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  1. #61
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Zitat Zitat von markantelli
    Der Stream ist also gemäß Absatz 2 legal, wenn man ihn nach Absatz 2 als legal einstuft?
    Zu hoch für dich?
    Nicht wenn man ihn sondern wenn man die NUTZUNG als rechtmäßig einstuft.
    Streaming ist legal, wenn dieser Absatz zutrifft, weil die ANDEREN Voraussetzungen dafür nach §44a UrhG gegeben sind.
    Und warum dieser Absatz zutreffen KANN, habe ich erklärt. Nun erkläre DU doch bitte, warum die Nutzung nicht rechtmäßig sein soll. Das habe ich zwar eigentlich auch schon getan aber da du scheinbar nix mehr merkst kannst du es ja selbst mal versuchen.


    Zitat Zitat von acC
    Der will oder kann es nicht verstehen.
    Also aktuell seid ihr beiden die einzigen die auf dem Schlauch stehen. Auch du darfst gerne versuchen eine unrechtmäßige Nutzung zu begründen. Das habe ich dir ja schon vor einiger Zeit gesagt aber von dir kam da nix. Wundert mich aber ehrlich gesagt nicht.

  2. #62
    Gesperrt Avatar von Heesters
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Zitat Zitat von Klickediklick Beitrag anzeigen
    Zu hoch für dich?
    Nicht wenn man ihn sondern wenn man die NUTZUNG als rechtmäßig einstuft.
    Streaming ist legal, wenn dieser Absatz zutrifft, weil die ANDEREN Voraussetzungen dafür nach §44a UrhG gegeben sind.
    Leute dieses hin und her bringt uns alle keinen Schritt weiter da jeder auf seine Position verharrt, und "meint" sein eigener Anwalt in Sachen Medienrecht zu sein!

    Der Experte schreibt Filme gucken per Stream Legal oder nicht???
    Von RA CHRISTIAN SOLMECKE der es eigentlich genau wissen müsste!

    Bitte noch mal genau nachlesen, aber bitte alles..
    http://www.express.de/recht-im-netz/...,20987860.html

  3. #63
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Tadaa...
    Nun könnte man annehmen, dass die Zulässigkeit der Zwischenspeicherung an der erforderlichen Rechtmäßigkeit der beabsichtigten Nutzung scheitern könnte. Jedoch liegt die beabsichtigte Nutzung beim Streaming gerade im Anschauen bzw. Anhören; keine dieser beiden Handlungen sind rechtlich zu beanstanden. Die Vervielfältigung wird hier regelmäßig nicht bezweckt. Den meisten Nutzern dürfte nicht einmal bewusst sein, dass automatisch und für einen kurzen Zeitraum kleine Bruchteile des Datenstroms zwischengespeichert werden.

    Im Ergebnis dürfte aus diesem Grund das Anschauen eines Films per Stream trotz Zwischenspeicherung im Cache urheberrechtlich nicht zu beanstanden sein, da die Ausnahme des § 44 a UrhG hier greift.
    Allerdings ist das auch wieder nur seine Meinung. Wie weiter oben im Thread zu sehen, kann ein Richter und jeder beliebige andere Jurist das begründet anders sehen.
    Und die eigentliche Richtlinie Artikel 5 Abs. 5 aus 2001/29/EG, zu deren Umsetzung Deutschland verpflichtet ist, gibt folgendes zusätzlich vor (Absatz 1 ist im Grunde der Wortlaut des §44a UrhG):
    (5) Die in den Absätzen 1, 2, 3 und 4 genannten
    Ausnahmen und Beschränkungen dürfen nur in bestimmten
    Sonderfällen angewandt werden, in denen die normale Verwertung
    des Werks oder des sonstigen Schutzgegenstands nicht
    beeinträchtigt wird und die berechtigten Interessen des Rechtsinhabers
    nicht ungebührlich verletzt werden.
    Geändert von Klickediklick (10. 01. 2013 um 12:43 Uhr)

  4. #64
    Gesperrt Avatar von Heesters
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Zitat Zitat von Klickediklick Beitrag anzeigen
    Tadaa...
    Allerdings ist das auch wieder nur seine Meinung. Wie weiter oben im Thread zu sehen, kann ein Richter und jeder beliebige andere Jurist das begründet anders sehen.
    Wie hätten SIE es denn Gerne?

    Allerdings eine "fundierte" Meinung eines Studierten Fachanwalts und nicht die eines "unbekannten anonymen" Users. Bei einer Falschberatung/Auskunft sind Anwälte haftbar zu machen (Deutsches Recht ), wogegen der "unbekannte anonyme User nur mit der Schulter zuckt und sich nichts davon annimmt wenn Du mit Bananen gehandelt hast.
    Abschließend noch mal, bei diesen hier geführten Diskussionen ist das Schreiben/Lesen so der so sinnlos .

  5. #65
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    in denen die normale Verwertung
    des Werks oder des sonstigen Schutzgegenstands nicht
    beeinträchtigt
    Normale Verwertung: Gang in Kino, Kauf der DVD .. - wird u.U. beeinträchtigt (v.A. bezüglich der global player, auch wenn laut einer Studie Indipendent Filme durchaus durch Streaming promoted werden)


    und die berechtigten Interessen des Rechtsinhabers
    nicht ungebührlich verletzt werden
    Interesse des Rechteinhabers "Geld mit dem Werk verdienen" - wird verletzt



    Jedoch liegt die beabsichtigte Nutzung beim Streaming gerade im Anschauen bzw. Anhören; keine dieser beiden Handlungen sind rechtlich zu beanstanden.
    Stimmt nicht immer, wie man von Einzelfällen auf Allgemeinheit schließt ist mir unklar.
    Zumal
    Die Vervielfältigung wird hier regelmäßig nicht bezweckt. Den meisten Nutzern dürfte nicht einmal bewusst sein, dass automatisch und für einen kurzen Zeitraum kleine Bruchteile des Datenstroms zwischengespeichert werden.
    wohl kaum ein Freifahrtschein ist. "Nichtwissen schützt vor Strafe nicht" oder so?!


    Im Ergebnis dürfte aus diesem Grund das Anschauen eines Films per Stream trotz Zwischenspeicherung im Cache urheberrechtlich nicht zu beanstanden sein, da die Ausnahme des § 44 a UrhG hier greift.
    Dürfte, könnte, sollte - Heißt für mich jedenfalls so viel wie, dass der Kerl keine Ahnung hat oder keine klare Stellung beziehen will (für einen Anwalt wäre das ggf. auch tödlich).


    Ab wann ist eine Speicherung denn nicht mehr flüchtig? Digitale Daten auf einer Festplatte sind u.A. dass irgendwann die Ladungen auf der Festplatte nachlassen und sogar vollkommen aufgehoben sind auch nur flüchtig. Der Cache wird regelmäßig von den Nutzern mit "unlimitierter Größe" und ohne Alterung ausgestattet, so dass dort in der Regel der Schund von Jahren abgelegt bleibt. Selbst wenn die Datei im Cache nicht als solche auftaucht, bleibt sie doch auf der Festplatte (wenn auch zerstückelt), denn dass Daten gelöscht werden heißt in der Regel, dass die Zuordnung (Adressierung) verworfen wird, nicht aber tatsächlich die Magnetisierungen auf der Festplatte geändert werden. Ein weiterer Fall des Löschens würde bei faktischem Überschreiben, was wohl auch nicht zwangsweise üblich ist, auftreten. Demnach ist eine Kopie auf der Festplatte nicht minder flüchtig als im Cache (auf der Festplatte).



    Aber um euch entgegen zu kommen: Wenn ihr meint es sei legal, dann werdet bitte glücklich damit. Ich denke, dass man da vorsichtiger sein sollte, auch wenn ich Streaming als recht ungefährlich (im Bezug auf Abmahnungen) betrachte.

  6. #66
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    @acC. Ist dir aufgefallen, dass das was du da zuerst zitierst eben KEINEN Weg ins deutsche Recht gefunden hat?

    Aber deine Argumentation wird sowieso immer lächerlicher.
    Und mit völligen falschen "Bauernweisheiten" wie "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe" machst du da auch keinen Stich.
    Dass du dem Rechtsanwalt dann auch noch Ahnungslosigkeit unterstellst, obwohl DU den Unterschied zwischen Stream und Download noch immer nicht verstanden hast, zeigt dann wie armselig das Ganze ist.

    BTW deckt sich das Ganze mit Aussagen anderer Anwälte.
    Selbst denen, die am Schluss mit dem "Willen des Gesetzgebers" dagegen argumentieren.
    Geändert von Klickediklick (10. 01. 2013 um 13:48 Uhr)

  7. #67
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    obwohl DU den Unterschied zwischen Stream und Download noch immer nicht verstanden hast, zeigt dann wie armselig das Ganze ist.
    Nun - es gibt eben keinen Unterschied zwischen Stream und Download, da ja ein Datenfluss = Download stattfindet beim Streamen.
    Ist doch gar nicht so schwer, mein armseliger Freund.

    Und mit völligen falschen "Bauernweisheiten" wie "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe" machst du da auch keinen Stich.
    Ich kann zwar nur mutmaßen - aber ich glaube nicht, dass diese "Bauernweisheit" eine Aussage darstellen sollte. Ich würde hier eher an Rhetorik bzw. Ironie glauben.
    Deshalb sage ich schon mal:
    "Zu hoch für dich?"

    PS: Dieser Beitrag kann Spuren von Rhetorik und Ironie enthalten. Nicht dass noch jemand vermutet, wir wären Freunde.

  8. #68
    Wer hat uns verraten? Avatar von Novgorod
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Nun - es gibt eben keinen Unterschied zwischen Stream und Download, da ja ein Datenfluss = Download stattfindet beim Streamen.
    technisch gesehen schon (ein fernsehgerät ist ja auch eine downloadmaschine - entsprechend ausgestattet.. ob die GEZ das weiß? ).. aber:
    Die Vervielfältigung wird hier regelmäßig nicht bezweckt.
    es geht wieder einmal um die absicht.. bei mord und totschlag ist das ergebnis auch gleich, die motivation (und strafe) aber unterschiedlich..

    Zitat Zitat von accC Beitrag anzeigen
    Interesse des Rechteinhabers "Geld mit dem Werk verdienen" - wird verletzt
    das wird es ebenso, wenn sein zeug auch so niemand kauft.. du sprichst wieder vom bereitstellen eines streams/downloads, was hier auch niemand verteidigt - das reine ansehen aber, sofern es keine kopie/vervielfältigung darstellt (darüber kann man meinetwegen streiten), kann selbst nach dieser EU-richtlinie nicht aufgrund des kohle-machen-interesses des urhebers "verboten" werden, denn dazu fehlt der zusammenhang zischen stream schauen und geld machen.. zumindest müsste dieser zusammenhang in jedem individuellen fall bewiesen werden, im gegensatz zum upload, der ja bereits gegen andere paragraphen verstößt..

    oder hat der urheber bereits ein begründetes interesse daran, dass sein werk einfach nicht angesehen wird? dann wäre es illegal, z.b. eine "raubkopie" bei einem freund anzuschauen..

  9. #69
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Du langweilst mittlerweile genau so wie der andere Typ, der einen auf dämlich macht.
    Aber vielleicht seid ihr ja auch gar nicht zwei verschiedene Leute...

    ein fernsehgerät ist ja auch eine downloadmaschine - entsprechend ausgestattet.. ob die GEZ das weiß?
    Musste sie nicht. Gebührenpflichtig waren "neuartige Rundfunkempfangsgeräte" aka PC nur, wenn nicht ohnehin schon ein TV angemeldet war.

  10. #70
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Zitat Zitat von Klickediklick Beitrag anzeigen
    Dass du dem Rechtsanwalt dann auch noch Ahnungslosigkeit unterstellst, obwohl DU den Unterschied zwischen Stream und Download noch immer nicht verstanden hast, zeigt dann wie armselig das Ganze ist.
    Ich glaube du kannst mir sehr sehr viel Unwissenheit unterstellen, das ist auch berechtigt. Leider bin ich nicht Gott und mein Wissen ist äußerst begrenzt im Hinblick darauf, was man alles wissen kann. Jedoch wage ich zu behaupten, dass ich das technische Verfahren eines (klassischen) Downloads und eines Streams besser kenne und verstehe, als ein Anwalt. Der mag vielleicht mit seinen §§ jonglieren können, aber dass er von der technischen Sicht eine tatsächlich fundierte Ahnung hat, bezweifele ich jetzt einfach mal.

    Zumal der Anwalt häufig "könnte, sollte, dürfte, müsste" Formulierungen verwendet, dagegen selten klare Aussagen wie "so (und nicht anderes) ist es". Es könnte übrigens sein, dass eventuell fliegende Kühe vom Mars die Erde besiedelt haben. An der Aussage ist übrigens nichts zu rütteln, denn u.U. könnte das natürlich schon der Fall sein. -.-"

    das reine ansehen aber, sofern es keine kopie/vervielfältigung darstellt, kann nicht "verboten" werden, denn dazu fehlt der zusammenhang zischen stream schauen und geld machen.. zumindest müsste dieser zusammenhang in jedem individuellen fall bewiesen werden, im gegensatz zum upload, der ja bereits gegen andere paragraphen verstößt..
    Kaufen => Geld für den Urheber/Rechteinhaber
    Stream schauen => nicht kaufen => kein Geld für den Urheber/Rechteinhaber

    Wenn der Konsument den Film kauft und schaut, dann macht der Urheber/Rechteinhaber Geld. Das Ansehen selbst kann man natürlich bei einem gekaufen Film oder einem gestreamten Film nicht unterscheiden, jedoch den Vorgang, der zum Ansehen führt.

    Wo fehlt dir da der Zusammenhang? Oo

  11. #71
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    dass ich das technische Verfahren
    Hier geht es aber nunmal um eine juristische Frage, nicht um eine technische. Und wenn da Download als Vervielfältigung gesehen wird, Streaming aber nicht, hast du da eben einen rechtlichen Unterschied.
    Zumal der Anwalt häufig "könnte, sollte, dürfte, müsste" Formulierungen verwendet, dagegen selten klare Aussagen wie "so (und nicht anderes) ist es".
    Weil es sowas im Recht nicht gibt. Sonst bräuchte man weder Anwälte noch Richter. "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand" kommt nicht von ungefähr.

    Kaufen => Geld für den Urheber/Rechteinhaber
    Stream schauen => nicht kaufen => kein Geld für den Urheber/Rechteinhaber
    Es gibt aber kein:
    "nicht als Stream sehen können" -> "kaufen"
    Damit stehen Streaming und Abverkäufe erstmal in keinem direkten Zusammenhang und es entsteht mit dem Streamen kein Schaden für den Urheber. Denn er hätte ohne Stream nicht mehr Verkäufe als mit Stream.
    Außer du willst jedem Zuschauer unterstellen, dass er das Ding kaufen würde wenn er es nicht als Stream sehen könnte. Das müsstest du beweisen.
    Und gleichzeitig sagst du damit, dass man den Urheber schädigt wenn man den Film bei jemand anderem schaut. Auch wenn der ihn gekauft hat.
    Mit der Argumentation frage ich mich nicht mehr, wie die Contentindustrie auf ihre seltsamen Rechnungen für die Schäden durch Piraterie kommt.
    Fahrgemeinschaften müssen für die Musikindustrie echt schlimm sein. Da hören 3 bis 4 Leute gleichzeitig Musik von nur einer CD. Die Schäden gehen in die Milliarden
    Geändert von Klickediklick (10. 01. 2013 um 21:38 Uhr)

  12. #72
    Wer hat uns verraten? Avatar von Novgorod
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    Standard Re: Aktuelle Rechtslage Streaming

    Zitat Zitat von markantelli Beitrag anzeigen
    Aber vielleicht seid ihr ja auch gar nicht zwei verschiedene Leute...
    das wäre in der tat bitter - aber das haben verschwörungstheorien im allgemeinen ja so an sich..
    im übrigen kannst du den traffic sparen, wenn du nicht auf argumente eingehen willst und auch sonst nichts beizutragen hast..

    Zitat Zitat von accC Beitrag anzeigen
    Kaufen => Geld für den Urheber/Rechteinhaber
    Stream schauen => nicht kaufen => kein Geld für den Urheber/Rechteinhaber
    nicht schauen => nicht kaufen => kein geld für den dingens..
    wenn man keine lizenzen kauft, handelt man entgegen dem interesse des urhebers, ob man das werk nun "nutzt" (im sinne von anschauen) oder nicht - und ich denke, es gibt (noch) kein gesetz, das uns verpflichtet, im interesse des urhebers zu handeln, also in jedem fall lizenzen zu kaufen ..

    wo der zusammenhang fehlt ist eigentlich auch offensichtlich:

    1. aus stream schauen folgerst du nicht kaufen, was ein genauso "starkes" argument ist wie bei "richtigen" downloads (ein download macht jemanden auf wundersame weise unfähig, die entsprechende lizenz später noch zu kaufen).. du nimmst einen "schaden" an, der weder juristisch noch faktisch existiert..

    2. kaufen impliziert nicht anschauen, das sind getrennte vorgänge! in der regel kauft man zwar eine lizenz mit der absicht das werk zu "nutzen", aber diese nutzung ist zur wahrung der interessen des rechteinhabers völlig irrelevant (man kann sich den film ins regal stellen und niemals ansehen) - das geld verdienen ist nicht gekoppelt ans anschauen, es wird durch anschauen weder geld verdient noch "verloren"!

    3. in einigen fällen ist es garnicht möglich die interessen des urhebers am geld verdienen zu wahren, z.b. wenn die entsprechenden lizenzen dem vermeintlich illegalen nutzer garnicht zum verkauf angeboten werden (z.b. ami-serien).. das ist natürlich fürs UrhG irrelevant (da das UrhG durchs anschauen ja nicht verletzt wird), sondern nur ein weiteres beispiel dafür, dass wahrung der interessen und anschauen sich nicht bedingen.. juristisch anwendbar wäre hier dann wie schon erwähnt nur ein allgemeines anschau-verbot seitens des urhebers (so ähnlich wie ein verwertungsverbot im patentrecht), das aber nicht existiert..

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