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30. 10. 2012, 11:24 #1
Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Eine Studie hat ergeben, dass gerade bei jungen Menschen die Medienkompetenz noch geschult werden muss, was das Veröffentlichen privater Inhalte im Internet betrifft. Besonders risikoreich verhalten sich Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren und jene Menschen, welche ein niedriges Bildungsniveau haben, da ihnen offenbar nicht bewusst ist, dass das Internet einmal Veröffentlichtes nicht vergisst.
zur News
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30. 10. 2012, 11:29 #2
Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Justin Bieber Skinhead Fans
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30. 10. 2012, 11:38 #3
Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Die News liest sich so als hätte man in NRW (klar wo sonst wenn man negative Studien über Jugendliche braucht) Jugendliche beim "Facebooken" beobachtet und die Studie anhand deren Privatsphäre Einstellungen geschustert.
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30. 10. 2012, 11:44 #4It is a art
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Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Dazu sollte es grundsätzlich ein Schulfach geben, ein Jahr lang dürfte meistens reichen.
Zusätzlich sollte über das Fernsehen, die BLÖD usw aufgeklärt werden.
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30. 10. 2012, 12:10 #5Mitglied
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30. 10. 2012, 12:17 #6
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30. 10. 2012, 12:27 #7sucilaM
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30. 10. 2012, 13:17 #8
Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Nain, wirklich?
Wie konnte man nur auf solch eine scharfsinnige Schlussfolgerung kommen,
in angesicht von Fällen Wie Amanda Todd oder Facebook-Parties mit mehreren tausend Gästen?
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30. 10. 2012, 13:25 #9Mitglied
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Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Es braucht dafür ja kein eigenes "Fach" , den im Endeffekt ist es etwas das man schlichtweg als thema zumindest mal behandeln sollte, z.b. Gemeinschaftskunde oder irgendwelche Fächer in der richtung, den einen rudimentären IT unterricht gibt es ja meist auch.
Religion als Unterricht halte ich auch eher für "optional" als ein pflicht unterricht, aber eine Medienkompetenz sollte man den Kindern dann doch genauso beibringen wie die Aufklärung im Bio unterricht / egal wie peinlich und blöd das für die Kinder ist, wenn es niemals angesprochen wird hat man letztlich auch eben nie davon gehört und ist sich eben nicht bewußt was die gefahren sind (im Sinne von, ich bin geil ich will poppen, glück dem der von Geschlechtskrankheiten/Schwangerschaft gehört hat und dann doch das Kondom zückt, allein dafür hat sich der Unterricht dann schon gelohnt).
Ist man "aufgeklärt" und stellt trotzdem seine Bilder und alles öffentlich, dann ist man auch wirklich selbst schuld. Unwissenheit schützt zwar nicht vor Strafe, aber andersrum schützt Wissen sehr wohl vor möglichem Schaden.
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30. 10. 2012, 14:46 #10
Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Medienkompetenz sollte allgegenwärtig sein im Schulunterricht. Natürlich auch mit speziellen Programmen zu dem Thema, in Fächern, wo es reinpaßt.
Oder gern auch anstatt so alter Reliquien wie Religionsunterricht oder deren Ausweichprogrammen. Da könnte man durchaus ein interessantes Schulfach entstehen lassen, was vielleicht auch noch gern genutzt wird.
Zu meiner Schulzeit gab es grad mal den C64 und den Amiga, da waren wir noch weit davon entfernt, aller Welt zu erzählen, warum es Ulf und Inge hinter der Hecke am Shulsportplatz getrieben haben und warum es nur 10 Handybilder davon auf Fratzenbuch gibt.
Ein wenig mehr Anstoß in Sachen Privatsphäre, Mißbrauch und vor allem die fatalen Folgen von Internetmobbing usw. wären auf jeden Fall wünschenswert.
Das betrifft aber bei weitem nicht nur minderjährige. Meine eigene Schwester ist knapp Ü30 und bei der rede ich gegen Wände, wenn ich mich denn mal anmaße, ihr ein wenig zu mehr Privatsphäre beim Fratzenbuch zu raten. Gut sowas wie Mobbing wirds bei ihr nicht geben, da sehe ich auf jeden Fall eine Gefahr für die eher labilen Jugendlichen ( ist keine Beleidigung, und gilt auch nicht für alle ).
Bedenklich ist auf jeder Fall der Trend: "Biste nicht beim Fratzenbuch, biste niemand!".
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30. 10. 2012, 15:57 #11Mitglied
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Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Mit dem Satz kann ich mich sehr gut identifizieren, bin 22 Jahre alt und in meiner Abitur Klasse haben von 24 Leuten 22 Failebook (Ich gehöre nicht dazu). Ich werde zwar nicht gemobbt oder ausgegrenzt aber man merkt dann doch schon, das man "nicht dazu" gehört. Schlimm finde ich das allerdings nicht, da meine Mitschüler alle eher u20 sind und ich ehh nicht viel gemein mit ihnen habe. Bedenklich ist es dennoch und ich stimme dir zu, dass dieser Umstand durchaus zu Gruppenzwang führen kann.
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30. 10. 2012, 18:55 #12
Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Und wie bringst du ihnen das bei? Schüler sind Jugendliche, erste Reaktion ist erstmal "Was will uns der alte Sack/die olle Schabracke groß erzählen; der muss man doch erstmal erklären, was ein Browser ist..."
Wenn du es ihnen beibringen willst, brauchst du Leute, die Informationen verwenden können. Und es muss persönlich weh tun. Ein Lehrer mit ordentlich Kompetenz, Google und diverse andere Suchanfragen zu verwenden, der sich jede Stunde einen Schüler rauspickt (im Idealfall angefangen mit den Coolsten der Klasse) und an diesen Beispielen zeigen, was man alles über die Person rausfinden kann. Ohne Tabus. Spätestens wenn die ersten wirklich peinlichen Bilder über die schuleigenen Bildschirme flickern, hast du die Schüler erreicht. Bedrohung muss plastisch werden, es nützt nichts, wenn man mit der Strafe für eine Handlung droht, die dann aber nicht in greifbarer Nähe ist.
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31. 10. 2012, 01:47 #13Mitglied
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Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
Weil du das grade ansprichst, da gibt es eine Wunderbare Funktion in FaceBoook die deine Bilder in einen Film einbaut.
DAS sollte man echt mal mit jedem machen, das hat richtige Schockwirkung.
http://edition.cnn.com/2011/10/27/te...pop/index.html
Das ist echt Klasse gemacht und die Wirkung bringt einige dann doch dazu deutlich vorsichtiger mit ihren Daten umzugehen.
Kann man nur empfehlen.
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31. 10. 2012, 16:06 #14
Re: Studie: Fördern der Medienkompetenz ist dringend notwendig
--> http://www.takethislollipop.com/
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Zur Lehrerschaft und fehlender Kompetenz. Das war in meiner Schulzeit so. Mittlerweile sind die Lehrer ja in meinem Alter und haben denke ich genau so viel Ahnung. Womöglich sogar mehr denn heute muss man ja gar nix mehr wissen. Früher, als noch Textlisten von Songs per DAL-Net oder Cryten-Net geladen wurden musste man noch wesentlich mehr können
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