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11. 12. 2012, 13:25 #1Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
Drama und Diskussionen umgeben derzeit die Abstimmung der britischen Zeitung "The Guardian" zur Person des Jahres 2012. Voran gegangen waren Versuche von WikiLeaks-Unterstützern, den mutmaßlichen Whistleblower Bradley Manning in der Abstimmung nach vorne zu bringen.
zur News
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11. 12. 2012, 13:46 #2Mitglied
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Re: Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
Ich würde sagen beides. Der Twitteraccount von Wikileaks hat zwar gute Punkte genannt, die durchaus darauf hinweisen, das der Redakteur vom Guardien geschmollt hat, und eigentlich die Afghanin favorisiert, aber es wurde nunmal in diesem Internetmäßigen Shitstorm veröffentlicht, welcher die Argumente wieder schmälert.
Das Fazit dieser News finde ich sehr passend. Beide haben den Preis verdient.
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11. 12. 2012, 13:47 #3
Re: Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
Vielleicht sollte der Guardian mal darüber nachdenken ob er diese Form der Abstimmung überhaupt wünscht.
Und zu Wikileaks:
Es ist schon erbärmlich wie wenig Aufmerksamkeit inzwischen noch den veröffentlichten Leaks gewidmet wird.
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11. 12. 2012, 13:50 #4Mitglied
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Re: Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
Ja da hast du vollkommen recht, aber das war ja zu erwarten.
Die Aufmerksamkeit kam ja, als das so pompös und ungeschwärzt veröffentlicht wurde. Jetzt machen sie es wieder ordentlich, was aber nunmal ein kleineres Medienecho bedeutet.
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11. 12. 2012, 13:57 #5Mitglied
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Sehr guter Beitrag
Sehr guter Beitrag.
Letzten Endes zwar ein weiterer Sturm im Wasserglas, denn der Arena-Schaukampf zwischen Twitter-Accounts von WL und guardian-Journalisten gehört ja mittlerweile zu einem wennzwar noch nicht täglich laufenden, doch mit beeindruckender Regelmäßigkeit sich wiederholenden Unterhaltungsprogramm auf Twitter, aber gut, dass jemand Zeit gefunden hat, den gestrigen Schaukampf zu dokumentieren.
Nur kurz für Interessierte: zu den weiteren Tweets, die das Diskussionsgeschehen angeheizt haben, gehörten:
beispiel eines jb-tweets (guardian-journalist)
zweites beispiel eines jb-tweets
beispiel einer antwort, hier x7o
schuhe werden geworfen
guardian-journos werden angesprochen + es wird relativiert, wo zu relativieren ist
beispiel eins schnoddrigen kommentars von vielen
and and and.Geändert von hmhmhmhm (11. 12. 2012 um 14:15 Uhr) Grund: kleine ergänzung
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11. 12. 2012, 14:23 #6~ Ich ~
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Re: Sehr guter Beitrag
ein klein wenig ab vom Thema:
lebe ich schlechter, wenn ich von den Scheißstürmen nichts mitbekomme?
Das Gewicht von diesen Stürmen ist so überbewertet, wie der Glaube selbiger Autoren an den eigenen gesunden Verstand.
Kommunikation ist eine Kunstform: daher lässt sich darüber nicht streiten, jedoch sind fast alle Werke belangloser als der Staub unter Schuh.
Dementsprechend: "Macht" hat man nicht, sondern bekommt man von anderen: und wer seine Macht anderen Übergibt ist selbst schuld.
Daher: wen interessiert der "guardian-journalist"...
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11. 12. 2012, 14:46 #7Mitglied
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Re: wen es interessiert?
Das interessiert nachweislich nicht wenige. Der weiter oben zitierte tweetende Guardian-Journi ist einer der Leute, die dazumal nicht wenig mit der Bearbeitung der geleakten Dokumente zu tun hatten.
Den Kommentar weiter oben konnte ich nicht mehr ergänzen, daher statt dessen an dieser Stelle:
nicht zu vergessen Anonymous, die daum bitten, wenn schon, dann gefälligst mit schuld gewesen zu sein...Geändert von hmhmhmhm (11. 12. 2012 um 14:51 Uhr) Grund: typo
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11. 12. 2012, 16:17 #8
Re: Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
Kennt einer von euch diese Malala? Zieht die nur eine show ab oder hat sie wirklich jemandem geholfen? Ich finde es sehr schlimm wie einige Frauen und Kinder in diesen Ländern behandelt werden und ich finde das es gut wäre wenn man denen helfen würde aber am ende kommt nie etwas. Es gab auch in der Türkei einige Aktionen und Menschen waren deswegen im TV am Ende wurde aber nichts geändert, denn Frauen dort geht es noch immer schlecht.
Ich habe von dieser Malala noch nichts gehört, deswegen gehe ich mal davon aus das sie auch nur eine von denen ist die nichts macht.
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11. 12. 2012, 16:23 #9
Re: Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
Naja, ne 14jährige die gegen ein bei uns "verhasstes" System kämpft ist typischerweise ein besserer Aufmacher als ein "Verräter der eigenen Sache".
Es lebe die Propaganda....
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11. 12. 2012, 16:55 #10Mitglied
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zu Malala
Links wären u.a.
FAZ
SPIEGEL
Wikipedia
Klicken und weiter googeln sollte dann jeder schon selber draufhaben, denke ich.
Den Satz da oben ("Zieht die nur eine show ab oder hat sie wirklich...") finde ich, gelinde gesagt, schwer daneben.
Wikileaks hatte nach den Stimmen zu seinen Tweets einen quasi-Erklärungs- beziehungsweise Erläuterungstweet nachgeschoben, in dem er auf das olle, allen Interessierten nun wirklich längst bekannte CIA-Dokument (zum politischen Einsatz von Themen misshandelter Frauen) verwies - etwas armselig, wenn man mich fragt.
Der Artikel von Guardian zum Abschluss der Abstimmung ist mickrig, miserabel und höchstens peinlich für die Zeitung. Nur sind das die gestrigen Tweets von WL nicht minder.Geändert von hmhmhmhm (11. 12. 2012 um 16:59 Uhr) Grund: Linkformatierung
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11. 12. 2012, 18:37 #11
Re: Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
So wie ich das sehe schreibt die nur einen Blog und hatte ein paar TV Auftritte, wieso ist sie deswegen etwas besonderes?
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11. 12. 2012, 19:41 #12Mitglied
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guadian-journis
Emma Kennedy ist, soweit ich das sehen kann, eher ein kleineres Kaliber, ob man das überhaupt schon "journalistisches Kaliber" nennen kann, kann man dahingestellt sein lassen: beim Guardian eher kleinere Sachen im Ressort Reise/Unterhaltung. In den Tweet-Feed von WL (per Retweet ihrer aufgeregten Raktionen) könnte sie gerutscht sein, weil der Ton der jugen Dame gereizt haben mag - sie stellt eine Art weibliches Vorzugs-Feindbild dar, wäre meine Interpretation. (PS an Annika - hast du die "Guardian-Redakteurin", als die du sie bezeichnet hast, per Recherche abgesichert? Ich dachte, höchstens freie, die gelegentlich was beim Guardian unterbringt...)
Aber die hier verlinkten Tweets stammen von J. Ball, selbstverständlich können Tweets von dem polarisieren.
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PS - das ist im Artikel tatsächlich fehlerhaft: laut ihrem Profil beim Guardian schreibt sie nur gelegentlich für den Guardian. In ihrem eigenen Twitterprofil (über den im Artikel eingebauten Tweet zu erreichen) bezeichnet sie sich als "editor" nur in Bezug auf "Fun Editor at Tatler", zum Guardian heißt es "Guardian Travel Writer". Die Bezeichnung "Guardian-Redakteurin" im Artikel müsste korrigiert werden.Geändert von hmhmhmhm (11. 12. 2012 um 19:54 Uhr) Grund: detail
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11. 12. 2012, 22:13 #13Mitglied
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12. 12. 2012, 03:05 #14Mitglied
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12. 12. 2012, 11:22 #15Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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12. 12. 2012, 11:24 #16Mitglied
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Re: Manning vs Malala: Guardian-Abstimmung endet im Shitstorm
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14. 12. 2012, 17:27 #17Mitglied
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