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27. 11. 2012, 19:11 #1Redakteur
gulli:Redaktion
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#ruhrbings - der #bpt122 im gulli:Rückblick (Kommentar)
Der Google-News-Schnellvergleich zeigt, wie groß trotz sinkender Umfrageergebnisse das Interesse der Medien an dieser Partei ist, die sich noch immer auf der Suche nach ihren inneren Werten befindet. Während sich „nur“ 716 Artikel mit dem letzten Parteitag der Grünen beschäftigten, waren es nun nahezu 1300. Die Frage ist nur: Konnte man in Bochum tatsächlich ein Programm mit Substanz entwickeln?
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28. 11. 2012, 09:59 #2
Re: #ruhrbings - der #bpt122 im gulli:Rückblick (Kommentar)
Der Parteitag hat mir eindeutig gezeigt, dass die Basisdemokratie der Piraten nicht funktioniert. Es konnte sich nur auf Allgemeinplätze geeinigt werden, sobald es konkreter wurde, zerfaserte sich die Debatte in ewige Diskussionen. Auch die "Abstimmung" des Antrags zur Inklusion war sehr fragwürdig. Da wurde ein bereits beschlossener Antrag gekippt weil die Wörter "nationale Identität" in ihm vorkommen. Da Frage ich mich doch, liest überhaupt jemand den Antrag bevor er abstimmt. Für mich steckt die Piratenpartei in einer Sackgasse. Bongs hat gezeigt, dass das bisherige System bei einer so schnell gewachsenen Partei nicht mehr funktioniert. Auch die alternativ vorgeschlagene ständige Mitglieder Versammlung im Internet macht mir durch sogenannte Superdeligierte Bauchschmerzen. Stimmen können auf andere Mitglieder übertragen werden, so gibt es jetzt schon einige Mitglieder im LQFB die sehr viele Stimmen inne haben und somit sehr viel Macht haben.
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28. 11. 2012, 16:26 #3
Re: #ruhrbings - der #bpt122 im gulli:Rückblick (Kommentar)
Bings hat nur eines gezeigt:
Die Piratenpartei braucht eine Diskussionssystem; analog zur Beschlusssystem LQFB.
Das zerfaserte, unstrukturierte Mumble-Stammtisch-Foren-Agglumerat bringt's nicht;
es muss 'ne universelle Plattform her, wo sich alles bündelt und konstruktiv strukturiert ist.
Ist in der Mache; wer den BPT122 als Tod der Basisdemokratie hochstilisiert, offenbart damit lediglich ein mangelndes Vorstellungsvermögen in Bezug auf den Erfindungsreichtum der Menschheit.
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28. 11. 2012, 17:00 #4
Re: #ruhrbings - der #bpt122 im gulli:Rückblick (Kommentar)
Ich finde ein nicht basisdemokratisch wenn einige Mitglieder im LQFB so viele Stimmen haben, dass sie ganze Entscheidung kippen können. Beißt sich meiner Meinung nach auch mit der Ablehnung eines Deligiertensystems bei Parteitagen.
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28. 11. 2012, 19:28 #5
Re: #ruhrbings - der #bpt122 im gulli:Rückblick (Kommentar)
Mh, ja teils.
LQFB ist keine Basisdemokdatie und auch keine repräsenative Demokratie, sondern eine Mischform: Die liquide Demokratie.
Die Superdelegierten sind demokratisch betrachtet durchaus problematisch, aber andererseits wird dieses Problem bereits behandelt:
http://saftigekumquat.org/2012/11/04...und-interface/
Ob es nach dem Interface Re-Design noch immer besteht, bleibt abzuwarten...
Und das ist doch gerad' das Erfrischende:
Andere Parteien würden mauern und sagen "LQFB - so wie es ist - ist das einzig Wahre" und die Probleme mit dem System weg-ignorieren. Nicht so die Piratenpartei.
Es braucht Parteien, die Unsinn als solchen erkennen und sich auch selbst eingestehen können, wenn sie ihn verzapft haben. Mit mehr Parteien dieses Formates würde uns jetzt kein Leistungsschutzrecht für Presseverlage drohen:
http://youtu.be/OvhrC2eWIxw
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