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  1. #1
    gulli:Redaktion
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    Standard Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Ein schottisches Entwicklerstudio setzt sich mit der Erwartungshaltung des weiblichen Publikums an Computerspiele auseinander. Das Projekt Winx Club umfasst eine Serie, Filme, Spielzeug, Kleidung und nicht zuletzt auch Computerspiele. Das weibliche Publikum wird vom Mainstream der Computerspiele noch immer vernachlässigt, obwohl gerade hier großes Potential liegt.

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  2. #2
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Laut Gendermainstream braucht es doch keine speziellen Spiele für weibliches Publikum...

  3. #3
    Wutbürger Avatar von Atraxia
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Zitat Zitat von Keule44 Beitrag anzeigen
    Laut Gendermainstream braucht es doch keine speziellen Spiele für weibliches Publikum...
    So isses auch bzw sollte es sein
    Es gibt nichts nervigeres als dieses ewige Rumgetue, dass man für Mädchen ne Extrawurst braten muss.
    Nein, Mädels, die gern PC/Konsolenspiele spielen wollen KEINE rosa Konsole, keine Windowsfensterchen, die mit Herzen aufploppen und auch keinen Fingernagelschutz
    Und die, denen man sowas andichten will, die haben mit dem zeugs eh nix am Hut, die bleiben dann beim Taschenkaufen mit Freundin. (achtung Beispiel)

    Ich würde mich immer gern übergeben, wenn ich im Baumarkt rosa Bohrmaschinchen sehe oder dieses Ü-Ei für Määäädchen, denn die spielen ja ALLE und NUR mit Barbies
    Bohrmaschinen sind Neutrum, weder extra für Männer, noch für Frauen, so ein Käse. Klar sind sie schwer(er) zu handeln, aber da kann man(auch Mann) sich ja helfen lassen oder? Wenn ein Mann 40Kg wiegt, hat er's genauso schwer....
    Dieser Feminismusmist nervt. Kein Wunder, dass viele Männer drüber herziehen. Das kann sogar ich verstehen.

  4. #4
    Jeder Tag über der Erde.. Avatar von StrokeOfFate
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Naja, wenn ich mir so Final Fantasy 13 und 13-2 ansehe...
    Da hat man wohl voll auf die Frauen gesetzt.

  5. #5
    Mitglied Avatar von BIBA92
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Vielleicht wird ja bald die Frauenspielequote eingeführt. Mindestens 30% der AAA Titel müssen auf Frauen für Frauen zugeschnitten sein und dürfen nicht von Männern gespielt werden.

    Die Frauen die ich kenne haben höchstens Interesse an der Wii und Partyspielen. Ansonsten eventuell mal ein wenig Farmville auf Facebook.

  6. #6
    [Pestarzt] Avatar von gerechtigkeit0
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Zitat Zitat von Atraxia Beitrag anzeigen
    Es gibt nichts nervigeres als dieses ewige Rumgetue, dass man für Mädchen ne Extrawurst braten muss. [...]
    Mädels, die gern PC/Konsolenspiele spielen wollen KEINE rosa Konsole, keine Windowsfensterchen, die mit Herzen aufploppen und auch keinen Fingernagelschutz
    Interessant, dass Du das als weibliche Person ähnlich siehst.
    Mit diesen ewigen Extrawürsten - sei es nun bei speziellen Mädchen-Zeitschriften mit rosa Cover und Pferden, das Mädchen-Ü-Ei oder jetzt sogar schon Videospiele extra für Mädchen - einfach nur das Vorurteil aus dem Weg räumen, das Unternehmen XYZ sei "frauenfeindlich".
    Letztlich ist es ja auch in der Politik angekommen, Stichwort: Frauenquote.

    Wie dem auch sei bedienen sich diejenigen, die eigentlich nicht als "Frauenfeindlich" oder "Frauendiskriminierend" dastehen möchten, allerlei Klischees eben dieser.

    Beispiel: Hmm... im Ü-Ei sind größtenteils Autos oder Zeichentrickfiguren (z.B. Asterix, etc) drin. Wir sollten unbedingt auch etwas für die weibliche Kundschaft anbieten... Ich hab's! Wie wäre es mit quietschpinken Ü-Eiern nur mit Pferde, anderen Tieren und ganz ganz viel Prinzessinen-Kitsch? Das wird den Mädels sicherlich gefallen.

    Was hindert Frauen daran, sich mit Autos zu beschäftigen oder Zeichentrickfilme mit männlichen Hauptdarstellern zu gucken? Muss es für alles auch eine weibliche Form geben?
    Wieso macht die Gesellschaft gewollt Frauen zu etwas anderen als Männer um erstere dann nachher doch hervorzuheben und krampfhaft versuchen, zu bevormunden?

    Habe letztens auch einen Artikel gelesen, in dem ein Vater das komplette Spiel "The Legend of Zelda - The Wind Waker" gemodded und Link weiblich aussehen lassen hat. Später hat er sich noch darüber beschwert, dass er die Dialoge nicht ändern konnte und nun anscheinend ein lesbisches Abenteuer erschaffen hat... tierisch hat er sich darüber aufgeregt!

    Es gibt wirklich einen kleinen aber feinen Unterschied, zwischen entgegenkommend und krankhaft fanatisch alles anzupassen.

    Wollte ich nur mal so sagen, weil das aktuell ja wieder in aller Munde ist.
    Auch bezüglich des neuen Unwort-des-Jahres "Opfer-Abo", welches von den Medien völlig falsch interpretiert wurde und letztlich auf ALLE weiblichen Personen bezogen wird.

  7. #7
    guess what? Avatar von Bluexar
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Infwiefern sind die derzeitigen "Mainstream-Spiele" ungeeignet für Mädchen? Weil oft Gewalt vorkommt und keine rosaroten Ponys in der Gegend rumhüpfen? So ein Bullshit.

    "„Dank des großen Aufschwungs neuer Plattformen wie Smartphones, Tablets und browserbasierter Games wird es umso einfacher, die diversen Zielgruppen zu erreichen und neue Erlebnisse für die Sorte Spieler zu schaffen, die vom Mainstream-Games-Sektor beinahe völlig ignoriert wurden."
    Spätestens nach diesem Absatz ist klar für welche Leute sie Spiele entwickeln wollen, und diese gibt es auf beide Seiten.

  8. #8
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Zitat Zitat von Bluexar Beitrag anzeigen
    Infwiefern sind die derzeitigen "Mainstream-Spiele" ungeeignet für Mädchen? Weil oft Gewalt vorkommt und keine rosaroten Ponys in der Gegend rumhüpfen? So ein Bullshit.
    Ich würde schon sagen das sie ungeeignet sind für "mädchen" , genauso wie für kleine Jungs ; wenn wir von 16+ Titeln reden.


    Bei Gewalt ist das eben so eine Sache.

    Klar ist, das ist im Prinzip sehr wohl eher weniger die schiene von Frauen, die gehen in der Tat eher auf die "Social games".

    Ausnahmen gibt es immer.


    Sexistische Geschichten gibts natürlich auch, das kann man immer kritisieren, meist dürfte das aber schlichtweg gewollt sein (man macht eben ein Spiel für männliche Spieler, da geht es eben härter zur Sache und Frauen sind eben primär mal zu retten und sexobjekte).

    Aber was soll man machen. Bayonetta z.b. ist schon ein ziemlicher Kontrast zu Devil may Cry ; obwohl es irgendwo ja das gleiche Spiel bleibt, man sieht trotzdem der Fokus bleibt erhalten.



    Schau ich mir meine Nichte an, die will gar nichts am PC spielen, die steht da einfach nicht drauf. Irgendwie gibts eben auch keine "AAA" Titel die man jetzt pauschal hernehmen würde um einem Mädchen in die Spiele welt zu bringen.


    Im Prinzip gibt es viele Spiele wie "Sims" die irgendwo doch eher weibliche Spieler ansprechen, den in der Tat, das gefällt meiner Nichte dann auch direkt ; wobei Starcraft und co. total unterinteressant sind.


    Irgendwo ist das eben unsere Kultur, die ist so eingestellt, frauen haben weniger am hut mit Gewalt und die stehen allgemein auch weniger auf Waffen und "held spielen".

    Selbst das "wie" gespielt wird erkennt man ja unterschiede.

    Spielen manche z.b. League of legends einfach um zu gewinnen, schmeißen sich beleidigungen an den Kopf, da sind Frauen einfach etwas anders eingestellt, die spielen das in der Tat gar nicht primär um zu gewinnen und die beleidigen auch viel weniger // nehmen eine Beleidigung auch viel schneller ernst.


    Die ganzen "Sing" Spiele kamen meine ich auch sehr gut beim weiblichen Publikum an, aber die sind mitlerweile ja schon richtig ausgelutscht.


    Aber selbst beim Ü-Ei gibts ja mitlerweile ein produkt extra für Mädchen.

    Irgendwo ist das auch ok so, man sollte nur nicht zu weit gehen, den Produkte die für Männer gemacht sind zu "verweiblichen" wäre absolut falsch, dann lieber 2 Produkte.

  9. #9
    [Pestarzt] Avatar von gerechtigkeit0
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Zitat Zitat von TheOnlyOne6520 Beitrag anzeigen
    [...] man sollte nur nicht zu weit gehen, den Produkte die für Männer gemacht sind zu "verweiblichen" wäre absolut falsch, dann lieber 2 Produkte.
    Das will ich gar nicht bestreiten.
    Es ist ganz "natürlich", dass es bestimmte Produkte gibt, die eher für Frauen geeignet sind und Produkte, die eher für Männer geeignet sind.
    Krankhaft wird es aber, das auf alles neutrale zu übertragen.

    Videospiele beispielsweise.
    Videospiele lassen sich untereinander in viele verschiedene Kategorien aufteilen, welche ich jetzt aus Platz- und Zeitgründen nicht alle nennen möchte
    Für diese einzelnen "Arten von Videospielen" gibt es die jeweiligen Interessenten. Die einen spielen lieber Strategie-Spiele, die anderen Knobel-Spiele, dann gibt es welche, die fahren gerne virtuell ein Rennen usw (jetzt fang' ich doch mit dem Aufzählen an )
    Es ist völlig egal, ob ein Interessent nun weiblich oder männlich ist. Ich kenne viele Frauen, die auch die ganzen "bösen Gewaltspiele" sehr gerne(!) spielen. Auf der anderen Seite kenne ich auch Männer, welche sich mit der "Die Sims"-Reihe befassen.

    Wenn es schon Leute gibt, die diese "Interessenslücken" füllen, wieso sollte man die einzelnen Gruppen nochmals aufteilen, bspw. in "Männer-Strategiespiele" und "Frauen-Strategiespiele"?

    Es ist für Frauen weder verboten, noch wird es gesellschaftlich verachtet, wenn Frauen einen realistischen und brutalen Ego-Shooter daddeln.
    Verachtet wird es erst dann, wenn die Gesellschaft selbst sagt, das so etwas nichts für Frauen ist - und das ist der springende Punkt, wo es anfängt, "falsch" zu werden. Denn genau das wird in dem Artikel angesprochen.
    Deshalb frage ich: Woher kommt neuerdings dieser krampfhafte Versuch, Feminismus zu akzeptieren und übermäßig entgegen zu kommen, obwohl daraus zwangsläufig sexistische und diskriminierende Äußerungen und Handlungen folgen?

    Auf der anderen Seite könnte man doch auch sagen: "Diese ganzen Haustier-Pflege-Simulationen sind doch was für Weiber. Richtige Kerle wollen sowas auch spielen, aber diese Spiele sind für Frauen gemacht! Wieso gibt es keinen Panzer- und Kampfflugzeug-Pflege-Simulator oder eine Bundeswehr-"Die Sims" Version mit Soldaten?"
    Wenn dieser Vorschlag belächelt wird, wieso ist es dann anders herum ein "Skandal"?

  10. #10
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Der einzige Punkt wo ich finde das die Videospielwelt Frauen/Mädchen vernachläsigt hat, sind weibliche Videospielheldinnen. Es gibt zwar einige, aber meist sind das einfach nur Tittenmonster, die sich klar an pubertierende Jungen richten. Wirklich ernstzunehmende Frauen in Videospielen gibt es nur wenige (positives Beispiel: Mirror's Edge).
    Auch ich als Mann wünsche mir mehr solcher Heldinnen. Mit 14 brauchte man nicht mehr als eine Frau mit großer Oberweite um ein Spiel gut zu finden, jetzt aber hätte ich schon gerne etwas ernstzunehmenderes.

  11. #11
    Jeder Tag über der Erde.. Avatar von StrokeOfFate
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Der einzige Punkt wo ich finde das die Videospielwelt Frauen/Mädchen vernachläsigt hat, sind weibliche Videospielheldinnen.
    Final Fantasy 6 hatte eine weibliche Heldin. Dort kam sie auch wenigstens seriös und ehrlich rüber, nicht zuletzt auch dank der abwechslungsreichen Geschichte.
    So stelle ich mir eine Heldin vor, die nicht aufgrund ihrer Sexualität dementsprechend agiert, sondern so wie sie ist.

    Heutige Heldinnen versuchen Klischees wiederzuspiegeln, um eine möglichst große weibliche Zielgruppe an sich zu binden. Oben genannten Spiele erfüllen diese Kriterien ja vollends.

  12. #12
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Ich bin jetzt kein Branchenexperte. Ich vermute aber, das Problem liegt an den nicht vorhandenen Spieleentwicklerinnen und Programmiererinnen. Die Männer in der Branche machen natürlich das, was sie für gut befinden - und logischerweise ist das dann nicht zwangsläufig das gleiche wie das, was sich Frauen möglicherweise wünschen würden.

    Aber selbst solch eine Marktlücke überlässt die Frauenwelt dann den Männern. So wird das nix mit der Weltherrschaft, liebe Damen

  13. #13
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Zitat Zitat von Daxter666 Beitrag anzeigen
    Der einzige Punkt wo ich finde das die Videospielwelt Frauen/Mädchen vernachläsigt hat, sind weibliche Videospielheldinnen. Es gibt zwar einige, aber meist sind das einfach nur Tittenmonster, die sich klar an pubertierende Jungen richten. Wirklich ernstzunehmende Frauen in Videospielen gibt es nur wenige (positives Beispiel: Mirror's Edge).
    Auch ich als Mann wünsche mir mehr solcher Heldinnen. Mit 14 brauchte man nicht mehr als eine Frau mit großer Oberweite um ein Spiel gut zu finden, jetzt aber hätte ich schon gerne etwas ernstzunehmenderes.
    Ja, das stimmt. Die sollten wirklich mehr was in dieser Hinsicht tun, anstatt "omg wir malen unsere Spiele rosa an und kleben herzchen und kätzchen drauf!"

    loopzone könnte auch einen Punkt haben, auch unter "normalen" Programmierern sind Frauen immer noch stark unterrepräsentiert. "Programmierer" hat halt sowas nerdiges an sich, und sowas haben Frauen laut Geschlechterrolle gefälligst zu verachten.

  14. #14
    ungesüßt Avatar von cokeZ
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Zitat Zitat von Atraxia Beitrag anzeigen
    So isses auch bzw sollte es sein
    Es gibt nichts nervigeres als dieses ewige Rumgetue, dass man für Mädchen ne Extrawurst braten muss.
    Nein, Mädels, die gern PC/Konsolenspiele spielen wollen KEINE rosa Konsole, keine Windowsfensterchen, die mit Herzen aufploppen und auch keinen Fingernagelschutz
    Da kann ich ein Gegenbeispiel nennen

    Meine Freundin spielt WoW, BF3, Counterstrike etc. etc. also alles eigentlich keine Games für "Mädchen". Sie liebt aber ihren pinken Tower, sowie den pinken Xbox Controller und als Desktop Hintergrund wäre eine rosa Hello Kitty

  15. #15
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Ich oute mich jetzt mal als Mädchen und ja ich habe einen pinkfarbenen PC

    Ich spiele auch gerne Ego-Shooter und Rennspiele. Hab auch so ziemlich alle Konsolen angefangen mit einem Uralt Sega Masters System bis zu den neusten. Ich hätte allerdings nichts dagegen mehr weibliche Helden zu haben, da ich mich doch stärker mit Frauenfiguren identifizieren kann. Spricht doch nichts dagegen, wenn man bei Splinter Cell, Dishonored oder so das Geschlecht aussuchen kann.
    Bei den Elder Scrollspielen geht es doch auch.

  16. #16
    ungesüßt Avatar von cokeZ
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Splinter Cell, Dishonored etc. verlangt aber dann ein komplettes umschreiben der Story (Corvo ist ja doch irgendwie der Lustknabe der Kaiserin da). Deshalb evtl.

    Und ein Duke Nukem in weiblich? Ach Gott nein

  17. #17
    guess what? Avatar von Bluexar
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Zitat Zitat von cokeZ Beitrag anzeigen
    Splinter Cell, Dishonored etc. verlangt aber dann ein komplettes umschreiben der Story (Corvo ist ja doch irgendwie der Lustknabe der Kaiserin da). Deshalb evtl.

    Und ein Duke Nukem in weiblich? Ach Gott nein
    Ja, bei vielen Spielen wäre es, der Story und den Dialogen halber, unnötig aufwending zwei verschiedene Geschlechter anzubieten, siehe zB. auch das vorhin genannte Zelda.

  18. #18
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    Angry Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    "Weibliches Publikum unterschätzt" und dann kommen die mit Winx...weil sie sonst selber nichts für die anderen Altersklassen weiblicher Spieler anbieten oder nicht einfach ein gutes Spiel entwickeln, das aufgrund der Story/Thematik und Spielmechanik/Genre für beide interessant ist?
    Entschuldigung, aber weiblich und an PC-/Videospielen interessiert sind nicht nur Mädchen bis 10 Jahre. Und die suchen auch nicht immer nur Ponyspiele, Barbies Pferdegestüt oder Sims. Die meisten meiner Freundinnen interessieren sich mehr für MMOs, Shooter, Rollen- oder Strategiespiele.

    Spricht ja auch nichts dagegen, weiterhin Barbies Ponyhof zu entwickeln solange die Gesellschaft endlich aufhört zu erwarten, Mädchen/Frauen haben grundsätzlich keine Spiele zu mögen und wenn, dann gefälligst nur Mädchenspiele.

    Wie ich diesen Gendermist mittlerweile hasse. Diese ganze Gendersache ist doch mittlerweile nur noch darauf aus, alles auch verbindlich weiblich zu machen. Stichwort "Vorständin" in den Duden...Hallo? Es reicht langsam. Ich möchte keine Klischee-Pinken Zoobereiche im Media Markt oder Saturn und auch keine Binden-/Tamponwerbung auf Seiten mit PC-Thematik. Das es sich dabei auch noch um einen Marketing-GAU aller erster Güte handelt, merken die Unternehmen nichtmal.

    Das ganze nimmt ja derartige Auswüchse an, das eine Gleichstellungsbeauftragte entlassen wird, weil sie es ja gewagt hat, sich für diskriminierte Männer einzusetzen. Wohlgemerkt: Sie hat sich generell gegen Diskriminierung eingesetzt, also das, was eigentlich Sinn des Jobs sein sollte. DAS ist das eigentliche Problem mittlerweile. Es schlägt stellenweise in eine Diskriminierung von Männern um.

    Dafür zu werben (bei Unternehmen und Mädchen/Frauen), sich auch für Technik, Naturwissenschaften oder Führungspositionen zu interessiern ist OK. Aber bitte nicht so ein Klischeemüll wie vor kurzem von der EU (die waren das doch glaube ich mit diesem extrem-klischeehaften Mädchen für MINT-Spot), sondern natürlich. Auch Wissenschaft und Technik kann man verständlich und interessant darstellen, ohne Klischees bedienen zu müssen.

    An meiner alten Schule war das so: Da gab es neben den normalen Fächern auch Technik, Hauswirtschaft, Wirtschaft und Textilgestaltung als Unterrichtsfächer und die waren für alle verpflichtend. Freistellung gabs da für niemanden und es war trotzdem Zeit, dass die, die halt in einem Fach schon Kenntnisse hatten (ausser in Wirtschaft) dann auch mal eine anspruchsvollere Aufgabe gestellt bekommen haben.
    Da konnten dann am Ende der Schulzeit alle Jungs kochen und alle Mädchen beispielsweise einen Holztisch mit Schublade planen und bauen. Klar gabs Mädchen, die keinen Bock auf Technik und Jungs, die keinen Bock auf Kochen hatten. Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so.

    Ich fand das super und deswegen hats mich ja auch in die IT verschlagen. Ich wollte halt schon als Mädchen wissen, wie Dinge funktionieren und wie sie innen aufgebaut sind. Auseinandernehmen und zusammenbauen fand und finde ich immer noch besonders spannend. Und das fing alles mit einer Kassette an, wo es Bandsalat gegeben hat und das Band gerissen ist. "Kann man das wieder reparieren?" hab ich mich gefragt und mir einen Schraubendreher geholt.

    Mehr weibliche Helden in Spielen wären toll, aber bitte nicht irgendwelche Klischeehaften Prinzessinnenbarbies oder Mannsweiber mit Monstertitten (weshalb ich in Spellforce zum Beispiel auch für einen Malus auf den weiblichen Avatar war, denn mit der Oberweite ist nicht so gut Schwertschwingen). Und rosa mögen auch viele Mädchen/Frauen nicht, es darf auch gerne blau, grün, rot oder gelb sein.

    Und wenn ein Junge/Mann sich für einen "Frauenberuf" oder eine "typisch weibliche Tätigkeit" wie Kochen oder Nähen interessiert: Lasst ihn doch diesen Interessen endlich mal nachgehen! Ein Freund von mir ist Erzieher und so manche Erzieherin sollte mal zu ihm in die Lehre gehen, damit sie ihren Job vernünftig macht.

    Mal sehn, wie viele sich diesen Monstertext ganz durchlesen.

  19. #19
    Mitglied Avatar von IronCandy
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    hmmm...

    Naja nachdem was ich so gesehn hab ist diese Zeichentrickserie nicht gerade nen Boost fürs Hirn und davon noch Videospiele zu produzieren... sry halt ich nicht für sinnvoll.

    Ich denke auch Mädchen sind mit Software die Kreativität fördert besser bedient als diesem Merchandise.

    Interessant jedenfalls dass diese Serie in Italien erdacht wurde... mal was neues. Ob der Laden auch zu Berlusconi's Medienimperium gehört?
    Geändert von IronCandy (15. 01. 2013 um 21:41 Uhr)

  20. #20
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    Standard Re: Games: weibliches Publikum oft unterschätzt

    Berlusconi würde sicher keine Spiele FÜR das weibliche Geschlecht entwickeln lassen, eher welche MIT diesem. Das wäre dann wieder nur was für Männer ....

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