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20. 01. 2013, 17:52 #1
Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Kim Dotcoms neuer Internetservice Mega ist bereits kurz nach seiner Eröffnung nicht mehr zu erreichen. Offenbar konnten die Server des Filesharing-Dienstes dem Nutzeransturm nicht standhalten. Am Morgen hatte der deutsche Unternehmer die Webseite auf seinem Anwesen noch in einer extravagant angelegten Präsentation eröffnet.
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20. 01. 2013, 17:57 #2
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
War klar, die Mengen hat noch keiner am ersten Tag geschafft.
Gibts beim neuen Dienst eigentlich ein Filesizelimit oder die Möglichkeit Downloads als Freeuser fortzusetzen?
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20. 01. 2013, 18:13 #3
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Die Begrenzung ist lediglich durch den Gesamtspeicher und Fortsetzung solange der Browser(-tab) geöffnet bleibt...
https://mega.co.nz/#help
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20. 01. 2013, 18:15 #4
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Ich kann https://mega.co.nz/ Problemlos ansurfen. Auch schon gestern.
Dies aber nur mit https://
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20. 01. 2013, 18:18 #5
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Ich komm nicht rauf :/
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20. 01. 2013, 18:19 #6
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
@ alter_Bekannter:
Gute Frage. Da der Ansturm so groß ist und man aktuell nur mit Google Chrome den vollen Funktionsumfang hat, habe ich mich noch nicht angemeldet. Hier kann man wenigstens die Roadmap einsehen.
p n
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20. 01. 2013, 18:25 #7Mitglied
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Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Un soon is er apchestorben. (Sehr frei nach H.P. Kerkeling.und man aktuell nur mit Google Chrome den vollen Funktionsumfang hat
)
Ein Dienst, der zwingend einen bestimmten Browser voraussetzt, kann nichts taugen. Hier sollte schleunigst nachgebessert werden.
Genau - Schuld sind eh immer nur die anderen. Und wenn die böse Contentindustrie zig Millionen ausgibt, hat sie sich gefälligt bei den möglichen Einnahmen zurückzuhalten.So sei der Grund der Internet-Piraterie das Geschäftsmodell der Contentindustrie.
Kinobetreiber möchten ja vielleicht auch noch etwas Geld verdienen. Man kann sie zwar in Konkurrenz zum Internet stellen, muss man aber nicht.So führte Dotcom an, dass Kinofilme zwar groß beworben werden, nach ihrem Release allerdings über Monate nicht legal im Netz zu erwerben seien. Mit seinem Projekt „Megamovie“ versuche er, eine Lösung für dieses Problem zu finden.
Btw. Wie kommt man eigentlich auf die Idee, zu so unchristlicher Zeit eine einen Server freizuschalten?Geändert von markantelli (20. 01. 2013 um 18:31 Uhr)
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20. 01. 2013, 18:30 #8
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Also eine gute Chance das der Jdownloader das bald unterstützt. Sehr schön.
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20. 01. 2013, 18:34 #9Mitglied
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Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
selbst http://mega.com/ ist überlastet
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20. 01. 2013, 20:52 #10
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20. 01. 2013, 21:22 #11
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Merkwürdig, bei der HTTPS Variante kommt nur folgende Firefoxmeldung:
Fehler: Datenübertragung unterbrochen
Die Verbindung zu mega.co.nz wurde unterbrochen, während die Seite geladen wurde.
Kann mir einer sagen, warum es bei euch funktioniert?
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20. 01. 2013, 21:35 #12
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20. 01. 2013, 22:41 #13
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Gestern um 22:00 Uhr habe ich versucht eine 79 Byte Textdatei hoch zu laden. Heute früh um 5:31 Uhr war sie oben. Jetzt versuch ich sie wieder zu bekommen. Schon ein paar Stunden, mehr als 10.
Ich will meine 79 Byte große Textdatei wieder haben. Ich benutze Google Chrome.
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20. 01. 2013, 22:48 #14Mitglied
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Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Ich konnte mich gerade erfolgreich registrieren und auch MP3´s hoch- und an einem anderen Rechner wieder runterladen.
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20. 01. 2013, 23:07 #15
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Ich habe ein Nacktfoto von Kim Dotcom hochgeladen und werde es Morgen für die breite Öffentlichkeit zum download zur Verfügung stellen.

Weil die Daten ja verschlüsselt sind, ist es unmöglich für ihn das Foto vorher zu finden.Geändert von Schlagbohrer (20. 01. 2013 um 23:55 Uhr)
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20. 01. 2013, 23:40 #16Mitglied
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20. 01. 2013, 23:44 #17
Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Der hat so eine riesige Villa...das ist doch nicht etwa alles durch MegaUpload finanziert oder?

Wie kann man so Massen an Geld machen ohne Sportler/Superstar/wasrichtiges zu sein
Geändert von harvi (20. 01. 2013 um 23:50 Uhr)
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20. 01. 2013, 23:58 #18Mitglied
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Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Indem man bescheißt? So wie es der Rest der Menschen auch tun.
Kim in dem Fall mit Copyrights anderer
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21. 01. 2013, 00:57 #19Mitglied
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Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Viel Kohle kommt vom aufkaufen / aufbauen von Startups, bzw. die Unternehmen so gut dastehen zu lassen das sie jemand anderes kauft, für einen "angemessenen" Preis, der sich später als Flaute rausstellt und man tierisch abgesahnt hat.
Nahezu jedes der Unternehmen die der Kim "aufgebaut" und "verkauft" hat sind dann irgendwann auch zeitnah pleite gegangen.
Aber gerader in der .Com Zeit (hat ja seinen Namen Kim Dot Com nicht zu unrecht) ging das scheinbar so gut, das man nahezu jedem blöden mit geld irgendeine schwachsinnige Geschäftsidee verticken konnte, hauptsache es "klingt" gut, mit ein paar für damals fachbegriffe "sprich Künstliche Intelligenz" , "alles automatisch" , "kinderleicht und kostenlos" fischt man sich schon seine Leute ans Land.
Im Prinzip jetzt das gleiche hier, man macht etwas das zumindest im dunkel grauen Bereich angesiedelt ist und sammelt möglichst viele Leute ein, dann sieht das Unternehmen so aus als wäre es in gold getunkt und man macht schlichtweg einen riesen Umsatz, mit Werbung, mit Premium Angeboten und mit diversen anderen teilweiße ziemlich dubiosen geschichten.
Aber sind wir ehrlich, das würde jeder machen wenn er könnte. Jedes Startup von dem man selbst weiß das sehr viel Arbeit reingefloßen ist und man bekommt ein bombiges Angebot von einem riesen (lass es Microsoft, google, faceBook, SAP oder sonstige sein) ; dann verkauft man das Unternehmen eben mit allen Rechten und sackt seine paar millionen ein.
Nahezu "nie" wird man ein Startup großmachen und von Anfang an dabei sein und es auch gegen die große Konkurrenz bestehen lassen. Spätestens wenn man damit an die Börse geht (was viele ja möglichst vermeiden) wird man ratz fatz aufgekauft.
Der Kim ist eben das dickliche hackerkind aus den 90er Jahren, das war die heißeste Zeit um ein Startup ins Internet zu bringen, heute gibts schon extrem viele sehr große die einen liebend gerne aufkaufen wenn die Idee gut ist ; da wird man sich kaum gegen wehren und absoluten Mist bekommt man auch nicht mehr verkauft, weil die großen nun eben doch zumindest aus diesen gigantischen Katastrophen gelernt haben.
Letzten Endes verdient man mit Sachen im "grau Bereich" eben auch am besten Geld, bis sie irgendwann schlagartig illegal werden, dann sollte man es am besten schon verkauft haben.
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21. 01. 2013, 01:44 #20root
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Re: Kim Dotcoms "Mega" durch Nutzerlast offline
Man kann sagen, was man möchte, MegaUpload bzw. Mega sind im Prinzip legal. Die Nutzer haben es (MegaUpload) nur zu illegalen Zwecken missbraucht. Dass das ganz im Interesse der Bereiber war, schließlich hatten sie dadurch wohl einen bedeutenden Anteil ihres Umsatzes gemacht, mag zwar stimmen, macht den Dienst an und für sich jedoch nicht illegal. Dass MegaUpload erfolgreich war und ordentlich Kohle abgeworfen hat ist auch unbestreitbar. Dass das Geld jetzt schmutzig verdient war, möchte ich jedoch bestreiten. Damit würde jeder Cloudspeicherdienst, darunter auch Rapidshare, schmutziges Geld verdienen.
In so fern hatte DotCom mit MegaUpload schon ein sinnvolles und sauberes Geschäft gemacht. Aus den Augen eines Geschäftsmanns ist MegaUpload (bzw wahrscheinlich auch Mega) eine geniale Idee. Den Beitrag, den MegaUpload geleistet hat (kostenloser Speicher im Internet) finde ich sogar wesentlich besser bzw. wichtiger, als etwa Rad-, Autorenn- oder im Prinzip jeden anderen Sport, den ich mir vorstellen kann.
Aus moralischer Sicht könnte man das noch mal anders bewerten. Da könnte man DotCom vorwerfen, dass er genau weiß, dass sein Dienst Millionenschäden bei der Contentindustrie verursacht und damit eben auch spekuliert. Vielleicht nicht offiziell, hinter vorgehaltener Hand jedoch schon. Andererseits wurden viele Projekte von und für Dritte damit ermöglicht. Einige Entwickler halten ihre (eigene) Software auf solchen Online-Speicherdiensten für Anwender bereit, was ohne diese Dienste ggf. gar nicht möglich wäre. In steckt hinter MegaUpload schon ein potentiell hoher sozialer Nutzen.
Um diesen Schaden zu bewerten, sollten wir ihn aber mal mit anderen Schäden vergleichen: Besonders, wenn wir mal auf den Motorsport schauen, werden dort fürs professionelle Schädigen der Umwelt und die Verschwendung natürlicher, limitierter Ressourcen Millionen umgesetzt. Da finde ich es moralisch vertretbarer Milliardenunternehmen wie Warner Brothers, Disney usw. Umsatzeinbußen zu verursachen. Dass die Unternehmen mit ihren Produktionen trotz der ganzen bösen Raubmordkopierer noch ordentlich verdienen, ist nämlich unbestreitbar, auch wenn sie es anders kommunizieren. Den Managern tut es eben weh, wenn sie sich ihre Taschen nicht mehr voll stopfen können, wenn sie keine 5 Gold Rolex, sondern "nur noch" 3 im Monat kaufen können. Wenn man hingegen Treibstoffe, Kunststoffe, Metalle usw. verbraucht, nur um sinnlos im Kreis zu fahren, dann tut das erstmal keinem weh und daher gibt es auch niemanden, der sich beschwert. Also im direkten Vergleich ist der äußere Schaden, der der also als unmittelbares Feedback abgebildet wird durch MegaUpload (und Co) enorm, während es etwa beim Motorsport keinen gibt. Betrachtet man jedoch die Hintergründe, so kann man sehen, dass die Contentindustrie einen Kratzer als Totalschaden verkauft, während der Motorsport dauerhafte, irreversible Schäden an unser aller Umwelt quasi unsichtbar vor unser aller Augen verursacht.
Zudem würde sich ein Dienst wie MegaUpload oder Mega durchaus auch halten können, wenn er nur durch rein legale Abwicklungen finanziert würde. Zwar nicht in den Dimensionen, dass man 4% des Welt-Internettraffics aus macht, aber wohl dennoch um ein Unternehmen auf die Beine zu stellen dessen Managern sich Villen leisten können.
Vermutlich ließe sich das mit ein bisschen mehr Wohlwollen, Recherche, Studien und Talent schöner und geordneter, sowie Fakten-reicher darlegen. Für eine Lesermeinung in einem Thread auf Gulli, als Antwort auf einen Beitrag, finde ich es allerdings mehr als ausreichend. In so fern sollte der Beitrag nicht als Rechtfertigung oder Legitimation für Grauzone-Projekte gelten, sondern ich möchte einfach auf TheOnlyOne6520 eingehen, der die DotCom-Geschäfte als prinzipiell illegal und moralisch verwerflich dargestellt hat.
Übrigens: Frühere/ andere Geschäfte von DotCom stehen da natürlich vollkommen außen vor. Dass DotCom ein Verbrecher, Betrüger, Heuchler und was weiß ich was noch alles ist oder war - man sollte ja glauben, dass sich Menschen zum Besseren ändern können - steht außer Frage.
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