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03. 09. 2012, 15:13 #1
Intel: Atom-Netbooks vor dem Aus?
Asus und Acer wollen scheinbar keine neuen Netbook-Designs mehr entwerfen. Intel denkt nun sogar über eine Änderung der Prozessor-Roadmap nach, da der Absatz der Atom Prozessoren stark einbricht. Das kommende Microsoft-Betriebssystem Windows 8 könnte diese Entwicklung noch begünstigen.
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03. 09. 2012, 18:01 #2
Re: Intel: Atom-Netbooks vor dem Aus?
Mich wundert das nicht, da AMD mit E-350/E-450 eindeutig die besseren Stromspar CPUs hat, die sich im Gegensatz zu Atom undervolten lassen und mehr Speicher erlauben. Wer da noch die kastrierten Atom kauft, ist einfach nur zu blöd.
Ich habe Atom N230 und Atom D525 im Einsatz (mit je 2 GB RAM), sowie E-350 Nettop und Netbook mit 4 bzw. 8 GB RAM. Stromverbrauch bei AMD ist die Hälfte vom Intel.
Das beste was die Hersteller machen können, ist von Intel weg zu gehen.
Die Absatzprobleme haben nichts mit Tablets zu tun, sondern mit intels Politik.
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04. 09. 2012, 01:49 #3
Re: Intel: Atom-Netbooks vor dem Aus?
Ich denke nicht daß Netbooks an sich schlecht laufen. Für jedes Atom-Netbook gehen derzeit vier Nicht-Atom-Netbooks (Bobcat, Trinity, ULV-Celerons) übern Tisch, das relativiert den 50% Markteinbruch bei Intel.
Das Problem ist ein anderes, das typische Wintel-Kartell ist tot. Die Hälfte aller verkauften Netbooks wird NICHT mit Windows verkauft. Und zwar gerade die etwas besseren Geräte... E-1800 mit mattem Schirm, 4GB RAM und 500GB Hardisk ohne Windows: 300 Euro. E-350 mit glänzendem Schirm, 1GB RAM und 160GB mit Windows: 400 Euro.
Microsoft bietet einfach kein bezahlbares Windows mehr für die kleinen Rechner an. Die Starterversionen von XP, Vista und W7 darf man nur mit unbrauchbarer Schrotthardware verwenden, die Vollversionen sind einfach viel zu teuer.
Microsoft hat begriffen daß die Starterversionen einfach nur den Markt für teurere Computer kannibalisieren, d.h. jeder verdient weniger dran, Asus, Microsoft, Intel. Daher wirds das nicht mehr geben.
Mit Ubuntu & Co siehts hingegen gut aus, da gibts immer mehr Auswahl.
Beim Stromverbrauch nehmen sie sich nicht viel. Unter Volllast braucht ein aktueller Bobcat mehr Strom als ein aktueller Atom dafür ist Bobcat deutlich flotter.
Intels Atome sind als CPU spürbar langsamer als die Bobcats und als GPU sogar Generationen hinter AMD.
Stimmt, Intel sollte mal aufhören Politik zu machen sondern einfach gute CPUs anbieten.Das beste was die Hersteller machen können, ist von Intel weg zu gehen. Die Absatzprobleme haben nichts mit Tablets zu tun, sondern mit intels Politik.
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04. 09. 2012, 08:28 #4Realist (Murphy rulez)
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Re: Intel: Atom-Netbooks vor dem Aus?
Ich finde, Intel mach mit der Einstellung der Atom-Serie frühzeitig eine strategisch wichtige und richtige Entscheidung. Die Atoms haben ihr Geld verdient.
Da es M$ ja mittlerweile mal auf die Reihe bekommen hat, Win8 auf ARM zu portieren, wird es wohl nicht lange dauern, bis andere Hersteller in diesem Segment nachziehen. ARM ist keine Konkurrenz zu den großen CPUs von AMD oder Intel, wohl aber zu den Einsteigermodellen wie eben dem Atom. Je nach Erfolg von Win8 RT und dem Surfacebook werden die anderen Hersteller dann wohl auch endlich mal verstärkt auf ARM setzen. Das könnte dann endgültig das Aus für x86 im Stromsparsegment sein. Von daher mach Intel alles richtig.
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