Die Vorratsdatenspeicherung eignet sich nicht zur präventiven Terrorabwehr. Das ergibt eine aktuelle Studie der TU Darmstadt. Je länger der Speicherzeitraum, umso eher werden verdächtige Kommunikationsstrukturen von jenen unbescholtener Bürger überlagert. Eine mathematische Simulation zeigt, dass kürzere Speicherzeiten effizienter wären.
Ist das wirklich so das Terroristen gesucht werden? Ist es nicht eher so wenn jemand beschuldigt wird das seine Kommunikationspartner vom letzten halben Jahr auch unter die Lupe genommen werden sollen? Vielleicht findet man ja was zur Anklage.
So handeln kann nur wer das eigene Volk als Täter sieht.
Ökonomische Bewertung der Vorratsdatenspeicherung fraglich
So sollte der Artikel heißen und sich mehr mit den Bürgerrechten befassen. Wer sind diese TU-Darmstadt-Profs eigentlich? Und worum ging es ihnen?
Wovor haben die alle soviel Angst? Vor Al-CIAda?
Und überhaupt hier eine Erinnerung: "Internationales "Freedom Not Fear"-Treffen kurz vor Start (12.09.2012)
4-Tage-Veranstaltung von Datenschutz- und Bürgerrechtsaktivisten in Brüssel
Vom 14.–17. September wird in Brüssel zum zweiten Mal das "Freedom Not Fear"-Wochenende stattfinden. Aktivisten aus ganz Europa wollen damit die Themen Datenschutz und Freiheitsrechte in einer digitalisieren Welt der Europäischen Union näher bringen." http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php
Re: Ökonomische Bewertung der Vorratsdatenspeicherung fraglich
Tja, dann müssen sie eben wieder mit der Kinderpornokeule antanzen, wenn das mit dem Terror nicht klappt.
Ist eigentlich viel besser, als das Terrordingens, da bei Sexualstraftaten die höheren Gehirnfunktionen dann bei den meisten Menschen auf Sparflamme köcheln und man dann jeden Mist durchdrücken kann. Was will der Überwachungsfetischist noch mehr?
Wie jetzt? Hat unser Hr. Friedrich noch nicht bewiesen, dass doch alle Terroranschläge dank VDS bzw Überwachung verhindert wurden? Wo isser denn? Der ist doch sonst immer so schnell?
Und morgen kommt ne Studie, die aussagt, dass alle, die mind. 4 Stunden schlafen, ausgeruhter sind als Menschen, die nie schlafen!
Breaking News: Die Zahl 3 zufällig aus 1 bis 14 auszuwählen ist wahrscheinlicher wie sie zufällig aus 1 bis 180 auszuwählen.
Nah das Modell, an dem die Studie durchgeführt wurde, ist garantiert deutlich komplizierter, aber den Knackpunkt übersieht es dennoch: Anhand eines Protokolls wer wie lange mit wem kommuniziert hat (VDS) kann man nach einem Verbrechen keine Mittäter überführen, denn die wichtige Information "über was" fehlt. Die Idee der VDS ist mit der Rasterfahndung verwandt: wer mit einem Verbrecher kommuniziert wird in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen. Soweit trifft die Studie es auch, da die Chance Mittäter im Kreis der Verdächtigen zu finden (see what i did there) bei einem kürzeren Speicherzeitraum höher wäre. Was aber wenn der erste Verbrecher keine Person ist, sondern ein Server? Hosted Server XY illegale Informationen, dann sind alle, die in den letzten 6 Monaten auf diesen zugegriffen haben, Verdächtige und mit hoher Wahrscheinlichkeit sind sie auch alle Täter, denn ein Server organisiert selten Hochzeiten.
Die Protokollierung des Kommunikationsverhaltens zwischen Personen ist nur ein Aspekt der VDS, ein anderer ist es die eventuell nicht vorhandenen Zugriffsprotokolle von Servern zu den ISPs auszulagern.
ich weiß garnicht warum ihr euch so aufregt, schließlich dient das alles unserer sicherheit und bald sind wir so sicher wie in der ddr, dem dritten reich oder china.
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
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