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27. 12. 2012, 23:32 #1Mitglied
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Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Was ist die Antiterrordatei, wie funktioniert sie, was sind ihre Probleme und wie reagiert die Bundesregierung darauf? Diese Fragen beantworteten Constanze Kurz und Frank Rieger vom CCC auf dem diesjährigen Chaos Communication Congress und räumten mit ihrer Meinung nach zweifelhaftem Vorgehen auf.
zur News
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28. 12. 2012, 00:02 #2
Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Hab hier schonmal ne Seite gefunden, wos Torrents mit inoffiziellen Mitschnitten gibt:
http://wtf1.muling.lu/29c3/
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28. 12. 2012, 00:09 #3sucilaM
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Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
@widarr
Danke für den Link. Hab 2 Voträge, die ich unbedingt sehen muss. Du ersparst mir die Suche.
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28. 12. 2012, 06:39 #4
Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Wie darf ich das verstehen?...19 verschiedener Geheimdienste und 16 Landeskriminalämtern. Eine Löschung der Daten ist indes kaum möglich, da der Einsteller nicht direkt herauszufinden ist.
Wenn also in diesen 19 verschiedenen Geheimdiensten und 16 Landeskriminalämtern einer ist der jemand anderen diskreditieren möchte muss er nur den betreffenden Namen ins System einfügen und niemand kann herausfinden warum bzw. wer dafür verantwortlich ist?
Da ist doch Mißbrauch vorprogrammiert!

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28. 12. 2012, 07:12 #5Mitglied
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Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Verstehe ich ohnehin nicht. Wieso sollte man eingestellte Daten nicht auch löschen können, obwohl der "Einsteller" unbekannt ist.
In der "Realität" kann man doch auch Dateien und Daten löschen, Rapidshare machts vor. Man will nur vielleicht nicht - und mutmaßlich haben solche Leute (Politiker z.B.), die sich "beruflich" mit solchen Sachen befassen, eine andere Realität.
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28. 12. 2012, 11:24 #6Mitglied
(Threadstarter)
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Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Generell lassen sich die Daten löschen, aber nur von der Behörde, die diese auch eingestellt hat. Andere Behörden können das nicht. Weil nun aber nicht erkennbar ist, wer sie eingestellt hat, können andere Behörden beispielsweise auch keinen Antrag auf Löschung stellen, ohne 16 LKAs, das BKA und 19 Geheimdienste einzeln abzuklappern. Für Privatpersonen gilt ja wie gesagt das gleiche (außerdem ist die Chance auf Auskunft bei einem Geheimdienst eher gering)
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28. 12. 2012, 11:34 #7
Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Na vielleicht treffen die sich dann alle in einem Forum und einer fragt im Offtopic mal nach ner löschung, einer von denen wirds ja können

Warum soll eigentlich der Bürger immer der gläserne sein aber in der Politik/Beamtentum alles geheim.. sollte es nicht eigentlich anders rum sein?
Naja wer nichts zu verbergen hat ....... der Grund warum der Ersteller nicht erkenntlich ist gibt zu denken.
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28. 12. 2012, 12:12 #8
Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Boah da muss ich wieder Kritik anbringen.... dieser dauernd eingespielte englische (denglische) simultanübersetzer nervt unheimlich
Was ist mit der originaltonspur passiert?
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28. 12. 2012, 16:56 #9Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Antiterrordatei: „Vertrauen ist gut, Kontrolle nicht möglich“
Friedrich war nur da um ein politisches Gewicht, durch Anwesenheit, in die Waagschale zu legen ... er hatte nie die Absicht etwas zum Thema zu äußern!
"Vertraut uns doch!"
(Klingt wie:"Keine neuen Steuern! Wir schaffen Steuern ab! Wir schaffen die 7% Steuer auf Lebensmittel ab!" ...
)
Ja klar, wie dem Anlageberater der "Bankia-Bank" aus Spanien ... tja, der Schuldenschnitt ist nur bei den Kleinanlegern (dafür aber chirurgisch Präzise) angesetzt worden, die richtigen Aktionäre haben die Kohle der Kleinanleger in ihre trockenen Ställe bringen lassen!
NSU, wie war das noch mit den Akten in dem Reißwolf? Geeeenau ... nur Kleinere Probleme!
Datenbanken, in die man schnell rein und nnnicht wieder raus kommt, weil man evtl. im falschen Döner-Laden einen Döner gekauft hat?
... ich glaaaube, das ich diese ulkige Bemerkung schon gefrotzelt hatte!
Klar ist doch eines, wir Bürger sind schneller in dieser Datenbank, als irgendein Terrorist, der wirklich einer ist!
... allen voran werden investigative Journalisten in diese Datenbank kommen, damit unser "Hr. Friedrich" (= Synonym für Geheimdienst und Politiker, die eine paranoide Angst vor Journalisten haben) weiß, wo sich diese Terroristen der "Cicero-Zelle" aufhalten und wenn es nicht passt, wird eben die Ausreise verweigert, da das Einreiseland die Einreise nicht gestattet, da der Cicero-Terrorist in der Antiterrordatei gelistet ist!
... ist ja klar, da evtl. die Redaktion ein Bekennerschreiben der Sauerland-Gruppe oder Kontakt mit einem Salafisten (hat eine Pizza-/Dönerbude mit Lieferservice) mit Geldübergabe hatte!
Wer hat noch keine Pizza bestellt oder einen Döner in einem Laden gegessen?
Gefragt, ob er (Besitzer/Verkäufer/Lieferjunge) Salafist ist?
Jupp ... genau das ist der Grund, diese Leute wollen Informationen oder eher Indizien, die sie bei passender Gelegenheit nutzen können!
Tja ... wobei ... nun, nach oder vor einer Demo ... wenn ihnen eine Petition nicht gefällt oder als Journalist eben zu tief im Morast herum stochert!
Dem Bürger/Journalist Grenzen aufzeigen zu dürfen, so es die Politik für nötig erachtet, den Bürger (trotz Reisefreiheit) im Heimatländle halten zu können, da die betreffenden Zielländer die Einreise verweigern, da die Bürger auf dem Antiterrorindex stehen und die Unbedenklichkeitserklärung vom Innenministerium nicht vor Abflug übermittelt werden konnte!
Hach! Haben wir vertrauen, das wir Bürger nicht präventiv zufällig auf dieser unlöschbaren Liste von JournalTerroristen kommen!
... und selbst wenn, kurz bei der örtlichen Polizei angerufen und die klären das Problem, nach einer kleinen freiwillig zugelassenen Hausdurchsuchung (wir haben nix zu verbergen, weil wir nicht Schuldig sind), bei der Fluggesellschaft auf ... und wir dürfen guten Gewissens in den Flieger steigen!
... wie Hr. Atta, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sein soll!
... und was schreiben die da von "Angriffsziel" ... wenn da ein paar Terroristen ... naja, angegriffen und dabei ums Leben kommen, wäre das doch nicht so schlimm, oder?
Na klar, für die Unschuldigen, die zufällig auf der Liste stehen, ist das evtl. nicht so prickelnt, in Pink in Guantanamo zu erwachen oder bei einem Präventivschlag ums Leben zu kommen!
... aber was tut man nicht alles für ein sicheres Leben!
Haben wir Vertrauen! Es wird nicht soweit kommen! Ein Missbrauch wird nie statt finden!
Denn wenn der Ersteller unbekannt ist, gibt es keinen Schuldigen!
... aber die Geheimdienste können "sehen" wer die Daten abgerufen hat!
Ersteller des Eintrags kann nicht rückverfolgt werden, aber ein Abrufender ist Gläsern!
Da soll noch mal einer Sagen, das es keine Kontrolle gibt!
Wen interessiert es schon, wer den Innenminister Friedrich, aus Jux, in die Datei gekickt hat!
... wer die Daten dann abruft macht sich Schuldig!
Alles völliger Stuss? Nein, die Realität um die "Antiterrordatei", in der die Einsteller Anonym bleiben und die Abrufer Überwacht werden!Geändert von Sempralon (28. 12. 2012 um 17:09 Uhr)
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