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  1. #1
    Mitglied Avatar von Annika_Kremer
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    Standard BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Die IT-Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) scheitern offenbar an der Entwicklung eines eigenen Staatstrojaners, mit der im Rahmen der sogenannten Quellen-Telekomminikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) verschlüsselte E-Mails und Internet-Telefondienste wie Skype überwacht werden können.

    zur News

  2. #2
    Gesperrt Avatar von P7BB
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Zitat Zitat von Annika_Kremer Beitrag anzeigen
    Die IT-Experten
    Wie war das?

    Die sollen mal bei mir nachfragen, ich mach denen das in ein paar Wochen fertig

  3. #3
    Mitglied Avatar von MalzM
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Aber nur, wenn auch du eine leere Flasche neben den Rechner stellst

  4. #4
    Gesperrt Avatar von P7BB
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Naja, meine Idee war, dass ich einfach auf meiner Tastatur schlafe und dadurch irgendwelche zufälligen Tasten drücke, sodass da irgendwas bei rauskommt

  5. #5
    Mitglied Avatar von Demnogonis
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Zitat Zitat von P7BB Beitrag anzeigen
    Naja, meine Idee war, dass ich einfach auf meiner Tastatur schlafe und dadurch irgendwelche zufälligen Tasten drücke, sodass da irgendwas bei rauskommt
    Ich hätte jetzt viele Sprachen für eine Überwachungssoftware erwartet... Aber Perl?!

  6. #6
    Gesperrt Avatar von Viewtiful
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Das Problem ist doch.....wenn ich erfolgreich so eine Software fertig programmiert hätte würde ich genau dieselbe Meldung verbreiten^^

  7. #7
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Das BKA ist schon ziemlich bescheuert. Nicht nur, dass die das nicht hinbekommen - womit zu rechnen war - sondern, dass die das überhaupt versuchen.

  8. #8
    Gesperrt Avatar von simpliziss
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Das geht aber nur, wenn gleichzeitig bei Strafe verboten wird, nach Trojanern zu suchen.

  9. #9
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Wundert mich nicht.

    Gibt es überhaupt eine Software, die eine Behörde für sich entwickelt hat?

  10. #10
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    Avatar von MSX
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Da weiß man nun wenigstens, warum sie derzeit so viele Stellenangebote offerieren. Passt auch zu der Meldung kürzlich, daß auch die Polizei gerne mehr Fachleute in diesem Gebiet hätte.

    Btw.: Danke dafür, daß kein einziges mal "Cyber" im Artikel vorkam. ;-)

  11. #11
    Mitglied Avatar von sphaeroid
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Vermutlich handelt es sich bei den Aussagen um gezielte Desinformation ... übliche Verfahrensweise bei der Verlagerung von externen Dienstleistern zu internen Abteilungen ist die "Ausleihe" der Mitarbeiter des bisherigen externen Anbieters und der bereits erstellte Quellcode dürfte im Rahmen des Altauftrags auch vorliegen. Die Entwicklung sollte nahtlos fortgesetzt werden können.

  12. #12
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    @Demnogonis: Um ehrlich zu sein: ich weiß überhaupt nicht, warum sie ausgerechnet diese Progammiersprache nehmen. Selbst gängige Konsolenspiele sind nicht in dieser Programmiersprache geschrieben...
    ... aber warum nutzen die nicht gleich ne Baukastensoftware für sowas?
    Funktionen genau deklarieren -> Baukasten schreibt Code automatisch ins Programm rein. Zusätzliche, versteckte, nicht verfassungskonforme Funktionen könnte man so schon im Entstehungsprozess verhindern!

    Und außerdem: Warum in aller Welt lernen die nix von den UKash-Malware-Produzenten?!
    In gewisser Weise machen die es sogar richtig (mal nur darauf bezogen, dass die Überwachung nicht heimlich geschiet, wie das aber per Gesetz geplant ist: heimliche (!) Überwachung pro Forma, auf Bahnhöfen wird man auf die Überwachung per Kamera sogar aufmerksam gemacht und nur genau das halte ich für richtig).
    Wobei ich jetzt nicht näher auf das an den UKash-Trojanern illegal Programmierte eingehe, denn genau davor warnen ja schon die Aufpasser selbst...

    Und ganz davon abgesehen hat der BT garantiert auch schon mehrere Hundertschaften an sensibler Kundendaten meiner Eltern auf dem Gewissen, mitinstalliert durch die Finanzamtsoftware! Mein damals noch lebender Vater hatte es mitbekommen durch Traffic-Analyse und diverse Virenscanner. Fragt mich lieber nicht, was er für Methoden genutzt hat, um das Ding ausfindig zu machen, die Methoden beschränkten sich soweit ich weiß auf Windows-Bordmittel und halt die Virenscanner selbst. Dazu hatte er diverse Anti-Spyware-Programme genutzt, die das Ding hatten ausfindig machen können - und das zum ersten Zeitpunkt seiner Verbreitung. War wohl eher ein Glückstreffer. Dennoch konnte der infizierte PC bzw. eigentlich schon das ganze Netzwerk für einen ganzen Arbeitstag nicht genutzt werden. Clevererweise hatte mein Vater ein arbeitsfreies Wochenende genutzt, um alle Rechner wieder sauber zu kriegen, somit ist auch kein Umsatz flöten gegangen. Mit Arbeitstag ist hier die Nichtnutzbarkeit von 8 Arbeitsstunden gemeint. So lange hatte es gedauert, die Betriebssysteme neu aufzusetzen.

    Ich möchte ehrlich mal persönlich wissen, wie die Kunden meiner Mutter reagieren würden, wenn sie wüssten, dass sie bespitzelt wurden - und das nicht mal, ohne dass mein Vater wusste, von wem der Trojaner entwickelt wurde und an wen er die Daten gesendet hat.

    KRANK ist das, dass man hier bewusst gegen das Datenschutzbedürfnis der Bürger vorgeht. Meine Mutter hatte eine Datenbank auf dem PC gespeichert, in der die Daten ihrer Kunden drin waren, darunter Firmenanschriften, Personennamen, Kontendaten (und die Kontendaten sind höchst sensibel, das wusste auch mein Vater, und so musste er, um eine unberechtigte Weitergabe der Kontendaten an unbekannte Dritte zu verhindern, das Ding entfernen).

    Sorry, liebe Rechtebeschützer, aber so schafft man sich nur Feinde. Heimlichkeit ist nix für seriöse staatliche Institutionen, was man an ACTA übrigens wieder deutlich merkt.

    Mit der Überwachung von Hauptbahnhöfen und Computerpools bin ich noch einverstanden, weil sie angekündigt ist. Ebenso bin ich damit einverstanden, wenn jemand öffentlich verfügbare Informationen überwacht. Nicht einverstanden dagegen bin ich mit der Überwachung von Informationen, die nicht öffentlich verfügbar sind.
    Das betrifft insbesondere Privatrechner und auch Firmenrechner mit sensiblen Kundendaten würden schnell einer Pro-Forma-Kontrolle unterzogen werden.
    Nicht vorstellbar, was Ermittler für Imageschäden bei den Personen anrichten, deren persönliche Daten sie erheben, wenn Sicherheitslücken bekannt sind, die durch Hacker genutzt werden können, um an die Kontendaten heran zu kommen und durch dunkle Geschäfte im Internet durch Identitätsdiebstahl dann Konten auszurauben und sich unberechtigterweise bereichern, beispielsweise, indem sie teuere Luxusyachten kaufen und sich ein Leben in Inselstaaten finanzieren (alles bekannte Beispiele von Kino.to und Megaupload). Wer jetzt sagt, das wäre für die Bürger zumutbar, kriegt es mit mir zu tun.
    Ich werde dagegen vorgehen, möglicherweise Klage einreichen vor dem BVerfG für meine Mutter. Sollten die Kunden nämlich Opfer von Identitätsdiebstahl geworden sein, so wäre meine Mutter dafür mit verantwortlich, obwohl sie zum damaligen Zeitpunkt nicht mal von dem Trojaner was wusste. Nur, dass der Rechner extrem langsam arbeitete, wenn Daten an das Finanzamt rausgingen, das war halt schon irgendwie auffällig, mal ganz nebenbei bemerkt war der Computer häufiger abgestürzt. Wenn das hilft, dann sei mal gesagt: Live-CD-Systeme und Virtualisierung schützen sensible Daten beim Online-Banking, bei der Datenherausgabe ans Finanzamt und außerdem noch gegen Millionen von illegaler Malwareaktivitäten. Und das größtenteils kostenlos (mit Ausnahme der Software zur Virtualisierung, die gibts leider nicht als OpenSource). Sandboxprogramme sind genau so nützlich und bewirken auch nichts anderes als eine Virtualisierung.
    Das was ausspioniert werden DARF kann dann natürlich auch weiter ausspioniert werden, das, was schützenswert ist, daran kommt dann aber niemand mehr ohne Weiteres ran. Und dann wäre schon ein Durchsuchungsbefehl von Nöten, um das zu analysieren, was als schützenswert vor den Trojanern verborgen wurde. Und böse Absichten muss man damit nicht mal haben.

    Wer das nutzt, der ist eigentlich schon fast auf der sicheren Seite. Noch nen guten verhaltensbasierten UND signaturbasierten Virenscanner zur Hand genommen und noch ein gutes Programm zur Netzwerkanalyse sowie zur Verhinderung von Hackangriffen (Routerfirewall) und dann noch oben drauf eine vollständig bis ins kleinste Detail verschlüsselte Privatkommunikation einschließlich Mehrfachverschlüsselung von versendeten Dateien und man schafft es, Datensammelwütige auszusperren und den Missbrauch der Daten zu verhindern.

    Außerdem hier mal meine Tipps für das BKA für den legalsten Bundestrojaner, den die Welt je gesehen hat:
    - der Trojaner schafft es nicht, aus virtualisierten Umgebungen heraus oder bei Verwendung von Live-Systemen oder Sandboxprogrammen private Daten zu erschnüffeln, die als sensibel erachtet werden, worunter auch Personennamen, Geburtsdaten, Geburtsorte, frühere Namen, Ausweisnummer, Reisepassnummer, Bankdaten, Betriebsanschrift, Wohnanschrift, Telefon- und Handynummern, Adressbücher der Personen inklusive ihrer Mailadressen, Umsatzsteueridentifikationsnummern etc. zählen
    - der Trojaner DARF Instantmessenger und VoIP-Clients nur dann "abhören", wenn die Personen davon in Kenntnis gesetzt werden, dass eine Überwachung ihrer Aktivitäten stattfindet
    - der Trojaner DARF Mailprogramme und Browser nur dann "abhören", wenn die Abgehörten in Kenntnis gesetzt wurden, dass sie überwacht werden
    - der Trojaner DARF NICHT zur Überwachung von Firmeninterner Kommunikation eingesetzt werden, nur für Kommunikation nach außen wäre er zulässig (Wahrung von Firmengeheimnissen muss weiterhin möglich sein)
    - der Trojaner DARF NICHT zur Überwachung von Privatpersonen eingesetzt werden, wenn diese aufgrund einer psychischen Erkrankung (Verfolgungswahn) oder aus religiösen Gründen ihrer Überwachung grundsätzlich widersprechen (wobei dies schriftlich festzuhalten ist)
    - die VDS DARF dagegen Überwachungen von Nicht-TKÜ-Art an Privatpersonen durchführen
    - der Trojaner DARF Filesharingprogramme innerhalb von Firmen nur dann überwachen, insofern die Firmenadmins und die Mitarbeiter davon in Kenntnis gesetzt werden
    - der Trojaner DARF NICHT private Kommunikation innerhalb von privaten Netzwerken überwachen, die nicht an das Internet angeschlossen sind
    - der Trojaner oder das BKA DARF mittels Suchmaschinenbots eineindeutige (!) Urheberrechtsverletzungen im Internet blockieren, Webseiten "busten" und darf auch Warnseiten vor Raubkopierseiten schalten (mittels Zwangsinstallation einer Antivirensoftware-ähnlichen Routine oder einfach durch den ISP der Nutzer selbst, auch bei Proxyanbietern mit in Deutschland stationierten Servern)
    - der Trojaner DARF NICHT mittels UKash etc. Personen abzocken für Taten, die sie nachweisbar nicht begangen haben
    - der Trojaner DARF NICHT möglicherweise erhobene personenbezogene Daten an Dritte weitergeben, insbesondere nicht an kriminelle Hacker (Stichworte: Einfallstor Sicherheitslücke innerhalb des Trojaners selbst)
    - der Trojaner DARF mittels Info an die BKA-Beamten Mails zur Ankündigung von Hausdurchsuchungen und Büro- und Arbeitsplatzrazzien an die Überwachten senden, falls illegale Aktivitäten ersichtlich waren (muss das aber nicht, aber das müssen die Beamten für sich entscheiden, ob sie Angst vor Durchsuchungen Dritten zumuten können oder nicht, sicher wäre es aber, da so möglicherweise Verfolgungswahn in seiner Entstehung gehemmt werden kann)
    - der Trojaner DARF NICHT Kopierschutz- oder andere Schutzmaßnahmen (z. B. Verschlüsselung mittels nicht-öffentlicher Keys) zum rechtswidrigen Erwerb geistigen Eigentums Dritter (Betriebssystem- und Softwareprogrammierer und im digitalen Bereich arbeitende Kreativköpfe, wie z. B. Videospieldesigner, Musikkomponisten und Figurenzeichner erschaffen Computerprogramme, Lichtbildwerke, schöngeistige Texte und Musikstücke oder Filmwerke, bei denen eine Aneignung und Verbreitung dem Einverständnis des Urhebers bedarf und ggf. auch zu vergüten ist) umgehen, auch nicht, indem Screenshots erstellt werden mittels Software, die softwaretechnisch Bildschirmkopien mittels geeigneter Software unterbindet

    Zusatzanforderungen an die Ermittler zur Verhinderung von Piraterie:
    - der Trojanereinsetzende MUSS Abgaben an Programm-, Film-, Dokument- und Musikrechteverwerterverbände wie GEMA, GEZ, GVU und Co. abtreten, damit mögliche Gewinnverluste durch den Trojanereinsatz abgegolten werden können und den Urhebern für einen maximal siebenmaligen Download pro Einzeldatei das Ausgleichsentgelt zukommt
    - die Urheberrechtsabgaben pro Einsatz sind auf 7 Dateien begrenzt, für weiteren Dateidownload von 7 Mal derselben Dateie ist das Entgelt dann auch mehrfach zu entrichten (bei 14 Downloads derselben Dateien 2 Mal, bei 21 dann 3 Mal usw.)
    - die Anforderungen kommen damit dem Musikflatangebot von Spotify und Simfy nahe und wären in ihrer Höhe auch entsprechend angesetzt, jedoch ist der Gesamtanteil pro Monat dann maximal 20 Euro und wird nicht auf Einzeluntersuchungen angewandt
    - das Entgelt kommt am Ende den Kreativen zu Gute
    - einen Anteil von 20% des Entgeldes erhalten die Verwerter, einen Teil von 20% die Produktionsfirmen, 20% Bildungseinrichtungen/Vereine/gemeinnützige Organisationen wie Krankenhäuser und 40% die Kreativen selbst

    Vielleicht merkt ihr ja was an der Entgeltrechnung für die Urheber, dass die den größten Einzelanteil am Verlustausgleichsgeld erhalten?! Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Medienberichten zufolge sogar die Ermittler selbst möglicherweise Raubkopien besitzen. Das soll hiermit ein für alle Mal beendet werden und die Kreativen müssen einen fairen Anteil am Verwaltungssystem erhalten.

    Wer Lust hat, bitte kommentieren, ich bin über jeden Beitrag dankbar, den ich per Mail an das BKA schicken kann (was ich definitiv auch im Namen der Kreativen vorhabe).

    MfG Nicky343

  13. #13
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Frage: Du hast STICHHALTIGE Beweise, das die Finanzamtsoftware nen Trojaner installiert? Welche Version? Die aktuellste?
    Was ist dir im Traffic verdächtig vorgekommen? Sicher, das der Virus daher kam?

    Wäre nett, wenn du die richtigen binarys bereitsatellst. Weil das wär ECHT intressant

    Lg,
    Fly

  14. #14
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Zitat Zitat von Nicky343 Beitrag anzeigen
    Außerdem hier mal meine Tipps für das BKA für den legalsten Bundestrojaner, den die Welt je gesehen hat
    Träum weiter. Bis das BKA seine hauseigene Lösung hat (siehe News) 'testen' sie den Finspy vom Gamma.

    Laut 299_GAMMA-201110-FinFisher_Product_Portfolio-en.pdf kann der FinSpy Trojaner folgendes:
    Example Features:
    · Bypassing of 40 regularly tested Antivirus Systems
    · Covert Communication with Headquarters
    · Full Skype Monitoring (Calls, Chats, File Transfers, Video, Contact List)
    · Recording of common communication like Email, Chats and Voice-over-IP
    · Live Surveillance through Webcam and Microphone
    · Country Tracing of Target
    · Silent extracting of Files from Hard-Disk
    · Process-based Key-logger for faster analysis
    · Live Remote Forensics on Target System
    · Advanced Filters to record only important information
    · Supports most common Operating Systems (Windows, Mac OSX and Linux)



    Zitat Zitat von 17/8279
    Abgeordneter Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN):
    Ist es nach Kenntnis der Bundesregierung zutreffend, dass das BKA „zu Testzwecken“ die Software FinSpy der Münchener Gamma International GmbH, die Medienberichten zufolge u. a. auch in Ägypten zum Einsatz kam, um Oppositionelle zu überwachen, gekauft hat und derzeit prüft, ob die Software „den technischen, rechtlichen und fachlichen Vorgaben und Erwartungen“ für Einsätze im Rahmen einer Quellen-Telekommunikationsüberwachung genügt, und wie wäre ein solcher Kauf mit den Aussagen der Bundesregierung zu vereinbaren, Programme für derartige Maßnahmen zukünftig durch das BKA selbst entwickeln zu wollen?


    Antwort des Staatssekretärs Klaus-Dieter Fritsche vom 27. Dezember 2011
    Das BKA hat im Zusammenhang mit der Quellen-Telekommunikationsüberwachung im Frühjahr 2011 eine Software-Teststellung des Produkts „FinSpy“ der Firma Gamma International GmbH erworben. Hierbei handelt es sich um eine zeitlich befristete Lizenz. Die Software wird im Rahmen der üblichen Marktbeobachtung im Bereich der Quellen-Telekommunikationsüberwachung getestet. Dabei wird geprüft, ob die Software den rechtlichen, fachlichen und technischen Vorgaben und Erwartungen entspricht und grundsätzlich zur Durchführung von Maßnahmen der Quellen-Telekommunikationsüberwachung geeignet ist. Die Tests sind noch nicht abgeschlossen.
    Der Erwerb der Software mit befristeter Lizenz erfolgte vor der Entscheidung der Bundesregierung, derartige Software künftig durch das BKA entwickeln zu lassen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde für die Durchführung von Maßnahmen der Quellen-Telekommunikation ausschließlich kommerzielle Software genutzt. Im Oktober 2011 hat Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich entschieden, im BKA ein Kompetenzzentrum zur Entwicklung einer behördeneigenen Quellen-TKÜ-Software einzurichten.
    Das BKA prüft derzeit, welche Software kommerzieller Anbieter für den Übergangszeitraum eingesetzt werden kann. Die Tests der Software „FinSpy“ der Firma Gamma International GmbH stehen insofern nicht im Widerspruch mit dem Entschluss der Bundesregierung, künftig durch das BKA eine behördeneigene Quellen-TKÜ-Software entwickeln zu lassen.



    Trojaner im ELSTER System: Ich wette es war die Aprilversion von 07
    Da hätte ich auch gerne was stichhaltigeres wie "dass der Rechner extrem langsam arbeitete, wenn Daten an das Finanzamt rausgingen"
    Geändert von Shodan_v2-3 (14. 05. 2012 um 08:39 Uhr)

  15. #15
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Zitat Zitat von Nicky343 Beitrag anzeigen
    - der Trojaner DARF Instantmessenger und VoIP-Clients nur dann "abhören", wenn die Personen davon in Kenntnis gesetzt werden, dass eine Überwachung ihrer Aktivitäten stattfindet
    - der Trojaner DARF Mailprogramme und Browser nur dann "abhören", wenn die Abgehörten in Kenntnis gesetzt wurden, dass sie überwacht werden
    Abgesehen vom katastrophalem Schreibstil, der es mir sehr schwer macht deinen text zu durchschauen hätte ich für diese beiden Punkte gern mal ne Quelle.
    Denn Telefonate werden auch abgehört, ohne dass jemand darüber vorher in Kenntnis gesetzt wird. Alles andere wäre ja auch Humbug. Ich sehe, besonders wenn ich mir die StPO mal so anschaue, keine Anhaltspunkte dafür, dass ein BT da andere Maßstäbe haben sollte.

  16. #16
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Bin ich der einzige der das total lustig findet?

  17. #17
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Hier mal der §6b BDSG, auf den ich mich meine, stützen zu können:

    "§ 6b Videoüberwachung
    (1) Die Beobachtung öffentlich zugänglicher Räume mit optisch-elektronischen Einrichtungen (Videoüberwachung) ist nur zulässig, soweit dies zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit erforderlich ist und keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass schutzwürdige Interessen der betroffenen Personen überwiegen. (2) Der Umstand der Beobachtung und die verantwortliche Stelle sind durch geeignete Maßnahmen erkennbar zu machen. Er ist der zuständigen Datenschutzkontrollinstanz unter Angabe von verantwortlicher Stelle, Standort, Zweck, beabsichtigte Verarbeitung, eingesetzte Technik und regelmäßige Speicherfrist anzuzeigen. (3) Die nicht nur vorübergehende Speicherung und weitere Verarbeitung oder Nutzung von nach Absatz 1 erhobenen Daten ist zulässig, wenn dies zum Erreichen des verfolgten Zweckes unerlässlich ist. (4) Werden durch Videoüberwachung erhobene Daten einer bestimmten Person zugeordnet und verarbeitet, so ist diese zu benachrichtigen, es sei denn, dem stehen überwiegende öffentliche Interessen der Strafverfolgung oder der Gefahrenabwehr entgegen. (5) Die Daten sind unverzüglich zu löschen, wenn sie zur Erreichung des Zwecks nicht mehr erforderlich sind oder schutzwürdige Interessen der Betroffenen einer weiteren Speicherung entgegenstehen."

    Ich persönlich sehe den Bundestrojaner (und zwar den echten, nicht den Bundespolizei/BKA-Trojaner mit UKash-Bezahlung) genau so als Videoüberwachung, denn er fertigt Screenshots aller Bildschirmaktivitäten der überwachten Personen an. Da Personen im Internet aber regelmäßig auch privat kommunizieren, steht hier das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis als Grundrecht der Personen (GG Art. 10) der Videoüberwachung per Trojaner eindeutig im Weg und der Trojaner kann damit Grund der Entstehung von Verfolgungswahn und Schizophrenie sein. KANN, muss er aber nicht. Wie ich eben noch mal nachgelesen habe, so DARF der Staat vorschreiben, dass die Überwachung heimlich geschiet. Dies beißt sich aber wiederum mit der aktuellen Rechtsprechung zu "Stalking" (§ 238 StGB: (1) Wer einen Menschen unbefugt belästigt, indem er beharrlich
    2. unter Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder über Dritte Kontakt zu ihm herzustellen versucht). Damit handeln die Beamten EINDEUTIG rechtswidrig und begehen selbst Straftaten oder machen widerrechtliche Nutzung der Daten durch Dritte durch Sicherheitslücken im Trojaner möglich. Widerspruch ist zwecklos, nur ein Neuaufsetzen des Computers und eine gänzliche Abschottung ganzer Firmen und Privatpersonen vom Internet ist die einzige Hoffnung, dass man von diesem Trojaner nicht bedroht oder belästigt wird!

    Liebes BKA, mit diesen herben Gegenargumenten werdet ihr noch von mir privat angeschrieben. Sowas gehört sich nicht! Öffentliche Informationen oder solche, die durch die VDS erhoben werden, reichen meines Erachtens völlig aus.

    Warum verdammt nochmal nutzt ihr diese Daten nicht? Zwingt meine Provider doch erstmal alle dazu, die Daten für den Mindestzeitraum von 5 Jahren oder mehr zu speichern (meinetwegen, solange das nicht meine Privatsphäre tangiert oder mir lästig werden könnte, ist mir das egal).

    Egal, ihr werdet noch von mir hören, warum konkret das BVerfG Bedenken geäußert hatte und welche Bedenken ich persönlich habe.

    MfG Nicky343

  18. #18
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Komm mal runter, was ist eigentlich los mit dir? Deine Beiträge sind unerträglich wirr und unzusammenhängend.
    Übrigens ist das Internet kein öffentlicher Raum (zumindest nicht das surfen darin). Abgesehen davon, dass sich die Gerichte sowieso davor scheuen, Internet und echtes Leben zu vergleichen, wie man an der Diskussion mit Kopie=Diebstahl/Raub sieht, E-Mails werden nicht als Brief sondern als Postkarte betrachtet, usw.
    Mal abgesehen davon ist der von dir zitierte Paragraf sowieso sehr schwammig formuliert, also selbst wenn er anwendbar wäre, könnte man daraus haufenweise Situationen zur Anwendung erzwingen.
    Beim Staatstrojaner bzw. speziell bei geheimer Überwachung geht es auch nicht darum, die Privatsphäre der Menschen zu schützen, da finden sich genug Gesetze, um sowas zu rechtfertigen oder zumindest eine Nötigkeit zu konstruieren.
    Gegen Überwachung aber für VDS sein ist auch ein wenig absurd, außerdem bringen diese (nicht öffentlichen) Informationen auch nicht die gewünschten Infos, die wollen ja genau wissen, WAS du sagst/schreibst/denkst, nicht nur WANN; zudem ist der Versuch eine digitale Überwachung einzuführen eh nur die Antwort auf den Entzug der "Kriminellen" von der analogen Telefonüberwachung durch die Einführung digitaler verschlüsselter Kommunikation und somit nicht wirklich neu. Im Zweifel gibt es noch genug Gründe, die sowas rechtfertigen, wie Gefahrterror, Pornokinder, radikales Mus, usw.

  19. #19
    Mitglied Avatar von Shodan_v2-3
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    @Nicky343:
    Lies lieber STPO §100a. Der fängt an mit "Auch ohne Wissen der Betroffenen darf die Telekommunikation überwacht und aufgezeichnet werden, wenn [...]"

    Zur Pest/Cholera Frage:
    Ich würde den BKA Trojaner der VDS definitiv vorziehen. Wenn das BKA sich die Mühe macht in eine Wohnung einzubrechen um einen Trojaner zu installieren, dann kann man in den allermeisten Fällen davon ausgehen, dass zumindest ein halbwegs gut begründeter Verdacht vorliegt. Bei der VDS werden in Massen Verbindungsdaten von Millionen Unschuldigen gesammelt. Woher soll man denn wissen, dass ein Modder eines Spieles nicht nur an seinem Mod, sondern auch an dem ein oder anderen Bömbchen bastelt. Schreibt man dem dann eine Email mit einem Betreff wie "There is a bug in your mod" (Übersetzung: Da ist eine Wanze in deiner Wohnung) hat man als unbescholtener Zocker schnell viel mehr Aufmerksamkeit, wie man verdient. Nächster Schritt: Die vollautomatische Auswertung: dein Kumpel hat nen Eintrag in seiner Akte wegen Hanfbesitz (Hey der Friedrich will die VDS für Ordnungswidrigkeiten einsetzen und Kiffer sind bekanntlich Wiederholungstäter)? Jedes mal wenn er dich anruft steigt deine Score, ab 50 bist du ein potentieller Dealer dann ist für dich genug Verdacht da, um deine Daten abzufragen Und die Verbindungsdaten sind nur der Anfang, der nächste Schritt sind Stichwörter. Unverschlüsselt das Wort "Bömbchen" an den Server von Gulli (Score: 42 - suspicious) geschickt? Score +1

  20. #20
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    Standard Re: BKA scheitert an Staatstrojaner-Entwicklung

    Zitat Zitat von Nicky343 Beitrag anzeigen
    @Demnogonis: Um ehrlich zu sein: ich weiß überhaupt nicht, warum sie ausgerechnet diese Progammiersprache nehmen.
    Meine Aussage war keinesfalls ernst gemeint und bezog sich auf P7BB's Aussage des mit dem Kopf auf der Tastatur schlafens.

    Die Programmiersprache Perl ist im Verruf eine unleserliche und Interpretertechnisch tolerante Sprache zu sein.

    Spoiler: 

    Perl is the only language where you can bang your head on the keyboard and it compiles.

    Unknown author

    Das stimmt in einigen Fällen auch, aber ist nicht der Regelfall.

    Für Spionagesoftware ist Perl gänzlich ungeeignet, da es eine interpretierte Scriptsprache ist die auf dem jeweiligen System einen installierten Interpreter benötigt. Unter Windows ist sie außerdem bei weitem nicht hardwarenahe genug.

  21.  
     
     
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