Und wenn man mal logisch darüber nachdenkt warum das so ist, kommt man relativ schnell auf des Rätsels Lösung. Wie bereits erwähnt ist ein BWL-Studium sehr breit gefächert. Man kann danach in fast allen Unternehmensbereichen einsteigen. Einkauf, Vertrieb, Controlling, Personal, Finance, Logistik, Produktionsplanung, Marketing, Projektmanagement, usw., usf.
Da Schüler heute in ihrer Schulzeit überhaupt nicht auf die Realität vorbereitet werden, ist es nicht verwunderlich, dass sie nicht wissen, was sie vom Leben zu erwarten haben und erst recht nicht, was sie später beruflich machen wollen. Wer fängt schon direkt ein Ingenieurstudium an, wenn er nicht mal weiß, welche Berufschancen sich dadurch ergeben?!
Ich persönlich habe direkt nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht und wusste danach sehr genau, dass ich BWL studieren möchte. Mit 16 wäre das für mich undenkbar gewesen. Den einzigen Kontakt zum Berufsleben hatten wir in einem einwöchigen (!) Praktikum.
Es ist also meiner Meinung nach eher ein Versagen unseres Schulsystems, die zur Orientierungslosigkeit führt. Eine Lösung könnten mehrere und vor allem längere Pflichtpraktika bereits während der Schulzeit sein. Oder auch gezielte Vorbereitung auf die unterschiedlichen Berufsbilder.
Edit - Alle anderen Kommentare über BWL und BWL-Studenten müssen nicht kommentiert werden. Die sind so schwachsinnig, dass ich mich frage, wo da das Niveau der tollen Studenten anderer Fachrichtungen sein soll...

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