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  1. #1
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    gulli:Redaktion

    Avatar von Julian_
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    Standard Piratenpartei nun auch in Israel vertreten

    Auch die israelische Politiklandschaft wird sich bei den kommenden Wahlen mit einer Piratenpartei auseinandersetzen müssen. Vor kurzem wurde bei den zuständigen Behörden eine Anmeldung der neuen politischen Gruppierung vorgenommen. Wie auch in allen anderen Ländern, will sich die Partei für mehr Transparenz und Informationsfreiheit einsetzen.

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  2. #2
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    Standard Re: Piratenpartei nun auch in Israel vertreten

    Wie kommt es eigentlich das die Piratenpartei in 65 Ländern vertreten ist und wer trägt diese Idee nach aussen? Weil das ganze scheint mir organisiert, fast so als würden die Partein Länderübergreifend in Verbindung stehen.

  3. #3
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    Standard Re: Piratenpartei nun auch in Israel vertreten

    Nö, dürfte eher so laufen, dass Menschen mit ähnlichen Interessen im Ausland sehen, dass eine bestimmte politische Ideologie (Hier: Transparenz mit sozialem Einschlag) andernorts funktioniert und dann Kontakt zu ausländischen Parteien aufnehmen mit dem Ziel, von diesen Unterstützung zur Gründung einer eigenen Partei zu bekommen.

    Es ist also z.B. nicht die schwedische Piratenpartei, die sich bewusst an bestimmte Israelis wendet, um dort eine Partei zu gründen, sondern es ist genau umgekehrt. Und natürlich gibt es internationale Kontakte - die gibt's in jeder Parteienbewegung.

    (nebenbei: die GRÜNE-Bewegung hat sich genau so ausgebreitet)

    Was die PP in Israel angeht begrüße ich die Gründung, fürchte aber, dass sie nur zu weiteren Grabenkämpfen innerhalb der vernünftigen Parteien führt, während die konservativen oder gar rechten Parteien, die ja leider auch im Knesset sitzen, sich freuen.

    In einem Staat, der so geprägt von einer Geheimhaltungspolitik ist (siehe Fall Vanunu oder schlicht dem Mossad) ist eine Piratenpartei zwingend nötig - wird es aber auch entsprechend schwer haben, da in Israel stärker als in anderen Staaten auf die "Notwendigkeit der Geheimhaltung zum Schutz des eigenen Landes" verwiesen wird. Eine Meinung, der ich nicht zustimme - im Ausland amoklaufende Geheimdienste und die Verheimlichung eines Atomprogramms durch ungerechte Behandlung eigener Zivilisten sind keine Dinge, die man zum Schutz des eigenen Landes geheimhalten muss - es sind Dinge, die man als Staat einfach unterlassen sollte und die absolut aufgeklärt gehören.

  4. #4
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    Standard Re: Piratenpartei nun auch in Israel vertreten

    Zitat Zitat von DenKe Beitrag anzeigen
    Nö, dürfte eher so laufen, dass Menschen mit ähnlichen Interessen im Ausland sehen, dass eine bestimmte politische Ideologie (Hier: Transparenz mit sozialem Einschlag) andernorts funktioniert und dann Kontakt zu ausländischen Parteien aufnehmen mit dem Ziel, von diesen Unterstützung zur Gründung einer eigenen Partei zu bekommen.

    Es ist also z.B. nicht die schwedische Piratenpartei, die sich bewusst an bestimmte Israelis wendet, um dort eine Partei zu gründen, sondern es ist genau umgekehrt. Und natürlich gibt es internationale Kontakte - die gibt's in jeder Parteienbewegung.

    (nebenbei: die GRÜNE-Bewegung hat sich genau so ausgebreitet)
    Das würde aber bedeuten das jede Piratenpartei unabhängig von denen anderer Länder ist. Damit eingehend ihren mehr oder weniger eigenen Idealen und Parteiprogrammen folgen kann. Die Idee einer Piratenpartei wird dann quasi als Muster gewählt, weil sie in anderen Ländern bereits funktioniert hat und gut zum Zeitgeist passt.

    Dann wäre es doch auch, rein theoretisch möglich, die Ideen einer Piratenpartei im eigenen Land zu torpedieren, indem man diese von Leuten aus den eigenen Reihen gründen lässt, um diese dann gekonnt gehen die Wand fahren zu lassen.
    Dem ein oder anderem aufmerksamen Beobachtern wird sicherlich, aufgefallen sein, das Piratenpartein viel Zulauf bekommen.

  5. #5
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    Standard Re: Piratenpartei nun auch in Israel vertreten

    Und zur Bestätigung deiner These brauchst du dir nur unsere Piraten anschaun. Nagut, vllt nicht die Gründer, aber inzwischen haben die Piraten hier imho soviele Trottel vereint, dass der Unterschied zur SPD nur marginal erkennbar ist.

  6. #6
    Mitglied Avatar von IronCandy
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    Standard Re: Piratenpartei nun auch in Israel vertreten

    Zitat Zitat von DenKe Beitrag anzeigen
    In einem Staat, der so geprägt von einer Geheimhaltungspolitik ist (siehe Fall Vanunu oder schlicht dem Mossad) ist eine Piratenpartei zwingend nötig - wird es aber auch entsprechend schwer haben, da in Israel stärker als in anderen Staaten auf die "Notwendigkeit der Geheimhaltung zum Schutz des eigenen Landes" verwiesen wird. Eine Meinung, der ich nicht zustimme - im Ausland amoklaufende Geheimdienste und die Verheimlichung eines Atomprogramms durch ungerechte Behandlung eigener Zivilisten sind keine Dinge, die man zum Schutz des eigenen Landes geheimhalten muss - es sind Dinge, die man als Staat einfach unterlassen sollte und die absolut aufgeklärt gehören.
    Naja diesen in der Gesellschaft tief verankerten Nationalismus und teilweise Faschismus wieder raus zu bekommen wird Jahrzehnte dauern aber vielleicht hilft da eine Partei die Whistleblowing programmatisch unterstützt.

    Bzgl. der Partei selbst kann ich nichts sagen solange mir die grundlegenden Positionen nicht bekannt sind... was ist mit der 2-Staatenlösung? Irankrieg? Kontakte zur deutschen Community? Öffentlichkeitsarbeit/ englische Foren oder sonstige Anlaufpunkte wo der Außenstehende evtl. mal mehr Einblicke nach Israel bekommt?

  7. #7
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    Standard Re: Piratenpartei nun auch in Israel vertreten

    Es gibt in Israel schon länger eine Gruppierung namens Israeli Pirates. Diese waren nicht gerade sehr angetan vom Namensdiebstahl. Shem-Tov wusste nicht, dass es schon Piraten in Israel gab und lud sie daraufhin ein Mitglieder in der Piratenpartei zu werden. Dieses lehnten die Israeli Pirates aber ab.
    Zitat Zitat von gulli:news
    Weitere bekannte Mitglieder sind bislang der Künstler Rafram Haddad...
    Der unter anderem schon in Israel im Knast saß. Er verweigerte den Kriegsdienst in Israel.

    Lustigerweise wurde er schon mal von Libyen als Spion des Mossad beschuldigt.
    Er fotografierte ein "falsches" Gebäude.
    Nur durch ein Tauschgeschäft kam er wieder frei. Libyen durfte ein Hilfsschiff für Palästina entladen und im Gegenzug wurde der vermeintliche Spion wieder frei gelassen.

    Interessant finde ich die Zwei-Prozent-Hürde als Sperrklausel in Israel in Bezug auf unsere Freie Demokratische Partei kurz die FDP. Ein kleiner Treueschwur und Israels Parteienlandschaft wird erweitert und wir von einem Übel befreit.

  8.  
     
     

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