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15. 10. 2012, 19:15 #1
Kenia: Bewegungsprofile aus Handydaten sollen Malaria bekämpfen
Die Regierung Kenias plant, die zum Teil tödliche Krankheit Malaria bis zum Jahr 2017 auszulöschen. Bei diesem Vorhaben soll die Auswertung von Handydaten eine ausschlaggebende Rolle spielen. Mithilfe der Informationen von fast 15 Millionen Mobilgeräten wurde herausgefunden, welche Gebiete besonders von der Infektionskrankheit betroffen sind.
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16. 10. 2012, 12:12 #2Mitglied
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Re: Kenia: Bewegungsprofile aus Handydaten sollen Malaria bekämpfen
Freiwillige? Das ist ja technisch noch interessanter als die eigentliche Studie. Wie ging man es an, 29 Millionen Handybesitzer um ihre Einwilligung zu bitten? Wie haben die Provider auseinandergehalten, von wem nun Profile abzugreifen sind und von wem nicht? ...oder hat man einfach beim größten Provider angefragt und es war vielleicht doch nicht ganz so freiwillig?wurden die anonymisierten Mobilfunkdaten der Freiwilligen aufgezeichnet
Mir soll's recht sein. Wo kann ich die anonymisierten Daten runterladen? Ich fände es unverantwortlich, diesen wissenschaftlichen Schatz zurückzuhalten. Nicht wenige bahnbrechende Entdeckungen sind nicht das Ergebnis gezielter Studien sondern Zufälle. Eine Handvoll Forscher hat doch gar nicht die Zeit, das alles auszuwerten. Lasst ein paar tausend interessierte Laien in ihrer Freizeit ran und vielleicht findet einer zufällig raus, wie man gewaltsame Ausschreitungen verhindern oder sogar AIDS eindämmen kann!
(Naja, oder ein paar anonyme Geeks gleichen die anonymisierten Mobilfunkdaten mit Zeit und Ort von ein paar bekannten Konferenzteilnehmern ab und finden raus, welche anonymen Politikerhandys einen anonymen Abstecher ins anonyme Nuttenviertel gemacht haben...)
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16. 10. 2012, 13:15 #3
Re: Kenia: Bewegungsprofile aus Handydaten sollen Malaria bekämpfen
Das mit den Freiwilligen dürfte i.d.T. falsch sein. Bei echter Anonymisierung vor Weitergabe der Daten aber nicht tragisch.
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16. 10. 2012, 14:33 #4Mitglied
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16. 10. 2012, 18:01 #5
Re: Kenia: Bewegungsprofile aus Handydaten sollen Malaria bekämpfen
1) Deine Geeks haben die Daten gar nicht.
2) Da wäre es Erfolgsversprechender hinter jemanden herzufahren,als bei der Auflösung irgendwelche Verdächtigungen zu erzeugen, und das mit einigem Rechenaufwand.
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16. 10. 2012, 18:28 #6Mitglied
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Re: Kenia: Bewegungsprofile aus Handydaten sollen Malaria bekämpfen
1) Warum nicht? Wäre das tragisch? Wenn's der Gesellschaft doch nützt.
2) Mach das denen klar, die nach Funkzellen-Rasterfahndung und Vorratsdatenspeicherung schreien.
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17. 10. 2012, 16:13 #7Mitglied
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Re: Kenia: Bewegungsprofile aus Handydaten sollen Malaria bekämpfen
ach so ein scheiß gelabber .... bessere hygienische Verhältnise und einfachste Präventivmaßnahmen (flächendeckend) würden da schon Wunder bewirken.
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18. 10. 2012, 22:08 #8Mitglied
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