Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
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    Standard Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Die Piratenpartei macht sich für eine grundlegende Reform des Urheberrechts stark. Das Recht auf Privatkopie soll durchgesetzt werden, jedoch auch der Urheber in seiner Position gestärkt. Laut Umfragen liegt die Partei momentan im Abwärtstrend, was auch mit der Urheberrechtsdebatte um Julia Schramms Buch vergangene Woche zusammenhängen könnte.

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  2. #2
    Mitglied Avatar von ambee
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Nach dem Entwurf der Piratenpartei wäre der komplette private Software-, Games- und Apps-Markt tot. Mal ehrlich, wer bezahlt schon noch dafür, wenn er es völlig legal auch kostenlos bekommt.

    An den beiden Neu-Schriftstellerinnen sieht man ja, wie schnell sich der Wind dreht, wenn man plötzlich selber auf der anderen Seite steht. Da es unter den Piraten nicht wenige gibt, die ihr Geld als Programmierer verdienen, wird es wohl auch da früher oder später einen Aufschrei geben.

    Frei und kostenlos wollen alle, solange es nicht an den eigenen Geldbeutel geht.

    Und gerade die beiden Piraten hätten dank ihrer riesigen Bekanntheit und medialen Reichweite unglaubliche Möglichkeiten gehabt, zu beweisen, dass die propagierten alternativen Geschäftsmodelle auch in der Realität funktionieren.

  3. #3
    ex-Moderator Avatar von godlike
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Die aktuellen Forderungen der Piraten sehen ein freies nichtkommerzielles Herunterladen von Werken vor, denn, so erklärt Kramm, Werke würden nach Öffentlichkeit und Vervielfältigung streben, damit sie wahrgenommen würden.
    Und wieso sollte ich jemals wieder eine CD kaufen? Oder einen Film? Oder sonst was, was in digitaler Form verfügbar ist? Ich meine, weiterverkaufen möchte ich ja nix... Sorry, mir ist das alles irgendwie fremd

  4. #4
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Die Forderung ist wirklich unsinnig, es wäre schön, wenn die etwas realistischer und kompromissbereiter wären, denn die Forderung ist einfach nicht umsetzbar.
    Sinn machen würde es, wenn die Verfolgung und Strafen angepasst werden würden.
    Z.B. das Knacken des Kopierschutzes legalisiert wird, eine nicht-ruinierende Geldstrafe festgelegt wird, die dem tatsächlichen Verlust entspricht plus eine kleine am Einkommen festgemachte sich mit der Zahl der Vorfälle stufenweise erhöhende Strafzahlung, eine Entkriminalisierung stattfindet (also nicht standardmässig von erwerbsmässigem Handeln ausgegangen wird, eine handvoll Lieder nicht ausreichend ist, ...), usw.

  5. #5
    Wer hat uns verraten? Avatar von Novgorod
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Und wieso sollte ich jemals wieder eine CD kaufen? Oder einen Film? Oder sonst was, was in digitaler Form verfügbar ist?
    jo, macht überhaupt keinen sinn, auch heute schon nicht.. oder "kaufst" du CDs, weil du angst vor abmahnungen hast?
    zum teil liegts daran, dass zuviele mitkassieren und den kragen nicht vollbekommen (das wirkt sich auf den preis aus), zum anderen ist der lizenzenhandel im privatsektor ein unangemessenes vergütungsmodell, das offensichtlich nicht funktioniert.. wenn allein durch gesetz so eine "ordnung" aufrecht erhalten werden muss (was ja auch nicht funktioniert), dann geht das doch gegen die natur der sache..
    ich meine, wenn du den bäcker nicht bezahlen willst, gibt er dir einfach kein brötchen - aber er muss doch kein gesetz durchbringen, das dir verbietet eigene brötchen (für den privatkonsum) nach seinem rezept zu backen ..

    de facto muss man heutzutage doch schon für nichts bezahlen - es ist auf dem papier illegal, aber die hemmschwelle und die wahrscheinlichkeit "geschnappt" zu werden bzw. die möglichen strafen (insbesondere wenn man nur konsumiert) sind so niedrig, dass wirklich niemand aus angst vor strafen darauf verzichtet..
    trotzdem "kaufen" doch offenbar genug leute lizenzen, aber aus anderen gründen: bequemlichkeit, verfügbarkeit, keine ahnung vom internet (vor allem letzteres)...

    wird es legalisiert, werden entsprechende downloadportale aus dem boden sprießen, die "legal" zugang anbieten (sicherlich gegen geld) - ich weiß nicht, ob diese gewerbsmäßigen "beihilfen zur privatkopie" explizit ausgeschlossen wurden, jedenfalls würden sie den anteil der lizenzkäufer aufgrund von ahnunslosigkeit vermutlich stark reduzieren, das kann man aber alles regeln...

    ich meine, mir persönlich kann es vollkommen egal sein, für mich wird sich dabei faktisch nichts ändern, ob ich nun runterladen "darf" oder eine abmahnung wegen 50€ streitwert riskiere (die hätte dann eine höhe von 20cent oder so?).. überhaupt wurde soweit ich weiß noch niemand für einen unlizensierten download abgemahnt oder irgendwie anders belangt..

    was allerdings bei einer solchen "diskussion" immer ein totales schwachsinnsargument ist, sind die "arbeitsplätze".. o nein, wäwäwä, die armen künstler werden alle sterben wenn wir keine CDs mehr "kaufen" - und noch schlimmer, sie werden dann auch gleich in den hungerstreik ziehen und nichts mehr für uns künsteln .. und dann die ganzen armen plattenmanager, was wird bloß aus denen?
    fakt ist, dass das gegenwärtige vergütungssystem unangemessen und ungerecht ist und es auch so empfunden wird, weil nicht der leistungserbringer für die leistung bezahlt wird, sondern pauschal für die nutzung einer lizenz (die an sich ja keine leistung ist).. da sicher mehr als genug über mögliche alternativen diskutiert worden ist, will ich hier nicht nochmal darauf eingehen, das ist auch nicht das thema und nicht meine verantwortung als "konsument" (wenn überhaupt) - ich will nur deutlich machen, wer eigentlich von wem abhängig ist und wer am längeren hebel sitzt..
    es ist schwachsinnig ein primitives und veraltetes system zu unterstützen (was de facto sowieso schon freiwillig geworden ist), vor allem mit dem schwachsinnsargument "na dann gibts eben keine neuen filme oder musik" - ich bin nicht auf permanenten output der contentindustrie angewiesen, die wollen doch ständig neues geld, dann müssen die sich auch der gesellschaft anpassen, nicht umgekehrt!
    wenn das blattgold anfängt von den wänden abzublättern, wird sich selbst tom cruise dazu überwinden auch mal zu arbeiten
    Geändert von Novgorod (26. 09. 2012 um 21:55 Uhr)

  6. #6
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Sowohl der Spaß mit dem Buch als auch die Forderung nach einer schon längst per Gesetz abgedeckten Privatkopie zeigt, dass diese Partei selbst bei ihrem Wahlthemen keinerlei Kompetenz nachweisen können.
    Mal davon abgesehen, dass jeder ohne Kenntnis bereits auf jeden Datenträger Gebühren zahlt, welche direkt an die GEMA gehen und damit eine Privatkopie rechtlich nicht verfolgt wird.
    Eine Privat_kopie_ von etwas, dass man nie besaß, ist keine Kopie. Es ist schlichte widerrechtliche Aneignung eines Gutes oder Leistung.

    eine nicht-ruinierende Geldstrafe festgelegt wird
    Da werden wieder Dutzende Begriffe in einen Topf geworfen und sauber gemixt.
    Rechtlich gibt es seit Jahren die 100€-Deckelung. Lizenzrecht an sich ist wieder ein anderes Thema. Schuld sind die Richter, welche durchgehend eher im Sinne der Wirtschaft entscheiden.

    In dieser Partei wird eine neue Generation Berufspolitiker groß gezogen, welche keinerlei Ausbildung oder Kompetenz besitzen.
    Da gibts Geschäftsführer, gerade mal 19 und knapp mit Schule fertig, welche wegen ihren Titten gewählt wurde und damit rund 5.000€/Monat verdient.
    (Dass die Piratenpartei regelmäßig für Diätenerhöhungen mit dem großen Parteien stimmen, macht sie nicht sympatischer und zeigt nur, wie sozial sie tatsächlich agieren.)
    Ohne Ausbildung oder Erfahrung, in der Berufswelt undenkbar.
    Durch diese Diäten wird auch nur ein sehr kleiner Bruchteil mal eine Ausbildung machen und ansonsten wohl irgendwann vom Taxifahrer zum Minister.
    Also genau das, was unsere heutige Generation den Politiker teilweise vorwirft!
    Die nächste Generation Politiker wird mindestens genauso schlimm in ihrem unsachlichen, populistischem Vorgehen (die Piratenpartei ist beim Populismus schon jetzt kaum übertreffbar).

  7. #7
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von ryle
    Eine Privat_kopie_ von etwas, dass man nie besaß, ist keine Kopie. Es ist schlichte widerrechtliche Aneignung eines Gutes oder Leistung.
    Es heißt "Privat"kopie, weil man auch (gesetzmäßig) von/für Freunde/n, Bekannte/n im gesamten privaten Kreis ein Original kopieren kann. Deshalb ergibt deine Aussage auch keinen Sinn, man müsse unbedingt selber das Original besitzen, um eine Kopie erstellen/erhalten zu können bzw. dürfen. Man muss schließlich auch nicht das Mandala eines anderen vor sich liegen haben, um es selbst nach den gleichen Farben ausmalen zu dürfen.

    Selbst wenn man auch nicht eindeutig davon ausgehen kann, ob es sich offensichtlich um eine rechtswidrige Vorlage handelt, kann die Kopie in Zweifelfällen als rechtmäßige Privatkopie gesehen werden - die Beweislast liegt eben - leider - beim Rechteinhaber. Und kommt mir nicht mit "weil's nicht illegal ist, muss es nicht gleich legal sein, mimimi..", weil es allein schon in der Realität der gängigen Praxis widerspricht und daran nichts geändert werden kann.

    Für Minderährige bzw. konkreter auch beschränkt geschäftsfähige Personen (u18) ist es wohl verständlich auch kaum möglich, die Rechtmäßigkeit von Angeboten im Internet festzustellen. Es gibt nicht nur Tauschbörsen - da ist die Rechtslage ja wohl scheinbar noch klar, weil Rechteinhaber gewöhnlich selber von sich nichts einstellen, aber eben wohl befähigt sind, was nicht ignoriert werden darf. Neben diesen gibt es diverse Streaming-Dienste und auch eher dubiose Anbieter, die Musikstücke zu erheblich kleineren Preisen (etwa 9 - 15 Cent je Titel, was etwa 1 - 2 Euro pro Album entsprechen kann) anbieten. Da kann nicht salopp eine Kopie als unrechtmäßig bestimmt werden, weil selbst unter solchen Anbietern bei den fragwürdigen Preisen Lizenzverträge abgeschlossen sein können.

    Ein Verweis auf Wikipedia zu dieser Problematik: http://de.wikipedia.org/wiki/Privatk...tellte_Vorlage

    Und selbst wenn in Wirklichkeit eine Kopie aus dem Internet herkommt, die als offensichtlich rechtswidrige Vorlage deklariert ist - wie soll dann derjenige, der eine Kopie erhalten hat, mangels Informationen zur Quelle vom Reproduzenten feststellen können, ob diese aus dem Internet stammt bzw. rechtmäßig ist? Und es gilt zudem nicht als ausgeschlossen - was aber unwahrscheinlich wäre - dass eine öffentliche Kopie zur Verbreitung lizenziert worden ist - oder der Rechteinhaber die Genehmigung erteilt hat bzw. das betroffene Werk selbst eingestellt und die Verbreitung verschuldet hat.

    Zitat Zitat von ryle
    Lizenzrecht an sich ist wieder ein anderes Thema.
    Sehe ich nicht so. Es ist ein wesentlicher Bestandteil, da es auch regelt, ob und wie eine Kopie angefertigt werden darf. Die Privat- bzw. Sicherungskopie steht eben im Mittelpunkt dieser Kritik und daher ist auch mehr Klärungs- bzw. Änderungsbedarf vorhanden.

    Zitat Zitat von ryle
    Schuld sind die Richter, welche durchgehend eher im Sinne der Wirtschaft entscheiden.
    Richter sind keine Initiatoren, sondern entscheiden lediglich nach der Rechtslage - und diese wird durch die Wirtschaft mittels der Forderung nach verschärften Gesetzen massiv beeinflusst bzw. begründet - nicht umgekehrt.

    An sich immer der selbe projizierte Käse, warum man eigentlich allmählich richtig stinkig sein sollte. Es geht genauso wenig darum, dass 2 lumpige Mitglieder der Piratenpartei ihr Werk in Tauschbörsen nicht sehen wollen, weil eben auch unter den Piraten wie bei anderen Parteien die Meinungen - auch zum Urheberrecht - unter den Mitgliedern weit auseinandergehen. Es ist reine Polemik, Mitglieder in einen Widerspruch zum Parteiprogramm zu verwickeln, um die gesamte Partei mit mehreren anderen tausenden zugehörigen Personen pauschal zu diskreditieren - nur weil sie natürlich einem in das eigene Weltbild nicht einfügen lassen.

    Die Fähigkeit, strikter differenzieren zu können, ist allgemein notwendig, um auch gegenseitiges Verständnis erbringen zu können. Und dieses ist offensichtlich in den meisten Threads nicht vorhanden - wie man auch gut daran erkennt, wenn prompt darauf losgebasht wird - "oh schaut mal, da kommt die Außenseiter-Partei aus ihrem Rattenloch gekrochen".
    Geändert von RightRound (27. 09. 2012 um 04:03 Uhr)

  8. #8
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von rightround Beitrag anzeigen
    [...]
    +1 :t

  9. #9
    Mitglied Avatar von awichai
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Ich finde die Sache mit der Privatkopie irgendwie nicht so spannend wie die Forderung der PP der straffreien nicht-kommerziellen Kopie.

    Auf den ersten Blick ist es vllt ein und das selbe aber es macht schon ein unterschied, ob du ein künstlerisches Werk im Bekanntenkreis verteilst (Privatkopie) oder ob man es im Internet für JEDEN frei verfügbar machst.

    Zumal die Privatkopie nur Musik betrifft und nicht Software (Games/Programme).

    Wenn dann noch im Parteiprogramm steht, dass die nicht-kommerzielle Kopie explizit GEFÖRDERT werden soll, ist bei mir total schicht im Schacht.

    Wie gesagt die Forderung nach der Privatkopie ist für mich nur eine Nebelkerze, der eigentliche Hammer ist die straffreie nicht-kommerzielle Kopie.

  10. #10
    Mitglied Avatar von BonePatrol
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Und wieso sollte ich jemals wieder eine CD kaufen? Oder einen Film? Oder sonst was, was in digitaler Form verfügbar ist? Ich meine, weiterverkaufen möchte ich ja nix... Sorry, mir ist das alles irgendwie fremd
    Wenn ich mir ne Scheibe zieh und ich hab sie so oft höre daß ich sie fast auswendig kenne, kauf ich mir auch die Scheibe. (hab hier einige die noch nie in nem Player waren)
    Auch besuche ich fast immer deren Konzerte im Umkreis von ca.300km und kauf mir dann vor Ort meist noch ein T-Shirt (aber nie über EMP o.ä.)
    Ich finde so kann ich die Band am meisten unterstützen.
    Aber vielleicht hängt es ja auch damit zusammen daß ich selbst Musik mache.....

  11. #11
    Mitglied Avatar von CharlesBukowski
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Ich finde es spannend wofür die BILD-Zeitung so Geld ausgibt. Eine Studie über die Piratenpartei von der BILD-Zeitung also... so so.

  12. #12
    Mitglied Avatar von BonePatrol
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von CharlesBukowski Beitrag anzeigen
    Ich finde es spannend wofür die BILD-Zeitung so Geld ausgibt. Eine Studie über die Piratenpartei von der BILD-Zeitung also... so so.
    Jup, laut BILD-Umfrage von 5% auf 4%, laut RTL/Stern-Umfrage von 6% auf 7%.

  13. #13
    ex-Moderator Avatar von godlike
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von Novgorod
    jo, macht überhaupt keinen sinn, auch heute schon nicht.. oder "kaufst" du CDs, weil du angst vor abmahnungen hast?
    Weiß jetzt nicht ob deine Antwort ironisch gemeint war oder ob meine Antwort etwas missverständlich war Ich kaufe mir CDs um den jeweiligen Musiker zu unterstützen. Zumindest bei unbekannteren Künstlern finde ich das angebracht. Diese Mentalität scheint ja verloren gegangen zu sein. Denn entgegen vieler anderer empfinde ich die Musik oder den Film als Leistung. Eine Leistung für die ich, wenn sie gut ist, auch bezahle

    So wie es BonePatrol ja auch schon gesagt hat.

    Was die Piraten ablassen ist für mich eher undurchdachtes Gewäsch...

  14. #14
    Mitglied Avatar von BonePatrol
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen

    So wie es BonePatrol ja auch schon gesagt hat.

    Was die Piraten ablassen ist für mich eher undurchdachtes Gewäsch...
    Hey, bitte etwas deutlicher trennen. Nicht daß jemand denkt ich hätte was von undurchdachten Gewäsch gesagt

  15. #15
    Wer hat uns verraten? Avatar von Novgorod
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    Standard Re: Piratenpartei: Recht auf Privatkopie

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Ich kaufe mir CDs um den jeweiligen Musiker zu unterstützen.
    öhm, das ist aber der denkbar schlechteste ansatz um künstler zu unterstützen ..
    damit unterstützt du in erster linie den verwerter.. wenn du also keine angst vor abmahnungen o.ä. hast, überweise doch den preis, den du für ne "CD" gezahlt hättest, direkt dem künstler.. da freut er sich viel mehr drüber, das ist für ihn wie 100 verkaufte CDs ..

    zum anderen hast du offenbar überhaupt keine vorstellung, was die "leistung" eigentlich ist (das ist durchaus normal und gewollt).. die "leistung" einen film zu produzieren entlohnst du nicht mal im entferntesten durch den kauf einer kinokarte oder einer DVD-lizenz - das sind lizenzen und haben mit der leistung nichts zu tun! nochmal: lizenz und leistung sind in keinster weise korreliert! du zahlst für eine lizenz, nicht für eine leistung! damit hast du die arbeit dieser leistung nicht entlohnt und insbesondere erwirbst du damit kein eigentum am produkt dieser leistung, das ist ganz wichtig zu begreifen.. du hättest (wahrscheinlich) garnicht die möglichkeit, die leistung angemessen zu bezahlen (ein film kostet millionen und selbst mit angemessenen gehältern der mitwirkenden wirds für ein individuum unbezahlbar), deshalb gibt es das lizenzensystem, das auf spekulation basiert, dabei aber nicht in erster linie die leistung fair vergütet.. von daher ist das argument "künstler unterstützen" völlig überfällig - du unterstützt einen künstler, wenn du z.b. nen pianisten für nen abend buchst, aber nicht durch lizenzenkauf, zumindest nicht direkt und nicht angemessen..

  16.  
     
     

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