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23. 07. 2012, 08:18 #1Redakteur
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OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Möglicherweise sind die Entwickler der geplanten Spielkonsole OUYA bereits die ersten Kompromisse im Umgang mit größeren Spielepublishern eingegangen. OUYA-Gründerin Julie Uhrmann sagte kürzlich im Rahmen eines Podcasts, durch das Rooten der Konsole soll automatisch der Zugang zum eigenen Store verloren gehen. Allerdings soll es möglich sein, später wieder auf den Store zuzugreifen.
zur News
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23. 07. 2012, 08:48 #2
Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Also sobalt es ordentlich Emus für die Kiste gibt isses gekauft. Neue Gamesm brauch ich nicht. Im Moment zocke ich den alten Emukram noch auf der ersten XBOX. Aber die is doch ziemlich klobig
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23. 07. 2012, 09:09 #3
Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Ich versteh den Hype um dieses Teil nicht ...
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23. 07. 2012, 09:24 #4Mitglied
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Versteh ich ebenfalls nicht... - Für das gleiche Geld bekomme ich auch nen x86 PC mit Intel Sandy Bridge...
Hier die Rechnung (Preise aktuell von Mindfactory):
2GB Transcend JetRam DDR3-1333 DIMM CL9 Single
für 10,95 EUR
ASRock H61M-HVS Intel H61 So.1155 Dual Channel DDR3
für 38,95 EUR
Intel Pentium G620 2x 2.60GHz So.1155 BOX
für 51,96 EUR
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macht 101,86 EUR
Dazu brauchts evtl. noch ein Gehäuse (inkl. Netzteil) und eine SD Karte (oder gar Festplatte^^) -> also noch 20-30 EUR drauf und gut...
Damit habe ich für 120 EUR ein System das OUYA in der Rechenleistung um min. Faktor 10 übertrifft und WIRKLICH frei ist (wenn ich dann halt unbedingt Android will - aus welchen Gründen auch immer -> Android x86 oder Windows mit BlueStacks. Nicht falsch verstehen - Ich finde Android für Tablets und Handys spitze aber zum zocken daheim... Naja^^)
Wenn ich nun wollte lege ich nochmal 20-30 EUR für ne brauchbare LowBudget Grafikkarte drauf und kann alle halbwegs aktuellen PC Titel zocken (für Emus und ältere PC Games reicht auch die GPU von Sandy Bridge).
Kurios warum es Leute gibt die für so was spenden...Geändert von LORDofDOOM (23. 07. 2012 um 09:30 Uhr)
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23. 07. 2012, 09:48 #5
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23. 07. 2012, 09:57 #6Redakteur
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Wer sagt, denn dass sie das tun? Davon war doch nie die Rede. OUYA ist mehr eine Set-Top-Box für Fernseher als eine reinrassige Spielkonsole. Ich finde das Gerät dennoch bei dem Preis-Leistungsverhältnis interessant.
In der Rechnung für den PC fehlt übrigens noch das zu kaufende Betriebssystem!! Mal davon abgesehen, dass die OUYA für Fernseher und nicht für Monitore konzipiert wird.
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23. 07. 2012, 10:35 #7Mitglied
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Bei geringfügig höherem Preis bekommt man auch eine Xbox 360 (ca. 140 EUR) inkl. Controllern und einem garantierten Spielangebot... Der Verglich hinkt also, wie bereits von dir erwähnt, tatsächlich gewaltig^^ - Da dort mittels Hack ebenfalls Emulatoren laufen ist hier eine nette Parallele zu ziehen^^ (Hack bei 360 = Kein XBox Live, root bei Ouya = Kein Market)
Als Settop Box eigenet sich das Gerät IMHO auch eher nicht, da der Fernsehempfang nicht möglich ist (DVBs2/DVBc) und die Codecs die das Gerät verarbeiten kann eh in jedem Fernseher decodiert werden können (ist ein Broadcom Chip -> Quasi der gleiche der in allen Fernsehern, BluRay Playern steckt) - Da ich den Fernseher sowieso besitze sehe ich hier keinen Mehrwert... Für "unbekannte" oder neue Codecs reicht die CPU Leistung bei weitem nicht aus, was das Gerät wenig zukunftssicher macht.
Im von mir aufgeführten PC kann ich problemlos eine 30 EUR DVBs2 Karte einsetzen und mittels z.B. VDR/XBMC eine vollständige Settop Box inkl. FullHD Fernsehen (inkl. CI für z.B. HD+/Sky) , VoD, Gaming etc. erstellen.
Zum OS: Nein, fehlt in der Rechnung nicht^^ -> Ich habe Android x86 (OpenSource) vorgeschlagen - Alternative wären in dem Fall auch noch Linux oder ChromeOS - Wobei sich zumindest Linux für Emulatoren anbieten würde.
Nehme ich jetzt in dem Beispiel noch Windows dazu habe ich erneut einen extremen Mehrwert gegenüber OUYA (viele kostenlose Programme und Spiele) was IMHO ein unfairer Vergleich wäre - Dennoch - Selbst wenn ich Windows dazu rechne (Windows 7 Home/Pro bekommt man mittlerweile für 40 EUR als SB/OEM) wäre der Endpreis immer noch bei 160 EUR konkurrenzfähig.Geändert von LORDofDOOM (23. 07. 2012 um 10:50 Uhr)
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23. 07. 2012, 11:00 #8Gulliver
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Na deine 160€ kannste aber knicken,da würde ich an deiner Stelle nochmal nachrechnen.
Noch dazu eine Festplatte oder SSD kriegste auch nicht für lau.Oder willste alles auf einer 16GB SD Karte betreiben?
Und selbst die kostet dich was. 
Noch dazu will auch nicht jeder so eine hässliche PC Kiste im Wohnzimmer stehen haben,ich jedenfalls nicht.Und um mal eben ein kleines Android Spielchen zur Abwechslung zu spielen ist das Ding schon nicht schlecht.Dann muss ich nicht immer erst mein Tablet suchen,was dann eh meist leer ist.
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23. 07. 2012, 11:29 #9Mitglied
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
sd karte benötigt nen cardreader. also min 15€ fürn die karte und 15€ für den reader. dann noch 30€ für nen brauchbares gehäuse. dazu noch ne grafikkarte. ernsthaft, du kommst nit unter 200€ für nen brauchbares x64 system. wenn das teil was können soll dann musst sogar fast 300€ ausgeben. OUYA dürft interessant werden sobald xbmc sauber für android portiert wurde, aber für mich dann auch nur wenns infarot verbindungen unterstützen würde.
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23. 07. 2012, 11:32 #10
Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Das Teil ist schrott und warum da über 5 Millionen gespendet wurden ist mir ein Rätsel.
Ich habe erst Anfang des Jahres für 220€ mir einen kleinen Media PC zusammen gebaut.
130€ für Board inkl. Atom (2 Kerne, 4 Threads, 1,6Ghz), HDMI, SPDIF ausgang
20€ 4GB Ram
60€ Gehäuse mit Netzteil
Rest Versand
Onboard Graka reicht für alles was darauf laufen soll
Festplatte hatte ich noch rumliegen, das Ding ist kleiner als ne Xbox360 und kann Full HD Videos drauf abspielen, für Android Spiele würde es wohl auch reichen. So ein Teil in Masse produziert würde nichts kosten.
Ist wie mit Grafikengines, es gibt sehr viele gute aber man muss immer sein eigenes halbgares Zeug entwickeln.
Geldverschwendung.
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23. 07. 2012, 11:36 #11Redakteur
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Und wie viele Spiele gibt es derzeit für Android x86 oder ChromeOS? Auf Windows XP würde das ganz anders aussehen, das müsste man halt aber noch extra bezahlen. Mit den 90 Dollar kommst Du ja so schon nicht hin!
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23. 07. 2012, 11:41 #12
Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Ein vernünftiger Controller kostet dann auch nochmal was. Hier ist man weit über 200€ und jetzt bitte nicht wieder mit diesem dummen Argument kommen, dass man dann mit dem PC auch mehr kann.
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23. 07. 2012, 11:47 #13Mitglied
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Genauso viele wie für Android selbst (APK's sind eh Java "Container" -> Ist also egal welche Schicht "darunter" läuft) -> Bluestacks hat quasi auch alles was im Market verfügbar ist.
Es geht dabei um ein vergleichbares System - OUYA hat auch nur 16GB SD (wenn überhaut ein Speicher dabei ist) -> Nimm halt nen 16GB Stick -> Kostet ca. 5 EUR.
Eine Festplatte oder gar SSD die einen Faktor 30-50 Durchsatz (SSD 500Mb/s gegen SD mit 10-20 MB/s) von SD hat ist wohl kaum ein fairer Vergleich.
Außerdem ist das aktuelle OUYA Design Concept Art -> Wie das Ding nachher aussieht steht auf einem ganz anderen Blatt!
Bzgl. Speicher: Siehe oben -> Gehäuse habe ich ja angemerkt - Bekommste für 19 EUR inkl. Netzteil.
Also wenn ich meine Rechnung vervollständigen will -> 101 EUR Hardware + Gehäuse/Netzteil: 19 EUR + 16GB USB Stick: 5 EUR
ergibt insg. 125 EUR für einen kompletten PC -> Also deutlich unter 200 EUR
Es geht bei meiner Rechnung auch nicht um einen "brauchbaren" PC sondern um ein vergleichbares System - Das ist mit 125 EUR in dem Fall mehr als gegeben, da dieses deutlich schneller als OUYA ist und alles abspielen kann, was OUYA auch kann - natürlich handelt es sich hier nicht um ein typisches PC Gaming System (was allerdings auch eine völlig andere Klasse in Bezug auf Spiele darstellen würde - Trabi gegen Mercedes).Geändert von LORDofDOOM (23. 07. 2012 um 12:01 Uhr)
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23. 07. 2012, 12:00 #14
Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Dann nochmal 30€ für einen vernünftigen Controller. Dann kostet die OUYA auch nur 82€, keine Ahnung wie man hier auf 100€ kommt. 99$ sind keine 100€. Da kommt man preislich einfach nicht hin.
Und ob ich mir so ein Gehäuse + China Netzteil für 19€ ins Zimmer stellen würde? Nein, ganz sicher nicht.
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23. 07. 2012, 12:01 #15Mitglied
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Naja nen vernünftigen Lüfter sollte man dann aber auch noch haben. Die meisten Boxed kannste doch in die Tonne hauen.
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23. 07. 2012, 12:02 #16
Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Ach ja, dass das dann aktiv ist, hatte ich vergessen, passiv ist dann noch ein Stück leiser, vom Verbrauch auch eine andere Liga.
Ich kann es verstehen wenn einer sagt, dass er dann lieber etwas mehr Geld in die Hand nimmt um ein besseres System zu haben, dann finde ich das okay, aber jetzt hier ein vergleichbares System für 80€ zusammenbauen zu wollen ist einfach nicht machbar.
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23. 07. 2012, 12:06 #17Mitglied
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Die Preise sind zu 99% bei solchen Ankündigungen Dollar = Euro. In D kommen ganz andere Steuersätze etc. dazu - Ansonsten kostet es halt 82 € + 19% Einfuhrumsatzsteuer = 97,58 EUR - Also die 99 EUR sind durchaus realistisch.
Ein Gamepad bekommst du für 8-9 EUR - Wobei natürlich das Xbox 360 Gamepad eine hervorragende Qualität aufweist und die beste Wahl wäre (aber auch eine teurere). Wie gut das OUYA Gamepad ist wird sich auch erst zeigen müssen - Einem Vergleich mit dem "Referenzmodell" von Microsoft muss es erst mal standhalten können, was ich bei dem Verkaufspreis für sehr unwahrscheinlich halte.
Die Intel Boxed Lüfter sind besser als ihr Ruf ;-) - Habe einen im Server laufen und der ist absolut unhörbar (Sandy Bridge wird auch nicht mehr wirklich heiß -> Beim SandyBridge Pentium auf 50% Geschwindigkeit ca. 35° beim Benchmark (Pi Benchmark))
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23. 07. 2012, 12:11 #18
Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
10€ für ein Gamepad? Das zerbreche ich wahrscheinlich innerhalb von einer Stunde.

Dachte eher an einen PS3 Controller, da dieser über Bluetooth geht und nur 35€ bei Amazon kostet.
Das mit den $ in € 1:1 stimmt nicht immer. Bei ein paar Firmen ist das so, aber gibt auch genug Gegenbeispiele. Bei Microcontroller wird da wirklich so umgerechnet, dass du z.B für ein 60$ Microcontroller in einem amerikanischen Shop 49€ in einem deutschen Shop zahlst.
Habe ich schon von vielen Lüfter gehört, das Grundsummen hört man irgendwann, vielleicht nicht in der ersten Woche, aber irgendwann legt sich Staub ab und dann hört man sie früher oder später.Habe einen im Server laufen und der ist absolut unhörbar
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23. 07. 2012, 13:18 #19Mitglied
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23. 07. 2012, 13:34 #20Redakteur
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Re: OUYA: Konzept doch nicht so offen wie erhofft?
Bei der Preiskalkulation für den Controller bitte nicht vergessen, dass der von OUYA ein Touchpad beinhaltet. Aber wir müssen eigentlich nicht darüber streiten, dass man die Hardware privat immer preiswerter zusammensetzen kann als eine Firma, die damit Geld verdienen will.


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