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12. 01. 2013, 15:14 #1
Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Aufgrund von Lobbyarbeit will das Bundesverkehrsministerium immer mehr Autobahnabschnitte privatisieren. Auch wenn bewiesen ist, das dies deutlich teurer kommt. Kritischen Stimmen wird mit Disziplinarverfahren und Amtsenthebung entgegengewirkt.
Aktuell die A7 zwischen Seesen und Nörten!
Auf 42km soll die Autobahn erneuert werden, dies soll durch ein ÖPP-Projekt gebaut werden. Vorteil, die Schulden werden auf kleine Raten über 30 Jahre verschleppt, wodurch eine Auseinandersetzung in einem aktuellen Haushaltsplan eher dürftig ausfällt.
Weitere Nachteile einer ÖPP Umsetzung sind 45Millionen Mehrkosten an Erhaltung und ca 1,5 Jahre längere Bauzeit, gegenüber einer staatlich[konventionellen] Umsetzung.
Gegen einen Mitarbeiter des Verkehrsministeriums, welcher sich beschwerte wurde ein Disziplinarverfahren verhängt. Die Präsidentin der zuständigen Verkehrsbehörde, welche sich vor ihre Mitarbeiter stellte, wurde vom zuständigen Verkehrsminister Jörg Bode(FDP) des Amtes enthoben.
Zur Newspresso
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30. 01. 2013, 19:45 #261
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Ich will es mal so sagen, die Wohnungen sind nicht heruntergekommen, aber eine Motivation für den gesellschaftlichen Aufstieg.Offenbar warst Du schon länger nicht mehr in Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus.
Irgendwelche Gerüchte von luxusartigen Plattenbauwohnungen sollen nur wieder den Hass auf Sozialhilfeempfänger schürren, sowas ist absolut daneben.
Klar es liegt an der Energiewende und dem Dorfsterben.Die Probleme liegen ja nun ganz woanders.
Wie wäre es wenn du auch noch den Wachtelkönig mit ins Spiel bringst ?
Der Staat hat kein Interesse daran mit Sozialwohnungen Profit zu machen.
Ein Privates Unternehmen dagegen schon, ist ja auch nicht falsch, passt nur eben nicht wenn es sich um Sozialwohnungen handelt.
Es ist in der Tat ein Problem wenn ein Stadtteil attraktiver und damit teurer wird, z.B. HH Altona. Die wirklichen Plattenbauten befinden sich aber schon ausserhalb am Stadtrand, siehe HH Wilhelmsburg. Ich halte es aber persönlich für besser wenn man Sozialwohnungen nicht zentral errichtet sondern sie in der ganzen Stadt verteilt.Wieso sollen eigentlich Arme nicht am Stadtrand wohnen dürfen? Meist hat diese Gruppe doch Zeit und massive Ermäßigungen für den ÖPNV, so daß daraus doch überhaupt kein Problem erwächst.
Eine Ghettobildung wird so vermieden und die Motivation der Leute für einen gesellschaftlichen Aufstieg ist sehr viel höher.
Dieses ,,Aus den Augen, aus dem Sinn" Prinzip kann es nicht sein.
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30. 01. 2013, 20:24 #262
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Das ist natürlich völlig richtig. man darf sie aber nicht herunterkommen lassen (was Dir wohl vorschwebt) sondern man muß sie an neue aktuelle Standards anpassen. Und dies muß irgendjemand bezahlen - der Steuerzahler oder - vorzugsweise - der Mieter. Und gewöhnlich werden Sozialwohnungen von jungen Ehepaaren, Studenten und Berufsanfängern belegt, die im Zeitablauf mehr verdienen und dann entweder die sog. Fehlbelegungsabgabe oder höhere Mieten tragen müssen. Wobei gerade diese Klientel mit höherem Verdienst auch höhere Ansprüche stellt. Und es kann nicht darum gehen, die "Besserverdienenden" aus den Sozialwohnungen herauszudrängen. Dann nämlich entfällt die Durchmischung, es bleiben nur noch Arme übrigen ... eben Ghettocharakter.
Nein, die Ghettobildung wird durch Deinen Vorschlag eben gerade nicht vermieden.
Ghettobildung wird vermieden - wie eben bereits dargestellt - wenn man die soziale Durchmischung nicht nur zuläßt sondern sogar aktiv anstrebt. Und dazu ist es nötig diese Wohnräume aufzuwerten, damit sie aktuellen Standards mindestens genügen.
Linke - und eben auch Du - haben eben die Neigung sich für den Verfall von Gebäuden und ganzen Stadtteilen einzusetzen, weil die ansonsten nötigen höheren Mieten nach ihrer Ansicht irgendwelche Untermenschen bereichern.
Das ist gar nicht mal so weit hergeholt. Schließlich haben die Grünen in Hamburg ein Bauprogramm verhindert wegen eines komischen Vogels den noch nie jemand gesehen hat und wo es Leute geben soll, die sein Pfeifen schon mal gehört zu haben meinen.
Zitat von Schlagbohrer
Und das hat Methode:
aus: Frühkritik: Sandra Maischberger : Klassenkampf auf dem Wohnungsmarkt - FAZ.NET-Frühkritik - FAZIm Gegensatz zu Maischbergers Runde sollte die Politik daher besser nicht auf rigide Preisdeckel fokussieren, sondern dafür sorgen, dass die Kommunen mehr Baugenehmigungen erteilen und das Angebot erhöht wird. Zumindest in den vergangenen Jahren war aber genau das Gegenteil der Fall: Die Zahl der Baugenehmigungen sank von 639.000 im Jahr 1995 auf 228.000 im Jahr 2011. Einige Großstädte sprechen davon, dass es kaum noch freie Flächen gebe. Andere Marktteilnehmer werfen den kommunalen Baubehörden schlicht Versagen vor.Geändert von Sebelrassler (30. 01. 2013 um 20:47 Uhr)
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30. 01. 2013, 20:33 #263
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
@Sebelrassler:
Wir leben anscheinend in parallelen Universen.
Ich bin jetzt 40 Jahre alt und hab echt schon verdammt viel gesehn und erlebt, aber das was du beschreibst muss echt in einem anderen Universum stattfinden als in dem ich mich befinde.....(anscheinend ein Gegenteil/Spiegeluniversum)
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30. 01. 2013, 20:41 #264
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30. 01. 2013, 21:14 #265Realist (Murphy rulez)
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30. 01. 2013, 22:11 #266Mitglied
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Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Seine Antwort kennen wir doch schon längst. Und die korrekte Antwort auch.
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31. 01. 2013, 00:24 #267
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Der Staat spart Sozialwohnungen nicht kaputt.Das ist natürlich völlig richtig. man darf sie aber nicht herunterkommen lassen (was Dir wohl vorschwebt)
Sie werden nur auf einem Mindestlebensstandart gehalten.
Es geht ja auch um eine soziale Grundabsicherung.
Damit es dann irgendwann keine Sozialwohnungen mehr gibt ? Nimmst du dann einen der Obdachlosen auf und lässt ihn auf deinem Sofa schlafen oder wie schaut der Plan aus.Und dazu ist es nötig diese Wohnräume aufzuwerten, damit sie aktuellen Standards mindestens genügen.
Oder soll der Staat einfach extrem hohe Mieten an die Heuschrecken zahlen, damit auch wirklich jeder Hartz-4 Empfänger im Whirlpool chillen kann ?
Respekt Alter, dass du es einfach so zugibst, dass hätte ich nicht erwartet.Die einfachere - und damit weitaus naheliegendere - Erklärung wäre, daß einer von uns beiden schlicht keine Ahnung hat.
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31. 01. 2013, 11:21 #268
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Relativ zu Deutschland ist Brasilien nicht arm? Ganz so subjektiv ist meine Aussage auch wieder nicht, immerhin ist das durchschnittliche Einkommen in Brasilien mit $11,800 (damit ist Brasilien weltweit auf Platz 104 von 228) deutlich geringer als das in Deutschland von $38,100 (Platz 26). Und ja, das ist bereits unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Kaufkraft. (https://www.cia.gov/library/publicat...eur&rank=26#gm)
Das heißt aber, dass Arbeitgeber freiwillig bereit sind, für die Arbeit von Leuten mit solchen akademischen Abschlüssen Geld zu bezahlen. Dann können sie aber wiederum nicht wertlos (oder niveaulos) sein, wie von dir behauptet.
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31. 01. 2013, 13:48 #269Realist (Murphy rulez)
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31. 01. 2013, 23:47 #270
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Mein Verdacht, daß Du für den systematischen Verfall von Wohnraum bist, ist also zutreffend.
Wir wissen wie die, die andere als Ungeziefer abqualifiziert haben, dann vorgegangen sind um sich dieser zu entledigen. Du solltest darüber nachdenken, an welcher Klippe Du Dich mit Deiner Wortwahl entlanghangelst.
Es ist einfach unvernünftig aus der geringen Zahl von Fällen in denen die Wertsteigerung von Mietobjekten - für Mieter wie Vermieter - nicht funktioniert hat wie in diesem vom roselli gefundenen Beispiel Köln-Chorweiler: Erneute Privatisierung von 1.199 Wohnungen droht – Land und NRW-Bank müssen das Debakel stoppen « Sozialistische Alternative Köln
nun eine allgemein gültigen und immer wiederkehrenden Fall zu sehen. Vermutlich ist es eine seltene Ausnahme so wie ich auch beim Kauf eines Mercedes ein Montagsauto erwischen kann.
Wer mit dem Blick des Schädlingsbekämpfers auf Leute guckt, die ihr (nach seiner Ansicht) geistig armes Dasein mit der Zusammenstellung von Bädern, Reparatur von Autos oder der Herstellung von Nahrungsmitteln - oder eben mit der Bereitstellung/Verbesserung von Wohnraum - verplempern und damit auch noch wohlhabend werden, der kann natürlich die Ausnahmen nur als die Regel sehen.
alles klar....Geändert von Sebelrassler (31. 01. 2013 um 23:58 Uhr)
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01. 02. 2013, 15:49 #271
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Verfall und Erhaltung sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.Mein Verdacht, daß Du für den systematischen Verfall von Wohnraum bist, ist also zutreffend.
Du bringst jedoch die Aufwertung von Wohnraum zu einem höheren Lebensstandart ins Spiel. Diese Aufwertung muss letztlich jemand bezahlen, im Falle von Sozialwohnungen der Staat oder besser die Allgemeinheit. Zudem wird dadurch langfristig der Zweck einer Sozialwohnung verfehlt. Es wäre auch nicht fair gegenüber einem Arbeiter der nicht mal eben sein Badezimmer sanieren kann, auch wenn es schon uralt ist.
Die Nazikeule ? Nicht dein Ernst oder ?Wir wissen wie die, die andere als Ungeziefer abqualifiziert haben, dann vorgegangen sind um sich dieser zu entledigen.
Die weltweiten gesetzlichen Lockerungen im Finanzwesen der letzten Jahre haben uns gezeigt wozu solche Lockerungen führen. Leider besteht derzeit noch keine Mehrheit dafür diese Lockerungen wieder rückgängig zu machen, aber wir warten einfach noch zwei bis drei Finanzkrisen ab.
Ich hoffe nur ehrlich gesagt, dass es nicht wieder zum Sozialismus kommen wird. Leider muss man sagen das der ,,rote Teppich" bereits ausgerollt ist. 
Übrigens habe ich überhaupt nichts gegen Zocker, nur sollen diese bitte ins Casino gehen. Auch Heuschrecken können gerne ihren Charakter frei ausleben, z.B. als Imker der den Bienen den Honig klaut und sich dann diebisch darüber freut.
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01. 02. 2013, 19:13 #272
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01. 02. 2013, 20:57 #273
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Eine kurze Erklärung warum du mich für einen ,,Linken" hälst wäre nett.Typisch linke Opfer-Täter Verdrehung:
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01. 02. 2013, 23:03 #274
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Das war bestimmt nicht seine Absicht. Er präzisiert sicher nur die Richtung der Verdrehung.
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02. 02. 2013, 03:12 #275Der mit dem Überblick
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Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Stört nicht sein Weltbild sonst bricht er noch zusammen und wir haben ihn als Sozialfall an der Backe.
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02. 02. 2013, 15:18 #276
Re: Autobahnprivatisierung um jeden Preis
Hätte auch Vorteile. Für manche Menschen ist es nicht das schlechteste Mal eine Weile in den Schuhen eines anderen zu laufen. Die herablassende und weltfremde Haltung von vielen Marktradikalen, resultiert auch daraus das sie keinerlei Kontakt zur Unterschicht pflegen. Was im übrigen auch eine interessante Parallele zu Rassisten ist, geben sich meist auch als große Experten, aber noch nie mit nem Schwarzen ein Bier getrunken.Stört nicht sein Weltbild sonst bricht er noch zusammen und wir haben ihn als Sozialfall an der Backe.
In diesem Sinne, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
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03. 02. 2013, 12:39 #277Distelpflücker
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