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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Lady_K8
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    Standard Kündigung bei der Arbeit und nun Ärger mit dem Jobcenter

    Kurzfassung:
    ICH habe gekündigt (nicht der Chef mir) und ich arbeite ab den 1. Mai
    nicht mehr. Das Jobcenter weiß das und hat dennoch ab diesen Monat
    die Leistungen gestrichen.

    Langfassung:
    Ich habe bis zum letzten Monat gearbeitet und die Kündigung sollte
    zum 10. April sein. Dies habe ich mit dem Jobcenter per Brief mitgeteilt.
    Danach wurde mir wiederum von der Arbeit mitgeteilt
    dass eine Verlängerung möglich wäre bis zum Ende des Monats.
    Dies habe ich dem Jobcenter ebenfalls mitgeteilt allerdings nur mündlich
    als ich bei meiner Sachbearbeiterin dort war. Sie sagte dann dies wird alles
    neu berechnet weil ich ab dem Mai dann offiziell als arbeitslos / suchend
    gemeldet
    bin und mehr nicht.

    Also arbeitete ich bis zum Ende des letzten Monats.
    Mir wurde dann angeboten ob ich eine Kündigung
    oder einen Aufhebungsvertrag machen möchte.
    Ich entschloss ich mich für das letztere

    weil das eher objektiv klang denn bei einer Kündigung geht ja sofort hervor
    dass man es selbst gemacht hat. Doch da wurde mir übel mitgespielt
    denn das war wie die Auswahl zwischen Pepsi und Cola
    also im Grunde gar kein Unterschied denn auch aus dem
    Aufhebungsvertrag ging hervor dass ICH darum bat
    und nicht dass ich einfach nur von dann bis dann gearbeitet habe
    .

    Da meine Beraterin wusste dass ich nur bis zum 20. dort arbeiten würde
    und sie auch nichts sagte ging ich davon aus dass ich eben
    ab dem 20.4 spätestens jedoch ab dem 1.5 als arbeitslos / suchend
    eingetragen sein würde und somit Anspruch auf Leistungen hätte.
    Doch als am 1.5 kein Geld überwiesen wurde rief ich beim JC an
    und es wurde gesagt dies kann mehrere Wochen dauern mit der
    Nachberechnung (wegen der Arbeitszeit und Anspruch auf ALG2 Leistungen)

    Nach 2 Tagen kam dann der Brief in dem stand dass nicht nur ab dem 1.5
    kein Anspruch auf Leistungen besteht sondern dass auch der Bescheid
    rückwirkend zurückgezogen wird
    mit der Begründung dass das Geld von der
    Arbeit ausreichend sei. Die gehen also immer noch davon aus
    dass ich arbeite obwohl ich dies der Sachbearbeiterin mitteilte
    und sie dies notierte anscheinend aber nicht weitergeleitet hat ...

    Gut ich könnte jetzt einfach nur den Nachweis
    sprich den Aufhebungsvertrag nachreichen doch hier kommt
    das weitere Problem denn dort steht dass ICH darum bat
    also quasi ich von selbst aus gekündigt habe.
    Und darauf reagiert das Jobcenter GANZ allergisch...

    Die andere Sache ist dass ich kürzlich beim Rechtsanwalt war
    und dieser darum bat den JC Bescheid nachzureichen
    damit mir keine Kosten entstehen. Doch da das JC den kompletten
    Bescheid rückwirkend zurück gezogen hat und ab dem 1.5 kein Anspruch
    auf jegliche Leistungen besteht habe ich nun Bammel
    dass die Anwaltskosten auf mich zukommen könnten.
    Da das JC auch die Miete gezahlt hat ist dies diesen Monat
    wohl ebenfalls ausgefallen.

    Folgende Fragen sind nun offen:

    1.] Ist das wirklich so ein großes Problem dass wenn man selbst kündigt
    man keine Leistungen vom Jobcenter bekommt? Denn ich meine mich
    an ein Urteil erinnern zu können dass es irrelevant ist ob die Kündigung
    von einem selbst ausging oder ob man gekündigt WURDE.
    Denn sobald Anspruch auf ALG2 besteht MUSS gezahlt werden.
    Bitte daher um eine Info dazu.

    2.] Wenn ich jetzt den Nachweis / Aufhebungsbescheid
    dem JC nachreiche werden die Leistungen rückwirkend
    sprich ab dem 20.4 bzw. 1.5 wieder gezahlt oder ab wann besteht dann
    der Anspruch auf Leistungen ?
    Geändert von Lady_K8 (06. 05. 2012 um 01:07 Uhr)

  2. #2
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    Standard Re: Kündigung bei der Arbeit und nun Ärger mit dem Jobcenter

    Ja, wenn Du aus eigenem Verschulden arbeitslos wirst, handelst Du dir eine Sperrzeit ein.
    Das kann bei einer fristlosen Kündigung sein, oder wenn Du selbst kündigst. Bei einem Aufhebungsvertrag erklären sich beide Seiten (also auch Du) damit einverstanden, den bestehenden Arbeitsvertrag aufzuheben, deine Arbeitslosigkeit ist dann also auch selbstverschuldet, denn Du hättest dem Aufhebungsvertrag nicht zustimmen müssen.

    Ich persönlich finde die Regelung auch vollkommen richtig. Was hat dich denn zur eigenen Kündigung motiviert ? Normalerweise kündigt man auch nur, wenn man woanders schon ein Arbeitsvertrag hat.

  3. #3
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    Avatar von Lady_K8
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    Standard Re: Kündigung bei der Arbeit und nun Ärger mit dem Jobcenter

    Naja war ne Zeitarbeitsfirma und die haben mal für ein Monat verlängert
    dann doch wieder nicht dann wieder für paar Wochen dann wieder
    zurückgezogen. War mir dann zu blöde weil gar keine Sicherheit da war
    also hab ich gekündigt. Ich werd da die Woche die jetzt kommt anrufen
    und darum bitten ob die mir nicht ne Art Bestätigung fürs Jobcenter
    übersenden können wo objektiv geschrieben steht dass gekündigt WURDE
    oder dass ich einfach nur von dann bis dann gearbeitet habe sodass
    nicht hervorgeht dass die Kündigung von MIR aus ging. Hoffe die spielen mit -.-

    P. S. Habe gehört das mit der Sperrzeit gilt für ALG1. Heißt das bei ALG2
    gibt es keine Probleme mit und sobald man "hilfebedürftig" ist erhält man
    die Leistungen gleich?

  4. #4
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    Standard Re: Kündigung bei der Arbeit und nun Ärger mit dem Jobcenter

    die sperre gilt ebenfalls für alg2. bevor du aber komplett in den seilen hängst, such montag das sozialamt auf, da sollte dir unabhängig von der sperre geholfen werden. niemand muss komplett ohne geld leben, es sei denn er unternimmt nichts dagegen.
    das die kündigung ausserordentlich dumm war muss man denke ich nicht weiter vertiefen.

  5. #5
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    Standard Re: Kündigung bei der Arbeit und nun Ärger mit dem Jobcenter

    Die einzige "Sicherheit" die Dir die Kündigung gebracht hat ist, dass Du jetzt mit Sicherheit kein Geld bekommst.

    Die Kündigung wäre sinnvoll gewesen wenn Du einen anderen Job gefunden hättest.

    Wobei ich aber die Mentalität "Mir gefällt der Job nicht mehr, jetzt gehe ich mal aufs Arbeitsamt" nicht gut finde. Und in Deinem Fall lese ich nichts anderes heraus.

    Dass Zeitarbeit für Arbeiter was sonderlich blödes ist weiß ich auch, aber dann sucht man sich erst was anderes bevor man kündigt.

    Ferner sehe ich hier auch keine weitere Diskussionsgrundlage.

  6.  
     
     

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