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  1. #21
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Ich habe keins, ich brauche auch keins, also wozu Geld investieren? Dafür bin ich zu geizig.

  2. #22
    ex-Moderator Avatar von godlike
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Es ist doch nicht die Frage ob man jetzt mit oder ohne Smartphone cool ist oder nicht. Der eine möchte eben eines haben, der andere nicht. Wirklich überleben kann man auch ganz ohne Handy. An die Zeit kann ich mich auch noch erinnern. Es ging auch

    Ich habe auch seit ca 3 Jahren ein Smartphone und möchte eigentlich nicht mehr drauf verzichten. So war ich vorgestern beruflich in Leipzig unterwegs. Hatte mir vorher die Anfahrt zu einer bestimmten Adresse bei google-maps ausgedruckt. Kurz vor dem Ziel habe ich dann mit der Beschreibung echt nix mehr anfangen können (von der Autobahn auf eine Straße mit Namen abbiegen ), da hätte ich wirklich gerne ein funktionierendes Smartphone gehabt (bei mir ist das GPS kaputt). So hab ich mich dann doch noch schön verfahren Je nach dem was man macht gibt es dann noch wirklich gute Apps die einem auch was bringen. Abgesehen von dem ganzen Facebook-kram.

    Aber: Wer ab und zu feiern geht sollte zwei Handys haben. Am besten mit zwei Simkarten. Seit ich mein S3 verloren habe schwor ich mir auch nie wieder ein teures Handy/Smartphone zu kaufen, je länger ich aber mit meinem alten HTC, an dem wirklich fast nix mehr funktioniert, durch die Gegend eiere, desto sicherer bin ich mir aber demnächst wieder ein neues Smartphone zu kaufen.

    Außerdem ist "teuer" ja auch relativ. Bei meinen ersten Handys hatte ich Rechnungen von ~120DM im Monat, nun habe ich Monatlich ~30€ (mit Internet Flat, SMS Flat, Flat ins o2 Netz und 100 Minuten in alle anderen Netze).

  3. #23
    Gesperrt Avatar von cokeZ
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Jeder wie er mag.
    Vor 10 Jahren sind wir noch ohne Handy rumgerannt, ging auch.
    Allerdings möchte ich heute nicht mehr auf mein Smartphonr verzichten, aus den gleichen Gründen wie bei godlike.
    Immer und überall Infos einholen können.

    Klar, ein altes Nokia 3310 würde es auch tun um erreichbar zu sein, hat mein Vater auch, für ihn reichts

  4. #24
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Smartphones erleichtern das Leben ungemein und sind charakterbildend
    So scheisst man heutzutage auf Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
    Schließlich kann man doch 2 Minuten vorher kurz simsen, dass man 2h später kommt oder auch gar nicht

    Dazu reicht natürlich auch ein Simplephone für 14,95 - das wiederum könnte den Charakter fördern durch seine Einfachheit - also lassen wir das lieber

  5. #25
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Ich habe ein Smartphone um wie gerade auch, beim kacken deinen scheiß thread hier zu lesen ;-)

    Zum Thema ob man eins haben muss, nein. Muss man ein Auto haben ? Man kann ja auch bis,Bahn und Fahrrad fahren ;-)

  6. #26
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Manche ziehen das Thema echt durch den Dreck.
    Es geht nicht direkt darum, sich vom Mainstream abzuheben sondern einfach darum, ob man sowas braucht und was die Vor- und Nachteile sind.
    Dass es auch Nachteile gibt stimmt meiner Meinung nach definitiv, aber wie gesagt, ich hole mir trotz meiner Einstellung eins.

    Es ist nunmal schwachsinnig, sich ein neues iPhone 5 zu holen, wenn man nur auf FB und WhatsApp rumgammelt.

    Wer gerne zockt hat den neusten PC, alle anderen haban normalerweise auch keinen Gamerpc zuhause, aber bei Smartphones läuft das irgendwie anders

    GreeZ pspzockerscene

  7. #27
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    Wink Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Wenn du dein Nokia so sehr magst, dann solltest du dich auch nicht von deinem Umfeld einschüchtern lassen. Die Tatsache, dass die Umwelt deinem Handy gegenüber unfreundlicher wird, ist nichts persönliches. Niemand hasst Hufschmiede, jedoch haben sich Autos den Pferden gegenüber als praktischer erwiesen, was ihren Arbeitsfeld nicht sehr gut tat.
    Der Vergleich ist nicht optimal, denn dein Nokia telefoniert genau so gut wie ein neues Iphone.
    Allerdings bietet ein Auto noch ein Radio, Klimaanlage, Schiebedacht etc. (ich hoffe ihr könnt mir folgen?)

    Smartphones sind praktisch; sie vereinfachen Kommunikation, Informationsaufnahme (Lesen, Musik etc.) und Orientierung. Natürlich bieten sie auch ein hohes Ablenkungs-Potential. Toilette benutzen kann sich schon mal in die Länge ziehen. Da sollte man jedoch nicht die Schuld auf das Handy schieben, sondern versuchen sich selbst zu zügeln. Genau so ist das auch mit dem Texten im Kino oder in anderen unangebrachten Situationen.

    Mach einfach was du willst und kümmer dich nicht um die Anderen. Und wenn sie dir zu arg auf die Eier gehen, dann hau ihnen eine mit dem Nokia auf die Birne.

  8. #28
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Ist viel, muss man nicht lesen, aber nachdenkenswert ist es, imho
    Daher finde ich, lesen lohnt...:


    Stille im Lärm der Nachrichten
    Innere Rastlosigkeit drängt uns, ständig Nachrichten und Mails zu verfolgen. Das hemmt die Kreativität, sagt Hartmut Rosa


    Hartmut Rosa (47) ist Professor für Soziologie an der Universität Jena
    PA/dpa/Martin Schutt
    JENA – Warum werden die Menschen immer gehetzter und wollen die Erlebnisdichte pro Zeiteinheit ständig erhöhen? Dabei nehmen sie sich selbst aus dem heraus, was man das wahre Leben nennen könnte, sagt Hartmut Rosa, Soziologe an der Uni in Jena. Zwei Bücher – „Beschleunigung“ und „Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung“ – hat er über seine Analysen der Moderne geschrieben. Mit ihm sprach Dietrich Alexander.

    Berliner Morgenpost:

    Haben wir zu wenig Zeit, oder teilen wir sie nur falsch ein?

    Hartmut Rosa:

    Es gibt jede Menge Zeitratgeber und Managementkurse, die uns suggerieren: Wenn wir ein Zeitproblem haben, dann, weil wir die falschen Prioritäten setzen. Meine Diagnose lautet: Zeithorizonte zu setzen und Zeitwahrnehmung sind keine individuellen Leistungen, sondern hängen immer von kollektiven Erwartungen ab. Seit dem 18. Jahrhundert sehen wir eine systematische Veränderung von Zeitstrukturen, eine Beschleunigung. Sie ist mit der Steigerungslogik der modernen Gesellschaft verknüpft. Die moderne Gesellschaft ist auf Horizontvergrößerung angelegt. Produktion und Konsumption steigern sich ständig. Zudem haben wir die Zahl der Optionen in allen Lebensbereichen vergrößert. Wir haben die Güter, die Kontakte und Optionen vermehrt, aber die Zeit ist die gleiche geblieben: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

    Ist der Zeitmangel also hausgemacht?

    Es ist ein kulturell und sozial erzeugtes Zeitproblem, weil wir ja im Prinzip die technischen Mittel haben, um alle Zeitprobleme, die wir früher hatten, zu lösen oder zu entschärfen. Bis in die 70er-Jahre haben wir vermutet, die Menschen würden künftig Berge an Zeit haben und nicht wissen, was sie damit anfangen sollen, weil ihnen die Maschinen alle Arbeit abnehmen würden. Im Prinzip haben wir die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, mehr Zeit haben zu können, aber das ist eben keine individuelle Entscheidung.

    Arbeitsverdichtung, ständige Erreichbarkeit, Telefonate, E-Mails checken, kurz noch die Nachrichten online abrufen. Unterliegen wir dem Diktat der Moderne?

    Im Grunde schon, wobei wir den Zwang zur Hyperaktivität nicht nur von außen erfahren, sondern wir haben auch eine innere Rastlosigkeit, die uns treibt, noch diese Mail zu senden oder jenen Anruf zu tätigen. Die Ströme an Informationen und Austausch bewegen sich rastlos um die Erde, und wir haben das Gefühl, dass wir mitschwingen müssten. In gewisser Weise entwickeln die Medien um uns herum ein Eigenleben und diktieren unseren Umgang mit der Zeit. So gipfelt jeder Moment, den wir offline sind, in der Befürchtung, wir könnten etwas verpassen. Solche Strukturzwänge können wie ein Diktat der Moderne auf uns zurückwirken.

    Kann man dieses Sendungs- und Empfangsbedürfnis mit einer Sucht vergleichen?

    Das ist eindeutig so und äußert sich bei jedem etwas anders, häufig mit spezifischer Zahlenfixierung: Die einen messen ununterbrochen ihren Blutdruck, andere schauen Aktienkurse oder wie ein bestimmtes Buch bei Amazon steht. Sie suchen im Sinne eines Suchtkranken nach äußerer Stimulation. Kinder werden da hineinsozialisiert, aber sie gehen auch problemlos damit um und sagen, sie seien damit glücklich. Je mehr Erlebnisse, desto glücklicher scheint das Leben. Es gibt jedoch auch das gegenteilige Phänomen: Viele Jugendliche leiden unter Beschleunigungszwängen und haben die Wahrnehmung, dass die Dinge zu schnell gehen. Trotzdem werden sie in Geschwindigkeiten und Interaktionsverhältnisse geboren, die in hohem Tempo laufen, und haben im Prinzip keine Chance zu entkommen.

    Warum lehnen sich Jugendliche nicht gegen diese Beschleunigungszwänge auf?

    Der Jugend fehlt in gewisser Weise die Phase der Entfremdung. Es ist die wichtige Phase, in der sie den Lebensentwurf ihrer Eltern infrage stellen. Auf diesem Weg erhält sich eine Gesellschaft ihre Dynamik. Wenn aber die Entfremdung nicht mehr stattfindet, weil die Jugend damit beschäftigt ist, im System mitzulaufen, untergräbt eine Gesellschaft ihre Dynamik.

    Verlieren Heranwachsende dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit und Kreativität?

    Erstaunlicherweise sind Menschen wettbewerbsfähig, wenn sie sich offline schalten, wenn sie sich dem medialen Konsumterror verweigern. Wirkliche Kreativität und Originalität entsteht gerade nicht in den hektischen Strömen, sondern dort, wo Menschen relativ stur eine Idee verfolgen und über alle möglichen Umwege ein Projekt oder Lebensziel verwirklichen. Aus soziologischer Sicht ist die ganz spannende Frage, ob es nicht ein Wettbewerbsvorteil sein könnte, sich auszuklinken.

    Wie schafft man sich Ruhe-Inseln?

    Man muss es schaffen, sich von dem Dauergefühl zu befreien, man müsse noch etwas dringend tun. Die Entschleunigungsoasen sind Räume, in denen man gar nicht auf die Idee kommt, dass man noch etwas tun müsste. Manche Menschen schaffen das mit Meditation oder Yoga, ich empfehle immer, einfach „nichts“ in den Kalender zu schreiben. Ab und zu gönne ich mir ein „Nichts-Wochenende“. Ich betreibe auf die altmodische Art Hobbyastronomie und konzentriere mich auf einzelne Galaxien. Die Nacht ist sowieso noch einmal ein anderer Zeitraum, dann sind die Ströme leiser, und Termine fallen nicht im Halbstundentakt. Es kommt hinzu, dass die Zeiten und Dimensionen, mit denen man es da zu tun hat, diese Unendlichkeiten allein schon entschleunigend wirken. Außerdem spiele ich leidenschaftlich gern Orgel. Da kommt es schon mal vor, dass ich wirklich die Zeit vergesse.

    Haben die Menschen Angst davor, auf sich selbst zurückgeworfen zu werden?

    Absolut! Dieses Laufen ist nicht nur ein Hinterherlaufen aus Angst, abgehängt zu werden, sondern es ist auch ein Weglaufen vor einer existenziellen Situation des Sich-selbst-Ausgesetztseins. Die Basis unseres Existenzgefühls ist häufig die Aussage: Ich habe ganz viel zu tun, ich kann nicht tun, was mir wichtig ist. Dabei drohen wir zu vergessen, was uns wirklich wichtig ist. Wir sagen, im Moment ist es sehr hektisch. Aber dieser Moment hält eigentlich seit 70 Jahren an. Wir leben auf einer illusionären Oberfläche, unter der die Angst lauert, darunter könnte nichts Substanzielles sein. Es ist die Angst, sich selbst und seiner Endlichkeit ausgesetzt zu sein.

    Gibt es Lösungen, die uns vor dem Zwang der Zeit entkommen lassen?

    Selbstverständlich! Aber ich stelle es an mir selbst fest, wie schwierig das ist. Wenn ich eine Oper höre oder ein Buch lese, habe ich oft das Gefühl, das dauert zu lange in Anbetracht dessen, was man sonst alles hätte tun können. Ich habe dann den Verdacht, die Oper ist es nicht wert, dafür drei Stunden zu opfern. Wir untersuchen in Jena die Frage, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, die nicht darauf angewiesen ist, ständig zu wachsen, um den Status quo halten zu können. Dafür braucht es ökonomische Reformen, weil der bestehende Wettbewerbskapitalismus diesen Steigerungswahn eingebaut hat. Es braucht politische Reformen, weil die Verteilungslogik des Sozialstaates immer nur Zuwächse verteilt. Und wir brauchen einen neuen Indikator für Lebensqualität: Wann gelingt unser Leben?

    Haben Sie einen Indikator identifiziert?

    Ich denke, es sind die „Resonanzmomente“: Wir fühlen uns dann gut, wenn sich zwischen uns und den anderen Menschen, der Arbeit, der Natur oder der Musik Resonanzphänomene ausbilden, wenn wir berührt werden von dem, was um uns herum geschieht. Wenn wir das als Lebensqualitätsindikator etablierten, kämen wir auch weg von der Idee, dass „mehr“ auch „besser“ ist, mehr Kontakte, mehr Luxus.

    Sehen Sie uns kollektiv in eine soziale Katastrophe laufen?

    Wenn man es ganz düster sehen will, kann man die Entwicklung wie ein Krebsgeschwür betrachten, das wuchert, bis sein Träger tot ist. Übertragen könnte das bedeuten, dass es zu einer emotionalen Austrocknung kommt. Es gibt aber noch eine andere Entwicklung: Jugendliche verweigern sich auf eine gar nicht protestierende Weise. Sie haben keine Lust mehr auf Führungspositionen. Ich habe von zwei meiner talentiertesten Studenten gehört: „Ich will gar nicht Professor werden, euer Gehetze kommt mir nicht wie ein attraktiver Lebensentwurf vor.“ Die Wirtschaft reagiert darauf reflexartig mit finanziellen Anreizen. Dabei ist es offensichtlich, dass das genau nicht funktionieren wird.

  9. #29
    Mitglied Avatar von Psycho Mantis
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Ich bin seit 13 Jahren Smartphonenutzer. Ich hab mit dem Nokia 9110 angefangen und bin seit dem bei Nokia geblieben. Ich habe schon damals unterwegs E-mail und Fax gebraucht. Die ganzen Communicator von Nokia konnten eingentlich immer das worauf es ankam, sprich, Office, Mailen, Navigieren, Telefonieren und Fotografieren (9110 und 9210 hatte eine Separate Digitalcamera dabei, und man musste die Bilder erst per IR an das Gerät übertragen, bevor man es Mailen konnte. [MMS gabs damals nich nicht]) Ich bin dann bis zum E90 mitgegangen und habe mir noch ein E71 geholt, das praktisch das gleiche kann, jedoch ein Monoblock ist mit einem kleinen Display. Vorteil hier - volle qwertz Tastatur vorne drauf, und man kann mit einer Hand Mails schreiben.

    Das war vor 7 Jahren - und ich benutze diese beiden Telefone noch immer. Vor allem weil sie schon von Haus aus alles können was ich von einem mobilen Arbeitsgerät erwarte. Ich hab so gut wie keine Apps drauf, ausser Whatsapp damit ich allen Fremdnetzleuten kostenlos Texte schicken kann. Und natürlich noch eine Software von der BVG, die mir Fahrplaninfos ausspuckt, und OperaMobile. Und damit ist das Telefon voll einsatzbereit.

    Ich finds eher lustig was sich heute Smartphone nennt, und woran seine Wertigkeit bemessen wird. Zb Trölfzig-Gigaflop-Prozessor für den Fressenbuchclient. Joooahr - irre smart. Und dann nicht mal ne Tastatur dran, sodass man mit shortcuts arbeiten kann, bzw das Telefon blind bedienen, dafür ständig Fettpfoten auf dem Display. Supersmart.... Das meiste ist nur teures Spielzeug das zu 10% ausgereitzt wird, dafür aber von 95% Idioten bedient wird.

    Was ich mich jedoch frage - warum schafft es heute keiner mehr im Restaurant zu sitzen, während der Partner mal 3 Minuten auf dem WC ist, und einfach in den Raum zu starren. Ich seh das immer wieder - sobald sich die Möglichkeit ergibt, bzw jemand 10 Sekunden alleine ist, wirds Telefon rausgezerrt.
    Geändert von Psycho Mantis (23. 11. 2012 um 14:56 Uhr)

  10. #30
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Zitat Zitat von Psycho Mantis Beitrag anzeigen
    Ich seh das immer wieder - sobald sich die Möglich ergibt, bzw jemand 10 Sekunden alleine ist, wirds Telefon rausgezerrt.
    Das finde ich auch schade und ich schätze mal du bist etwas älter (?), aber ich mit meinen 19 Jahren bin da derselben Meinung.

    Wie gesagt, ich will nicht gegen die Dinger hetzen, denn sicherlich gibts auch Leute, die ihr Smartphone nicht bei jeder Gelegenheit rausholen, aber übertrieben finde ichs auch.

    GreeZ pspzockerscene

  11. #31
    ex-Moderator Avatar von godlike
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Es ist auf jeden Fall zu beobachten das dieses ständige Handy- bzw Smartphone-Gefummele zunimmt. Ich verstehe auch nicht wieso manche alle 5 Minuten bei Facebook schauen müssen ob wieder wer gefurzt hat. Finde ich auch schrecklich.

  12. #32
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Was mich viel mehr interessieren würde, was machen die ganzen "Fummler" mal wenn es kein Netz gibt? Amok laufen?

  13. #33
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Gezwungenermaßen muss ich derzeit für einen Monat ohne Smartphone auskommen. Es ist richtig nervig!

    Nur um mal ein paar Beispiele nennen:
    - Ich kann nicht mehr vernünftig, schnell SMS schreiben
    - Ich muss meine Kontakte alle neu einpflegen, Synchronisierung mit Google Kontakten ist nicht möglich
    - Ich kann keine Fotos mehr machen, um sie als Art Notiz zu nutzen (beispielsweise fotografiere ich das vorinstallierte WLAN-Passwort von der Rückseite vom neuen Router ab <--- Abschreiben entfällt)
    -Ich kann nicht mehr schnell in meinen Emails nachgucken, wo genau ich zu einem Pressetermin hin muss oder wie mein Gesprächspartner heißt oder, oder, oder...
    - meinen Stundenplan muss ich jetzt analog immer im Rucksack mitschleppen und bei Bedarf rausholen, ein Blick auf Handy hat das vorher ersetzt
    -Busfahrpläne muss ich auswendig lernen, kann sie nicht abfotografieren und schnell aufrufen

    Von den Punkten abgesehen lässt sich ein Handy mit Touchscreen viel einfacher und schneller bedienen....
    Nie, nie wieder ohne Smartphone!

    Es erleichtert mir so viel im Alltag, man muss nur die Möglichkeiten nutzten, die einem geboten werden!

    P.S.: Ist euch was aufgefallen? Ich hab keine Internet Flat und hänge nicht ständig bei Facebook oder WhatsApp ab, Spiele spiele ich auch nicht ;-)
    Geändert von Wamaeno (23. 11. 2012 um 19:48 Uhr) Grund: Beitrag ergänzt

  14. #34
    Mitglied Avatar von KaPiTN
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Wobei man das früher alles im Kopf hatte. Namen, Pläne, Nummern und mehr.
    Es ist also nicht so, daß man die Krücke braucht, weil man nicht laufen könnte, sondern man kann nur noch schlecht frei laufen, weil man die Krücke gewohnt ist.

  15. #35
    ex-Moderator Avatar von godlike
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Zitat Zitat von KaPiTN Beitrag anzeigen
    Wobei man das früher alles im Kopf hatte. Namen, Pläne, Nummern und mehr.
    Ne, früher hab ich einfach niemanden angerufen weil ich eben nie die Nummern hatte (kein Witz!) Als ich mal mein Handy verloren habe hatte ich keine Möglichkeit mehr jemanden zu erreichen. Und niemand konnte mehr mich erreichen. War aber auch ein ziemlich cooles Gefühl

  16. #36
    Mitglied Avatar von DareCloud
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Zitat Zitat von schgeedaa Beitrag anzeigen
    Mit aktiviertem WLAN, GOA 5.1+Syjah-Kernel+ allerlei Stromspareinstellungen (Juicedefender und manuelles undervolting+ underclocking)+ einfach nur rumliegen lassen (sprich auf Standby) verbraucht mein Galaxy S2 ca. 19mA. Bei einem 2000mAh Akku sind das 105h, sprich etwas mehr als 4 Tage. Ohne WLAN sinds 16-17mA, also fast 5 Tage.


    Übrigens kann ich das von PSP-ZockerSCENE unterschreiben: Viele haben das neueste Quadcore Smartphone und benutzen es nur für FB, Whatsapp und um damit Musik zu hören. Aber so ist nunmal unsere Konsumgesellschaft. Bedürfnisse schaffen, wo keines ist.
    schöner schlussatz von jemanden der sich ein 400 euro handy gekauft hat um es langsamer zu machen, das internet auszuschalten und es ständig nur rumliegen zu lassen.

  17. #37
    Mitglied Avatar von KaPiTN
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Zitat Zitat von godlike Beitrag anzeigen
    Ne, früher hab ich einfach niemanden angerufen weil ich eben nie die Nummern hatte (kein Witz!)
    Auch kein Witz. ich habe mal eine Zeit lang ein Bakelit-Telephon per Analog- Digital-Wandler betrieben. Wenn Du eine Nummer 10 mal per Wahlscheibe eingegeben hast, weil keiner zu erreichen ist, dann vergißt man die nicht mehr.

  18. #38
    Mitglied Avatar von schgeedaa
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Es sollte nur zeigen, dass man zB mit einem damaligem High-End Gerät verhältnismäßig lange durchhalten könnte, wenn man es wie ein altes Handy benutzt (empfangsbereit mit WLan für Whatsapp).
    Und da du scheinbar ein falsches Licht von meinen Nutzungsprofil hast: zuhause ist WLAN meines für 290€ (neu) gekauften und ingesamt vierten Handys (das zweite selbstgekaufte nach Nokia 5200) immer an, unterwegs geht die mobile Datenverbindung immer mit dem Display aus und auch automatisch mit an, allerdings auch alle 15min für 30s (wegen Erreichbarkeit). Ich spiele kaum, höre unterwegs Musik und Radio, suche Bahn-/ Busverbindungen, schaue unterwegs Podcasts und surfe mit den spiegel-/ tagesschauapps. In der Uni surfe ich dann ab und aus Langeweile oder schaue mir übungsblätter/ Skripte an. So komme ich immer locker über den Tag und lade sobald den Akku auf unter 3% geht.

  19. #39
    Mitglied Avatar von dapacka
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Hab erst seit letzten Jahr im Sommer ein Smartphone, das Galaxy SII. Nicht weil ich muss, sondern weil ich aus freien Stücken dieses Smartphone wollte.
    Ich finds praktisch und benutze es privat viel wegen WhatsApp, Spiele für Zwischendurch, Internet, Navi und für hochauflösende Fotos und Videos. Ich finde es auch praktisch wenn ich irgendwo unterwegs bin und mich etwas interessiert worüber ich nachlesen möchte. Da brauch ich nur mobil ins Internet zu gehen und nicht erst abwarten bis ich zuhause bin und es bis dahin meist wieder vergessen zu haben ;-)
    Beruflich nutze ich mein Smartphone mit Apps wie z.B. "Arzneimitteldatenbank" wenn ich schnell von einem Medikament den Wirkstoff erfahren will. Bin da immer flotter unterwegs als wenn ich erst im Taschenbuch suchen muss
    In der Schule ist mir das auch schon aufgefallen das die Lehrer öfters dazusagen das wir unser Smartphone benutzen dürfen um eine Aufgabe zu bearbeiten.

    greetz...

  20. #40
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    Standard Re: Muss ich ein Smartphone besitzen?

    Hab so'n 20€ teil ausem DM (bei 15€ Startguthaben :P ). Komme damit wunderbar zurecht, alle 2 Monate wenn das Guthaben aufgebraucht ist, kommt n neues her inkl. neuer Nummer.
    Du kaufst dir alle 2 Monate ein neues Handy samt neuer Nummer? Neben dem ganzen Abfall der entsteht, musst du ja nicht sehr viele Kontakte haben, wenn die es mitmachen, dass du ständig eine neue Nummer hast.

    Bei einigen Kommentaren hier hab ich manchmal echt das Gefühl, dass einige mit Alu-Hüten auf dem Kopf im Keller sitzen und sich Verschwörungen ausdenken.
    Nur weil heutzutage jeder ein Smartphone hat, ist das nichts schlechtes. Ich bediene meinen Computer nur noch zum Zocken, arbeiten und downloaden, weil man für alles andere das Handy benutzen kann.

    Man muss es nicht haben, aber für mich ersetzt es zB - gerade für unterwegs - so Sachen wie Zeitung, Laptop, Fotoapparat, Buch, mp3-Player, Handheld-Konsole usw. Und durch sinkende Tarife und Flats sowie Internetkommunikation wird es auch günstiger mit der Zeit.
    Man brauch es nicht zum leben, aber warum drauf verzichten? Wer kann, der kann.

    (Beitrag im Bett vom Handy aus verfasst)

  21.  
     
     
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