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17. 01. 2013, 18:36 #101Realist (Murphy rulez)
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17. 01. 2013, 18:37 #102
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Beim Wassernetz ist es natürlich ganz schlimm. Es wird langsam kaputt gespart und keiner bekommt es mit.So schaut's aus! Oder die Zeit, wo das Wassernetz in Berlin teilprivatisiert war...
Ein Randbereich zwischen Planwirtschaft und Privatisierung ist übrigens auch der Bergbau.In den Vereinigten Staaten wird trotz vorhandener Ressourcen kaum noch Bergbau betrieben. Der Grund, die Konzerne haben zunächst die Rohstoffe abgebaut, dann aber die Aufräumarbeiten dem Staat finanzieren lassen. Beim Abbau der Rohstoffe wurde schon bewusst fahrlässig vorgegangen, was hohe Folgeschäden bewirkt hat. Beispielsweise ist in die Gewässer in Montana sehr viel Quecksilber gelangt.
Das jemand der dann Krebs bekommt und auch noch die Aufräumarbeiten bezahlen muss nicht gerade begeistert ist kann man sich vorstellen.
Das Thema ist insgesamt sehr heftig und in etwa mit dem Monsanto Konzern zu vergleichen, bei uns aber nicht so populär.
Pro Jahr werden in der USA nur noch zwanzig Bergbauingeniere ausgebildet.
Eine Planwirtschaft wäre hier tatsächlich langfristig überlegt besser gewesen.
Sie hätte sich eben als Teil der Allgemeinheit verstanden und nicht versucht Kosten auf diese abzuwälzen.
Dürfte zu einem starken Rückgang der Geburtenrate führen. Auf dem Dorf kriegst du doch ohne Auto weder Job noch Frau.Ich freue mich schon auf die entsetzten Blicke eines kleinen Dorfes, wenn die einzige Straße dorthin nicht mehr erneuert wird, weil die Firma aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn mehr darin sieht
Wobei der Rückbau des Öffentlichen Verkehrsnetzes daran nicht ganz Schuld ist.
Ich persönlich finde es immer entsetzlich wenn ich sehe das die Flächenstaaten in Deutschland mal mit viel Aufwand mit Bahngleisen durchzogen wurden und heute davon nur noch Hochgeschwindigkeitstrassen genutzt werden.
Aus rein liberaler Denkweise gäbe es sogar in vielen Großstädten keine Buse und S-Bahnen. Zum Glück nimmt seit einigen Jahren die gesamtheitliche Betrachtung wieder zu, man erkennt das man so Kosten für den Straßenausbau einsparen kann und natürlich auch das Wohnorte im Outback attraktiver werden.
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17. 01. 2013, 18:58 #103Mitglied
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17. 01. 2013, 21:04 #104
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Allerdings wurden mir hier Sachen unterstellt, die ich nie gesagt habe. Hamartis ist entweder ein Lügner oder hat ein Loch im Gedächtnis.
Ist doch easy: Jedes T-Shirt gehört einem Bürger und die Menge aller Bürger heißt Volk.
Jeder der glaubt, er zahlt seine Steuern freiwillig, kann sehen was passiert, wenn er sie einmal nicht bezahlen will. Kennst du überhaupt die Bedeutung des Wortes freiwillig? Freiwillig heißt, dass ich auch "Nein" sagen darf (und das auch akzeptiert wird).
Ok, der Staat gibt die Steuergelder angeblich in unserem Interesse aus. Sagen wir mal für den Moment, dass das wirklich so wäre (Ha ha!). Angenommen ein Räuber überfällt dich, nimmt dir die Hälfte deines Geldes ab und sagt dann zu dir: "Beschwer dich nicht, denn ich werde es in deinem Sinn ausgeben." Und tatsächlich benutzt der Räuber anschließend das Geld, um dir damit irgendwelche Sachen zu kaufen. Dann wäre er aber immer noch ein Räuber. Richtig?Geändert von usagichan (17. 01. 2013 um 21:39 Uhr) Grund: falsch zitiert
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17. 01. 2013, 22:12 #105Mitglied
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Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Ja, ich weiß, das passt dir jetzt natürlich besser, mich als Lügner hinzustellen. Aber hey - dass deine Aussagen nicht viel Sinn machen, kennt man schon. Und wenn sie dir nicht mehr in den Krams passen, leugnest du sie halt.
Was ein Schwachsinn. Wenn etwas "dem Volk gehört", bezeichnet man damit im Allgemeinen geteiltes Eigentum. Ein T-Shirt hingegen gehört einem im Volk, und nicht dem Volk.
Aber klar, bieg dir nur alles so, wie dus brauchst! Wenigstens verstehen alle anderen, was du für einen Quatsch erzählst.
Tja, und dann tun das alle, und dann läuft gar nix mehr. Denn die Menge an Leuten, die ihre Steuern weiterhin zahlen würden, wären wohl in der Unterzahl. Der Steuer"zwang" ist nun mal die einzige praktische Lösung, und es wird nirgendwo anders praktiziert. Sieh es als Vertrag zwischen Bürger und Staat, und nicht als eine freiwillig entscheidbare Handlung. Den Vertrag kann man bspw. durch Abwandern aufkündigen.
Und da hast du deinen tollen Markt
Der Bürger kann ja selber entscheiden, wo er wohnt, und damit das beste Angebot wählen.
Tja, zu den anderen Kritikpunkten hier hast du dich - wie so üblich - natürlich nicht geäußert. Zum Beispiel, dass es keine Konkurrenzsituation auf dem "freien Markt" für Autobahnen geben kann (und geben sollte - die Umwelt dankt's). Und damit ist dann die freie Wahl des besten Angebots hinfällig. Ebenso die angebrachten Negativbeispiele für Privatisierungen, wo nur die Firmen profitiert haben, und sonst niemand.
Aber hey, spiel nur weiter blinde Kuh. Ist ja auch kacke, mal die Augen öffnen zu müssen.
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17. 01. 2013, 22:30 #106
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Zeig doch einfach eine Quelle (Posting), in der ich diese Dinge die du mir unterstellst gesagt habe. (Edit: Ja, ich habe gesagt, dass der Staat der größte Umweltverschmutzer war. Aber das habe ich völlig anderes begründet, als von dir dargestellt, etwa am Beispiel Sowjet Union).
Kann ja auch geteilt sein, so wie zum Beispiel Aktiengesellschaften. Da gehört jedem Aktionär ein Teil davon, den er auf Wunsch auch verkaufen kann. Was aber du meinst, ist ganz klar Staatseigentum.
Und trotzdem sind Steuern Diebstahl. Vielleicht geht es ganz ohne Diebstahl nicht? Mag sein. Ändert aber nichts an der Tatsache selbst.
Vertrag? Was für ein Vertrag? Ich kann mich nicht erinneren, so einem Vertrag jemals zugestimmt zu haben.
Auch den Holocaust könnte man als "Vertrag" zwischen dem Staat und den Juden ansehen. Blöd ist halt nur, dass Juden vorher nicht gefragt wurden, ob sie diesem "Vertrag" zustimmen. Und deswegen ist es auch Mord und nicht etwa freiwillige Tötung, wie auch Murray Rothbard in dem von mir zitierten Buch schreibt.
"Wenn das Argument moralisch stimmig wäre, dürfte ich dann nicht auch von all meinen Nachbarn Schutzgeld erpressen und argumentieren, dass sie der Schutzgelderpressung zustimmen, weil sie schließlich nicht wegziehen?"
http://www.freiwilligfrei.info/archives/1507
Natürlich wird es Konkurrenz geben! Es gibt mehr als eine einzige Straße in Deutschland und wird dementsprechend auch mehr als einen einzigen Eigentümer geben. Und wie gesagt, im Extremfall könnte man immer noch mehrere Autobahnen nebeneinander bauen.
Und was die Umwelt angeht: Was ist wohl besser? Eine Autobahn voller Stau, oder mehrere Autobahnen mit fließendem Verkehr?Geändert von usagichan (17. 01. 2013 um 22:39 Uhr)
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17. 01. 2013, 23:56 #107
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
@usa: Sorry, ich muss mich mal einmischen. Das was du hier gerade (und auch schon früher) verteidigst, ist der Glaube an das goldene Kalb, in dem Fall der völlig ohne Beschränkungen agierende Markt. Ich bin auch bekennender Kapitalist, die Linke als Partei ist für meine Position eigentlich mein ärgster Gegner, aber du, als fast schon fanatischer "Gläubiger" (du darfst dich hiermit als ein Stalinist des freien Marktes ansehen
), bist es noch viel mehr, weil du weder Punkte rechts bzw. links deiner Meinung und deren durchaus kombinierbare Vorteile nicht sehen willst, noch offensichtlich kannst. Vermutlich weil es deine Büchergelehrten nicht irgendwo niedergeschrieben haben.(und die Meinungen irgendwelcher Millionen oder Millarden behafteter Weiser interessiert mich genausowenig, ich gehe von meinem "hoffentlich" halbwegs gesunden Menschenverstand als mittelständischer Unternehmer aus)
Nein, bitte antworte mir nichts, ich bin an solcher Diskussion nicht interessiert, weil die zuätzliche (verschwendete) Zeit bedeutet, abseits dieses Beitrags bedeutet, und die kann ich mir nicht leisten. (Ironie-Tag)
Um es auf den Punkt zu bringen, essentielle Dinge, welche für den Erhalt einer modernen, und ich betone den Punkt modern, Gesellschaft und Wirtschaft notwendig sind, gehören meiner Meinung nach zu 100% in Staatshand. Dazu zählen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), Bereitstellung von Transportwegen(da sind wir beim Thema), Energieversorgung + Verteilung derer, Wasserver- + und Entsorgung, sowie Kommunikation und Krankenfürsorge. Warum das Ganze? Weil ich eine extreme Erpressbarkeit des Staates und der Bevölkerung sehe. Ich würde das jedenfalls in Betracht ziehen, wenn ich diese Möglichkeit hätte.
Einsparpotientale sehe ich zwar speziell auf seiten der Kommunikation, aber hat irgendwann mal einer gegengerechnet, wieviel Zeit und Arbeitskraftaufwand aufgrund von Problemen der gegenseitigen Vermietung bzw Verpachtung von Netzen entstanden ist?
Vermutlich nicht(und ist wahrscheinlich auch unmöglich), schließlich sind ja die Telefonkosten um x Prozent gefallen und das ist das was zählt, und leider denken viele so. Brauch ich nur in die Bank zu gehen, Bübchen die ihr BWL-Studium oder ihre Banklehre abgeschlossen haben, wollen mir dann im Zweifelsfall erzählen wie ich mein Unternehmen optimieren oder meine Rendite erhöhen kann, aber fragt man selbst mit gesunden Unternehmenszahlen nach einem Kredit, dann werden alle ganz kleinlaut und stufen dich quasi als Hartz 4 Empfänger ein. Lachhaft. So und nun genug gekotzt.Geändert von Shade667 (18. 01. 2013 um 00:26 Uhr)
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18. 01. 2013, 00:19 #108
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Ab einem bestimmten Luxus werden die anderen Menschen zur Last, richtig ?Ok, der Staat gibt die Steuergelder angeblich in unserem Interesse aus.
Wozu öffentliche Trinkwasserleitungen wenn es Mineralwasser gibt ?
Wozu öffentliche Krankenhäuser wenn man ohnehin in eine Privatklinik geht ?
Wozu öffentliche Universitäten wenn die Kinder an einer Privaten Eliteuni studieren ?
Wozu öffentliche Verkehrsnetze wenn es private Autobahnen gibt die dank sauteurer Gebühren immer frei sind ?
Die Isolationshaltung der Oberschicht erklärt leider sehr deutlich warum diese Leute keinerlei Gefühl mehr für die Interessen und Sorgen des Normalbürgers haben.
Nur wenn die Kinder von reichen Eltern zusammen mit denen von Armen in einer Klasse sitzen, werden sich auch die reichen Eltern für ein gutes öffentliches Schulsystem einsetzen. Und ein paar wohlhabene einflussreiche Bonzen die Druck auf Schuldirektor und Stadt machen sind in diesem Sinne gar nicht so schlecht.
Und mit Straßen ist es genauso.
Schlaglöcher und Staus sollte auch der Mercedesfahrer zu spüren kriegen.
Ich habe sogar schon darüber nachgedacht ob ,,usagichan" nicht sogar wirklich Linksextrem sein könnte. Die vorgespielte fanatische und dekandente Heuschreckenhaltung soll uns dann ebenfalls zu Linksextremen machen.du darfst dich hiermit als ein Stalinist des freien Marktes ansehen
Geändert von Schlagbohrer (18. 01. 2013 um 00:27 Uhr)
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18. 01. 2013, 00:51 #109
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Nicht nur das.
Zitat von Shade667
Was der notorische Liberalist usagischan hier ständig unterstellt ist die Illusion, daß die Liberalisten gewissermaßen von Natur aus menschenfreundlich wären.
Neben dem Fehler, daß den "Raffinierten" von Natur aus jede beliebige Wahrnehmung von Vorteilen gewissermaßen gottgegeben gestattet sei, projiziert er hier auch noch den Kapitalerfolg als den einzigen Maßstab der menschlichen Kultur.
Es ist ein hohes Maß an Einfalt anzunehmen, daß solche Ideologien nicht über kurz oder lang in einer Katastrophe enden müssen. An so einer angeblich perfekten Ideologie hat sich auch der Kummunismus versucht. Das Ergebnis ist bekannt.
Der Liberalismus ist nur die dumme Alternative am anderen Ende der Skala.
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18. 01. 2013, 11:25 #110
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Ja, das ist ein ziemlicher Irrglaube. Wenn ein Großteil der Menschheit tatsächlich aus "Mutter Theresas" bestehen würde, bräuchte man sich darüber nicht zu unterhalten. Die Realität sieht doch so aus, dass ein Großteil der Leute zuerst ihren eigenen Arsch an die Wand und darüber hinaus bringen. Ich im Übrigen auch.
Nun, es wird niemals ein System geben, dass alle und jeden befriedigt. Das ist schon aufgrund der schieren Menge an unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen der Bevölkerung unmöglich. Alles was man meiner Meinung nach tun kann, ist die schlimmsten Auswüchse nach unten als auch nach oben zu begrenzen und auf einem erträglichen Maß zu halten, mehr halte ich für unrealistisch.
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18. 01. 2013, 11:29 #111
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Du und Kapitalist? Is klar.
Sag mir doch einfach mal, was du an der Linken so verkehrt findest, dass du sie als deinen "ärgsten Gegner" bezeichnest?
Das übliche Sozialneid-Bashing. Du hast noch übrigens vergessen, dass der Staat die Supermärkte übernehmen soll. Oder sind Lebensmittel etwa nicht lebenswichtig?
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18. 01. 2013, 12:03 #112
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Also, auf der einen Seite seid ihr gegen sog. "Privatisierungen" ala PPP oder ÖPP,
weil nur der Staat so was gerecht/sozial etc pp kann,
auf der anderen Seite ist diese "Privatisierung um jeden Preis" gerade ein Akt des Staates.
Seht ihr da nicht auch einen klitzekleinen Widerspruch?
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18. 01. 2013, 13:50 #113Realist (Murphy rulez)
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Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Die Gesamtheit aller Aktionäre eines Unternehmens repräsentiert trotzdem nicht die Gesamtheit des Volkes. Absurd ist das Argument schon dadurch, dass die Aktionäre einer AG nicht mal Deutsche sein müssen. Ein Volk definiert sich jedoch genau durch seine ethnische Zugehörigkeit.
Als Student konnte ich von den Steuern profitieren. Ich musste keine Studiengebühren zahlen. Studiengebühren hätten dazu geführt, dass ich das Studium gar nicht angefangen hätte. Für ein gebührenfreies Studium zahle ich heute gerne Steuern. Es ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes und kein Diebstahl.
Musste die Nazikeule jetzt wirklich sein? Das liegt unter Deinem Niveau.
Widerspricht unseren Gesetzen. Die Mehrheit in Deutschland ist mit den Gesetzen einverstanden. Demokratie heißt nicht, dass jeder zufrieden sein muss. Demokratie sollte die Meinung der Mehrheit widerspiegeln und alle anderen Meinungen so weit wie möglich tolerieren. Schutzgelderpressung dürfte außerhalb der Toleranzgrenze liegen.
Ganz toll. Immer 3 Autobahnen nebeneinander. Und rat mal, was dann passiert? Als Ultrawirtschaftsliberaler solltest du mit den Begriffen Kartell und Oligopol vertraut sein. Der Verlierer wird das Volk (nein, das sind nicht die paar Aktionäre) sein.
Eine Bahn mit angemessenen Preisen. Leider arbeitet die Bahn zu stark nach gewinnmaximierenden Gesichtspunkten.
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18. 01. 2013, 13:52 #114
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Hihi, du erinnerst mich grade an einen Geschäftspartner aus den Staaten, bei dem ich mal den Fehler gemacht habe, so ziemlich dasselbe zu äußern. Konnte der überhaupt nicht verstehen und hat mich gleich in die Nähe von Kommunisten gerückt. Aber so sind sie halt die Amis bei dieser Problematik, können, genau wie du, nicht einen Millimeter über den Tellerrand schauen. Eine weitergehende Konversation erübrigt sich damit auch, genau wie ich einen katholischen Priester kaum dazu bringen werde an altägyptische Gottheiten zu glauben.
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18. 01. 2013, 14:06 #115Realist (Murphy rulez)
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Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Usagichan:
Ehrlichgesagt versteh ich nicht, warum du nicht nach Amiland auswanderst. Alles, was Dein Herz begehrt, ist dort realisiert. Ok, die Straßen sind selbst dort nicht mal privatisiert. Kriegen die aber bestimmt auch noch hin. Ansonsten entsprechen dort das Waffengesetz, das Schul- und Gesundheitssystem, Sozial- und Rentensystem genau Deinen Vorstellungen.
Eine Alternative wäre noch Griechenland. Steuern zahlen sehen dort auch viele als Diebstahl an.
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18. 01. 2013, 14:24 #116
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Von "Gesamtheit des Volkes" habe ich nichts gesagt. Ich habe weiter vorne eine Möglichkeit vorgeschlagen, wie man die Autobahnen privatisieren könnte, die auf dem Homesteading Prinzip beruht. Warum gehst du darauf nicht einmal ein? Und ja, natürlich dürfte jeder seinen Anteil nach Wunsch auch verkaufen, und natürlich auch an Ausländer. Die Wirtschaft wird nicht stark, wenn man ausländische Investoren aussperrt, ganz im Gegenteil.
Angenommen ich habe Sex mit 1000 Leuten, und 999 tun das gerne und freiwillig. Dann ist das immer noch eine Vergewaltigung. Richtig?
War nicht als Nazikeule gedacht, denn mir ist schon klar, dass ihr keine Nazis seid. Ich wollte damit lediglich zeigen, wohin eure Argumentation führt, wenn man sie logisch fortsetzt.
Wenn alles, was demokratisch legitimiert ist, auch moralisch richtig ist, dürfte man den Holocaust nicht als Mord ansehen. Und wieder, ich unterstelle dir keineswegs, dass du den Holocaust als etwas anderes als Mord ansiehst, sondern zeige nur auf, was für lächerliche aber logisch einwandfreie Folgerungen sich aus dieser Behauptung ergeben.
Außerdem ist das Argument auch so ziemlich schwach: "Die Mehrheit will es eben so, also machen wir es so." Was Substantielleres fällt dir/euch nicht ein?
Abgesehen vom Waffengesetz bist du völlig falsch informiert, ist aber jetzt komplett OT. Im Übrigen mache nur ich alleine mir Gedanken um meine Auwanderungspläne, vielen Dank.
@Shade667,
nett gesagt, aber warum weichst du meiner vorherigen Frage aus? Was ist so verkehrt an der Linkspartei?
Naja, Kommunisten zeichnen sich halt dadurch aus, dass sie alle für die Wirtschaft notwendigen Dinge zu 100% in Staatshand haben wollen. Was hast du vorhin geschrieben? Oh, genau das.
Geändert von usagichan (18. 01. 2013 um 14:29 Uhr)
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18. 01. 2013, 15:17 #117
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Ich muss da dem Durchschnittsamerikaner mal zur Seite springen: Ja, die sind schnell mit Begriffen wie Sozialist/Kommunist, aber das und auch diese etwas merkwürdigen Argumente, die hier auch gebracht wurden, sind denen seit Jahrzehnten so vorgebetet worden. Es gibt dort seit etwa 10 Jahren auch ein Umdenken (gerade bei den Jüngeren, die sehen, wohin dieser überbordende Kapitalismus geführt hat), aber das wird noch sehr lange dauern, bis man Dinge, die hier ganz normal erscheinen, auch dort besprechen kann, ohne gleich in die linksextreme Ecke gestellt zu werden.
Also, werft die Amis bitte nicht alle in einen Topf. Sind nicht alle Libtards.
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18. 01. 2013, 15:43 #118
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18. 01. 2013, 16:19 #119
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Ja. Ich lese diesen letzten Satz von mir gerade und weiß ehrlich gesagt selber nicht mehr, was ich sagen wollte. Ich schiebs darauf, dass ich bei der Arbeit bin und schnell tippen muss, da kann ich nicht auch noch darüber nachdenken, was ich schreibe

Mein genereller Punkt steht aber trotzdem. Die meisten Amerikaner sind Menschen genau wie wir.
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18. 01. 2013, 17:23 #120



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