber schätzungsweise 80 % der CDUèr und deren Wähler mit denen ich ins Gespräch könnte man nach ihren Ansichten her als Nazi bezeichnen.Wobei der Begriff heute zum Glück abschreckend wirkt und daher etwas zu hart vorkommt.
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29. 04. 2012, 10:44 #11
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
@Roselli
Nur weil für dich alles was auch nur einen Ångström rechts irgendwelcher Linken Ideologien gleich Nazi ist, muß das noch lange nicht so sein.
Das macht aber die CDU nicht wählbarer und eine Entstasifizierung nicht hinfällig.
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29. 04. 2012, 19:16 #12
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Das Gesamturteil jenes Artikels ist vernichtend. Von einer Rot-Roten Koalition erwartet man (iSv Normalo, iSv nicht Revange like 'alles satanistische, islamophile Nazikulturkommunisten außer Mami') eigentlich keine Kürzungen der Sozialleistungen, massive Privatisierung und Aufbrechen von Tarifvereinbarungen.
Die interessante Frage ist jedoch eher: Hat sich die Linke zu Schulden kommen lassen, dass sie das toleriert, und es ging eigentlich von der SPD aus, oder hat die Linke aktiv daran mitgearbeitet?
Das mag ein Detail sein, jedoch finde ich es nicht unbedeutend. Um diese Frage zu klären, müsste tiefer in die Politik jener Länder gesehen werden. Wer hat die neoliberalen Anträge entworfen, wie war das Abstimmungsverhalten? Ist die Parteispitze verantwortlich, oder zieht sich das durch die ganze Partei? Nehmen wir mal an die Kürzungen der Sozialleistungen resultieren aus dem extrem defizitären Haushalt jener Länder, gab es Alternativvorschläge und wenn ja wer hat diese abgelehnt?
Auf keine dieser Fragen gibt der Artikel Antworten, es wird lediglich eine Bilanz gezogen. Diese ist vernichtend und wirft berechtigterweise ein schlechtes Bild auf die Linken. Wären sie konsequent in ihren angeblichen Zielen, so hätten sie blockieren müssen und im Zweifel eine Neuwahl und den Rückzug aus der Regierung in Kauf nehmen müssen.
Wer weiß, vielleicht findet sich das wahre Ziel ja in diesem Satz:
"Linke Politik, die auf positive Veränderung für die Lohnabhängigen zielt, bedarf daher eines strategischen Ansatzes, zur Aktivierung der Massen und zur Stärkung ihrer Selbstorganisation."
Neoliberalismus pur, bis die Lohnabhängigen durchdrehen und die Revolution des Proletariats ausrufen ;-)
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29. 04. 2012, 20:00 #13
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Ohne den verlinkten Artikel gelesen zu haben würde ich der Partei Die LINKE erst mal zugute halten, daß sie in allen diesen Koalitionen ja der deutlich kleinere Partner ist. Sie kann also naturgemäß nicht alle ihre Vorstellungen durchsetzen.
Und dann wird diese Frau Bartelmus-Scholich (Nomen est Omen) als "überzeugte Kommunistin" bezeichnet was ja wohl nichts anderes heißt, daß sie Linksextremistin ist. Und da hält sie eben von Demokratie und demokratischen Mitwirkungsrechten nichts und kritisiert eben nur, daß die LINKE nicht alles - wie eben früher - nach eigenem Gusto durchsetzen kann. Außerdem hat sie so naürlich eine ganz eigene Sicht auf das was sie "Neoliberalen Umbau" nennt. Normale Menschen können da bei so einer abseitigen Sicht auf diese Welt gar nicht mitdiskutieren.
Witziger finde ich an diesem Thread, daß einige (Nathan05, Naturgesetz) sich einfach mal so als Betonkommunisten und DDR-Fans outen. Womöglich würden sie auch einen Kotau vor dem Genossen Stalin manchen - so verlangt.
Natürlich gibt es in diesem Thread für Nichtkommunisten gar nichts zu diskutieren. Insofern sind natürlich die Äußerungen von Muskelbiber und Revange völlig unsinnig.
Warum wird das eigentlich hier diskutiert und nicht auf der Unzahl der ja durchaus vorhandenen linken Internetpräsenzen und Foren? Ist doch ganz klar. Dort wird man mit so einem Thema sofort rausgemschmissen, weil Linke ja bei so was keinen Spaß verstehen.
Deswegen müssen die sich hierhin verziehen wo es die Meinungsfreiheit gibt und wo man in kleinem Kreis mal von der Linie abweichen kann.
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29. 04. 2012, 22:30 #14
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Woran machst du Spinner denn das schon wieder fest?
Gehen bei dir wieder mal die Pferde durch?
Wenn du nichts zum Niedermachen und einkategorieren hast bist du wohl nicht glücklich.
Da ich an keiner linken Internetpräsenz teilnehme, muss ich doch mal fragen, ob du sie schon alle durch hasst?Ist doch ganz klar. Dort wird man mit so einem Thema sofort rausgemschmissen, weil Linke ja bei so was keinen Spaß verstehen.
Ich denke von der Logik her wäre dies eine unüberwindbare Lebensaufgabe.
Also entweder bist du Superman oder quälst gerne User mit deinem unsäglichen Blödsinn.
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29. 04. 2012, 23:06 #15
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30. 04. 2012, 20:14 #16
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Kommunismus?MMv2
Natürlich gibt es in diesem Thread für Nichtkommunisten gar nichts zu diskutieren. Insofern sind natürlich die Äußerungen von Muskelbiber und Revange völlig unsinnig.
Warum wird das eigentlich hier diskutiert und nicht auf der Unzahl der ja durchaus vorhandenen linken Internetpräsenzen und Foren? Ist doch ganz klar. Dort wird man mit so einem Thema sofort rausgemschmissen, weil Linke ja bei so was keinen Spaß verstehen.
Thema verfehlt.
Kann passieren, muss aber nicht.
Und nein, ich bin kein Kommunist. Ich bin Verfechter sozial gerechter, pazifistischer und vor allen Menschen aufgeschlossener Politik. Politik welche das Wohl und die Sicherheit des Menschen und der Familien, nicht das Wohl und die Sicherheit des Marktes und des Profits in den Vordergrund stellt.
Hätte die CDU oder FDP gar SPD den Anschein eine solche Politik langfristig zu verfolgen, ich würde hier mein Kreuz setzen.
Leider aber beweist die Politik der Genannten das genaue Gegenteil.
Hm, also wenn der Reale Blick und meine Einstellung zum Leben sowie meine Hoffnung auf ein gerechteres Deutschland für dich Kommunismus ist, dann fehlen dir ein paar Fakten zum Thema.
Ich kann sehr wohl mit der Sozialen Marktwirtschaft leben. Solange sich das Soziale und der Markt die Waage halten.
Das haben wir aber schon lange nicht mehr. Und komme mir jetzt bitte nicht mit dem Slogan , wir hätten aber doch über 50 % Sozialausgaben . Dann lache ich dich aus, noch bevor du ausgeschrieben hast.
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01. 05. 2012, 04:04 #17
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Das Problem, oder die Gefahr besteht, dass die Linke vollendends zu einer zweiten Bündnis 90/ Grünen wird, d. h. dass wirtschaftliche linke Positionen durch kulturell linke Positionen mehr und mehr verdrängt werden.
Die kulturell linke Weltbild, die von unterschiedlicher Seite als "Politische Korrektheit" (Die Ideologie, nicht der Sprachcode)," Multikulturalismus", oder "Kulturmarxismus", ist seit langem die Leitideologie westdeutscher Linker, und setzt auch bei der Linkspartei, gerade bei den westdeutschen Parteiverbänden, immer mehr Fuß.:
Was darunter verstehen ist, verdeutlicht diese Veröffentlichung der Grünen Jugend Bayern, anlässlich des Weltfrauentages.
Es braucht nicht ausdrücklich erwähnt zu werden, dass diese Veröffentlichung völlig der Realität entrückt ist. Wer heute angesichts der vielfachen institutionellen, gesetzlichen und strukturellen Benachteiligung von Männern, noch von „Patriarchat und Sexismus“ daher faselt, lebt in einer Scheinwelt, nur dass sich Grüne als Lieblinge und Günstlinge eines Großteils der Journalisten natürlich alles erlauben können, und mit so gut wie jedem Unsinn davonkommen. (Keine freie Presse, keine Demokratie)
Die Grünen haben kein Problem mit Großkapital, Großunternehmen, und Vorständen selbst, genauso wenig mit ungezügeltem Neoliberalismus selbst, solange es nur Frauenquoten gibt. Und das ist natürlich nur der Anfang. Weitere Quoten müssen folgen.Sexismus ist auch in der Arbeitswelt ein großes Problem: Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 23% weniger als Männer, weltweit liegt 90% des Einkommens in den Händen von Männern. Die Vorstände der DAX-Unternehmen sind nur zu 3,7% von Frauen besetzt.
Aber Männer sind nicht die einzigen Unterdrücker, auf die es die Grünen Khmer abgesehen haben. Und darüber informiert uns der zweite Absatz....
Am Rande sei erwähnt, dass Mehrfachdiskriminierung gerade das "große Ding" unter kulturell linken Ideologen und Sozialwissenschaftlern ist.Die GRÜNE JUGEND Bayern wird am 8. März für eine vollständige Gleichstellung der Geschlechter in allen Lebensbereichen auf die Straße gehen. Dabei solidarisieren wir uns besonders mit Frauen, die mehrfach diskriminiert werden. "Auch die Frauenbewegung besteht zu einem großen Teil aus der weißen Mittelschicht. Die Forderungen von Migrantinnen, Frauen mit Behinderung, Schwarzen Frauen sowie homo-, bi- und transsexuellen Frauen kommen hierbei leider oft zu kurz. Die Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen dieser Menschen müssen auch am Weltfrauentag stärker thematisiert werden. Es ist wichtig, gemeinsam gegen Ausbeutung, Unterdrückung und das Patriarchat zu kämpfen!", fordert Frederik Schindler, frauen- und genderpolitischer Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern.
In diesem Absatz erkennt man, worum es bei der "Politischen Korrekheit", dem Kulturmarximus, Neomarxismus oder wie man dieses Ideologiegebilde noch so nennen mag, eigentlich dreht:
Nicht mehr die Unterschichten und die Arbeiterklasse stehen im Fokus des politischen Handelns, sondern es dreht sich alles um verschiedene Minderheitengruppen – Migranten, Muslime, Homosexuelle, Pädosexuelle (Man denke an die Arbeitsgruppe Homos und Päderasten der Grünen)– sowie um Frauen.
Entsprechend geht es diesen kulturellen Linken nicht mehr länger um den Kampf gegen das Kapital und den Kapitalismus, sondern den Kampf gegen weiße, europäischstämmige Männer
Entscheidend ist hier das Wörtchen "weiß", womit die Grünen, zumindest dieser Verband, das bestätigen, was ich und einige andere Foristen schon länger hervorgehoben haben, nämlich dass die Grünen nicht mehr nur eine Deutschenhasser-Partei sind, und längst nicht mehr alle "Ausländer" in der Gunst der Grünen stehen.
Die ewigen "Bösen", Rassisten und Unterdrücker, die es zu entrechten und zu benachteiligen gilt, sind jetzt alle europäischstämmigen kulturell christlichen Menschen, also auch Deutsch-Spanier, Russlanddeutsche, Deutsch-Italiener, Deutsch-Serben, Deutsch-Russen, usw. Die ewigen Opfer, die es zu emanzipieren, zu bevorteiligen, und zu fördern gilt, sind alle "Nicht-weißen", womit allerdings nicht nur Schwarzafrikaner gemeint sein können, sondern auch ethnisch Weiße muslimschen Glaubens oder Kultur.
Ein verhältnismäßig dunkelhäutiger Süditaliener ist somit ein "Weißer", und damit ein Unterdrücker, ein hellhäutiger Bosnier hingegen, ein "Nicht-Weißer", ein armes Opfer.
Ausbeutung, Unterdrückung und Patriarchat nicht durch das Kapital, die Großunternehmen, multinationale Konzerne und Wirtschaftslobbys natürlich, oder das Patriarchat, in den muslimischen Parallelgesellschaften, sondern gegen Ausbeutung und Unterdrückung und das Patriarchat des europäischstämmigen weißen Mannes.
Wer in so einer Scheinwelt lebt, in dem rassistische "weiße" und heterosexuelle Männer für alles Übel in der Welt verantwortlich sind, der hat selbstverständlich wenig verständlich für Diskriminierungen und Rassismus gegen europäischstämmige Menschen, oder die Benachteiligungen, unter denen Männer und Jungen in diesem Land leiden.Geändert von Revange (01. 05. 2012 um 04:25 Uhr)
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01. 05. 2012, 06:48 #18
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Manche Menschen erfahren ihre Umwelt halt nur, indem sie sich von Geschlechtsteil zu Geschlechtsteil schnüffeln, in dieser Höhe ist Dialektik auch weniger schwindelerregend.
Nur "die Partei" überwindet Inhalte und Mauern (ausser den selbst gebauten) und nur sie kennt das wahre Problem und den Verrat an der gerechten Sache!
Irgendwo gabs sicher nen deutschen Schäferhund, Möpse gehn immer, für jede "Es" kultur ist was dabei! und "Die Partei" hat die geilsten Stars, die besten Frauen und immer Recht!
http://www.die-partei-nrw.de/wp-cont...lluminaten.png
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01. 05. 2012, 09:12 #19
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Hier ein wie ich finde passender Artikel aus deutschland-kontrovers, über das Zusammenspiel zwischen kulturellen Linken, die mit Marktradikalismus und globalen Kapitalismus nur wenig Probleme haben solange die Quote stimmt, und Wirtschaftsliberalen und Großindustrie und Finanzkapital:
Unternehmen “Blaue Karte”
30. April 2012
Wenn ein Arzt, Mathematiker, Ingenieur o.ä. aus der Fremde zu uns kommt, um hier als Inhaber einer „Blauen Karte“ für 33.000 Euro Jahresgehalt zu arbeiten, kann man davon ausgehen, daß er einem ärmeren Volk enstammt, denn sonst würde er ein solches Angebot kaum annehmen; seinem Volk wird er künftig fehlen, da er nicht mehr zur Vergrößerung von dessen Wohlstand beitragen kann. Was aber bleibt dem deutschen Arzt, Mathematiker, Ingenieur etc.: Wenn er überhaupt noch eine Anstellung findet, dann wird sie bei 33.000 Euro Jahresgehalt liegen, sobald der Zustrom an fremdstämmigen Konkurrenten ausreichend ist.
Niemand gebe sich niemand Illusionen hin! Die Hochschulabsolventen sind nur die Avantgarde der geplanten “Arbeitsmigration“: “Der Bundesrat hat in seiner Stellungnahme den Gesetzentwurf ausdrücklich begrüßt, weil damit nicht nur die EU-Richtlinie umgesetzt werde, sondern auch Verbesserungen in der Arbeitsmigration geschaffen würden. Die Länderkammer möchte den Anwendungsbereich der Blauen Karte EU nicht nur auf Hochschulabsolventen begrenzen. Die Regierung will von dieser Einschränkung [z.Z.] jedoch nicht abrücken.”
Was fordert die politische Linke, die doch vorgibt, die ökonomischen Interessen von Lohnabhängigen zuvörderst zu vertreten? Höhere Löhne für alle. Dabei muß doch selbst ihren beschränktesten Vertretern dämmern, daß bei massiver Ausweitung des Angebots an Arbeitskräften (durch Grenzöffnungen) der Preis der Ware Arbeitskraft sinkt. Deshalb wäre natürlich zu fordern, daß die Grenzen für die Zuwanderung aus ökonomischen Gründen geschlosssen bleiben bzw. werden. Das aber bringt die politische Linke nicht über sich; sie sieht sich an ihre kosmopolitischen Grundsätze gebunden: Dabei schadet ihr Verhalten nicht nur uns, sondern ebenso den ärmeren Völkern jenseits der Grenzen, denen die fortziehenden Fachkräfte fehlen. Daher muß man es schon so sagen: Die politische Linke verrät die ökonomischen Interessen beider, hüben wie drüben, als deren Patronin sie sich ausgibt; sie ist nur noch eine Karikatur dessen, was sie einmal darstellte.
Das Unternehmen „Blaue Karte“ zeigt, wie die vom Liberalismus beherrschte politische Klasse den Staat den ökonomischen Interessen von Großbetrieben und Finanzkapital preisgibt. Der 1989 geschlagenen politischen Linken, die ihr Dasein im Dienst der Betreuungsindustrie und als Knüppelgarde gegen alles Rechte fristet, überläßt man die Kultur: Dort vorherrschend, mag die Linke von der Rückgewinnung der politischen Macht auf Grund kultureller Hegemonie träumen.
Warum handelt der Liberalismus in dieser Weise? Warum das Einreißen der Grenzen? – Der Liberalismus räumt den ökonomischen Interessen bestimmter Kreise und damit auch der Ökonomie an sich die höchste Priorität ein, und es sei angemerkt, daß er darin mit der marxistischen Linken übereinstimmt, nur daß diese dabei das Unterste zuoberst kehren will.
Zu politischen Entscheidungen, die die ökonomischen Interessen aller Stände eines Gemeinwesens berücksichtigen, sind weder der Liberalismus noch die mit ihm in politischer Korrektheit vereinte Linke fähig, da sie nur Partikularinteressen vertreten; zumindest gilt dies für den Liberalismus, während die politische Linke es inzwischen bloß noch vorgibt. – Eine politische Rechte, die ihren Namen verdient, vermag jedoch nicht nur, in ökonomischen Fragen das Gemeinwohl zu verfolgen, sondern sie weist der Ökonomie auch insgesamt den ihr zukommenden Platz an, und das ist nicht der oberste: Eine Legende erzählt, daß der Staufer Friedrich II. ein Experiment durchführte, um die Ursprache der Menschen zu entdecken: Er ließ Säuglinge ausreichend ernähren und leiblich pflegen, wobei aber die Ammen nicht mit ihnen sprechen oder sonstwie kommunizieren durften, und es heißt, daß diese Kinder bald sämtlich starben. Der Mensch lebt eben nicht vom Brot allein.
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09. 05. 2012, 21:29 #20
Re: Neoliberaler Umbau der Gesellschaft durch Regierungsbeteiligung der Linken?
Begrüßenswert dass du den Kapitalismus kritisierst.Du vergisst allerdings dabei,dass die Neoliberalen überhaupt keine Probleme haben mit der Großindustrie und dem Finanzkapital die Leute zu bescheißen.
Also lieber das kleinere Übel,oder?Aber irgendwie werde ich den Gedanken nicht los dir gehts eigentlich um deine Angstfeinde,die pöhsen Moslems.


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