Thema: Wofür Linux???
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29. 12. 2012, 14:05 #81Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Fork gut, gleichzeitige Weiterentwicklung schlecht. Gerade wird heiß diskutiert, ob man den 386er doch wieder in den Kernel aufnehmen oder abstoßen soll.
https://wiki.archlinux.org/index.php/Prelink
Warum geht das nicht automatisch? Prelink, Preload und Co. wollen alle konfiguriert werden.
Mach mal.
Hm, man kann Linux auch einwandfrei so konfigurieren dass MITM und Co. nicht möglich sind. Auch Passwörter kann man bspw. durch Biometrie ersetzen. Allerdings macht das halt kein Normalanwender. Aber sonst hast du Recht.
Photoshop-Ebenenstile, Finanzbuchhaltung und diverse Verwaltungssoftware von Lufthansa/SAP/sage/..., Entwicklung von Win32-Anwendungen (ja, ich weiß, das liegt nicht an Linux). Gibt einfach zu wenige gute Anwendungen von Firmen. Sieht man ja an Adobe, die sich weigern - oder an Valve, die jetzt Geld scheffeln ohne Ende.
Beispiele? Also mein Drucker geht nicht. Meine Grafikkarte zickt auch dauernd. Sind so die zwei häufigsten Sätze in meinem IT-Support-Alltag ;-)
Noch nicht genug.
Haha, Streitkultur. Der war gut. Schon mal Kernel-Mailinglisten gelesen?
Na ja, wenn ich Software entwickle, will ich nicht das Rad neu erfinden. "oh, ich brauche ein GUI - nehmen wir mal Qt" oder "oh, ich brauche Netzwerksupport, inkludieren wir mal wild irgendwelche Gnome-Libs nur für eine 2KB große Funktion die ich auch selbst schreiben könnte".
Nicht die GUI, die Politik. Distributions"vielfalt" und Programmvielfalt überfordern meine Kunden z.B. regelmäßig. Führte dazu, dass ich jetzt ein eigenes Debian-Repo einrichten musste.
Linux nimmt dem Nutzer keine Arbeit ab, wenn es um Security geht. Siehe Ubuntu und Root-Passwort (ist das immer noch so?) bzw Admin-Konsole.
Warum? Ich habe schon ziemlich viel Anderes probiert und Linux gefällt mir einfach am Besten.
LibreOffice > MS Office. Aber schon mal mit GIMP, Scribus, Blender und Co. größere Projekte realisiert? Da vermisst man bspw. Adobe Bridge.
Warum muss ich das und Linux unterstützt nicht alles? Wenn ich mir einen PC kaufe ist doch auch Windows vorinstalliert.
eJabberd lässt mich gerade verzweifeln. Windows ist halt auch einfach undokumentiert
Wenn das alles einfach standardisiertes XML wäre, gerne. Dann lese ich EINMAL eine Dokumentation und kann ALLES konfigurieren. Nicht für Erlang, GTK, Qt, bla bla blubb jeweils eigene.
Ih, Apple. Läuft das auf meinen ThinkPads oder dem HP-Server?
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29. 12. 2012, 15:06 #82Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Womit? Mit eine vollgemüllten Registry? Im Leben nicht. Vielleicht sollte man dir zur Lektüre ebenfalls mal derfisch.de antragen.
Und was die Arbeit angeht - sind es DAUs, die sich ihre Systeme zu Schrott "tunen", kassiert man freundlich lächelnd den Lohn für das komplette Neuaufsetzen des Systems ab. So einfach kann Arbeitsbeschaffung sein.
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29. 12. 2012, 15:15 #83Realist (Murphy rulez)
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Re: Wofür Linux???
Sind alles Optimierungen, die man nicht unbedingt benötigt. Ist im Endeffekt Tuning. Das Tuning-Potential ist bei einem nackten (oder noch schlimmer: vorinstalliertem) Windows nocht weit höher.
Tja, dann mal an die Hersteller schreiben, warum sie keine vernünftigen Linux-Treiber schreiben. Für meinen Samsung-Drucker hat Samsung einen Cups-Treiber zur Verfügung gestellt. Und meine Nvidia-Graka zickt auch nicht rum.
Sei froh. TK ist schon fast verschwunden, Motif ist verschwunden. Übrig sind eigentlich nur noch Qt und GTK. Alles andere, z.B. wxWidgets baut auf die beiden auf. Das Gute daran ist, dass Qt und GTK auch für Windows erhältlich sind. D.h. man könnte problemlos plattformunabhängige Programme entwickeln. Leider halten sich die Windows-Leute mit WPF nicht daran.
Nimm halt eine Distri, die Deinen Ansprüchen genügt. Debian und Ubuntu sind's scheinbar nicht.
Bisher nicht. Hatte mal als Webentwickler gearbeitet und dabei viel Gimp verwendet. Ich kam damit eigentlich ganz gut zurecht.
Tja, nur ist das vorinstallierte Windows so derartig zugemüllt, dass der Rechner im Normalfall unbenutzbar ist. Eine Neuinstallation ist dann wesentlich unproblematischer als das Entfernen der ganzen Adware.
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30. 12. 2012, 13:57 #84Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Zu Recht. Unterstützung für irrelevante Hardware muss auch mal aus nem Kernel rausfliegen. Wer nutzt denn noch nen 386er mit nem aktuellen Linux Kernel?
Altlasten entsorgen, so ists richtig.
Prelinking vergrößert die Binarys und ist auch nicht für jedes Programm gewünscht. Windows DLL (Dynamic Link Library) werden auch dynamisch gelinkt...
Gerade das optimieren von Binärdateien ist etwas worüber man u.U. zweimal nachdenken sollte. Dass das nicht vorkonfiguriert ist, ist also gut so.
Sonntag morgen und so
Später vielleicht.
MITM ist je nach Technik immer möglich. Schwache Zertifikate etc. pp. machen es einem da u.U. relativ leicht. Das ist eher ein Problem der Netzwerktechnologien als eines was man einem Betriebssystem zuschieben kann. Biometrie ist im Zweifel auch nicht sicherer als ein Passwort...
Ich denke die Angriffsvektoren auf ein Linuxsystem sind fast die gleichen wie auf ein Windows oder OSX System.
Die Linux Unterstützung von Adobe ist in der Tat unter aller sau.
Für SAP gibts immerhin das Endanwenderfrontend in Java und somit auch für Linux, und sämtliche Serverprodukte lassen sich auch auf Linux Systemen installieren. Als Entwickler haste allerdings u.U. gelitten.. danke SAP(Sack aus Plastik) für euren Active-X,JS,Flash...Technologiezoo und euer kaputes Eclipse(hier kann ich nur aus meinem Arbeitsalltag berichten...)
Wie es bei anderer Verwaltungssoftware aussieht weis ich leider nicht, aber da könntest du recht haben.
Die win32 API auf nem NT Kernel und neuer mitzuschleppen ist der größte Fehler von Microsoft, hier ist Linux deutlich vorbildlicher.
Hmm also auf den Systemen die ich nutze bzw. betreue läuft alles problemfreier als unter Windows.
Aja streiten will gelernt sein
Beides gemischt findest du glaube ich in keiner Anwendung. Wenn doch gehört der Entwickler geteert und gefedert. Allerdings gibt es Anwendungen die sowohl eine GTK als auch eine QT GUI haben... (hier liebe ich dann mein Gentoo, was mir den QT Müll einfach aussortiert mit den richtigen use-flags) . Als Endanwender sollte ich mich hier auf meine Distribution verlassen, dass das so seine Richtigkeit hat. Dein beschriebener "2KB Funktionsansatz" ist realitätfern.
Sieht das politische bei Propitärer Software besser aus? Siehe Adobe vs Apple, siehe Apple vs. Samsung/Google, siehe Google vs. Microsoft, sie Apple vs. Microsoft, etc. pp. da wird sich nur gestritten und der Kunde leidet oft unter firmenpolitischen Entscheidungen.
Linux unterstützt einen riesen Hardwarezoo. Das Problem ist, dass keiner ohne die Spezifikationen der Hardware zu kennen Treiber entwickeln kann/will. Einige Hersteller weigern sich leider Linux Support für ihre Geräte zu liefern oder zu unterstützen...
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02. 01. 2013, 11:34 #85Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Sag ich ja. Die Stimmen, die das drinbehalten wollen, waren ein Negativbeispiel.
Stimmt. Warum entwickelt man als Linux-Programmierer dann kein "sicheres" System? Oh, warte, die alten Programmversionen sind ja aus Kompatibilitätsgründen ohne Sicherheitsfunktionen in der Standardkonfiguration (hab jetzt keine Beispiele, denke aber an SSH1 oder Postfix oder Apache, die man ewig lange konfigurieren darf). Warum keine sinnvollen Voreinstellungen?
Zusätzlich, nicht ersetzend. Glaube auch, dass ein USB-Dongle in Kombination mit einem Fingerabdruck relativ sicher ist. Auch wenn man hier mal wieder den User als Gefahr sehen muss. Da müsste man sich vielleicht mal ein sinnvolles System ausdenken, was NICHT mit Passwörtern funktioniert.
Na ja. Paketmanager, dies, das. Linux ist by design imho schon sicherer als Windows oder Mac OS X.
Aber warum? Schau mal aufs Humble Indie Bundle oder Steam... die machen doch auch Geld mit Linux-Endanwendern?!?
Ih, Java. Man sagt ja immer, der Mythos vom langsamen Java stimmt nicht - wenn die Software aber schlecht programmiert ist, kackt das halt im Gegensatz zu nativer Software ab.
Same here. Schlimm sowas. Das macht anscheinend nicht nur mein Hersteller
Richtig, bis auf dass man alte Programme aufgrund schlampiger Programmierung entweder nicht kompilieren kann oder der Quellcode gar nicht da ist, weil die Entwickler das verpennt haben.
Auch hier wieder gleiche Erfahrungen. Aber warum denn problemfreier und nicht problemfrei?
Na ja, war bisschen übertrieben. Aber dass man beispielsweise einen guten Loginmanager auch OHNE Desktop-Abhängigkeiten programmieren kann, weiß ich erst seit LightDM/LXDM. Nutze trotzdem SLiM
nein.
Das meinte ich.
Da hast du vollkommen Recht.
Zum Kotzen sowas, ja. Siehe SP4C3's Aussage mit den Hardwarespezifikationen.
Genau das ist mein fucking Problem. Und dass Windows per se eine Programmierkultur mit geschlossenem Quellcode propagiert, auch wenn der Entwickler von Freeware xy dadurch eigentlich keinen Vorteil hat.
Nutze seit Jahren Arch auf dem Desktop, muss aber leider Debian und Ubuntu und den ganzen Kram supporten.
Joah, da fehlen mir halt sehr viele Funktionen (Ebenenstile, non-destruktive Filter) und wirklich intuitiv bedienen tut es sich auch nicht. Fairerweise muss man sagen, dass Photoshop als Software-Riese das auch nicht besser macht. Bin sowas von gespannt auf GIMP3 :-)Stimmt. Aber wenigstens läuft es hardwaremäßig (Treiber vorhanden, dies, das).
Was sagt ihr eigentlich zu meinen beiden Artikeln, die ich vorher verlinkt hatte? Was kann ich da noch hinzufügen?
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02. 01. 2013, 11:44 #86Realist (Murphy rulez)
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Re: Wofür Linux???
Mit den Filtern mag alles sein. Kann ich nicht beurteilen, da ich Grafiksoftware, egal ob das jetzt Photoshop oder Gimp ist, nicht mal ansatzweise ausreiz. Aber gegen das Gepöbel mit der "unintuitiven Bedienung" hab ich was. Ich komm mit Gimp prima klar und finde auch die meisten Sachen ohne Probleme. Sogar meine Frau, die von Grafikbearbeitung am PC überhaupt keine Ahnung hat, hat unsere Hochzeitsbilder in brauchbare Ergebnisse verarbeitet.
Bei Photoshop ist das Gegenteil der Fall. Die Software ist 20 Jahre lang gewachsen. Die Profis, die Photoshop täglich benutzen, kommen prima damit klar und verteufeln alles andere. Setz ich mich an Photoshop ran, find ich nicht mal die einfachsten Funktionen. Ich guck bei dem Programm nur wie die Kuh ins Uhrwerk.
Ich find die Usability von Gimp um Längen besser als die von Photoshop.
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02. 01. 2013, 14:35 #87Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Naja. Nicht zwangsläufig. Eine Diskussion ob man etwas weiter behalten möchte ist wertvoll und wichtig. Das unterscheidet Open-Source-Projekte von propitärer Software. Hier werden Entscheidungen nach technischen und persönlichen Kriterien getroffen. Im propitären Umfeld ist oft Geld der entscheidende Faktor.
Die Voreinstellungen sind massentauglich und hinreichend sicher und sinnvoll. Allerdings sind sie allgemein gehalten, damit sie erstmal funktionieren. Dass der User sie anpassen und ändern soll/muss ist gewollt.
Deine Beispiele sind relativ schlecht. SSH1 ist in der default Config der meisten Distris erlaubt, aber nicht ausschließlich erlaubt sondern ein Fallback für alte Clients.
Postfix verhält sich im Standard so, dass es nur Mails von localhost verschickt. Wo ist da die Sicherheitslücke?
Zum Apachen fällt mir de facto nichts ein.
Attacken auf Netzwerkebene (MITM beispielsweise) setzen auf schwächen in Protokollen oder der Umsetzung dieser(ssl!). Somit ist das kein Linux/Windows/Whatever Problem, sondern ein Umsetzungs- bzw. Protokollproblem.
Ja. Das ist eine Philosophiefrage. Gleiches gilt für Iphone/Android Support oder nicht.
SAP halt... Software aus Polen, das Java Frontendzeug was ich hier hab von SAP ist wirklich unter aller sau.
Allgemeine Softwarekrankheit würde ich sagen
Weil vorm Bildschirm ein User sitzt...
Ich find gdm super.
Warum immer das Rad neu erfinden? Wenn ich ein konsistentes Nutzungserlebnis vom Login bis zum Logout bieten will, macht es Sinn, wenn der Loginmanager die gleichen Resourcen nutzt wie das Deskop Environment.
Zum Thema Photoshop kann ich nur sagen, dass Photoshop sich deutlich besser bedienen lässt als Gimp. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck. Allerdings ist das auch Gewöhnungs bzw Geschmackssache.
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02. 01. 2013, 14:38 #88Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Wie du schon sagst, Photoshop richtet sich ausschließlich an Profis. Das ist schon durch den Preis klar. Dass Hinz und Kunz meinen, sie brauchen davon unbedingt eine Raubkopie, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Dass nicht die intuitive Bedienung, sondern ein schneller, guter Workflow "wenn man weiß wie es geht" mit einem riesigen Funktionsumfang im Vordergrund steht ist ja eigentlich bei jedem Profi-Tool in jedem Bereich so.
Von ein paar Überzeugungstätern abgesehen wird natürlich niemand GIMP als Ersatz für Photoshop nutzen, ganz einfach weil es der Standard ist und die Lizenzkosten im professionellen Einsatz keine Rolle spielen. Daher sollte sich - meiner Meinung nach - GIMP mehr an den einfachen Endanwender richten und somit noch mehr in Richtung Usability gehen. In dieser Hinsicht ist es heute sicherlich keine Katastrophe mehr, wie noch vor ~10 Jahren, aber gegen ein typisches Einsteiger-Tool wie Pixelmator stinkt es einfach total ab was die Bedienbarkeit angeht.
Das ist, wie ich finde, bei OpenSource Software ein ganz großes Problem: Die Teams bestehen nicht selten nur aus reinen Programmierern, die sich zum Ziel setzen, möglichst viel der Funktionalität eines bestimmten kommerziellen Programms nachzuprogrammieren. Meiner Meinung nach bleibt da häufig die Nutzer-Orientierung und die Innovation auf der Strecke, da vergessen wird, dass man sich an ein ganz anderes Publikum richtet als die ursprüngliche Software.
Und außerdem haben die meisten Programmierer keinen Blick für Usability, wie ich als Entwickler im Software Engineering denke ich ganz gut beurteilen kann.
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02. 01. 2013, 17:36 #89Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Da kann ich nur zustimmen. Usability sollte stärker im Vordergrund stehen.
Außerdem finde ich, dass man zu GIMP vielleicht ein mächtigeres Plugin-System (ja, ich mag Plugin-Systeme^^) schreiben und beispielsweise kommerzielle Plugins dafür schreiben könnte. Das ist nämlich unter Anderem das, was mich bei Photoshop hält - die professionellen Tools und Plugins, die mir viiiiel Arbeit abnehmen. Resynthesize und die zusätzlichen Plugins sind zwar nett, aber unübersichtlich und unprofessionell.
Um die Diskussion jetzt mal nicht wieder zwischen Henne und Ei hin und her pingen und pongen zu lassen, sollten wir (die Linuxer) uns lieber mal überlegen, die kommerziellen Anbieter und Endanwender wirklich zu Linux zu bringen und zwar nicht, weil man damit dies und das machen kann, sondern weil es ihnen tatsächlich Vorteile bringt.
Solange man unter Linux nur dasselbe macht wie unter Windows und der Endanwender keinen Usability-(hey, flooooorian^^)-Vorteil hat, wird Linux niemand ernsthaft benutzen. Außerdem kann man Linux im Laden bisher kaum bis gar nicht kaufen - im Gegensatz zu Windows.
Mit meinem Rant habe ich ja beispielsweise schon einmal dargelegt, warum viele Endanwender kein Linux benutzen werden. Irgendwas funktioniert nicht - zurück zu Windows. Die Leute WOLLEN keine Anleitungen lesen, sie WOLLEN nicht rumprobieren und sie WOLLEN nicht dauernd irgendwelche Leute anrufen müssen, die sich 'auskennen'. Was sie WOLLEN: Dass es funktioniert. Das geht bisher weder unter Windows, noch Mac OS, noch Linux.
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02. 01. 2013, 20:47 #90Mitglied
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02. 01. 2013, 23:59 #91Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Sage ich ja. Aber warum macht man es bei Linux nicht einfach besser als bei Windows?

Ich habe mich halt an Linux gewöhnt, aber deswegen kotzen mich PCs allgemein immer extrem an. Bedienung könnte wirklich intuitiver sein, gerade mit Linux funktionieren solche netten Konzepte wie http://10gui.com/ ja eigentlich. Setzt aber keiner um, weil die Linux-Cracks ja ihre Kommandozeilen-Tools haben und feiern.
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03. 01. 2013, 10:01 #92Realist (Murphy rulez)
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Re: Wofür Linux???
Hmm, sitz grad auf Arbeit an einer Windows-Kiste mit Firefox. Das Video will einfach nicht abspielen.
Japp, für Stapelverarbeitungssachen sind mit Kommandozeilen-Tools einfach lieber. Die beste Lösung ist noch immer:
- Für jedes Problem ein Tool (Kommandozeile)
- Bei Bedarf noch eine GUI in Qt oder GTK dazu, die das Kommandozeilentool steuert.
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03. 01. 2013, 12:17 #93Mitglied
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Re: Wofür Linux???
Das stimmt, am Liebsten aber auch mehrere verschiedene GUIs.
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