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24. 11. 2012, 16:20 #1
Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Ein außergewöhnlicher Krypto-Fall bewegt derzeit die Briten. Kürzlich wurde eine codierte Nachricht aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die an das Skelett einer in einem Kamin gefundenen toten Taube gebunden war. Ein Sprecher des technischen Geheimdienstes Government Communications Headquarters (GCHQ) äußerte sich nun allerdings skeptisch über die Chancen, den Code zu entschlüsseln.
zur News
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24. 11. 2012, 16:32 #2
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Ich finde es irgendwie untypisch, dass sich eine Regierung - insbesondere die Britische - ohne Weiteres eingesteht, die Nachricht nicht entschlüsseln zu können und zugleich sagt, dass man es auch in Zukunft nicht kann. Fast so, als wolle man Fragen vermeiden...
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24. 11. 2012, 16:33 #3Mitglied
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Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Ich frag mal wieder wo sind das News ohne den Rosetta Stone http://en.wikipedia.org/wiki/Rosetta_Stone würden wir heute noch nicht wissen was die Ägypter damals geschrieben haben.Ohne Zugriff auf die relevanten Codebücher und Details über jede zusätzlich verwendete Verschlüsselung wird sie
Also was ist an den News jetzt News??Geändert von muadipp (24. 11. 2012 um 16:40 Uhr)
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24. 11. 2012, 16:44 #4
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Inwiefern ist denn bitte ein Ein-Mal-Code eine Glanzleistung der Kryptografie?Er ergänzte: "Es ist ein ein Tribut an die Fähigkeiten der Verschlüsselungs-Experten aus Kriegszeiten, dass sie, obwohl sie unter schwerem Druck operierten, einen Code entwickelten, der damals wie heute nicht zu entschlüsseln war."
Es ist der einzige zu 100% sichere Code, einfach nur weil er nur für eine Nachricht verwendet wird.
Dafür war es immer ein riesen Problem, die Codebücher wirklich rein zufällig zu erstellen und vor allem diese zu transportieren und zu verteilen - genau deshalb wurde dieses System ja durch Enigma & Ähnliches abgelöst.
Wenn es sich wirklich um ein-mal-Code handelt, dann kann man ohne dieses Buch wirklich nichts entschlüsseln, weil die Kodierung keinen mathematischen Gesetzen folgt.
Je nach Aufwändigkeit der Kodierung könnte man vll mit Bruteforce erfolg haben...
Wenn zB da nur Buchstaben durch andere ersetzt wurden, (zB jedes a durch ein x) könnte man noch mit "Bruteforce" erfolg haben indem man die Buchstaben zufällig ersetzt und die entstandenen Wörter mit einem Wörterbuch vergleicht.
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24. 11. 2012, 16:50 #5Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
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24. 11. 2012, 16:52 #6
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Nunja, man weiß ja nicht, was in der Nachricht stand. Möglicherweise belastet es die Britische Regierung ja in irgendeiner Art und Weise... oder schadet ihrem Ruf oder sonst was
Sollte aber auch nicht direkt eine Verschwörungstheorie werden - nur finde ich es eben sehr untypisch, dass man sagt "Nein, geht nicht und wird auch nie gehen"...
Den Alu-Hut brauche ich heute nicht. Es weiß doch jeder, dass die Aliens mir auch unter meiner Bettdecke nichts anhaben könnenDas Ganze ist nur für Krypto-Geeks und Militärhistoriker interessant, du kannst deinen Aluhut also zuhause lassen.
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24. 11. 2012, 17:23 #7Mitglied
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Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Wenn das so wäre hätten die auch ein Falsche Nachricht präsentieren können das hätte ich gemacht damit sowas wie das von der Aluhutfraktion nicht wieder aufkommtMöglicherweise belastet es die Britische Regierung ja in irgendeiner Art und Weise...
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25. 11. 2012, 13:49 #8
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25. 11. 2012, 23:47 #9
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Es wurde vermutlich ein One Time Pad verwendet. Was hier so sensationell ist, erschließt sich mir nicht ganz...
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26. 11. 2012, 10:01 #10
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
News ist, dass eine Taube gefunden wurde, die einen alten unverschlüsselten Code bei sich hatte. Durchaus interessant finde ich. Als Obama wiedergewählt wurde, hast du da auch geschrien "Wo ist da die News??! Der wurde doch schonmal zum Präsidenten gewählt!!!" News heisst ja nicht dass was berichtet wird, das es niemals vorher in der Geschichte gegeben hat.

Wenn jeder Buchstabe immer durch den gleichen Buchstaben ersetzt wird, dann braucht man kein Bruteforce. Dann kann man mit simplen Methoden die Nachricht entschlüsseln. Das is ja gerade der Sinn des One-Time-Pad, da wird jedesmal ein anderer Buchstabe verwendet. Somit können sich keine Muster ergeben, die ein Entschlüsseln ermöglichen können. Bruteforce allerding kann man auf jeden Code anwenden, auch auf ein One-Time-Pad, nur würde dabei, oder bei anderen ausgereiften Verschlüsselungen die Zeit dafür so lange dauern dass es im Endeffekt zwecklos ist. Natürlich kann man aber auch Glück haben, und den richtigen Schlüssel gleich auf anhieb erraten
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26. 11. 2012, 13:21 #11Mitglied
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Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Wenn ein OTP verwendet wurde, dann kann man das aus Prinzip nicht entschlüsseln. Nehmen wir als Nachricht das Wort "Blau". Mit OTP wird daraus "qwer". Mit einem anderen Schlüssel wird aus "Gelb" aber auch "qwer". Wenn ich den verschlüsselten Text "qwer" habe, was ist dann der entschlüsselte Text? "Blau" oder "Gelb" oder vielleicht "Haus" oder "Baum"? Es gibt keine Antwort ohne den Schlüssel, daher ist rohe Gewalt nicht hilfreich.
narozed
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26. 11. 2012, 14:28 #12
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Aber wenn man einen längeren Text hat kann sich der Sinn teilweise aus dem Kontext ergeben. Theoretisch wäre es schon möglich mit Bruteforce so einen Code zu entschlüsseln. Natürlich müsste man das Ergebnis auf den Inhalt bzw den Sinn untersuchen.
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26. 11. 2012, 16:43 #13Mitglied
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Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
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26. 11. 2012, 21:15 #14
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Ich denke den Briten stehen auch noch andere Möglichkeiten zur Verfügung, um eventuelle Bezüge herzustellen zwischen dem Verfasser, der Taubenreichweite etc. .
Und ja, die Kryptoabteilungen haben sich echt gewaltige Mühe gemacht. Ich fing bei "Enigma" an und hangelte mich durch eine beeindruckende Leistung aller Beteiligten, als ich meinen Wikipediatrip, der einige Stunden dauerte, vollendete.
Ist für Interessierte aus allen Richtungen ein sehr spannendes Gebiet und liefert Grundwissen über die Hürden moderner Technologien und Verschlüsselungen.
Ich habe daher geringen Zweifel an der Aussage, dass es wohl nicht möglich ist- ohne Schlüssel - die Nachricht zu entschlüsseln. Und wenn schon, warum sollte der originale Text veröffentlicht werden?
Authisten gesucht?
Ohne (den ursprünglichen) Schlüssel ließe sich der Text zu jeglichen Bullshit umdeuten.
"Hitle rsays yesto ww2
" ...
Daher sinnlos.
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27. 11. 2012, 16:40 #15Lolkoholik Trollonist
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Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
In ein paar Tagen springt irgendwo ein guter Kryptoanalytiker hervor und präsentiert die Lösung. Ganz einfach.
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29. 11. 2012, 00:17 #16
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Ist das Dein Ernst?
Nimm Dir doch bitte die Zeit etwas Hintergrundwissen zwischen Monitor und Tastatur zu parken.
Du wirst bemerken, wie prophetisch Deine Zeilen waren.
Und NEIN, ich suche hier kein Opfer für meine persönlichen Konflikte sondern möchte Dir den Tip geben: Erst Info(-s) sammeln und dann Info(-s) verbreiten.
Falschinformationen zu verbreiten ist in Ordnung, so lange man selbst daran glaubt und nicht dazu imstande ist anders zu handeln - ausgenommen die Bequemlichkeit dies zu Ändern!!!
Nicht mal sarkastisch das Ganze.
Aber erkläre doch bitte mal sinnvoll, wie ein Kryptologieexperte handeln muss, um Deiner Vorstellung gerecht zu werden?
Und hey, wenn Du qul bist wirst Du bemerken, dass diese Zeilen Dir mehr Nutzen wie Schaden.
Nimm es nicht persönlich.
Aber als kleine Anregung:
Was wäre wenn die verschlüsselte Nachricht nur ein „Ja oder Nein Dingens“ war, um den Feind zu verwirren?
Nur das 7te und 22ste Zeichen vertauscht waren und andere Interpretationen zuließen?-
-um die Kryptographen des Feindes zu beschäftigen damit brisantes Material über offensichtlichere Quellen den Empfänger finden konnten???
Informieren statt blamieren!
P.S.
Ist nicht persönlich gemeint, sondern nur eine Anregung, nur Informationen zu teilen die Siebe, wie das Wissen und Gewissen passiert haben.
Good Luck
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30. 11. 2012, 04:23 #17Lolkoholik Trollonist
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16. 12. 2012, 17:46 #18
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Teile des Codes wurden entschlüsselt:
"Truppen, Panzer, Geschütze, Pioniere, hier. Gegenmaßnahmen gegen Panzer funktionieren nicht."
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-873213.html
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16. 12. 2012, 20:58 #19
Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
Ich zitiere aus dem über mir verlinkten Beitrag:
>>Der Experte Gord Young knackte den Code dank eines alten Handbuchs der Royal Artillery. Dieses hatte ein Veteran des Zweiten Weltkriegs aufbewahrt, der mit dem Historiker verwandt ist. Young arbeitet am Lakefield Heritage Research im kanadischen Ontario.<<
Schon ist es etwas weniger spektakulär ... . ... für mein Empfinden
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16. 12. 2012, 22:40 #20Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Re: Code aus dem Zweiten Weltkrieg: Entschlüsselung unwahrscheinlich
News dazu folgt, danke für den Hinweis.
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