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  1. #1
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    Standard Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Eltern, welche ihr Kind hinreichend über die Konsequenzen von Filesharing aufgeklärt haben, nicht für Urheberrechtsverletzungen auf diesem Gebiet belangt werden können. Das Kind ist allerdings altersgemäß zu belehren; prinzipiell ist Vertrauen angesagt, nur in bereits bekannten Fällen von illegalem Download sei dem Kind mit Misstrauen zu begegnen.

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  2. #2
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Laut einem STERN-Artikel ist der Vater des 13 Jährigen Chirurg und hat Anwaltskosten von rund 10.000€.

    Auf der einen Seite freue ich mich, dass jemand bis zur letzten Instanz gegangen ist, um diesen offensichtlichen Missstand in der "Störerhaftung" abzustellen.

    Auf der anderen Seite sieht man auch, wie es um die Rechte in Deutschland bestellt ist:
    Recht bekommt derjenige, der es sich leisten kann bis zur entsprechenden Gerichtsinstanz durchzuhalten. Der Rest muss zahlen...

  3. #3
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Haarig finde ich das was momentan in den nachrichten verbreitet wird und schlichtweg so falsch ist.


    Tauschbörsen (der begriff is sowieso hirnrissig, wenn überhaupt ist es eine "Kopierbörse" , da wird garnichts getauscht, sondern kopiert und verbreitet).

    Pauschal sind die auch nicht illegal, den die existieren nicht nur um damit illegales zu machen.


    Verschiedenste PDF's kann man damit auch verbreiten, ohne sie auf einen Server zu laden (legale versteht sich).

    genauso gibt es einiges an Software was man legal auch über P2P weitergibt, nimmt auch als Download alternative einiges aus Serverlast.


    Machen ja nahmhafte Spielehersteller auch so das man in den downloadmanager des Spiels gleich eine P2P funktion einbaut, damit der download für alle schneller geht, anstatt das alle auf einen Server stürmen.



    Es ist einfach utopisch zu meinen das die Eltern sich "alle" auskennen mit der materia, das einem 7 jährigen zuzumuten ist genauso hirnrissig.


    Egal was passiert das übel der Störerhaftung bleibt erstmal (die in der regel wenn überhaupt angeklagt wird, da in mehrpersonen haushalten in aller Regel total unklar ist wer genau, oder ob 3te für die "Tat" schuldig sind).



    Geht es nach mir hat man schlichtweg in den Schulunterricht so etwas einzubauen.

    Das wäre trivial zu lösen, geb dem Sozialkompetenz unterricht in der Schule einfach 1 Woche mit dem thema was die Kinder im Internet dürfen und was sie sein lassen müssen (da nicht geschäftsfähig, Kreditkarte der Eltern klauen etc. etc. alles schon gesehen).



    Wenn es DAS gibt, das die Schule so eine Aufklärung macht in der breite, DANN kann ich erwarten das ein 7 jähriger zumindest mal davon gehört hat.

    Die Eltern sind in aller Regel nicht in der Lage das zu machen und "nachweißen" kann man das schon recht nicht, ich meine wie bescheuert darf man sich das vorstellen, muss ich das mit der Kamera aufnehmen ? Mein kind einen zettel unterschreiben lassen das ich es aufgeklärt habe ? WTF ?


    Das ganze ist hirnrissig ohne Ende, das Urteil aber schonmal ein Schritt der zumindest in die annährend richtige "Richtung" geht, in der Summe aber immer noch lichtjahre davon entfernt.




    beim Theam "kosten" zahlen die aller meisten erstmal Anwaltliche "beratungsgebühren" die gut und gerne 100-200 Euro kosten, ohne das auch nur irgendetwas passiert.

    Das ganze durchzuboxen, ist meist so kostenspielig, da ist es völlig egal ob man schuldig ist, das ganze kostet UNMENGEN Nerven, Zeit und eben Geld.

    Jemand der vollzeit arbeitet und sich abends damit beschäftigen darf was ihm überhaupt vorgeworfen wird ist schon ein Unding, dazu das Problem das in dem bereich rechtlich einfach ganz und garnichts eindeutig ist und alles darauf hinausläuft das man sich komplett Verarscht vorkommt (viele tun so Abmahnungen eben einfach ab, den so wirkt es nunmal, wie reine Abzocke, Panickmache, Geldeintreiben).


    Kanns nicht sein, läuft so seit Jahren und passiert im Endeffekt gar nichts, wird wenn nur schlimmer, gerade weil gerichte dann doch gerne dahin tendieren sich nicht mit allen Fällen "ausführlich" zu beschäftigen, da wird ein Urteil gesprochen das die Ankläger zufrieden stellt und fertig, die meisten gehen sowieso schon viel früher "außergerichtlich" zu ende, weil dem Angeklagten (ob schuldig oder nicht) einfach so ein Stress gemacht wird und die nerven komplett blank liegen, das man keine Kraft hat das durchzustehen.

  4. #4
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Zitat Zitat von TheOnlyOne6520 Beitrag anzeigen
    Die Eltern sind in aller Regel nicht in der Lage das zu machen und "nachweißen" kann man das schon recht nicht, ich meine wie bescheuert darf man sich das vorstellen, muss ich das mit der Kamera aufnehmen ? Mein kind einen zettel unterschreiben lassen das ich es aufgeklärt habe ? WTF ?
    Man wird das Kind eben fragen. Und wenn es sagt, dass es aufgeklärt wurde, wird jedes Gericht "in dubio pro reo" entscheiden.
    Warum sollten die Eltern eigentlich in der Regel nicht in der Lage sein, ihr Kind über solche Dinge zu informieren?

    Eine Kinderschutzsoftware zu installieren bekommt doch auch jeder hin. Durch das Urteil wurden die Eltern aber aus der Pflicht genommen, technisch versiert zu sein bzw. einen IT-Fachmann zu bezahlen, der den PC einrichtet.



    Zitat Zitat von loopzone Beitrag anzeigen
    Laut einem STERN-Artikel ist der Vater des 13 Jährigen Chirurg und hat Anwaltskosten von rund 10.000€.

    Auf der einen Seite freue ich mich, dass jemand bis zur letzten Instanz gegangen ist, um diesen offensichtlichen Missstand in der "Störerhaftung" abzustellen.

    Auf der anderen Seite sieht man auch, wie es um die Rechte in Deutschland bestellt ist:
    Recht bekommt derjenige, der es sich leisten kann bis zur entsprechenden Gerichtsinstanz durchzuhalten. Der Rest muss zahlen...
    Geld welches selbstverständlich der Verfahrensgegner zahlen muss. Das Problem ist halt auch, dass ohne diese Kosten JEDES Verfahren beim BGH landen würde.

    Eine Rechtschutzversicherung hilft in solchen Fällen eben auch.


    Zitat Zitat von TheOnlyOne6520 Beitrag anzeigen
    Das ganze durchzuboxen, ist meist so kostenspielig, da ist es völlig egal ob man schuldig ist, das ganze kostet UNMENGEN Nerven, Zeit und eben Geld.

    Jemand der vollzeit arbeitet und sich abends damit beschäftigen darf was ihm überhaupt vorgeworfen wird ist schon ein Unding, dazu das Problem das in dem bereich rechtlich einfach ganz und garnichts eindeutig ist und alles darauf hinausläuft das man sich komplett Verarscht vorkommt (viele tun so Abmahnungen eben einfach ab, den so wirkt es nunmal, wie reine Abzocke, Panickmache, Geldeintreiben).


    Kanns nicht sein, läuft so seit Jahren und passiert im Endeffekt gar nichts, wird wenn nur schlimmer, gerade weil gerichte dann doch gerne dahin tendieren sich nicht mit allen Fällen "ausführlich" zu beschäftigen, da wird ein Urteil gesprochen das die Ankläger zufrieden stellt und fertig, die meisten gehen sowieso schon viel früher "außergerichtlich" zu ende, weil dem Angeklagten (ob schuldig oder nicht) einfach so ein Stress gemacht wird und die nerven komplett blank liegen, das man keine Kraft hat das durchzustehen.
    Das kann in einem Rechtsstaat allerdings kein Argument sein. Wie willst du das ändern? Sollte man Schnellverfahren wie in Amerika einführen? Weiter oben bemängelst du doch, dass die Gerichte sich nicht ausführlich genug mit dem Fall beschäftigen. Also entweder oder. Und da ist es mir doch lieber, dass Gerichte sich ausführlich damit beschäftigen.

    Die Geld Diskussion ist wohl so alt wie der Beruf des Anwalts. Im vorliegenden Fall werden dem Arzt aber alle Kosten vom Verfahrensgegner gezahlt werden. Das funktioniert freilich nur, wenn man freigesprochen wird. Sollte man sich das Verfahren nicht leisten können, bekommt man einen Anwalt gestellt. Kann man es sich leisten (Und hier kann natürlich diskutiert werden, ab WANN man sich das leisten kann), finde ich es auch richtig, dass man dafür selbst aufkommt.
    Es ist auch insofern wichtig, dass solche Dinge Geld kosten, da sonst Rechteinhaber (beispielsweise) alles und jeden verklagen würden. Jetzt müssen sie es sich zwei mal überlegen, da sie im Zweifel nicht nur ihren Anwalt, sondern auch den Gegnerischen und in Extremfällen sogar das Gericht bezahlen müssen.
    Diese finanzielle Hürde ist also nicht nur Schikane sondern hat durchaus ihren Sinn. Klagen sollte nur der, der auch einen Grund dafür hat.
    Geändert von Sierb2 (16. 11. 2012 um 12:46 Uhr)

  5. #5
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Zitat Zitat von Sierb2 Beitrag anzeigen
    Geld welches selbstverständlich der Verfahrensgegner zahlen muss. Das Problem ist halt auch, dass ohne diese Kosten JEDES Verfahren beim BGH landen würde.

    Eine Rechtschutzversicherung hilft in solchen Fällen eben auch.
    Eine Rechtsschutzversicherung deckt generell keine Urheberrechtsstreitigkeiten ab. Man muss in diesem Fall also immer mit eigenem Geld einspringen.

    Und was wäre gewesen, wenn der BGH ein anderes Urteil gefällt hätte? Dann wäre es mit den Kosten etwas anders gekommen. Und das kann kein Normalverdiener stemmen. Eine Abwägung des Risikos führt üblicherweise dazu, dass sich der Normalverdiener also nicht zur Wehr setzt. Das Risiko ist nicht vor Gericht zu unterliegen, sondern auf horrenden Kosten sitzen zu bleiben.

  6. #6
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Zitat Zitat von loopzone Beitrag anzeigen
    Und was wäre gewesen, wenn der BGH ein anderes Urteil gefällt hätte? Dann wäre es mit den Kosten etwas anders gekommen. Und das kann kein Normalverdiener stemmen. Eine Abwägung des Risikos führt üblicherweise dazu, dass sich der Normalverdiener also nicht zur Wehr setzt. Das Risiko ist nicht vor Gericht zu unterliegen, sondern auf horrenden Kosten sitzen zu bleiben.
    Du hat natürlich Recht was das angeht. Aber wie willst du es anders regeln?

  7. #7
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Zitat Zitat von Sierb2 Beitrag anzeigen
    Du hat natürlich Recht was das angeht. Aber wie willst du es anders regeln?
    Zunächst würde es helfen, die Qualität bestimmter Gerichte zu überprüfen, die Abmahnungen anscheinend ungeprüft durchwinken. In diesem Zusammenhang wäre es IMHO erforderlich das Geschäftsmodell und die Vorgehensweise der bekannten Anwaltskanzleien zu überprüfen.

    Denn nach meinem Dafürhalten wird durch die aktuell angewendete Praxis eine Beweislastumkehr vollzogen. Der mutmaßliche Urheberrechtsverletzer muss beweisen, dass er unschuldig ist, resp. etwas nicht getan hat.

    Vehikel wie "Störerhaftung" oder die "ermittelte IP-Adresse" erweisen sich dabei als Knüppel zwischen den Beinen des Beklagten, die eine Verteidigung nahezu unmöglich machen.

  8. #8
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Zitat Zitat von loopzone Beitrag anzeigen
    Zunächst würde es helfen, die Qualität bestimmter Gerichte zu überprüfen, die Abmahnungen anscheinend ungeprüft durchwinken. In diesem Zusammenhang wäre es IMHO erforderlich das Geschäftsmodell und die Vorgehensweise der bekannten Anwaltskanzleien zu überprüfen.

    Denn nach meinem Dafürhalten wird durch die aktuell angewendete Praxis eine Beweislastumkehr vollzogen. Der mutmaßliche Urheberrechtsverletzer muss beweisen, dass er unschuldig ist, resp. etwas nicht getan hat.

    Vehikel wie "Störerhaftung" oder die "ermittelte IP-Adresse" erweisen sich dabei als Knüppel zwischen den Beinen des Beklagten, die eine Verteidigung nahezu unmöglich machen.
    Du hast recht, aber ich wurde meinen man muss noch früher ansetzen.


    Problematik ist schlichtweg die abartige Menge an Abmahnungen die abgefeuert werden, pauschal einfach geld verlangen und hoffen das auch nur 10% aus reiner Panik außergerichtlich schon zahlen, das ist schlichtweg reine Geldmacherei und schafft nichts außer Stress bei den Betroffenen.


    Wie verhindert man das ?

    Schlichtweg eine Abmahnung senden auf Unterlassung, kein Geldbetrag.

    tja, jetzt sagt man ZURECHT das der Rechteinhaber dafür ja wohl kaum die kosten trägt.


    Genau, deshalb muss man auch hier wieder früher ansetzen.


    Dein Provider z.b. kann das super machen, auf "Verdacht" das über deine Leitung P2P läuft wird dir eben eine Email geschickt das du das bitte überprüfen sollst, völlig kulant, ohne Stress (den deine Daten rückt der ja auch einfach raus, ohne was zu sagen).


    Wenn eine Anfrage kommt von einem Rechteinhaber, sollte der PROVIDER dir das als Anschlußinhaber auch gefälligst mitteilen, damit man DIREKT reagieren kann, sollten tatsächlich Sicherheitslücken existieren oder die Kinder etwas machen kann man auch handeln.

    Momentan ist man komplett unwissend und bekommt direkt die Abmahnung mit Geldforderungen und Stressmacherei, das ist schon 3 schritte weiter und man wird komplett überfahren.



    Die "Belehrungen" könnte ebenso der Provider machen, oder wie von mir angedacht das man das im Schuluntericht einbaut, es genügt ja wenn es die Kinder einfach mal mitbekommen, da man offensichtlich kaum viel Dialog zwischen Eltern und Kindern hat / auch wenn sich das viele wünschen, passiert defakto wohl eher sehr sehr selten.


    Störerhaftung ist sowieso ein riesen Dorn, die man einfach behält weil man ohne das gar keinen hätte den man einfach immer verklagen kann, den es gelingt in aller Regel niemals eine Person zu benennen die konrekt die Datei geladen hat, man weiß nur der Anschluß gehört Person X und die ist mal pauschal schuldig bis die Person beweisen kann das sie "nicht" schuldig ist.



    Man verlangt also von komplett Themenfremden Leuten das sie genau wissen was sie tun, was defakto nicht der fall ist.


    Es kommt "nicht selten" sogar vor das die 10-15 jährigen im haushalt das Internet EINRICHTEN und die Eltern absolut gar keinen Plan haben davon.

    Jetzt sollen eben diese Eltern ihre Kinder unterrichten, man erkennt den widerspruch ?



    Das schlimme ist ja, aus Sicht der Kläger und Rechteinhaber, war es ja ein riesen Akt zum Klagen zu kommen, mit der IP den Anschlußinhaber zu ermitteln war ein riesen Akt, dann kam die Änderung und jetzt bekommt man im Prinzip direkt ohne irgendwelche Arbeit Auskunft beim provider.

    Telekom schmeißt ja nur so um sich mit den Auskünften und sagt ihren "Kunden" kein Wort.


    Im Sinne von "Hey lieber Anschlußinhaber, jemand hat sich wegen Urheberrechtsverletzungen bei uns gemeldet, check doch mal dein netzwerk."

    Das würde wohl in den aller meisten Fällen schon reichen, da wird dem Kind das Internet abgeknappst und ordentlich randale gemacht und damit hat sich das.


    In der jetzigen Form läuft es aber so das einfach Kohle gemacht wird weil man das alles umgeht und DIREKT eine Abmahnung versendet die dann gleich mal 450€ und mehr verlangt, oder NOCH mehr 10.000 € von imaginären Schäden die natürlich entstanden sind und man natürlich "gewerblich" gehandelt hat und NATÜRLICH dadurch die 100€ Deckelung sowieso nicht gilt und NATÜRLICH ist man ja offensichtlich ganz klar schuldig da die IP die von dem Anschlußinhaber ist und sowieso ist man ja der Böse bis man ganz klar nachweißen kann das man seine Kinder unterrichtet, das WLAN absolut immer abschaltet sobald man das Haus verlässt, ganz sicher geht das keiner Zugang zum Router hat und sowieso muss man auch ganz ganz sicher gehen das absolut alles Sicher ist und top aktuell.

    Alles wunschdenken, das ist schwachsinn vergoldet.




    Im prinzip kann der Provider das Problem am aller einfachsten lösen in dem schlichtweg besser Kommuniziert wird und weniger vor Gericht auf unsummen von Schadensersatz geprellt wird.

  9. #9
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Zitat Zitat von TheOnlyOne6520 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich denke, es ist unrealistisch bei dem Ausmaß von Raubkopiererei mit "DuDu"-Mitteln weiter zu kommen. Wenn dem Rechteinhaber bei der Verfolgung von Urheberrechtsverstößen Kosten entstehen, soll er diese weiterreichen können.

    Die Realität sieht aber leider anders aus. Es werden Kosten in utopischen Höhen gefordert, sowohl für die Anwaltskanzlei als auch für Schadenersatz des Rechteinhabers. Im Umkehrschluss heißt das für die Kanzlei und für den Rechteinhaber: Je mehr Urheberrechtsverstöße, desto rentabler für sie. Denn durch besagte Beweislastumkehr bedeutet die Beschuldigung einen Urheberrechtsverstoß begangen zu haben fast automatisch auch zahlen zu müssen.

    Das hat in meinen Augen nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun. Umso erstaunlicher empfinde ich das beinahe kollektive Schweigen unserer Politiker zu diesem Sachverhalt. Aber es hat vermutlich etwas mit Unwissenheit und Ignoranz zu tun...Schade.

  10. #10
    Mitglied Avatar von BonePatrol
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    Standard Re: Illegale Downloads: Eltern müssen Kinder aufklären

    Ich sags ja, aus dem letzten Jahrhundert!!!
    "Musikindustrie empfiehlt Eltern: Ohrfeigen gegen Filesharing"
    https://netzpolitik.org/2012/musikin...n-filesharing/

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