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11. 11. 2012, 11:23 #1Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Occupy Sandy: Aktivisten helfen Sturm-Opfern
New Yorker Occupy-Aktivisten haben ein neues Betätigungsfeld gefunden. Mit Hilfe ihrer bereits für den Protest genutzten Fähigkeiten bei der Nutzung von Internet-Diensten und Social Media helfen sie nun dabei, die Betroffenen von Supersturm "Sandy" mit dem Nötigsten zu versorgen.
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11. 11. 2012, 12:40 #2
Re: Occupy Sandy: Aktivisten helfen Sturm-Opfern
Löbliche Sache der Occupybewegung.
Warum aber macht das nicht dieser billionenschwere Staat. Ich meine, jeder weiß, das die USA ein technische Infrastruktur wie Simbabwe hat. Da sollte es doch Notfallpläne für vor, während und vor allem nach einem Hurrikan geben.
Aber lieber Pest oder Cholera wählen und sich im Scheinwerferlicht sonnen, als der eigenen Bevölkerung zu helfen.
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11. 11. 2012, 22:07 #3
Re: Occupy Sandy: Aktivisten helfen Sturm-Opfern
In Indonesien 2004 hat es bei einem vergleichbaren Fall über 200000 (i.W. zweihundertausend) Tote gegeben.
In Japan traf der Tsunami ebenfalls auf ein vergleichweise dünnbsiedeltes Gebiet und verusachte 28000 Tote.
Bei der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010 brauchten mindestens 6 bis 7 Mio. Menschen unmittelbar humanitäre Hilfe, weil seit der englischen Kolonialisierung die Infrastruktur nicht mehr aufrechterhalten wurde.
Eine vergleichbare Wetterlage im damaligen Ostpakistan (Bhola cyclone) im November 1970 forderte 300.000 bis 500.000 Todesopfer.
Dieser Vorfall an der Ostküste der USA betraf ein Gebiet so groß wie Norddeutschland in dem 20 Millionen Menschen leben: weniger als 100 Tote
Das Problem sind weiter anhaltende Stromversorgungslücken (für einige zehntausend Pechvögel von 20 Millionen Betroffenen) und ein Wintereinbruch.
In Zimbabwe sterben die Menschen so schon an Hunger und schlagen sich gegenseitig tot. Bei einer derartigen Naturkatastrophe würde mindesten 1/3 der gesamten Bevölkerung sterben.
Ich halte Deine Bemerkung für völligen Unsinn.Geändert von Sebelrassler (11. 11. 2012 um 22:25 Uhr)
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11. 11. 2012, 22:49 #4Där dotale Linguitst
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Re: Occupy Sandy: Aktivisten helfen Sturm-Opfern
Löblich auf jeden Fall, aber bei dieser Aktion handelt es sich um einen Grundgedanken der ganzen Bewegung: Unabhängigkeit und Selbstverantwortung.
Das grosse Problem (nicht nur der United States) ist die im System begründete zwanghafte Selbstbeschränkung.
Wenn man z.B. bedenkt, dass Texas Instruments an Graphen Ultrakondesatoren forscht, mit dem Ziel, sie bis 2025 auf den Markt zu bringen.
Dabei handelt es sich um eine Technologie, die bereits seit gut 60 Jahren umsetzbar (und seit gut 100 Jahren bekannt) ist.
Davon abgesehen befinden wir uns gerade in der nächsten Welle der künstlichen Krise - z.B. viele Häuser werden im Auftrag von Gläubigerbanken zwangsgeräumt, stehen dann leer, werden aber im Notfall nicht freigegeben.
All das trägt hoffentlich dazu bei, dass die Menschen mal selbst anfangen zu denken und zu hinterfragen.
Bei Occupy sind einige äusserst geschickte Low-Tech Vertreter dabei, die z.B. aus Schrott Windkraftwerke bauen können und auch wissen, wie man nachhaltig und auf engstem Raum Nahrungsmittel für den Eigenbedarf anbaut.
Wenn man es also genau nimmt, dann konnte kaum etwas Besseres als Sandy passieren um zu zeigen, wie es anders geht.
Darüber sollte viel mehr berichtet werden!
Edit:
@Theojin: Wenn man es genau bedenkt, dann sind wir alle der Staat!
Alle staatlichen Leistungen werden aus Steuergeldern bezahlt, die wiederum von Jedem bezahlt werden (auch Obdachlose und Bettler zahlen Mehrwertsteuer, wenn sie Nahrungsmittel kaufen).
Das Problem liegt einerseits bei der Regierung (in den USA zum Grossteil bei einem blockierenden Kongress) die bestimmen, wie Steuergelder eingesetzt werden und andererseits bei jedem einzelnen Staatsbürger, der sich das gefallen lässt.Geändert von ARollingSquarE (11. 11. 2012 um 22:55 Uhr)
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