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12. 12. 2012, 12:01 #1
Tablet verdrängt E-Book-Reader
Der Markt für E-Book-Reader ist stark rückläufig, wie eine aktuelle Analyse bestätigt. Der gefeierte elektronische Reader hat seinen Zenit bereits hinter sich, wird von den multifunktionalen Geräten wie den Tablet-PCs verdrängt. Der Konsument genießt die vielfältigen Anwendungen des Tablets, auf dem er nicht nur Bücher lesen kann, sondern auch Internetverbindung hat und Filme anschauen kann.
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12. 12. 2012, 12:12 #2
Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
2 Gründe warum ich mir keinen Kindle kaufe.
1. Die PDF Datei kostet nahezu das Selbe wie ein gedrucktes Buch.
2. Es gibt zuwenig Titel in deutscher Sprache.
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12. 12. 2012, 12:15 #3
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12. 12. 2012, 12:26 #4
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12. 12. 2012, 12:39 #5Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Nennt mich altmodisch, aber ich habe vor kurzem einen Kindle gekauft und bevorzuge diesen zum Lesen eindeutig gegenüber Tablets. Das Display ist weitaus angenehmer zu lesen und hat auch draußen in der Sonne genug Kontrast. Außerdem hält der Akku weitaus länger, was ich ebenfalls sehr angenehm finde. Ich denke, das ist eine Frage der Nutzung - wer wenig liest und/oder wenig unterwegs ist, braucht das nicht, aber ich persönlich mag das Gerät extrem gerne.
Die Aussage bezüglich der eBook-Preise kann ich nicht bestätigen. Bei meinen letzten Käufen habe ich rund ein Drittel gegenüber der Papier-Ausgabe gespart. Hinzu kommt, dass man gegenüber normalen Büchern Porto-Kosten spart (falls man nicht gerade bei Amazon schicken lässt) und sofort anfangen kann zu lesen. Außerdem ist es humaner gegenüber den Postboten
die haben jetzt vor Weihnachten eh zuviel Stress. Ganz zu schweigen natürlich davon, dass ein Kindle besser transportabel ist als ein 1000 Seiten dickes Buch und sich mit einer Hand halten und umblättern lässt, also auch im Stehen im Bus oder mit einer lädierten Hand (ich mache Kampfsport, da kommt das schonmal vor) nutzbar ist.
Zu deutschsprachigen eBooks kann ich allerdings ehrlich gesagt wenig sagen. Ich bin beim Lesen wie auch bei Filmen eine Liebhaberin von Original-Versionen, wo immer möglich, was bedeutet, dass ich bei meinen bevorzugten Genres 80% auf Englisch lese.
Wo ein eReader natürlich alles andere als ideal ist: Bücher mit vielen Bildern. Da muss nach wie vor die gedruckte Ausgabe her.
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12. 12. 2012, 12:40 #6
Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Zu 1. Tja Buchpreisbindung sei Dank...
Zu 2. 136.608 eBook bei Amazon sind dir nicht genug? Dann würde ich über einen Reader wie z. B. von Pocketbook nachdenken, der das gebräuchlichere epub-Format beherrscht. Oder du wandelst die jeweiligen Bücher mit Calibre in mobi-Dateien um.
.mobi im Falle des Kindle. Alle anderen Reader .epub. PDF-Dateien sind eigentlich auf jeden Ebook-Reader nicht wirklich gut lesbar.
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Diese Martforscher hatten scheinbar noch nie stundenlang mit einem Tablet und als Vergleich mit einem eBook-Reader mit eInk-Display gelesen. Klar sind Tablets gerade ein Hype. Länger lässt sich damit aber meiner Meinung nach damit nicht lesen. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Von daher wird es eBook-Reader auch weiterhin geben.
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12. 12. 2012, 13:27 #7Mitglied
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Ich hatte mal nen EbookReader von Sony, der war echt gut um normale Bücher zu lesen.
Schön klein und handlich, man musste den fast nie laden.
DAs Problem war aber dass ich oft PDFs mit Grafiken oder Präsentationsfolien Lese.
DAfür war es echt ungeeignet, habs verkauft und jetzt ein Tablet geholt.
Das Tablet ist viel Multifunktionaler, die PDFs mit Grafiken und Folien sind richtig klasse zu lesen.
Weiterhin erfreue ich mich der zusatzfeatures, wie mal schnell was im Netz zu recherchieren, einen Film schauen, ein paar kleine Spiele, nützliche Apps...
Glaube schon, dass Tablets beliebter sind, da diese ja nicht so spezielisiert sind.
Was ich gerne hätte, ist ein EbookReader in der Größe eines DinA4 Blattes, mit einem Gescheiten Digitizer und Stifft, so dass man schön darauf schreiben kann.
Nem guten Prozessor, es muss kein 4kerner sein, trotzdem war der 800mhz? Prozessor des PRSt1 echt lahm, so dass die PDF darstellung zu nem Krampf wurde.
Darauf warte ich.
Leider gibt es aber nur diese dinA5 Teile.Geändert von Dxxf (12. 12. 2012 um 13:32 Uhr)
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12. 12. 2012, 13:36 #8Chefredakteurin
gulli:Redaktion
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Die Zusatzfeatures reizen mich persönlich so gar nicht. Ich verbringe meine gesamte Arbeitszeit online, da ist das kein attraktives Freizeitvergnügen mehr. Der Kindle kommt näher an das Gefühl ran, ganz normal ein Buch zu lesen... mir gefällt das...
Bezüglich der Grafiken hast du definitiv recht, das hatte ich ja oben schon erwähnt. Es gibt diverse Fachbücher mit vielen Fotos, Illustrationen und Karten, die ich definitiv auch nicht auf dem Kindle lesen würde. Aber für Romane oder für Sach-/Fachbücher mit ausschließlich oder fast ausschließlich Text funktioniert es gut. Kommt halt darauf an, wieviel Prozent man von was liest.
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12. 12. 2012, 13:39 #9
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12. 12. 2012, 13:45 #10Mitglied
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Ich schließe mich da Annika an, dass es darauf ankommt, welche Art von Buch man konsumiert.
Meine Fantasyromane lesen sich auf einem eBook Reader definitiv besser, als auf einem Tablet, da kann mir auch keiner was anderes erzählen
Für meine Skripte aus der Uni, die Grafiken ohne Ende enthalten und immer nur ein paar erklärende Worte, ist ein eReader sicherlich ungeeignet. Aber dafür ist er ja auch nicht gedacht...
Gruß
DaTJ
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12. 12. 2012, 13:59 #11Mitglied
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Ich habe eigentlich schon länger vor mir einen eBoook-Reader zu kaufen, allerdings habe ich noch kein Gerät gefunden, dass von der Bedienung und den Funktionen her so gut ist wie die Kindle-Reihe, aber dennoch keine so starke Herstellerbindung vorschreibt (ich lasse mich gerne belehren, falls ihr solche Geräte kennt ;-)).
Was mich zudem stört, ist teilweise die schlechte Darstellung von PDF-Dateien, auch wenn diese kaum Bilder enthalten. Wieso baut man, wie Dxxf bereits erwähnt hat, nicht einfach ein gerät, dass ähnlich groß ist wie eine Din-A4-Seite und die pdf-Dateien so anzeigt, wie sie auch definiert sind?
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12. 12. 2012, 14:05 #12
Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
@ eMicify
Schau dir mal die Geräte von Pocketbook an. Z. B. den 622 Touch. Damit kann man sogar halbwegs gut PDF-Dateien konsumieren.
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12. 12. 2012, 14:22 #13
Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Wer ernsthaft lesen möchte und ein Gerät als Buchersatz sucht, der wird mit keinem Tablet zufrieden sein.
Der Mythos, man sei mit einem Kindle an Amazon "gebunden" scheint sich wirklich sehr hart zu halten.
Es stimmt der Kindle "kann" kein ePub (das wohl am weitesten verbreitete Format wenn es um eBooks geht). Aber .mobi. Dieses Format verwendet die gleichen HTML Codes. Mithilfe der Freeware Calibre werden sämtliche Bücher umgewandelt. Das dauert keine Minute, ist absolut bequem und voll automatisiert.
Jedem, für den ernsthaft der Kauf eines Readers in Frage kommt, sollte ohnehin unabhängig vom Reader Calibre nutzen.
Wer also Lust auf einen Kindle (für den Preis von 79€ nicht zu schlagen) aber keine Lust auf Amazon hat, hat absolut freie Bahn.
Wer sich diesbezüglich noch mehr informieren möchte der möge sich bitte folgenden Link zu gemühte führen.
Kindle Myths and Partial TruthsGeändert von Echomann (12. 12. 2012 um 14:28 Uhr)
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12. 12. 2012, 14:47 #14Realist (Murphy rulez)
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
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12. 12. 2012, 15:26 #15
Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Ich konnte den Reader vor ein paar Tagen für 139 Euro ergattern. Leider "darf" ich den Reader erst am 24. auspacken...
Wie schon in dem anderen Thread geschrieben, sofern die eBooks keinen bzw. nur einen harmlosen Kopierschutz haben. Und selbst dann kann man ab und zu Probleme bekommen. Calibre ist klasse. Aber der heilige Gral ist es nicht. Ich hatte am Wochenende z. B. mal das Buch "Sheanthee" versucht zu konvertieren (allerdings in dem Fall von mobi zu epub). Selbst nachdem ich mich durch diverse Quellen in Internet gewühlt habe, war die Ausgabe immer noch alles andere als optimal.
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12. 12. 2012, 15:26 #16Mitglied
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Ich liebe meinen Sony PRS-650 über alles
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Ich lese generell nur Romane im üblichen .epub Format und da ist so ein eReader einfach bequem ohne ende.
Für PDFs sind die eReader natürlich nichts, da ist man mit einem Tablet besser bedient.
Wer sich seine Bücher ausserhalb Amazon legal besorgt, hat durchaus Probleme die auf den Kindle zu bekommen, Stichwort: Adobe DRM
.
Als "Nerd" ist Adobe DRM natürlich in 2 Sekunden entfernt und man kann es in .mobi umwandeln. Wasserzeichen DRM sollte bei der Umwandlung auch nicht problematisch sein, ist aber noch nicht sonderlich verbreitet.
Ich hab den Sony damals auch nur gekauft weil der damalige Kindle (mit Tastatur) hässlich und umständlich war gegenüber dem neuen IR-Touch von Sony.
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12. 12. 2012, 16:04 #17Mitglied
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Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Wundert mich, dass diese Analyse nicht von den Gartner Leuten kommt, die ja den PC schon seit Jahren für Tot erklären. Liest sich genauso.
Wie länge hält denn bitte ein Tablet im Dauerbetrieb? Wenn man z.B. im Zug sitzt und eine Stunde auf nem Tablet liest, ist doch der Akku schon fast halb leer. Der Display dürfte auch nicht gerade angenehm zum (stundelangen) lesen sein, im Gegensatz zu nem eInk. Auf dem liest es sich ja genauso wie auf nem Buch. Angenehm zu halten ist n Tablet auf Dauer auch nicht.
Und wenn ich jetzt mal so an Urlaub denk, wenn ich mit dem Tablet die ganze Zeit neben der Steckdose hocken muss, wenn mal ein etwas langweiliger Tag angesagt ist.
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12. 12. 2012, 16:31 #18
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12. 12. 2012, 17:09 #19Mitglied
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12. 12. 2012, 18:04 #20
Re: Tablet verdrängt E-Book-Reader
Ich weigere mich die Fähigkeiten der Menschen zu unterschätzen
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jetzt fühle ich mich viel viel älter als ich eigentlich sollte
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