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  1. #1
    gulli:Redaktion
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    Standard BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Der BITKOM hat Bürger über 14 Jahren über ihre Fremdsprachenkenntnisse befragt. Dass jeder Dritte der befragten über 14-Jährigen in Deutschland Grundkenntnisse in Programmiersprachen besitzt, überrascht positiv. Der BITKOM meint dennoch, dass man das „Informatikangebot an den Schulen“ verbessern und intensivieren solle.

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  2. #2
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Naja programmieren zu lernen ist nicht wirklich schwer...
    Variablen, Kontrollstruckturen und schon hat man die Grundkentnisse.

    Die anderen Ergebnisse überraschen mich auch nicht wirklich.
    Ich hab durchs Internet Englisch gelernt.
    Zugegeben die Grundkenntnisse kamen aus der 4-6 Klasse diese aber dann einfach durch Filme schauen und foren lesen, erweitert wurden.

    WObei Programmieren als Hauptfach schon interessant wäre oder lieber das entwerfen von Algorithmen. Das fand ich am Informations Technischen Gymnasium am besten.
    MAn bekommt ne Aufgabe und muss dann mit UML Algorithmen auf Papier schreiben.
    War viel interessanter als all die anderen Fächer, bei denen man nur Sturr das gesagte wiedergibt.

    Es sollte das Informatikfach ersetzen, man war das ein lausiges Fach in der 7. viele von uns wussten mehr als die Lehrer.
    Die Lehrer machten echt den Anschein dass die in dieses Fach gesetzt wurden, weil sie mit Word einen Text schreiben konnten.

  3. #3
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Zitat Zitat von Dxxf Beitrag anzeigen
    Es sollte das Informatikfach ersetzen, man war das ein lausiges Fach in der 7. viele von uns wussten mehr als die Lehrer.
    Die Lehrer machten echt den Anschein dass die in dieses Fach gesetzt wurden, weil sie mit Word einen Text schreiben konnten.
    lol. Das kenne ich. In meiner Berufsausbildung wurde schnell mal eine Mathematiklehrerin dazu eingeteilt, Schülern das programmieren beizubringen, obwohl sie selbst es kaum konnte und sonst immer nur 3 Wochen vor den Schülern im Stoff war. Für eine Berufsausbildung in Richtung Informatik war das eine ganz schlechte Leistung.

  4. #4
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Zitat Zitat von Dxxf Beitrag anzeigen
    Naja programmieren zu lernen ist nicht wirklich schwer...
    Variablen, Kontrollstruckturen und schon hat man die Grundkentnisse.

    Die anderen Ergebnisse überraschen mich auch nicht wirklich.
    Ich hab durchs Internet Englisch gelernt.
    Zugegeben die Grundkenntnisse kamen aus der 4-6 Klasse diese aber dann einfach durch Filme schauen und foren lesen, erweitert wurden.

    WObei Programmieren als Hauptfach schon interessant wäre oder lieber das entwerfen von Algorithmen. Das fand ich am Informations Technischen Gymnasium am besten.
    MAn bekommt ne Aufgabe und muss dann mit UML Algorithmen auf Papier schreiben.
    War viel interessanter als all die anderen Fächer, bei denen man nur Sturr das gesagte wiedergibt.

    Es sollte das Informatikfach ersetzen, man war das ein lausiges Fach in der 7. viele von uns wussten mehr als die Lehrer.
    Die Lehrer machten echt den Anschein dass die in dieses Fach gesetzt wurden, weil sie mit Word einen Text schreiben konnten.
    Das Ding mit dem Schulfach Informatik ist ja das man wirklich bei 0 anfangen "muss" da es immer Leute gibt die gar keine Ahnung haben.

    Andere sind viel viel weiter, das ist ungefähr so als wenn man jemand kein Wort Englisch spricht und andere schon für mehrere Jahre zumindest in Englischen raum unterwegs gewesen sind (daher zumindest reden und verstehen).


    Es soll einfach extreme basics vermittelt werden, was natürlich ein Witz ist für jeden der selbst mal am Computer auch nur etwas einfaches gearbeitet hat.


    Echte Algorithmen sind eben auch viel mathe, wie wir alle wissen sind gerade Mädchen einfach übelst schlecht darin ; ohne das so etwas zu sexistisch wird, aber da ist schon was wahres dran.



    Einiges der "Programmierung" kommt auch von Hacks und CHeats in Computer spielen. Die Kinder interessieren sich darüber dafür, es ist "cool" halbwegs zu wissen was man sagt, obwohl in aller regel auch nur krasse Basics gefragt sind (Memory editieren mit Cheat Engine z.b. das kriegt jeder hin wenn man sich mal 20 Minuten etwas einließt).


    Dann paar Macros, AutoIT oder AutoHotkey , alles sehr sehr verständlich und ziemlich einfacher, man braucht keine stunde und kann einfachste Sachen schreiben.

    Script Sprachen sind sowieso groß im trend, weil das Verständnis leichter ist (man braucht eben gar keine Klassenstrukturen und erst recht keine Threads und MultiCore geschichten, alles total simpel reicht schon).


    Will man schnell mal was im Web machen kriegt das heute auch ziemlich jeder hin, JavaScript ist zugänglich und man hat viele Beispiele und wirklich tolle FrameWorks die einem sehr viel abnehmen, man muss kaum etwas selbst "erfinden" (effektiv gar nichts).



    Etwas zu programmieren ist also nicht schwer, alles ist heute ziemlich einfach für die 0815 sachen die man Kindern zutrauen kann.


    Komplexere Dinge sind auch nur deshalb so komplex, weil Frameworks fehlen und man viel tatsächlich noch selbst schreiben muss (wobei auch hier fast alles aus der Low-Level Ebene kaum selbst geschrieben wird, wenn es nicht absolut notwendig ist).



    Informatik in der Schule ist klasse, einfachste Algorithmen kann man so oder so auch mit Mathematik verknüpfen, Matrix Rechnungen usw. sind sowieso ausschließlich Mathematisches Verständnis.

    Wegfindungen / Routenplannung usw. alles großartig für den mathematik unterricht.


    Die Fächer verknüpfen dürfte ohnehin ein riesen Ding sein das viel Erfolg verspricht.

    da hat man gleich englisch + mathe + technik und Präsentationstechnik in einem, anstatt in verschiedensten Fächern bruchstücke durchzunehmen.

  5. #5
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Zitat Zitat von TheOnlyOne6520 Beitrag anzeigen
    Die Fächer verknüpfen dürfte ohnehin ein riesen Ding sein das viel Erfolg verspricht.

    da hat man gleich englisch + mathe + technik und Präsentationstechnik in einem, anstatt in verschiedensten Fächern bruchstücke durchzunehmen.

    Und wo kannst du dir so was vorstellen?
    In Deutschland doch wohl nicht.
    Mangelnder Personal Etat zu große Klassen, trockener Unterricht.
    Das personal müsste überhaupt erst daraufhin ausgebildet werden. Das heißt selbst wenn wir jetzt damit anfangen würden dauert es locker 10 Jahre, bis man es so in der Schule vorfinden würde.
    Ach und die englische Sprache lernt man mit sichert nicht über Informatik Englisch .

  6. #6
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Zitat Zitat von Godwine Beitrag anzeigen
    Das personal müsste überhaupt erst daraufhin ausgebildet werden. Das heißt selbst wenn wir jetzt damit anfangen würden dauert es locker 10 Jahre, bis man es so in der Schule vorfinden würde.
    Ich finde, dort muss ein generelles Umdenken stattfinden. Ich selbst gebe von Zeit zu Zeit Kurse an der örtlichen VHS und treffe dort auch mal Lehrer von der Volksschule nebenan. Wir haben uns auch über das Thema Informatikunterricht in Schulen unterhalten (deshalb war sie ja bei mir im Kurs ) und ich hätte dann vorgeschlagen Externe in der Schulen zu holen, ich persönlich hätte das gerne gemacht. Aber anscheinend ist das in den Schulen nicht erlaubt (zumindest Volks-, Real- und Gymnasium), dass Personen ohne pädagogische Ausbildung da Vorlesungen halten.

    Ich denke gerade hier sollte man vielleicht überlegen, die Gesetzgebung zu ändern, damit qualifizierte Leute ohne Lehrerdiplom Kurse geben können. Auch vom Etat wäre das bestimmt nicht so schlimm, könnte man über ein Ehrenamt managen (OK, zur Info, ich wohn aufm Land, da geht so was noch )

  7. #7
    Wutbürger Avatar von ATMega8
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Man sollte doch lieber gleich Nägel mit Köpfen machen.
    In Österreich gibt es die HTL, praktisch eine "Kombination" aus Fachhochschule und 2. Hälfte des Gymnasiums, daraus resultiert dann natürlich eine Ausbildung mit 10 Semestern und >35 Wochenstunden...
    Die Lehrer in den technischen Fächern dort haben ganz normale Studien an einer technischen Universität als alleinige Ausbildung.

    Das ließe sich einfach kopieren, wird auch von einigen großen Firmen immer wieder gefordert...

  8. #8
    setzt die Segel Avatar von P7BB
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Mich würde mal interessieren, wie genau "Grundkenntnisse" von den Befragten definiert werden. Wenn damit Schulinformatik gemeint ist, dann gilt in der Regel "Nein, sie verfügen nicht einmal über das Grundwissen".

  9. #9
    N.A.C.J.A.C. Avatar von alter_Bekannter
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Da würde ich meinen Arsch drauf verwetten.

  10. #10
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Zitat Zitat von TheOnlyOne6520 Beitrag anzeigen
    Die Fächer verknüpfen dürfte ohnehin ein riesen Ding sein das viel Erfolg verspricht.

    da hat man gleich englisch + mathe + technik und Präsentationstechnik in einem, anstatt in verschiedensten Fächern bruchstücke durchzunehmen.
    Prinzipiell wäre das gut, um eher trockenen Fächern (Mathe) etwas Realitätsbezug zu verleihen.
    Andererseits denke ich aber, dass es für solche spezialisierten Mischfächer in der Schule zu früh ist, und man um die Grundlagen in den einzelnen Wissenschaften eh nicht drumherum kommt.
    Zumal man in der Schule ja eh relativ wenig/langsam lernt und man möglichst breit ausbilden muss, um jedem alle Möglichkeiten offen zu halten.

  11. #11
    Ausgeburt des Teufels Avatar von Caarcrinolas
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Wäre das Bildungswesen auf meine Belange zugeschnitten gewesen hätte ich wohl direkt nach der Grundschule mich nur noch mit Informatik, Mathe und Sport beschäftigt.

    Warum habe ich auch als kleiner Pimpf meinen C64 mit GWBasic schlau gemacht....

    Gott wie ich dieses "Auswendig lernen" liebe und diese ganzen tollen Deutschaufsätze....

    Ich habe in Chemie nicht mal Bomben bauen dürfen und in Biologie durfte ich nicht mal ein Tier aufschneiden....Wen zum Teufel interessiert diese halbherzige scheiße?

    Allgemeinbildung ist fürn Arsch, ich habe so viele Daten in meinen Kopf geladen an die ich mich heute nicht mal mehr erinnern kann. Total ineffizientes Bildungssystem...

    Vielleicht war ich auch die einzige Ausnahme, die schon als Kind wusste was es später machen wollte und erreicht hat -.-

  12. #12
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    Standard Re: BITKOM-Studie: Programmiersprachen hoch im Kurs

    Zitat Zitat von flooooorian Beitrag anzeigen
    Prinzipiell wäre das gut, um eher trockenen Fächern (Mathe) etwas Realitätsbezug zu verleihen.
    Oberstufenmathematik hat generell kaum Realitätsbezug.
    Die wenigsten Menschen werden in ihrem Leben jemals wieder Analysis brauchen.
    Und die wichtigen Grundrechenarten muss man nun wirklich nicht Kind der Informatik abhandeln.
    Ich hatte selber einmal in der Oberstufe zwei Semester Mathe am PC.
    Ich würde es nie wiedermachen, da es für mich die Sache nur verkompliziert hat.
    Die wirkliche Übung und das Verstehen der Rechenschritte kam nur durch Bleistift und Papier.
    Aber von mir aus kann man es als Wahl anbieten aber nicht als Standard für alle.
    Nur hätte man dann in der Oberstufe 4 Mathe Kurse für einen Jahrgang.
    Gk LK und dann jeweils mit Informatik und ohne.

  13.  
     
     

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