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  1. #21
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Zitat Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
    War das System frisch installiert oder schon etwas "zugemüllter" (bzw. "Vorinstallation")? Mit einem frisch installierten System sollte das eigentlich nicht so sein.
    Es war vorinstalliert. Das Mädel wohnt in Südamerika. Da wurde der Atom vorinstalliert ausgeliefert. Die Installation hätte sie auch nicht ansatzweise geschafft.

    Ich hab mich dann mal einen Tag hingesetzt, um das System zu "optimieren". Die CPU-lastigen Prozesse waren definitiv aber alles irgendwelche Systemprozesse, also keine Crapware. Am schlimmsten ist halt bei Windows die Desktop-Search. Die brauchte permanent ca. 25% Systemleistung auf einem Atom. Antivir lag in ähnlicher Höhe.

    Hab aber auch mal bei einer Bekannten vor 2 Jahren ein Win7 32bit Home irgendwas auf einem der typischen 10-Zoll-Notebooks gesehen. Naja, es hat gestartet. Flash und Skype konnten auch irgendwie gestartet werden. Arbeiten wollte man aber nicht damit.

    Zitat Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
    Ich habe schon öfters Windows 7 an seinen Mindestanforderungen betrieben. Erfahrungsgemäß kann man ab Pentium 4 und 1GB RAM einigermaßen damit arbeiten.
    Durch irgendwas müssen sich die unterschiedlichen Erfahrungen erklären lassen. Ich halte 4GB bei Win7 für das absolute Minimum, damit Win7 sich nicht von einem Ruckler zum nächsten quält. Und das Drama durfte ich schon auf mehreren Rechnern bewundern. WinXP rennt förmlich dagegen.

    Naja egal, jeder ist anders genügsam. Vielleicht liegt's auch an den Atomen, dass die viel zu schwach für Win7 sind und weniger am Ram.

    Btw. ich tipp hier grad an einem Lenovo-S12 (Atom N-270, 2GB), auf dem ein Gentoo mit e16 als Windowmanager läuft. Obwohl dank ION FullHD-Filme flüssig laufen, ist Firefox schon grenzwertig beim Scrollen von größeren Webseiten. Opera fühlt sich schon ein ganzes Stück flüssiger an. Jetzt stelle man sich auf dem Ding Win7 mit Virenkillerbremse und all dem nebenbeilaufenden Schnickschnack vor.

  2. #22
    Mitglied Avatar von thom53281
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    Standard

    Liegt wohl daran, dass ich fast immer mit günstiger/geschenkter Hardware arbeite und daher immer 2-3 Generationen hinterherhinke und meine Anforderungen daher relativ gering sind. Mein aktuelles Thinkpad X220 ist da eigentlich eine Ausnahme, da ich ziemlich günstig daran gekommen bin. Vorher (vor ca. 1 Jahr) war das T42 immer noch mein Hauptarbeitsgerät und ist heute immer noch ein gern genutztes Zweitgerät (würde mir bis heute auch vollkommen reichen).

    Auch wenn das CPU-lastige Systemprozesse waren, denke ich trotzdem, dass das System ohne die ganze Crapware performanter laufen würde (allerdings kann ich nicht wirklich erklären warum, in Windows bin ich schon lange kein Experte mehr). Antivirus kostet aber auch bestimmt einiges.

    Meine Windows-Systeme laufen daher alle ohne irgendwelche zusätzlichen Antivirus-Lösungen. Ich halte von diesen Placebos eh nicht viel. Kosten Leistung, verursachen Probleme (z. B. die ganzen Internet-Security-Suites mit ihren Firewalls, die alles mögliche unsinnigerweise blocken) und vermitteln das Gefühl von Sicherheit, die eigentlich gar nicht da ist. Zudem sind sie gegen aktuelle und gut programmierte Schädlinge sowieso hilflos und zeigen es einem höchstens an, wenn es sowieso schon zu spät ist (wenn überhaupt).

    Lieber sichere ich mein System korrekt ab (vernünftige Rechtetrennung, als sicher geltende Software inkl. regelmäßigen Updates und außerdem Windows so gut wie möglich vermeiden ), besuche keine dubiosen Webseiten und lade keine Software aus unbekannten Quellen. Damit fahre ich meiner Meinung nach wesentlich sicherer als viele andere.


    Grüße
    Thomas

  3. #23
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Hab ja nix dagegen, dass ihr euch untereinander antwortet aber empfinde nur ich es als unhöflich, den TE (mich) zu ignorieren oder wisst ihr nur keine Antwort auf meine Fragen?
    Nochmal zur Erinnerung:
    Wäre es aufgrund des Overheads also nicht zu empfehlen, die verschlüsselten Partitionen im virtuellen System zu betreiben, sondern lieber auf dem Hostsystem? Oder wäre das Overheadproblem laut http://wiki.ubuntuusers.de/VirtualBo...ten-einrichten Abschnitt "Virtuelle Festplatten einrichten" mittels fester statt dynamischer, Größenfestlegung des virtuellen Images behoben?

    Oder gibt es gar andere Sicherheitsaspekte die da noch mit reinspielen, auf die ich noch gar nicht gekommen bin? Bitte keine Antworten a la "Wozu der ganze Sicherheitsaufwand?" - Ich bin paranoid und will außerdem dazulernen

  4. #24
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Sorry für den OT.

    Also erst mal würde ich aus den o.g. Performancegründen davon absehen auf einem 1,5-Ghz-Notebook Win7 in einer VM installieren zu wollen. Probier's aus und überzeug Dich selbst, ob Dir die Geschwindigkeit reicht. Win7 ist kein Leichtgewicht.

    Zum Thema Sicherheit verweise ich mal auf Kugelfisch. Der ist mit großer Wahrscheinlichkeit der Kompetenteste von uns allen.

    Was du auch machen kannst:
    • Win 7 weglassen und nur Linux installieren. Verringert zumindest die Viren- und Malwaregefahr ein wenig. Wenn du so paranoid bist, wie du schreibst, sollte das eigentlich sowieso der erste Schritt sein.
    • Den Browser in einer Sandbox laufen lassen.
    • Den Browser über einen anderen Nutzer laufen lassen. D.h. ein Nutzerkonto nur zum Surfen. Und wenn du den Browser startest, machst du das erst mal über ein su. Hat den Sinn, dass du Deine Daten und Einstellungen von denen des Browsers allein schon durch das Homeverzeichnis trennst. Dem "Browser-User" kannst du auch die Rechte soweit einschränken, dass der außer Surfen nichts machen darf (z.B. kein su).
    • Sofern du aus nicht nachvollziehbaren Gründen unbedingt Win7 doch brauchst, würde ich ein Dualboot einrichten, beim Win7 aber das Netz deaktivieren. Hat auch den Vorteil, dass du im Linux auf die Win-Laufwerke zugreifen kannst, umgedreht aber nicht, da Windows ohne Modifikationen halt nur Fat und NTFS beherrscht und die Linuxparitionen als nichtformatiert erkennt.


    Was auch noch gegen die VM-Lösung spricht:
    Im Normalfall, will man ja zwischen den Systemen Daten austauschen, z.B. Dateien, die du aus dem Netz runterlädst. Planst du jetzt, die System über ein freigegebenes Laufwerk zu verbinden, hast du schon wieder das Problem, dass die kompromitierenden Daten gleich beide Systeme erreichen können.

    Anmerkung:
    Hab grad noch gesehen, dass du die VM-Lösung willst, weil du mit Ubuntu nicht klar kommst. Versuch halt mal 'ne andere Distri. OpenSuse soll ganz nett sein. Vor allem finde ich auch KDE wesentlich angenehmer als Gnome. Im Normalfall solltest du halt nach etwas Aufwand und Gebastel eine nahezu dauerhaft funktionierende Konfiguration haben. Btw. ich finde Win7 mit seinen versteckten und zig mal verschachtelten Dialogen durchaus komplizierter zu konfigurieren als ein Linux.
    Geändert von musv (01. 02. 2013 um 23:35 Uhr)

  5. #25
    Mitglied Avatar von thom53281
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    Standard

    Ebenfalls sorry für's OT. Man driftet doch zu gerne ab...
    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    • Sofern du aus nicht nachvollziehbaren Gründen unbedingt Win7 doch brauchst, würde ich ein Dualboot einrichten, beim Win7 aber das Netz deaktivieren. Hat auch den Vorteil, dass du im Linux auf die Win-Laufwerke zugreifen kannst, umgedreht aber nicht, da Windows ohne Modifikationen halt nur Fat und NTFS beherrscht und die Linuxparitionen als nichtformatiert erkennt.
    Ich hätte da noch eine andere Idee. Irgendwie hab ich's noch im Hinterkopf, dass der Threadstarter irgendwelche spezielle Windowssoftware braucht (finde es aber gerade nirgends). Braucht die Software Internetzugriff?

    Wenn nein, dann könnte man genauso Windows XP in einer VM installieren, komplett vom Internet abschotten und den Datenaustausch über ein internes Netzwerk laufen lassen. Dazu müsste man eigentlich nur unter Virtualbox den Netzwerkadapter auf "internes Netzwerk" umstellen und eine passende Virtualbox-Ordnerfreigabe einrichten.

    Und solange Windows nicht mehr in's Internet kann, ist es eigentlich aus Sicherheitsaspekten egal, welche Windows-Version man nutzt. Theoretisch könnte man da auch Windows 95 benutzen. Für's normale Arbeiten müsste man sich dann nur noch eine geeignete Linuxdistribution suchen und die soweit an die eigenen Bedürfnisse anpassen.


    Grüße
    Thomas

  6. #26
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Okay, danke erstmal für eure Antworten! Nun zu deren Inhalt: Einerseits bin ich kurz vorm Platzen, weil ihr beide irgendwie total an meinen Bedürfnissen vorbeiredet und fast überhaupt nicht auf meine Frage eingegangen seid (bei dir musv habe ich den Eindruck, du hast meine vorherigen Posts gar nicht gelesen), andererseits wenn ich mich hier aufrege, bekomm ich wahrscheinlich gar keine Antworten mehr... also
    Nochmal für alle: Ich hatte vor paar Jährchen mich schon länger mit versch. Linuxen (SUSE, Ubuntu, Fedora, Mint) beschäftigt, insoweit komme ich schonmal in den Linux-Himmel. Da ich aber nicht nur FF und OpenOffice nutze, sondern viele Windoof-Progs (nennt man sowas nich PowerUser?), für die es zwar unixoide Alternativen gibt, die aber in vielen Fällen wieder ganz anders zu bedienen sind und aussehen, habe ich KEINEN Bock mehr auf dieses oft schei** komplizierte, wie musv sagt: "Aufwand und Gebastel"! Und am Ende geht eh kaum was.

    Zitat Zitat von musv Beitrag anzeigen
    Sorry für den OT.
    Was auch noch gegen die VM-Lösung spricht:
    Im Normalfall, will man ja zwischen den Systemen Daten austauschen, z.B. Dateien, die du aus dem Netz runterlädst. Planst du jetzt, die System über ein freigegebenes Laufwerk zu verbinden, hast du schon wieder das Problem, dass die kompromitierenden Daten gleich beide Systeme erreichen können.
    1) Wenn ich in der VM als ein unixoides System surfe, fang ich mir ja (angeblich) schon extrem selten Malware ein. Und wenn ich dann noch die Downloads vorm Übertragen aufs freigegebene LW checken lasse? Wenn der Scanner dann nicht anschlägt, bin ich auch ohne VM im Ar***. /1)

    Zu Multiboot und Sandbox habe ich mich auch schon geäußert.
    Klar würd ich gern von M$ weg, aber solang es keine Alternativen gibt, die nicht Apple heißen oder für "PowerUser" mit extremen Umsteigeaufwand verbinden sind, ist es mir immer noch lieber ein unsicheres, bekanntes System größtmöglich sicher zu machen,
    als mich an ein sicheres, komplett anderes System (womit ich fast nur schlechte Erfahrungen gemacht habe, [siehe paar Posts zuvor] ) zu gewöhnen!
    Und da ich mit TrueCrypt schon Erfahrung habe, bleib ich auch bei TrueCrypt, solange TrueCrypt nicht schlecht wird.

    Aber bitte keine Loblieder mehr über Unixsysteme, hab den Eindruck, Linuxfreaks sind wie M$ u. alle andern, immer nur das Positive rausposaunen! -um so größer ist auch da die Enttäuschung dann beim ertmaligen Testen.
    Für Leute mit geringem Umsteigeaufwand ist das was, für mich aber nicht.
    2) Findet sich jetzt noch jemand, der trotz meiner Rummaulerei noch auf meine verschlüsselte Partitionen-Frage antworten möchte? /2)

  7. #27
    Mitglied Avatar von Xerebus
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Irgendwie kommt es mit so vor wie du alles haben willst mit deiner paranoia aber nix lernen willst.
    Nimm Linux und such die Alternativprogs und schau dir die an, oder kauf dir ein gutes System das ne VM verträgt.
    Oder versuch es einfach mit ner VM. Ist gleich installiert.
    Mehr Möglichkeiten gibt es einfach nicht.

  8. #28
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    @xerebus: Das soll jetzt nicht böse gemeint sein, aber würde ich nicht dazulernen wollen, wäre ich wohl kaum soweit mit meinen Erfahrungen von TrueCrypt, den genannten Linuxen, den Ideen über die VM, und dem ganzen anderen Sicherheitszeugs was ich noch besitze, wovon ihr noch gar nichts wisst, gekommen sein! Und nur weil ich den Aufwand mit Unix-Systemen kenne und satt habe, bin ich in euren Augen vll. gleich ein M$-Liebhaber.

    Würde YLMF vollständig auf deutsch oder teilweise Englisch, statt asiatisch in den Fehlermeldungen übersetzt sein, wäre ich vll schon dahin "umgestiegen"!
    Irgendwie kommt es mir so vor, als ob mir plötzlich jeder Unix "verkaufen" will anstatt auf meine Frage einzugehen

  9. #29
    Mitglied Avatar von thom53281
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    Standard

    Zitat Zitat von sdundertake Beitrag anzeigen
    Und nur weil ich den Aufwand mit Unix-Systemen kenne und satt habe, bin ich in euren Augen vll. gleich ein M$-Liebhaber.
    Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, hast Du für mich ganz klar versucht, Linux wie ein Windows zu benutzen. Damit kommt man aber in der Linuxwelt nicht weit. Ich bin 2008 ebenfalls als Windows-Power-User (9 Jahre Windows) auf Linux umgestiegen und kenne das nur zu gut. Man versucht etwas auf dem "Windowsweg" zu erledigen und merkt, dass das so nicht hinhaut (dabei ist es meist genauso leicht - nur anders). Software hatte ich auch genug, für die Alternativen gesucht werden wollten. Mittlerweile erwische ich mich auch zu oft dabei, dass ich Windows wie Linux benutzen möchte und falle da auch oft auf die Schnauze, wodurch ich dann wieder zu meinem gewohnten Linux zurückkehre.

    Das wichtigste beim Umstieg ist, dass Du Dein komplettes Wissen über Computer vergisst und wieder bei 0 anfängst und "in's kalte Wasser springst". Ich habe damals XUbuntu 8.04 auf meinem Haupt-PC installiert und (fast) ausschließlich damit gearbeitet. In 2-6 Wochen hat man den PC dann meist soweit, dass man damit wieder einigermaßen arbeiten kann.


    Aber nun was ganz anderes:
    Was spricht denn gegen meinen Vorschlag? Benötigt Deine Windowssoftware irgendeinen Internetzugriff? Solange Du Windows komplett vom Internet abschottest, kannst Du die nächsten 5 Jahre noch locker Windows XP benutzen ohne auf irgendwelche sicherheitsrelevanten Probleme zu stoßen - damit hättest Du dann mehr Performance.

    Und zum Surfen eben das Host-Linux mit Deinem bevorzugten Browser (solange der nicht IE heißt, gibt es den ebenfalls unter Linux). Virenscanner gibt's auch für Linux, dann kannst Du scannen bevor irgendwelche Software Deine VM betritt.


    Wie Du das am schlaueren mit der Verschlüsselung machst, kann ich nicht sagen. Habe noch nie mit Truecrypt ein System vollverschlüsselt.


    Grüße
    Thomas

  10. #30
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Das wird ja hier immer amüsanter Du möchtest mich rollen, oder thom53281?
    Zitat Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
    Das wichtigste beim Umstieg ist, dass Du Dein komplettes Wissen über Computer vergisst und wieder bei 0 anfängst und "in's kalte Wasser springst". Ich habe damals XUbuntu 8.04 auf meinem Haupt-PC installiert und (fast) ausschließlich damit gearbeitet. In 2-6 Wochen hat man den PC dann meist soweit, dass man damit wieder einigermaßen arbeiten kann.
    Das geht ja immer mehr in die Richtung, in die ich nicht will! und bestätigt, das zumindest DU einen Werbevertrag mit der Unixwelt zu haben scheinst Ich weis ja nicht, wie viel Wochen Freizeit am Tag ihr habt aber ich gehe arbeiten und da ist so ein Komplettumstieg nicht drin! Selbst wenn, dann hätte ich trotzdem Windoof auf Arbeit und (wie auch schonmal geschrieben!!) macht mich dieses Hin-und-her kirre!
    Und ja, sämtliche Windoofprogs verlangen nach Updates, also Inetzugriff.
    Ich möcht doch nur - solange es keine umstiegs-einfachere Variante als Unix gibt (Apple außen vor) und solange YLMF nicht vollständig auf Denglisch ist - ein abgesichertes Windoof mit verschlüsselten Partitionen, falls einer mal den Lappi klaut. (und das kann bei größter Vorsicht geschehen, da ich ihn mir nicht angekettet habe!)

    Ich warte einfach mal auf kugelfisch, der soll ja in Sachen Sicherheit hier der Kompetenteste sein.
    Geändert von sdundertake (02. 02. 2013 um 22:54 Uhr) Grund: nicht entdeckter Rechtschreibfehler

  11. #31
    Mitglied Avatar von Xerebus
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Ich denke mal gerade YLMF ist das Problem.
    Entweder versuch es auf dem weg der funktioniert. Ganz Linux oder du frikelst an halbgaren Sachen wie wine herum. Da musste dich noch mehr einarbeiten.
    Ich schreibe gerade mit win. Bin also kein Linux Fetischist. Aber bei deinen Anforderungen wird dir nichts anderes übrig bleiben.

  12. #32
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Okay, heute ist eindeutig der Tag der Nicht-Leser.
    @Xerebus: Wine ist doch schon seit ein paar Posts Geschichte, ich hab eingesehen, dass ein Windows(Host)-Unix(VM)-System sinnvoller ist.

    Bitte hört auf, mich zum Unix-Hauptsystem zu überreden, ich habe doch meinen Standpunkt umfangreich ausgedrückt. Klar wäre die Lösung die Sicherste, aber ich suche wie gesagt die für meine Zeitverhältnisse Zweitsicherste.

    Mir geht's doch jetzt eig. nur noch um die kleine verschlüsselte-Partitionen-Frage...

  13. #33
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Das Hostsystem ist aber nun mal dein Hauptsystem und in deinem Fall eben ein Linux/Unix. Wenn irgendetwas damit ist kannst du mit deinem Windows in der VM nicht mehr arbeiten.

    Für die Verschlüsselung gibt es LUKS. Das ist bei vielen Distributionen bereits auf dem Installationsmedium vorhanden. Würde sich in meinen Augen eher anbieten als Truecrypt.
    http://wiki.ubuntuusers.de/LUKS

    Aber trotzdem finde ich es auch sinnvoller, Windows entsprechend zu konfigurieren.
    Einen entsprechenden Leitfaden gibt es ja auch hier:
    http://board.gulli.com/thread/152225...-und-erkennen/

  14. #34
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Ich dachte, das Hostsystem ist das, worin die VM installiert ist?
    Weis ja nicht, inwieweit du meinen Thread gelesen hast, aber das wäre nach meiner Meinungsumstellung nun genau umgekehrt wie im Threadtitel, also Linux/Unix in einer VM unter Win7, wobei es mir nur noch auf eine kleine Frage ankommt:
    Zitat Zitat von sdundertake Beitrag anzeigen
    Ich habe mehrere nur über Truecrypt verschlüsselte Partitionen auf der HDD.
    Wäre aufgrund des Overheads also nicht zu empfehlen, diese im virtuellen System zu betreiben, sondern lieber auf dem Hostsystem?
    Oder wäre das Overheadproblem laut http://wiki.ubuntuusers.de/VirtualBo...ten-einrichten Abschnitt "Virtuelle Festplatten einrichten" mittels fester statt dynamischer, Größenfestlegung des virtuellen Images behoben?

    Oder gibt es gar andere Sicherheitsaspekte die da noch mit reinspielen, auf die ich noch gar nicht gekommen bin?
    Bitte keine Antworten a la "Wozu der ganze Sicherheitsaufwand?" - Ich bin paranoid und will außerdem dazulernen

  15. #35
    Gesperrt Avatar von musv
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Zitat Zitat von sdundertake Beitrag anzeigen
    Bitte hört auf, mich zum Unix-Hauptsystem zu überreden, ich habe doch meinen Standpunkt umfangreich ausgedrückt. Klar wäre die Lösung die Sicherste, aber ich suche wie gesagt die für meine Zeitverhältnisse Zweitsicherste.
    Ähm, wirf mal einen Blick oben bei den Rubriken, in welchem Unterforum du bist.

    Im Endeffekt benutze ich seit 2002 bei mir zu Hause Gentoo. 2004 flog dann das native Windows runter. Das läuft seitdem in einer VMWare für die Wiso und die Logitech-Harmony-Software, da die Firmen halt noch immer Windows als ausreichend erachten.

    Von daher solltest du uns nachsehen, wenn wir den Sinn von Windows nicht unbedingt verstehen. Du hast halt folgende Probleme:
    • Du bezeichnet Dich als paranoid, willst aber trotzdem Windows.
    • Du hast eine lahme Kiste, willst aber trotzdem eine VM darin.


    Du musst irgendwo Kompromisse eingehen.

    Um mal weiter gegen Deine Wünsche vorzugehen:
    Was kriegst du denn bei Linux konkret nicht auf die Reihe?

    Btw. wozu braucht man YLMF? Das sieht doch aus wie ein WinXP. Wozu will man einen Rückschritt in der GUI um 10 Jahre verglichen mit KDE oder Gnome?

  16. #36
    ex-Moderator Avatar von Kugelfisch23
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Zunächst: Es ist natürlich nachvollziehbar, dass in diesem Forum eher der Umstieg auf GNU/Linux empfohlen bzw. versucht wird, Argumente, welche scheinbar dagegen sprechen, zu entkräften. Grundsätzlich lässt sich (u.a. aufgrund des Wunsches nach YLMF) auch meines Erachtens vermuten, dass du dich wohl nicht von Grund auf mit GNU/Linux beschäftigt hast oder beschäftigen möchtest - denn in diesem Punkt kann ich mich thom53281 nur anschliessen: Wenn du tatsächlich einen Umstieg in Betracht ziehen solltest, darfst du keinesfalls erwarten, dein Windows-Wissen auf GNU/Linux anwenden und Probleme auf Windows-üblichen Wegen lösen zu können. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn du den Aufwand scheust, dich komplett einzuarbeiten - in diesem Fall ist deine Absicht, bei Windows als Hauptsystem zu bleiben, meines Erachtens sinnvoll.
    Allerdings ist dieses Forum nicht unbedingt der passende Platz, um Windows-bezogene Probleme zu diskutieren, zumal in diesem Forum mutmasslich nur wenige Benutzer mit tiefergreifender Windows-Erfahrung mitlesen werden. Sollte sich das Thema weiter in diese Richtung entwickeln, werde ich den Thread entweder ins S&A- oder ins Windows-Forum verschieben.

    Zitat Zitat von sdundertake Beitrag anzeigen
    1) Wenn ich in der VM als ein unixoides System surfe, fang ich mir ja (angeblich) schon extrem selten Malware ein. Und wenn ich dann noch die Downloads vorm Übertragen aufs freigegebene LW checken lasse? Wenn der Scanner dann nicht anschlägt, bin ich auch ohne VM im Ar***. /1)
    Korrekt, allerdings ist der Schluss seltsam, schliesslich soll die VM die Sicherheit erhöhen, demnach ist wenig verwunderlich, dass ein Szenario, welches selbst mit Nutzung einer separaten VM zur Kompromittierung führt, auch ohne Nutzung der VM zur Kompromittierung führen würde. Du musst in diesem Punkt allerdings sinnvollerweise zwischen Drive-By-Infektionen und trojanischen Pferden unterscheiden.
    Die Gefahr, dass das (Host-)System durch eine Drive-By-Infektion z.B. über eine Schwachstelle im Browser oder dessen Plugins kompromittiert wird, lässt sich in der Tat signifikant reduzieren, indem du den Browser in einer (möglichst stark vom Host-System abgeschotteten) VM mit einem unixoiden System betreibst. Einerseits ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass massenhaft verbreitete Malware eher wenig verbreitete unixoide Systeme angreift, andererseits wäre sie selbst bei einer erfolgreichen Kompromittierung nach wie vor in der VM mit normalen Benutzerrechten eingesperrt. Ohne eine Schwachstelle in der Virtualisierungssoftware, welche sich zudem ohne root-Rechte im Gast-System mutmasslich nicht ausnutzen liesse, kann aktive Malware nicht in das Host-System ausbrechen. Denkbar wäre jedoch, dass die auf dem Gast-System gespeicherten oder eingegebenen Daten abgegriffen werden, etwa im Browser eingegebene/gespeicherte Zugangsdaten.
    Die Gefahr, dass das Host-System durch ein trojanisches Pferd kompromittiert wird, welches du selbst (in Form einer ausführbaren Datei aus einer nicht vertrauenswürdigen Quelle) heruntergeladen und ausgeführt hast, lässt sich durch diesen Ansatz nicht reduzieren, da du in diesem Fall die ausführbare Datei (z.B. über ein geteiltes Verzeichnis) gezielt auf das Host-System kopierst und dort ausführst. Da ein Malwarescanner insbesondere unbekannte Malware nicht zuverlässig erkennt, schützt er in diesem Szenario ebenfalls nicht zuverlässig. Eine Möglichkeit wäre, eine weitere Windows-VM aufzusetzen, welche ausschliesslich zum Testen von Software aus fragwürdigen Quellen dient, keinerlei private Daten enthält und nach jeder Benutzung von Aussen (etwa über eine Snapshot-Funktion) in den Ursprungszustand zurückversetzt wird. Beachte jedoch, aus einem unauffälligen Verhalten innerhalb der VM nicht unbedingt darauf geschlossen werden kann, dass eine bestimmte ausführbare Datei harmlos ist, da Malware erkennen kann, dass sie innerhalb einer VM ausgeführt wird, und dann entweder gar nicht erst startet oder sich gezielt unauffällig verhält.

    Die einzig tatsächlich sichere Lösung ist, keinerlei ausführbare Dateien (und im Idealfall auch keine Daten in komplexeren und/oder Makro-fähigen Dateiformaten) aus nicht vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen. Allerdings ist dies oftmals nicht praktikabel.

    Einige weitere Tipps zur Absicherung des Systems und zu möglichen Einschränkungen findest du übrigens unter http://board.gulli.com/thread/15222...-und-erkennen/.

    Zitat Zitat von sdundertake Beitrag anzeigen
    Wäre es aufgrund des Overheads also nicht zu empfehlen, die verschlüsselten Partitionen im virtuellen System zu betreiben, sondern lieber auf dem Hostsystem? Oder wäre das Overheadproblem laut http://wiki.ubuntuusers.de/VirtualBo...ten-einrichten Abschnitt "Virtuelle Festplatten einrichten" mittels fester statt dynamischer, Größenfestlegung des virtuellen Images behoben?
    Das Problem ist weniger der Overhead als die Frage, welche Daten du konkret verschlüsseln möchtest. In diesem Szenario wohl primär diejenigen des Host-Systems, zumal das Gast-System ohnehin ausschliesslich zum Surfen verwendet werden soll. In diesem Fall solltest du das Host-System vollverschlüsseln (wodurch auch die Daten des Gast-Systems geschützt sind, sofern die Festplatten-Images auf einer verschlüsselten Partition liegen). Das ist natürlich mit einer gewissen zusätzlichen Last für die CPU verbunden - du musst selbst entscheiden, ob für dich der Nutzen der Verschlüsselung überwiegt.

  17. #37
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    Standard Re: Windows 7 in virtueller Maschine unter Linux auf 1,5Ghz Notebook?

    Waaaahnsinn! So viele Fragen und Informationen auf einmal!
    Zunächst habt ihr Recht, dass ich mich seit meiner Meinungsänderung nun im falschen Forum befinde und ich hier sowieso Unix-Freaks gegenüberstehe =)
    Und meine Truecrypt-frage wäre auch im S&A-Forum besser aufgehoben.

    Ich hab erstmal nur Win7 installiert (bitte verhaut mich nicht! ), werde aber noch eine etwa 10 Tage brauchen, da ich gerade krank bin, bis ich weitermachen und ausführlich auf eure Fragen u. Antworten eingehen kann. Ich werde diesen Beitrag dann edtieren.

    Bis dahin und Wahnsinns-danke erstmal,

    Sdundertake

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