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11. 09. 2012, 00:12 #1Redakteur
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Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Alexander Morlang, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, mahnt seinen Parteigenossen Simon Lange gleich zweifach ab. Lange bezeichnete den Abgeordneten in einer internen Mailingliste der Berliner Piratenpartei als "Faschist". Am 7. 9. lief die Frist der ersten Unterlassungserklärung ab, die der Abgemahnte nicht unterschrieben zurückschickte. Nun erging die zweite Abmahnung gegen Lange.
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11. 09. 2012, 00:24 #2
Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Das war garantiert nicht das letzte Gate. Momentan arbeitet die Piratenpartei mit ganzer Kraft daran vieles mit dem Arsch einzureißen, was man sich im Vorfeld mühsam erarbeitet hat.
Schade eigentlich, aber was soll man machen.
Edit: Interessanter Kommentar zur aktuellen "Kehrtwende" der PP Deutschland.
Der lief mir gestern über den Weg und beschreibt eigentlich ganz gut wie man mittlerweile von den Grundsätzen aus der Gründungszeit abgerückt ist.Geändert von Buschfunk (11. 09. 2012 um 00:29 Uhr)
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11. 09. 2012, 01:35 #3Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
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11. 09. 2012, 02:49 #4Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Wie jetzt? Muss man sich etwa beleidigen lassen, nur weil man einer bestimmten Partei angehört?Das war garantiert nicht das letzte Gate. Momentan arbeitet die Piratenpartei mit ganzer Kraft daran vieles mit dem Arsch einzureißen, was man sich im Vorfeld mühsam erarbeitet hat.
Auf einem anderen Blatt steht die neue "Hirn-aus!"-Mentalität, die Fefe als Bedürfnis zum Machterhalt definiert.
Tja, Wasser predigen und Wein saufen ist halt kein Privileg der etablierten Parteien - und die Piraten sind da sicher auch nicht die ersten.
Wirklich wählbar waren sie für mich noch nie, sind es jetzt aber erst recht nicht.
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11. 09. 2012, 05:31 #5
Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
auch wenn die aktion nen ziemlich schalen beigeschmack hat, so anerkenne ich zumindest das bemühen ordnung in die eigenen reihen zu bringen. von anderen (groß-)parteien kennt man ja eher das system schweigen und leugnen bis 'n mitbewerber (sprich andere partei) wieder mal einen sog. "skandal" aufdeckt - geleugnet und beschwichtigt wird zumeist dennoch ohne tatsächliche maßnahmen zu ergreifen.
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11. 09. 2012, 11:40 #6Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Ordnung wäre es Herrn Morlang der Partei zu verweisen... "Wie es in den Wald hineinschallt so schallt es auch wieder heraus!" Diesen Spruch scheint er nicht zu kennen.
Wer kaum eine Diskussion ohne Griff in die verbale Kloschüssel hinbekommt sollte sich nicht so laut beschweren...
Als Mitglied des erlauchten (und dennoch nicht gerade kleinen) Kreises der auch schonmal ohne vorherige Provokation von Herrn Morlang mit "Arschloch" und ähnlich erbaulichen Dingen tituliert wurde, frage ich mich wie man auf so eine dämliche Idee kommen kann.
Wenn sich alle von Herrn Morlang beleidigten wie er verhalten würden, wäre das Problem mit ihm schon vor 2 Jahren gelöst gewesen, denn er wäre schlicht Pleite gewesen.
Dem Autor dieses Artikels empfehle ich die Lektüre von Herrn Morlangs Webseite, ein Auszug:
Gegenseitige Beleidigung bleibt im allgemeinen Straffrei, und gerade bei einer Person im öffentlichen Interesse die sich so häufig im Ton vergreift muss und wird so etwas vor Gericht auch berücksichtigt werden.Hi,
dies ist der Ort, an dem du mir mal richtig die Meinung sagen kannst. Falls du überhaupt eine hast, du Pisser. Die meisten Arschlöcher da draussen haben noch nicht mal Ansichten, eher Standpunkte, im Sinne von Einstein:
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null – und das nennen sie ihren Standpunkt.
Herr Morlang täte also gut daran den Ball flach zu spielen, sonst kriegt er es noch gerichtlich reingedrückt, dass Faschismus durchaus auch die aggressive, (verbal) gewalttätige Unterdrückung von Andersdenkenden sein kann!
Gruß,
Justus
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11. 09. 2012, 12:21 #7Neoromantic89deaktiviertes Benutzerkonto
Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Es ist schon traurig wie sich die PP nach den ganzen Popularitätsschüben Anfang des Jahres jetzt nur noch mit solchen dämlichen Aktionen der Mitglieder dekonstruiert

Wenn das so weiter geht wählt die 2013 (wieder) kein Mensch und alles war nur ein Modegag.
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11. 09. 2012, 13:33 #8Mitglied
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11. 09. 2012, 14:27 #9
Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Sowas passiert jeden tag irgentwo ... is doch halbwegs "menschlich" das solche Ähmmm .... Menschen rumlaufen
Also alles im grünen bereich
wer schlim wens nich so wär 
Einfach den AntiFaschisten LINKS liegen lassen
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11. 09. 2012, 15:28 #10Redakteur
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Dieses Verhalten gehört aber in den Kindergarten und nicht ab 2013 in den Bundestag. Die sind doch erwachsen genug solche Dinge ohne Anwalt und Abmahnung zu klären, oder etwa nicht?
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11. 09. 2012, 16:26 #11Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Herr Morlang wird wohl (hoffentlich) nicht für den Bundestag kandidieren, ich könnte es mir kaum vorstellen dass er dafür seinen sicheren Platz im Berliner Abgeordnetenhaus aufgibt.
Wie unpassend sein Verhalten ist, wird mehr und mehr Piraten bewusst.
Zu verweisen ist auch auf die Episode als er den Bundesparteitag 2011 in Heidenheim bewusst angelogen hat um die Benutzung der Ergebnisse aus dem Liquidizer zu verhindern.
Er behauptete damals bewusst wahrheitswidrig, dass es einen erfolgreichen Angriff gegen das System gegeben hätte und nutzte so die soziale Schwäche seines Opfers aus, der vor der versammelten Partei Probleme hatte seine Schöpfung gegen diese Lüge zu verteidigen.
Wohlgemerkt war er damals noch Administrator von Liquid Feedback und damit in einer hervorragenden Position auch dort nach belieben zu manipulieren.
Also was Herrn Morlang angeht ist diese Episode nichts neues, nur ein weiterer Beweis dafür wie ungeeignet er sowohl für ein Amt als auch für die bloße Mitgliedschaft in der Piratenpartei ist.
Gruß,
Justus
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11. 09. 2012, 17:09 #12Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Ich kenne weder die Beteiligten noch die genauen Umstände. Ich lese gerade den Artikel und bekomme so einen Schnappschuss von dem mit, was in der PP so läuft. Und genau da ist das Problem, nämlich in der Aussenwirkung von solchen internen Dingen. Denn das macht auf den ersten Blick den Eindruck, dass in gerade der Partei, die so für Meinungsfreiheit über alles und Eindämmung des Abmahnwesens einzutreten behauptet, selber zur Abmahnung gegriffen wird, wenn jemandem eine andere Meinung nicht passt. Klar ist das verkürzt, aber ich kann mir vorstellen, dass das für manche so aussieht, und noch schlimmer, von politischen Gegnern genau wie beschrieben ausgenutzt werden kann.
Und auch für mich, der ich der PP durchaus wohlgesonnen bin, macht das einfach den Eindruck eines lächerlichen und unglaubwürdigen Kasperletheaters. "Faschist" ist vielleicht nicht nett, aber nichtmal ne Tatsachenbehauptung, allenfalls ne plumpe Beleidigung, über der man ganz souverän stehen sollte. Wie will man den, mag man sich fragen, Politik machen, wenn man sich von so einem Kleinkram schon so aufregen lässt und seine Zeit mit internem Gegeneinander verschwendet?
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11. 09. 2012, 18:22 #13Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Wie sang es Reinhard Mey mal so schön? "Worum es geht, das ist mir Schuppe, mehr als zwei sind eine Gruppe! Und jeder Dritte hat ein andres Ziel."
Die Dynamik in der Piratenpartei ist genau dieselbe wie sie es in jedem Sport-, Musik- oder Kegelverein ist.
Wer denkt, dass politische Vereinigungen da eine Ausnahme machen sollte sich von seiner jugendlichen Naivität verabschieden
Es wird natürlich nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wurde, aber wir haben halt auch eine gewisse Anzahl an Piraten die sichtbar und "unpassend" sind.
Lauer, Morlang, und wie sie alle heißen haben einen schlechten Einfluss, aber ändern kann man daran leider nicht viel.
Gruß,
Justus
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11. 09. 2012, 20:50 #14Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Das ist erstmal nicht verwunderlich, allerdings sind das ja Hobbyvereine, eine Partei, die an sich selbst den Anspruch stellt, das bestehende System ändern oder mitgestalten zu wollen, ist in meinen Augen eine ganz Andere Sache.
Das stimmt wohl. Allerdings habe ich persönlich einen wesentlich höheren Anspruch an eine Partei als an andere Vereinigungen, denn letztere wollen auch nicht von mir gewählt werden oder (meistens jedenfalls) über meine Zukunft bestimmen. Die PP möchte das ja durchaus, und ich erwarte da einfach ein wenig mehr professionelles Verhalten. Ich finde deren lockere Art ja durchaus gut, man muss auch nicht so sein wie die sogenannten etablierten Parteien, aber Dinge wie diese Sache hier führen bei mir zu denselben Gedanken wie bei einer anderen professionellen Organisation. Nämlich zu der Frage: "Was läuft da in dem Haufen eigentlich?" Ob der Betreffende jetzt nicht zur Partei passt oder nicht, kann ich dabei gar nicht beurteilen.Wer denkt, dass politische Vereinigungen da eine Ausnahme machen sollte sich von seiner jugendlichen Naivität verabschieden
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12. 09. 2012, 01:15 #15Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
You can't have your cake and eat it, too.
Es gibt einen Preis dafür, dass jemand in die Piratenpartei eintreten kann und 3 Monate später als Kandidat für den Bundestag aufgestellt wird. Die Piraten sind extrem durchlässig, es gibt viele die zurecht oben stehen, aber es gibt auch Karrieristen und Ellbogen-Menschen die zu unrecht oben stehen.
Der Preis für die Durchlässigkeit ist ab und zu zusehen zu müssen wie sich mal wieder einer der letzten Kategorie zerlegt oder zerlegt wird.
Ich halte das für OK.
Und gemessen an der Anzahl möglicher Kandidaten für solche Ausfälle sind es wirklich wenige. Die meisten Amtsinhaber machen ihre ehrenamtliche Arbeit absolut einwandfrei.
Gruß,
Justus
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12. 09. 2012, 15:47 #16Mitglied
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Re: Berliner Abgeordneter der Piraten mahnt Parteifreund mehrfach ab
Wie meinen?

Ich beziehe mich hier den Artikel von Fefe. Da interessiert mich Jehova nicht.
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