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  1. #1
    Redakteur

    gulli:Redaktion

    Avatar von Julian
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    Standard Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Die Bundesregierung will den Ausbau des deutschen DSL-Netzes in ländlichen Räumen ohne Rücksicht auf die Telekom vorantreiben. Künftig sollen sämtliche Kommunikationsanbieter zur Nutzung des Telekom-Netzes wesentlich geringere Mieten zahlen und Zugang zu allen Kabelverzweigern und Schaltverteilern erhalten. Dadurch könnte der Konzern Verluste in dreistelliger Millionenhöhe erleiden.

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  2. #2
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    JAAAAAAAAAAAAAAA bitte, bitte BITTE endlich DSL für alle, das den Namen auch verdient, und nicht nur Prestigeprojekte in den Großstädten...

  3. #3
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Pff, da quatschen die dummen Marionetten wieder, wenns nach den Providern ginge hätten die längst ausgebaut, es hängt alles an der Verwaltung, die Hardware dazu macht an den Kosten den mit Abstand kleinsten Teil aus.

    Was kostet sind Dinge wie:
    Straße sperren (das vermutlich größte Problem)
    Straße aufreißen
    Straße wieder zu machen

    Die Router und Leitungen kosten in diesen Dimensionen betrachtet nur ein Kleinkindertaschengeld. Die kosten nämlich für ein paar Kilometer Leitung keinen 6 stelligen Betrag. Der Staat hats einfach mit der Planung vergeigt, gäbe es unter den Straßen ausreichend große Kabelschächte könnte man einfach ein paar Roboter die Kabel dadurch ziehen lassen.

  4. #4
    Mitglied Avatar von Azrael_GoD
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Jaaaaaa wird ja auch zeit! Mal gucken was davon wirklich kommt.
    Meiner Meinung nach gehören ALLE Netze so sowie so Verstaatlicht.
    Wo für haben wir den eine Bundesnetzagentur?? Gebt der Erstmal die Besitz rechte an allen Netzen (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation). Es ist ein Unding das den Ausbau Private unternehmen leisten müssen. Bzw. die gewinne von den Durchleitungsgebühren für sich behalten. Ich behaupte mit den gewinnen aus von den Durchleitungsgebühren, hätte man schon lange, auch den nicht den besiedelte Flächen min 16k Internet und flächendeckendes Handy Netz haben können!

  5. #5
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Die Frage ist nur, wie wird der Ausbau beschleunigt, wenn man die Telekom zwingt ihr vorhandenes Netz billiger als jetzt schon an die Mitbewerber zu vermieten?

    Es ist nämlich unwahrscheinlich, dass die Mitbewerber bei Zugang zu den Kabelverzweigern usw. anfangen werden, das Netz im ländlichen Raum auszubauen. Dafür war es bis jetzt viel zu komfortabel, das bestehende Netz zu festgelegten Ramschpreisen von der Telekom zu mieten.

  6. #6
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Zitat Zitat von alter_Bekannter Beitrag anzeigen
    Pff, da quatschen die dummen Marionetten wieder, wenns nach den Providern ginge hätten die längst ausgebaut, es hängt alles an der Verwaltung, die Hardware dazu macht an den Kosten den mit Abstand kleinsten Teil aus.

    Was kostet sind Dinge wie:
    Straße sperren (das vermutlich größte Problem)
    Straße aufreißen
    Straße wieder zu machen

    Die Router und Leitungen kosten in diesen Dimensionen betrachtet nur ein Kleinkindertaschengeld. Die kosten nämlich für ein paar Kilometer Leitung keinen 6 stelligen Betrag. Der Staat hats einfach mit der Planung vergeigt, gäbe es unter den Straßen ausreichend große Kabelschächte könnte man einfach ein paar Roboter die Kabel dadurch ziehen lassen.
    Als unwissender: Was brauchst du denn da für spezielle Leitungen? Telefonkabel ist doch wohl in ganz Deutschalnd verlegt, und darüber läuft das doch...
    Du meinst die Strecke zwischen Vermittlungsstelle und DSLAM? Das könnte man doch auch überirdisch realisieren, oder nicht?
    Speziell in meiner Region fehlt es einfach an "Hardware", es ist einfach zu weit von mir bis zum DSLAM --> sehr hohe Dämpfung --> langsames "DSL". --> Ein eindeutiges Providerproblem!

  7. #7
    Mitglied Avatar von paulsenior69
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Genau, lasst die konkurrierenden Firmen an die Kabelverzweiger der Netzbetrieber.
    Welche Sicherheiten hat man dann nochmal falls plötzlich 100 Leitungen von den Kunden einer konkurrierenden Firma "durchreissen" und keiner wars?

  8. #8
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Ich denke, das Hauptproblem ist die CDU. Die haben nur dünnschiss im Hirn.
    Selbst das einfachste wie Wechselkennzeichen wird zum Verarsche der Bürger verkorkst.
    Nun will man erreichen, dass mehr DSLAMs gebaut werden, durch niedrigere Gebühren für die Konkurenz?
    Das Problem ist,doch, dass selbst die Telekom selbst nichts macht. Ich würde 100EUR Pro Monat ausgeben für anständige Leitungen. Aber nun wird sich die Telekom hüten auch nur ein Cent in Ausbau zu investieren die sie kostenlos der Konkurenz abgeben muss.
    Das ist Kontraproduktive Politik. Dass ist CDU Hirnschiss.

  9. #9
    ex-Moderator Avatar von DanVanDamn
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Neben der Tatsache, dass das hanebüchener Unsinn ist, sollte erwähnt sein, dass das bisher lediglich das Ergebnis einer Arbeitsgruppe ist und keine Planung der Bundesregierung, die so bereits genehmigt ist.

    TAL steht im Übrigen für Teilnehmeranschlussleitung.

    Die Gebühren für TAL und Linesharing sind ab dem heutigen Tag bereits gesenkt worden, aber nur die einmaligen und nicht die monatlichen.

  10. #10
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Tja, Hirnschiss kann man wohl laut sagen.
    Hier mal ein Zitat aus dem verlinkten Wiwo-Artikel:

    Im Rahmen ihrer Breitbandoffensive hatte die Bundesregierung das ehrgeizige Ausbauziel beschlossen, im Jahr 2014 bereits 75 Prozent und bis 2018 alle Haushalte mit einem superschnellen Internet-Anschluss zu versorgen – mit einer Mindestgeschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde.
    Will ich sehen!

  11. #11
    Mitglied Avatar von sh2606
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Zitat Zitat von Azrael_GoD Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach gehören ALLE Netze so sowie so Verstaatlicht.
    Wenn die Telekommunikationsnetze verstaatlicht wären, würde Zensur und Überwachung viel einfacher werden...

    Ausbau ist gut, geringere Preise für Konkurrenten zu fordern ist Schwachsinn. Wovon soll denn sonst noch der Ausbau finanziert werden? Von den regulären Kunden, die dann alle zu den billigeren Konkurrenten gehen usw. Sieht mir nach einem Teufelskreis aus.
    Ob da gewisse Konkurrenzunternehmen der Telekom Lobbyarbeit betrieben haben...?

  12. #12
    Mitglied Avatar von Moep2k7
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Ich glaube zwar nicht dass DAS was bringt, aber der T-Kom gehört auf jeden Fall gehörig in den Arsch getreten. Die bauen von sich aus nichts. Und selbst wenn dann mit Fördergeldern der Ausbau von Breitband-DSL gefördert wird senken die Schweine die Kosten so weit wie möglich und "spendieren" den Bürgern supertolles DSL über Funk mit 10 GB Volumen im Monat. Sowas dermaßen dreistes kotzt einen einfach nur an. Und dann werden von den Gemeinden/Kommunen solche Lösungen am Ende noch akzeptiert anstatt die Terrorkom zu zwingen alles vernünftig per Kabel zu machen. Keinen Cent darf man für so einen Müll zahlen.

    Ich bin heilfroh, dass ich derzeit in der Stadt wohne und sogar Glasfaser mit bis zu 1000 Mbit/s kriegen könnte.

  13. #13
    Mitglied Avatar von C-H-T
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Wenn man mal bedenkt was heute ein guter Anschluss kostet, nämlich garnichts im Vergleich zu früher. Trotzdem wird lieber zum Anbieter gewechselt der für 19€ anbietet als der für 24€.
    Wenn die solche Dumpingpreise für ihre Leitungen anbieten können, dann kann die Nutzungsgebühr ja nicht so hoch sein.
    Weniger Zahlen mehr Leistung wird wohl kaum funktionieren, wenn doch möcht ich das gleich mit meiner Steuer so umgesetzt sehen.

    Ist zwar ein zweischneidiges Schwert mit der Telekom, aber man muss denen auch Anreize geben die Leitungen auszubauen. Ich seh haufen Dörfer bzw. Siedlungen mit <1000 Einwohnern für die mal 1-2km neue Technik in den Boden zu setzten einfach nicht lohnt wenn dann alle zu 1u1 gehen.

    Wenn das so durch kommen sollte wird das Ziel so nie erreicht.

  14. #14
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Zitat Zitat von Julian_ Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung will den Ausbau des deutschen DSL-Netzes in ländlichen Räumen ohne Rücksicht auf die Telekom vorantreiben.

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    Wird ja auch mal Zeit, dass man die Telekom mal von oben tritt.
    Auf Tritte von unten, die ja an den Call-Centern abprallen, reagiert der Verein ja nicht.
    Wir haben hier inzwischen schon minimal 7 mal verbindlich einen Auftrag für einen Breitbandanschluss erteilt, und alles, was die uns andrehen wollen, ist "DSL über Funk".
    Den Funk-Müll will ich nicht, derzeit läuft es hier über UMTS von Vodafone manchmal brauchbar. Ab 5GB ist bei fast allen Funk-Breitbandlösungen die Bremse zu, und das wars dann.
    Die Nachbarn haben DSL, den Telekomikern sind nur die Port-Module zu teuer.
    Deren BWLer vermasseln mir hier alles vom Schreibtisch aus.

  15. #15
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    An alle wie sich Fragen wie soll das Helfen: Es geht nicht darum dass die Idee das ganze beschleunigen soll.
    Der Ansatz ist eher so:
    Bis jetzt musste die Telekom sich um das Netz kümmern.
    Dafür gab es Förderung und eben von der Politik entsprechende Regelungen über die die Telekom Geld von Unternehmen bekommt die das Netz nutzen. (Da sind dann eben auch gebühren für denn weitere Ausbau drin.)
    Da die Telekom denn Ausbau aber eben nicht so durchführt wie geplant wird ihr jetzt halt die Pistole auf die Brust gesetzt: Wenn ihr das Netz nicht entsprechend weiter Ausbaut entstehen ja dafür auch niedrigere kosten auf den Monat, also braucht ihr auch weniger Geld von 1&1 und Co.
    Die Telekom hält sich nicht mehr wirklich an den Teil des Deals und die Politik fängt nun an die Muskeln spielen zu lassen. Das Unternehmen wird dann nämlich ganz schnell anfangen zu Rechnen ob es sich nicht doch lohnt mehr Geld in den Ausbau zu Stecken.

  16. #16
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Zitat Zitat von C-H-T Beitrag anzeigen
    Wenn man mal bedenkt was heute ein guter Anschluss kostet, nämlich garnichts im Vergleich zu früher. Trotzdem wird lieber zum Anbieter gewechselt der für 19€ anbietet als der für 24€.
    Wenn die solche Dumpingpreise für ihre Leitungen anbieten können, dann kann die Nutzungsgebühr ja nicht so hoch sein.
    Weniger Zahlen mehr Leistung wird wohl kaum funktionieren, wenn doch möcht ich das gleich mit meiner Steuer so umgesetzt sehen.

    Ist zwar ein zweischneidiges Schwert mit der Telekom, aber man muss denen auch Anreize geben die Leitungen auszubauen. Ich seh haufen Dörfer bzw. Siedlungen mit <1000 Einwohnern für die mal 1-2km neue Technik in den Boden zu setzten einfach nicht lohnt wenn dann alle zu 1u1 gehen.

    Wenn das so durch kommen sollte wird das Ziel so nie erreicht.
    Da fängt es schon wieder an, eure astronomischen Vorstellungen, nur weil es in der Stadt Topgeschwindigkeit zum Schleuderpreis gibt, heißt das nicht das es überall so ist.
    Ich bezahle für 2k ~35€ OHNE Telefon, klar könnt ich das noch raufbuchen, nur verzweifelt man zu Hause ja jetzt schon bei 2-3 Leuten im Netz und wenn dann noch wer telefonieren will...
    Ansonsten mal die Nordländer zum Vorbild nehmen, dort hat jeder Einsiedler min. 6k (16k?), und deren Bevölkerungsdichte ist kleiner als unsere...

  17. #17
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Zitat Zitat von Anval Beitrag anzeigen
    An alle wie sich Fragen wie soll das Helfen: Es geht nicht darum dass die Idee das ganze beschleunigen soll.
    Der Ansatz ist eher so:
    Bis jetzt musste die Telekom sich um das Netz kümmern.
    Dafür gab es Förderung und eben von der Politik entsprechende Regelungen über die die Telekom Geld von Unternehmen bekommt die das Netz nutzen. (Da sind dann eben auch gebühren für denn weitere Ausbau drin.)
    Da die Telekom denn Ausbau aber eben nicht so durchführt wie geplant wird ihr jetzt halt die Pistole auf die Brust gesetzt: Wenn ihr das Netz nicht entsprechend weiter Ausbaut entstehen ja dafür auch niedrigere kosten auf den Monat, also braucht ihr auch weniger Geld von 1&1 und Co.
    Die Telekom hält sich nicht mehr wirklich an den Teil des Deals und die Politik fängt nun an die Muskeln spielen zu lassen. Das Unternehmen wird dann nämlich ganz schnell anfangen zu Rechnen ob es sich nicht doch lohnt mehr Geld in den Ausbau zu Stecken.

    Rechnen werden sie, nur wird das Ergebnis wahrscheinlich sagen das es am "wirtschaftlichsten" ist, lieber ein bisschen Lobbying zu betreiben...

  18. #18
    Mitglied Avatar von C-H-T
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Zitat Zitat von Yaschir1 Beitrag anzeigen
    Da fängt es schon wieder an, eure astronomischen Vorstellungen, nur weil es in der Stadt Topgeschwindigkeit zum Schleuderpreis gibt, heißt das nicht das es überall so ist.
    Ich bezahle für 2k ~35€ OHNE Telefon, klar könnt ich das noch raufbuchen, nur verzweifelt man zu Hause ja jetzt schon bei 2-3 Leuten im Netz und wenn dann noch wer telefonieren will...
    Ansonsten mal die Nordländer zum Vorbild nehmen, dort hat jeder Einsiedler min. 6k (16k?), und deren Bevölkerungsdichte ist kleiner als unsere...
    Kumpel von mir wohnt 20km nördlich von Hamburg und bekommt gerade mal 2000er DSL rein (an guten Tagen). Das ist bei ihm das absolute Maximum. Allerdings soll es dieses Jahr endlich ausgebaut werden, nachdem sein gesamtes Dorf unterschrieben hatte baut ein Anbieter jetzt die Leitungen dort aus.
    35€ ist deutlich über den Standard aber noch ertragbar... kenne Freunde die bei KabelDeutschland mit 8Mbit unterwegs sind weil sie zu geizig sind 10€ mehr zu bezahlen um mit 32Mbit zu surfen.
    Mich nervt ja nur diese Geiz ist Geil Mentalität in Deutschland. Zu meiner Anfangszeit musste ich noch 99€ für den DSL Splitter bezahlen und nen Wlan Router extra kaufen. Heute gibts ne 200€ Fritzbox gratis dazu. Die erhöhte Geschwindigkeit rechne ich schon garnicht ein, das gehört zur Entwicklung der Technik dazu, aber trotz steigender Leistung und sinkender Preise wird gemeckert.
    Ich würd selbst 100€ für ne anständige Leitung zahlen wenns keine Alternative gäbe.
    Liegt aber halt nicht am einzelnen aber deutlich an der Gesamtheit der Menschen. In dem erwähnten Dorf in Hamburg wird das DSL auch nicht Gratis ausgebaut. Dafür hat dann jeder 100Mbit zur Verfügung.
    Aber es geht.. wenn es in anderen Komunen aber keine Sau interessiert und die Entscheidungsträger mit Modem Geschwindigkeit zufrieden sind, schimpft nicht auf die Anbieter. Seit wann wird denn was für den Menschen gemacht.. falsche Zeit, falscher Staat.. hier gehts um Geld und da werden Städte nunmal vorgezogen.

  19. #19
    Mitglied Avatar von 180190
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Dieser Ansatz klingt für mich sehr undurchdacht.
    Gerade Zugang aller Anbieter zu den Schalteinrichtungen der Telekom könnte im absoluten Chaos enden.
    Die Telekom hängt sowieso nicht besonders an ihren Kupfernetz, da es nicht sonderlich hohe Gewinne einfährt(eben durch Regelungen der Netzagentur) und hohe Wartungskosten verursacht.
    Sollte diese Idee umgesetzt werden wird in den Führungsebenen wahrscheinlich einmal mehr über eine Abstoßung nachgedacht werden.

  20. #20
    Mitglied Avatar von Penman
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    Standard Re: Bundesregierung plant Ausbau von DSL-Netz auf Kosten der Telekom

    Zitat Zitat von C-H-T Beitrag anzeigen
    Kumpel von mir wohnt 20km nördlich von Hamburg und bekommt gerade mal 2000er DSL rein (an guten Tagen). Das ist bei ihm das absolute Maximum. Allerdings soll es dieses Jahr endlich ausgebaut werden, nachdem sein gesamtes Dorf unterschrieben hatte baut ein Anbieter jetzt die Leitungen dort aus.
    35€ ist deutlich über den Standard aber noch ertragbar... kenne Freunde die bei KabelDeutschland mit 8Mbit unterwegs sind weil sie zu geizig sind 10€ mehr zu bezahlen um mit 32Mbit zu surfen.
    Mich nervt ja nur diese Geiz ist Geil Mentalität in Deutschland. Zu meiner Anfangszeit musste ich noch 99€ für den DSL Splitter bezahlen und nen Wlan Router extra kaufen. Heute gibts ne 200€ Fritzbox gratis dazu. Die erhöhte Geschwindigkeit rechne ich schon garnicht ein, das gehört zur Entwicklung der Technik dazu, aber trotz steigender Leistung und sinkender Preise wird gemeckert.
    Ich würd selbst 100€ für ne anständige Leitung zahlen wenns keine Alternative gäbe.
    Liegt aber halt nicht am einzelnen aber deutlich an der Gesamtheit der Menschen. In dem erwähnten Dorf in Hamburg wird das DSL auch nicht Gratis ausgebaut. Dafür hat dann jeder 100Mbit zur Verfügung.
    Aber es geht.. wenn es in anderen Komunen aber keine Sau interessiert und die Entscheidungsträger mit Modem Geschwindigkeit zufrieden sind, schimpft nicht auf die Anbieter. Seit wann wird denn was für den Menschen gemacht.. falsche Zeit, falscher Staat.. hier gehts um Geld und da werden Städte nunmal vorgezogen.
    Keine Ahnung, wieso alle immer so rumjammern, dass Ihr DSL zu langsam sei. DSL 6000 wäre erst mal absolut ausreichend für alle. 2000 reicht theoretisch auch schon, dann hat man eben ein paar Wartezeiten, aber wenigstens funktionieren einfache Internetseiten ohne Probleme. Die Megamedien wie YouTube sind dann halt erst einmal langsam.

    Ich verstehe sowieso nicht, wieso es Privatleuten möglich gemacht wird, 100 MBit Leitungen zu bekommen. Das ist vollkommener Unsinn. 50 MBit sind auf jeden Fall genug für jeden. Wie oft reize ich diese Verbindung schon aus? In meinem Elternhaus, wo ich gelegentlich mal ein paar Tage verbringe liegt DSL 6k und ich weiß, im Gegensatz zu anderen Großstadtkiddys, dass die Leute, die etwas abseits der großen Städte wohnen, kaum DSLLite bekommen.

    Der Ausbau kommt aber auch ohne einen Tritt in den Hintern voran. Die Telekom so zu zwingen das Netz auszubauen und günstiger zur Verfügung zu stellen, finde ich einfach nur dreist und unverschämt. So ein dummer Politiker denkt auch nur daran, wie er seine Wähler behält. Die Telekom wird ja gerne als Buh-Mann dargestellt und als Buh-Politiker schiebt man seine Buhrufe doch gerne zur Telekom.
    Ich weiß noch damals, wo man mit DSL 2000 angefangen hat. 2-3 Jahre später gab es dann DSL 6000 bei uns in der Gegend und langsam bekamen die ersten ihren 16k Anschluss (was für den Normalsurfer definitiv ausreicht).

    Ich bin ja mal gespannt, wann die Telekom dann wegen überlasteter Server fordert, dass diese doch allesamt per Glasfaser angebunden werden müssen.

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